Sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen, erfordert Mut, Ausdauer und Einsatzbereitschaft – Charaktereigenschaften von wahren Held*innen eben. Mit dem Future Hero Award ehrt die Hochschule Campus Wien (HCW) alle zwei Jahre Absolvent*innen, die einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten, sich für eine lebenswerte Zukunft und nachhaltige Entwicklung einsetzen, als Vorbild dienen sowie Innovationsgeist und Weitsicht beweisen.
Eine Jury – bestehend aus Vertreter*innen der Bereiche Gender & Diversity Management, Start-up Service (EICC), International Office, Österreichische Hochschüler*innenschaft, Forschungs- und Projektekoordination sowie Unternehmenskommunikation – beurteilt alle Einreichungen und wählt die Top 7 in die nächste Runde.
Anschließend gibt es ein Community-Voting, aus dem dann drei Future Heroes hervorgehen.
Die Verleihung der Future Hero Awards wird dann voraussichtlich im November 2026 stattfinden.
Die Gewinner*innen dürfen sich nicht nur über Glückwünsche und Bewunderung freuen, sondern erhalten auch
Alle Infos rund um die Nominierung erfahren Sie rechtzeitig auf dieser Seite, in unseren Newslettern und auf den Social Media-Kanälen der HCW.
Als Bauingenieurin und sichtbare Muslimin tritt Esma Atak möglichen Vorurteilen entschieden entgegen. Gerade in männerdominierten Berufen wie ihrem muss sie viele Hürden nehmen. Mit Schulworkshops und Vorträgen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ermutigt sie Mädchen technische Berufe zu ergreifen und sensibilisiert für die Themen Gleichberechtigung, Gender Pay und Dream Gap. Sie engagiert sich bei Let's Empower Austria, Fem* und Zusammen:Österreich. "Wir brauchen mehr Fachkräfte und dürfen dabei das Potenzial der Frauen nicht ungenutzt lassen".
Absolventin des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen und Baumanagement und des Masterstudiums Bauingenieurwesen und Baumanagement
Als 2023 ein Erdbeben der Stärke 7,8 die Türkei erschüttert, verliert Mercan sechs ihrer Angehörigen. Der schleppenden Hilfe der türkischen Behörden begegnet sie mit einer breiten Informations-Kampagne, die auf die Situation vor Ort aufmerksam macht, gibt tagelang Interviews und verfasst Beiträge. Ihr gelingt ein Spagat: Sie beantwortet eine zentrale Fragestellung aus dem Studium trotz ihrer belastenden Situation, schließt ihre Masterarbeit termingerecht ab und wird für den "Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation" des ORF nominiert, wo sie es bis unter die ersten sechs schaffte.
Absolventin des Masterstudiums Digitalisierung, Politik und Kommunikation
Erziehungsberechtigte von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stehen oft vor langen Wartezeiten für ohnehin knappe Kassentherapieplätze. Die Tatsache, dass österreichweit etwa 90.000 Kinder und Jugendliche betroffen sind, erschwert die Bereitstellung rascher Therapiemöglichkeiten zusätzlich. Andrea Kerschbaumer entwickelte die App ELSA als schnelle Intervention mit wertvollen Informationen und Handlungsanleitungen zum Störungsbild ADHS und unterstützt so Familien im Umgang mit der Diagnose. Mehr als 1.000 erfolgte Downloads belegen den Bedarf.
Absolventin des Bachelorstudiums Ergotherapie und des Masterstudiums Health Assisting Engineering
Lebenszyklen von Gebäuden und Materialien in den Bauprozess einbeziehen, Abfall vermeiden: Markus Hörmanseder und Philipp Hüttl setzen mit Liberty.Home auf nachhaltiges Bauen mit natürlichen Rohstoffen. Dabei orientieren sie sich an der Natur, Bodenflächen werden keine versiegelt. Bereits im Studium entstand die Idee, Tiny Houses für Obdachlose durch Verkauf oder Vermietung an Unternehmen und Private zu finanzieren. Ob auf Festivals oder im Hotelleriebereich – die Holzbauten kommen gut an und führen zu weiteren Projekten. Ziel ist ein Wandel in der Baukultur: Weg von Profit-, hin zu Sinnmaximierung und gesellschaftlichem Mehrwert.
Absolventen des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen – Baumanagement
Gesundheits- und Pflegeversorgung durch wissenschaftliche Ergebnisse zu verbessern, ist Cornelia Feichtinger wichtig. Im Zentrum für Angewandte Pflegeforschung beschäftigt sie sich mit Community Nursing, um die Versorgung in Gemeinden zu stärken. Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin betreut sie in der Teampraxis Breitenecker unterversorgte und diskriminierte Patient*innen, etwa mit HIV-Infektionen, Suchterkrankungen oder Transgender*-Personen. Beim Innovatorinnen-Programm der FFG und dem Future Hero Award möchte sie Berufskolleg*innen zur Mitgestaltung gesellschaftlicher Entwicklungen motivieren.
Absolventin der Bachelorstudiengänge Radiologietechnologie und Gesundheits- und Krankenpflege
Matthias Vostatek will Tierversuche in der Forschung reduzieren und an Modellen mitarbeiten, die eine Alternative dafür darstellen. Dazu forscht er im 3D-Bioprinting, um Organe aus eigenen Zellen zu drucken und zu kultivieren, was Organspende und Medikamententests revolutionieren könnte. Am Center for Medical Physics and Biomedical Engineering der Medizinischen Universität Wien beschäftigt er sich als PhD-Student mit 3D-Druck für Knochenimplantate. Durch den Future Hero Award kommt er seinem Ziel, mehr Offenheit für neue Technologien zu schaffen, näher.
Absolvent des Masterstudiums Molecular Biotechnology





