Master (CE)
Advanced Nursing Counseling
berufsbegleitend³

berufsbegleitend
Der Hochschullehrgang qualifiziert für die personenzentrierte und evidenzbasierte Pflege von Menschen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen sowie kognitiven Beeinträchtigungen über die gesamte Lebensspanne. Absolvent*innen dieses Programms verfügen über ein reflektiertes professionelles Rollenverständnis: Sie praktizieren achtsame Selbstfürsorge, gestalten therapeutische Beziehungen im Spannungsfeld von Nähe und Distanz und wahren dabei professionelle Grenzen. Darüber hinaus leisten sie einen aktiven Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und zur nachhaltigen Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene.
Der Hochschullehrgang richtet sich an Pflegepersonen des gehobenen Dienstes, die im psychiatrischen Fachbereich tätig sind oder diesen anstreben, und erfüllt das gesetzliche Qualifikationserfordernis gemäß § 17 GuKG. Über den Erwerb spezialisierter klinischer Kompetenzen hinaus ermöglicht der das Programmehrgang, pflegewissenschaftliche Erkenntnisse fundiert zu vertiefen. Zugleich gewährleistet er einen direkten Transfer aktueller Evidenz in die psychiatrische Praxis.
* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien
Akademische*r Expert*in psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpflege
Lehrgangsbeitrag1
€ 11.400 vorbehaltlich finaler Kalkulation
+ ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote2 / Semester
Bewerbung Sommersemester 2027
15. Oktober 2026 - 30. November 2026
20
1Für Mitarbeiter*innen des WIGEV: Absolvierung im Dienstverhältnis des WIGEV, Kostenübernahme der entsendenden Dienststelle erforderlich. Nach Maßgabe freier Plätze können Mitarbeiter*innen externer Träger oder Selbstzahler*innen aufgenommen werden.
2 Die anfallenden Kosten sind abhängig von den gewählten Zusatzangeboten der Hochschule Campus Wien, etwa für Arbeitskleidung, Lizenzen, Tutorien oder Exkursionen.
3Die Gesamtanzahl von 60 ECTS verteilt sich auf Fachtheorie – 45 ECTS und Praxislernphase – 15 ECTS. Die Berufspraktika werden von den Teilnehmer*innen in Absprache mit dem Team des Studienbereichs selbst organisiert.
Pflegepersonen der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege tragen zur gesellschaftlichen Entstigmatisierung von psychiatrischer Krankheit bei. Welche Kompetenzen der akademische Hochschullehrgang Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege dafür vertieft, erklärt Lehrender Gerhard Lindenhofer.
Gabriele Lehner, Pflegebereichsleiterin in der psychiatrischen Abteilung in der Klinik Donaustadt des Wiener Gesundheitsverbundes, schätzt den Input für die Patient*innensicherheit, Patient*innenzufriedenehit und Zusammenarbeit im Team, den Absolvent*innen des akademischen Hochschullehrgangs in den Arbeitsalltag mitbringen.
Sie möchten Ihre pflegerische Expertise im Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege wissenschaftlich fundieren und Ihren Fokus auf recovery-orientierte, personenzentrierte Handlungsansätze richten. Ihr Ziel ist es, Ihre Rolle im multiprofessionellen Team zu schärfen und sich als Expert*in für psychiatrische Pflege zu etablieren.
Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.
In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.
Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für zukunftsträchtige Berufsfelder fort.
Für die Zulassung benötigen Sie
Bei Vorlage eines Diploms muss zusätzlich
Wenn Sie im Dienstverhältnis die Ausbildung absolvieren möchten, ist die Voraussetzung zur Teilnahme die Kostenübernahme der vorgesetzten Dienststelle. Selbstzahlende laden im Bewerbungsprozess statt der Bestätigung der Dienststelle bitte ein eigenes Schreiben über den Selbstzahlerstatus hoch.
Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens
Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.
Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.
Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.
Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.
Identitätsnachweis
Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend
Nachweis über die Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzung
Deutsch Niveau B2 - Sprachnachweis
Für die Zulassung sind Deutschkenntnisse auf zumindest Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachzuweisen.
Als Nachweis gilt:
Englisch Niveau B2 - Sprachnachweis
Für die Zulassung sind Englischkenntnisse auf zumindest Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachzuweisen.
