Behandlungsverfahren im interprofessionellen Kontext:
- Möglichkeiten und Grenzen interprofessioneller und interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Interprofessionelle Teamarbeit in der Gesundheitsversorgung
- Diskussion ganzheitlicher/holistischer Behandlungsverfahren sowie funktioneller und komplementärer Behandlungsverfahren im interprofessionellen Behandlungskontext (z.B. Bobath, PNF, FoTT, NAP, Manualtherapeutische Ansätze)
Nahtstellen im logopädischen Kontext:
- Komplexe interprofessionelle Aufgaben im intra- und extramuralen Bereich unter Berücksichtigung des logopädischen Prozesses und des Kontextes im Gesundheitswesen
- Optionale Interventionsmöglichkeiten im Nahtstellenbereich, in Zusammenarbeit mit ausgewählten Akteur*innen anderer Gesundheitsberufe sowie des Versorgungssystems
- Kennenlernen relevanter Berufsgruppen, Berufsbilder, Berufsfelder
- Kennenlernen von Nahtstellen und der Abgrenzung zum Berufsbild der Logopäd*in sowie Herausarbeiten des berufsspezifischen Aspekts
- Führung eines Case-Management-Prozesses im Kontext relevanter Berufsgruppen
- Realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten hinsichtlich fachlicher, organisatorischer, koordinierender sowie administrativer Berufsanforderungen
- Effizientes Verhandeln und Verantwortungsbewusstes Vertreten eigener Entscheidungen
Alltagstransfer und Alltagsmanagement im interprofessionellen Kontext:
- Alltagstransfer therapeutischer Inhalte: ICF-basierte Förderung kommunikativer Defizite und Ressourcen im Alltag der Betroffenen, therapeutische Hausaufgaben, Heimtherapieplanerstellung
- Alltagsmanagement: Veränderungstraining, Strategietraining sowie adaptive Maßnahmen zur Kommunikationssicherung und Alltagsbewältigung
- Strukturierte Angehörigenberatung, Beratungsformen/Begleitung
- Versorgung und Kommunikation im interprofessionellen Team im Rahmen der patient*innenzentrierten Alltagsversorgung
Die Inhalte dieser Lehrveranstaltung können im erweiterten Kontext als freie ECTS aus Wahllehrveranstaltungen erworben werden.