Als Nachweis gilt:
Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch
Motivationsschreiben auf Deutsch
Nachweis über die Registrierung im Berufsregister, falls vorhanden
Schreiben zur Kostenübernahme der Pflegedirektion (bzw. eigenes Schreiben für Selbstzahlende)
Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend
Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an die Administration Ihres Studienprogramms nach.
Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.
Das Aufnahmeverfahren beinhaltet, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, ein Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Berufsmotive, Zielvorstellung und Persönlichkeit erfahren wollen.
Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen.
Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben? Diese beantworten wir gerne bei den Online-Infoveranstaltung per Zoom.
Zur Teilnahme folgen Sie bitte dem Zoom-Link.

Sie suchen noch nach dem passenden Studium? Unser Open House bietet eine Entscheidungsgrundlage für Ihre Studienwahl.
Im Hochschullehrgang vertiefen Sie Ihre Kompetenzen in der professionellen Beziehungsgestaltung sowie Kommunikation, erkennen psychische Krisen frühzeitig und wirken aktiv an präventiven Strategien mit. Ein besonderes Augenmerk legen Sie darauf, das soziale Umfeld einzubeziehen: Sie begleiten Bezugspersonen und Familien ressourcenorientiert dabei, gesundheitsbezogene Entscheidungen informiert und selbstbestimmt zu treffen. Gleichzeitig treten Sie Vorurteilen aktiv entgegen und leisten einen spürbaren Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.
Das Lehrenden-Team vereint langjährige klinische Praxis, fundierte Forschung und zeitgemäße Hochschuldidaktik. Sie erwerben praxisnahe Kompetenzen für das Deeskalationsmanagement und die akute Krisenintervention. Zudem vermitteln die Lehrenden den zukunftsorientierten Einsatz moderner Technologien. Sie lernen, KI-gestützte Assistenzsysteme im psychiatrischen Pflegealltag verantwortungsvoll, reflektiert und ethisch fundiert anzuwenden.
Auf dieser soliden Basis eröffnen sich für Sie zukunftsfähige Karriereperspektiven in einem zentralen Versorgungsbereich. Der Abschluss bietet Ihnen attraktive hochschulische Anschlussmöglichkeiten – beispielsweise in weiterführenden Masterprogrammen (Continuing Education) wie Advanced Nursing Counseling, Advanced Nursing Education, Advanced Nursing Practice - Schwerpunkt Pflegemanagementoder dem psychotherapeutischen Propädeutikum.
Die Studierenden analysieren die Zusammenwirkung unterschiedlicher kultureller, geschichtlicher und sozialer Faktoren (Religion, Herkunft, Sitten und Gebräuche, Familie, Peer Group, Berufsfeld, Gesellschaft, Gesundheitssystem etc.) im Kontext mit Interaktions-/Verhaltensmustern und Glaubenssätzen bei der Entstehung psychischer Erkrankung bzw. dem Umgang mit psychischer Erkrankung, reflektieren internationale Betreuungskonzepte und erkennen daraus die Bedeutung der Ressourcen der Betroffenen und leiten daraus grundlegende Strategien für die pflegerische Begegnung ab. (L1) [SDGs]
Die Studierenden verstehen die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen persönlichen Identität (z.B. Gefühle, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte) als wesentlichen Bestandteil der professionellen Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen
Die Studierenden vertreten und wahren, auf Basis einer ethischen Reflexion sowie eines Verstehens der Entstehung psychischer Erkrankung, die Interessen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durch anwaltschaftliches Handeln im Rahmen des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses
Die Studierenden setzen präventive Maßnahmen zur Reduktion psychischer Belastungen im Rahmen der beruflichen Arbeit nach belastenden Ereignissen ein (z. B.: bei moralischem Stress, CISM / Critical Incident Stress Management, Stressbewältigung), bringen Fürsorge und Zuwendung als protektive Faktoren für die Gesundheit während der Pflegebeziehung ein, wenden beziehungsfördernde und gestaltende Maßnahmen an und koordinieren diese.
Die Studierenden wenden in Erst- und Krisenkontakten strukturierte Kurz-Assessments zur Gefahreneinschätzung an und leiten daraus rasch priorisierte Handlungen ab.
Die Studierenden analysieren Risiken in Bezug auf spezifische Patient*innen- und Risikogruppen und leiten aus medizinisch-diagnostischen/medizinisch -therapeutischen Intervention und der klinischen Beurteilung der Situation pflegerische Handlungskonsequenzen ab.
Die Studierenden unterstützen und fördern die Adhärenz und Gesundheitskompetenz durch die Anwendung ausgewählter Konzepte (z. B. Empowerment, Psychoedukation, Coaching, motivierende Gesprächsführung, Transtheoretisches Modell; GFK, und Recovery).
Die Studierenden erkennen häufig auftretende dysfunktionale psychische Phänomene im emotionalen, kognitiven und Verhaltensbereich und bearbeiten diese im Rahmen eines Pflege- und/oder Behandlungsprozesses gemeinsam mit dem*r Klient*i
Die Studierenden bauen zielgerichtet (hochschullehrgangübergreifende) Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.
Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Pufferzeiten).
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren eigene Auffassungen von Normalität und Abnormalität, leiten daraus aktuelle Kriterien für die Beurteilung von normalem und abnormem Verhalten ab; beachten hierbei das Problem Stigma und stellen mögliche Strategien zum Umgang mit dem Stigma dar
Die Studierenden vergleichen Betreuungskonzepte von Menschen mit psychischen Erkrankungen im internationalen Kontext und vergleichen den Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen in der historischen Entwicklung mit der heutigen Situation und leiten daraus positive Veränderungen, aber auch immer noch vorhandene Gefahren ab
Die Studierenden reflektieren und analysieren die Auswirkungen von Migration, Kultur, Religion und Spiritualität auf die Einstellungen und Meinungen der Bevölkerung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen und leiten daraus die Erfordernisse für die psychiatrische Pflege ab
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen
Endprüfung: Einzelprüfung, Referat
Deutsch
Die Studierenden beschreiben die Auswirkung kultureller, geschichtlicher und sozialer Faktoren im Kontext mit Interaktions-/Verhaltensmustern und Glaubenssätzen auf die Entstehung psychischer Erkrankung bzw. den Umgang mit psychischer Erkrankung
Die Studierenden erläutern die Bedeutung des Selbstkonzepts sowie die Entwicklung der eigenen persönlichen Identität (z.B. Gefühle, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte) im Zusammenhang mit der Entstehung psychischer Erkrankung und reflektieren den eigenen Anteil in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen
Die Studierenden erläutern unterschiedliche Erklärungsmodelle psychischer Störungen und können aktuelle Klassifikationsschemata zu psychischen Erkrankungen erklären.
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen
Immanente Leistungsüberprüfung: Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren die Bedeutung der Ressourcenorientierung als Grundhaltung in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, beziehen persönliche und soziale Ressourcen (u. a. Familie, Berufsfeld, Peer Group, Selbsthilfegruppen) in den Pflege- und Behandlungsprozess mit ein und passen die Unterstützung bei Selbstpflege/Alltagskompetenzen krankheits-, alters-, entwicklungsentsprechend sowie Individuums- und situationsbezogen an (z. B. Zulassen von Eigenheiten unter Abwägen des ethischen Dilemmas von Fürsorge vs. Autonomie)
Die Studierenden erläutern exemplarisch die Auswirkung unterschiedlicher kultureller, spiritueller und sozialer Aspekte auf das Selbstkonzept des Betroffenen sowie den Prozess der Beziehungsgestaltung in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen
Die Studierenden definieren die besondere Bedeutung von Nähe und Distanz in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und berücksichtigen dies auf Basis der Reflexion der eigenen persönlichen Identität in der professionellen Beziehungsarbeit mit ihnen
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden erkennen situations- und entwicklungsspezifische Kommunikationseinschränkungen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, wählen bedarfsangepasst geeignete Kommunikationsformen und –hilfsmittel aus und setzen diese zielgerichtet ein.
Die Studierenden erheben Unterstützungsbedarfe in der Beziehungsgestaltung, erkennen deren Auswirkung auf die Lebens- und Alltagswelt sowie Vorlieben, Kompetenzen des Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen; planen unter Berücksichtigung der eigenen Gefühls- und Bedürfnislage und der Reflexion des eigenen Anteils in der Begegnung entsprechende Interventionen im Sinne der gewaltfreien Kommunikation und setzen diese um.
Die Studierenden reflektieren im Beziehungsprozess die Werte, Realitäten, Gefühle und Bedürfnisse von Menschen mit psychosozialem Leiden und analysieren diese und sprechen sie wertfrei an; sie erläutern exemplarisch anhand des Modells von Peplau den Prozess der Beziehungsgestaltung in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, vertreten anwaltschaftliches Handeln im Rahmen des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses auf Basis einer ethischen Reflexion und Verstehens psychischer Erkrankung, und wahren die Interessen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.
Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele, Rollenspiele, Selbstreflexionsübungen, Kleingruppenarbeit, Partnerübungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren verschiedene Formen und Entstehungsmechanismen von Aggression und Gewalt.
Die Studierenden erläutern die rechtlichen Rahmenbedingungen im Falle von Fixierung und Freiheitsbeschränkung und führen ein strukturiertes Screening auf Gewaltbetroffenheit durch, dokumentieren forensisch stichhaltig und initiieren standardisierte Schutz- und Meldeschritte gemäß den geltenden Rechtsgrundlagen.
Die Studierenden beschreiben Möglichkeiten der Prävention von Aggression und Gewalt vor allem in Hinblick auf Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung.
Die Studierenden wenden ausgewählte kommunikationsgestützte Körperinterventionen an (Einzeln und im Team).
Geblockte Veranstaltung in Seminarform mit Theorie/Praxis Mix
Theorie: Gruppenarbeiten mit anschließender Diskussion, Vorlesung/Vortrag, Diskussion, Erfahrungsreflexion
Praxis: Demonstration, praktisches Üben mit Coaching, selbständiges Üben; Selbsterfahrung; fallorientierte Kommunikationsübungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden beschreiben das Wesen der interprofessionellen Teamarbeit, reflektieren die eigene Stellung als psychiatrische Pflegeperson im Team, nehmen Konflikte wahr, bearbeiten diese.kostruktiv und setzen präventive Maßnahmen zur Reduktion beruflicher psychischer Belastungen(moralischer Stress, Critical Incident Stress Management (CISM).
Die Studierenden analysieren den Begriff „therapeutische Gemeinschaft“, verdeutlichen die Bedeutung des Lernens in der therapeutischen Gemeinschaft anhand von Fallbeispielen und handeln entsprechend kompetent in der Praxis.
Die Studierenden bringen sich im Rahmen der Gesundheitskompetenz und des Wissensmanagements operativ in Strukturen ein und planen diese personenzentriert um die Gesundheitskompetenz der Klient*innen zu stärken und eine selbstbestimmte Entscheidungsfindung (Informed Consent) zu gewährleisten.
Die Studierenden erkennen belastende Situationen im Familiensystem, die durch z.B. Pflege und Betreuung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen entstehen und bieten aktive Unterstützung durch Psychoedukation und Beratung im Sinne des trialogischen Ansatzes an,
Die Studierenden begreifen das Recovery-Konzept als eine basale Grundhaltung des psychiatrischen Pflegehandelns, beschreiben die Elemente des Recovery-Konzepts und wenden diese an (CHIME-Framework).
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Kasuistikanalyse, Problembasiertes Lernen…
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden differenzieren lebensspannen- und kontextbezogene Auslöser (inkl. Verlustereignisse im Alter) als potenzielle Traumata und planen entsprechende pflegerische Interventionen, sie erläutern unterschiedliche Definitionen von Krise anhand ihres Verlaufes und beispielhaft Bewältigungsmöglichkeiten von Krisen.
Die Studierenden bearbeiten eigene Erfahrungen mit theoretischen Erklärungsmodellen zum Verhalten und Erleben bei Krankwerden, Kranksein und Krise und analysieren unterschiedliche Krisentheorien sowie Zusammenhänge zwischen Krise und Suizidalität.
Die Studierenden beherrschen die Grundsätze der Krisenintervention und transferieren diese in die Praxis.
Die Studierenden begleiten oder leiten Entlastungs-, Kriseninterventions- und Deeskalationsgespräche und nutzen das transtheoretische Modell für den Praxistransfer.
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden wenden die Gewaltfreie Kommunikation als Grundlage im Umgang mit psychisch erschütterten Menschen aller Altersgruppen an und erläutern die Motivierende Gesprächsführung im Zusammenhang mit der Adhärenz von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen.
Die Studierenden beschreiben die Wittener Werkzeuge der Beratung im Kontext von psychischen Veränderungen.
Die Studierenden erklären die Auswirkung der nicht-direktiven Gesprächskonzepte auf die Entwicklung von Kindern- und Jugendlichen mit potenziell traumatisierenden Erfahrungen.
Die Studierenden sind vertraut mit dem Konzept der Mentalisierung von Fonagy, implementieren diese Kompetenz in der Planung ihrer Interventionen im Pflegprozess und wenden sie an.
Überwiegend aktivierende Methoden
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und bearbeiten diese unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden sowie evidenzbasierter Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden bewerten wissenschaftliche Evidenz kritisch und übertragen sie in ein qualitätsgesichertes, adressatengerechtes Praxisprodukt unter Berücksichtigung professioneller, organisationaler und ethischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden setzen KI-gestützte Verfahren im wissenschaftlichen Arbeiten kritisch ein und validieren die Ergebnisse hinsichtlich Datenqualität, Bias und Reproduzierbarkeit unter Einhaltung rechtlicher und datenschutzrechtlicher Vorgaben.
Die Studierenden reflektieren den eigenen Arbeits- und Entscheidungsprozess kritisch und vertreten ihre Ergebnisse sowie methodische Entscheidungen argumentativ im fachlichen Diskurs.
Wissenschaftliches Denken und Forschen:
< Vertiefung wissenschaftlicher Denk-, Argumentations- und Arbeitsweisen
< Überführung komplexer Praxisprobleme in präzise, wissenschaftlich begründete Forschungsfragen
< Reflexion von Verantwortung und Integrität im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess
Informationskompetenz und Literaturbewertung:
< Strategische und effiziente Literaturrecherche in fachspezifischen und interdisziplinären Datenbanken
< Beurteilung wissenschaftlicher Quellen nach Qualitäts- und Relevanzkriterien (Evidenzgrad, Methodik, Aktualität, Peer-Review)
< Strukturierte Organisation von Literatur mithilfe von Literaturverwaltungstools
< Vertieftes Verständnis der wissenschaftlichen Zitationslogik und ihrer ethischen, methodischen und institutionellen Bedeutung
Wissenschaftliche Textproduktion und Kommunikation:
<Planung, Strukturierung und Abfassung wissenschaftlicher Textproben unter Einhaltung internationaler Zitier- und Formatierungsstandards
< Anwendung argumentationslogischer und evidenzbasierter Schreibtechniken
< Entwicklung einer kohärenten wissenschaftlichen Argumentationslinie im eigenen Fachkontext
Digitale und KI-gestützte Werkzeuge in der Wissenschaft:
< Kritische Reflexion des Einsatzes von KI-basierten und digitalen Tools im Forschungsprozess
< Anwendung KI-gestützter Systeme zur Recherche-, Struktur- und Textunterstützung unter Berücksichtigung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und wissenschaftsethischen Prinzipien
Die Studierenden reflektieren Verantwortung, Integrität und ethische Dimensionen wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse und wenden die Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis selbstständig und regelkonform in eigenen Arbeiten an.
Die Studierenden recherchieren strategisch in fachspezifischen Datenbanken, bewerten Quellen kritisch nach Qualitäts- und Relevanzkriterien und dokumentieren die Auswahl nachvollziehbar.
Die Studierenden verfassen strukturierte, argumentativ schlüssige wissenschaftliche Texte und zitieren regelkonform nach den geltenden Vorgaben.
Studierende nutzen digitale und KI-gestützte Systeme zur Unterstützung ihrer Recherche- und Schreibprozesse auf kritisch-reflektierte Weise und gewährleisten dabei Transparenz, Nachvollziehbarkeit sowie ethische Verantwortung.
Überwiegend aktivierende Methoden
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Vertiefung evidenzbasierter Entscheidungsprozesse im berufsspezifischen Kontext
Anwendung und Reflexion evidenzbasierter Entscheidungsmodelle im spezifischen Setting
Organisation, Ressourcen, Umsetzbarkeit
Kontextualisierung
Setting-spezifische Anforderungen (Psych, KiJu, Geriatrie etc.)
Zielgruppenadaption
Entwicklung praxisnaher Produkte
Aufbau von Handlungsleitlinien / Empfehlungen
Begründungslogiken
Ableitung von Empfehlungen
von Evidenz → Handlung
Umgang mit widersprüchlicher Evidenz
Evidenzintegration
Zusammenführen mehrerer Studien („narrative Synthese light“)
Entscheidungslogiken in der EBN
Evidenzbasierte Entscheidungsprozesse
strukturierte Fragestellungen
Umgang mit unvollständiger bzw. heterogener Evidenz
kritische Einordnung von Evidenz im Spannungsfeld von Praxis, Organisation und Ressourcen
Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und formulieren daraus strukturierte evidenzbasierte Fragestellungen unter Nutzung geeigneter Formate (z.B. PICO) bei klarem Settingbezug.
Die Studierenden integrieren Ergebnisse mehrerer relevanter Studien zu einer begründeten Gesamtaussage und bewerten Qualität, Aussagekraft und Übertragbarkeit der Evidenz für das jeweilige Versorgungsszenario, einschließlich des Umgangs mit widersprüchlicher oder begrenzter Evidenz.
Die Studierenden leiten eigenständig kontextspezifische, nachvollziehbar begründete Handlungsempfehlungen ab und reflektieren diese im Spannungsfeld von Evidenz, professioneller Expertise sowie organisationalen und ethischen Rahmenbedingungen.
Die Studierenden entwickeln adressatengerechte, settingspezifische Entwürfe evidenzbasierter Handlungsleitlinien und reflektieren deren Umsetzbarkeit im jeweiligen Versorgungskontext als Grundlage für eine weiterführende Ausarbeitung.
Überwiegend aktivierende Methoden
durchgehende Bearbeitung eines Praxisproblems
Vorbereitung auf Abschlussarbeit
Endprüfung: schriftliches Konzept / Exposé: - Fragestellung - Suchlogik - erste Evidenzbasis - geplante verschriftlichte Handlungsempfehlung
Deutsch
Die Studierenden erfassen in Bezug auf die genannten psychiatrischen, geriatrischen und neurologischen Krankheitsbilder über die gesamte Lebensspanne hinweg die psychosozialen, somatologischen und pathologischen Zusammenhänge zur Genese. Sie leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze ab, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen. Sie planen im psychogeriatrischen Setting unter Berücksichtigung von Multimorbidität evidenzbasierte Interventionen einschließlich komplementärer Pflegemethoden und Beiträge zur komplexen Schmerztherapie.
Die Studierenden richten ihr berufliches Handeln anhand fachspezifischer Rechtsmaterialien/Rechtsgrundlagen (z. B. UbG, Maßnahmenvollzug, Erwachsenenschutzgesetz, Kinderschutz, Gewaltschutzgesetz, allg. bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzordnung) aus.
Die Studierenden erklären die Entstehung von körperlicher, geistiger und mehrfacher Behinderung, beschreiben deren häufigste Erscheinungsbilder und erläutern die medizinischen Therapieansätze und Präventionsmöglichkeiten. Sie begleiten die betroffenen Menschen und deren Bezugssystem durch den medizinisch-diagnostich-thearapeutischen Prozess.
Die Studierenden analysieren das Thema Suizid unter dem Aspekt der Selbstreflexion und des gesellschaftlichen Kontextes und stellen den Zusammenhang zwischen Krise und Suizid dar, sind mit pflegetherapeutischen Maßnahmen zur Suizidverhütung vertraut und wenden diese an.
Die Studierenden definieren aktuelle psychologische Erklärungsansätze bei den häufigsten psychischen Erkrankungen und beschreiben die wesentlichen Elemente psychologischer/psychotherapeutischer Behandlungsansätze inklusive der Krisenintervention und Psychotraumatologie. Sie erkennen bei älteren Menschen Verluste (Gesundheit, Angehörige, soziale Zugehörigkeit) als potenzielle Traumatisierungen, leiten daraus traumasensible pflegerische Maßnahmen ab und integrieren die Befunde in die Biografie- und Pflegeplanung.
Die Studierenden beschreiben die Entwicklung des Individuums auf Basis neurobiologischer und neuropsychologischer Erkenntnisse unter Einbeziehung der Einflüsse der Digitalisierung auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Menschen. Sie beachten dabei deren Auswirkungen auf die individuellen Lebenswelten in den verschiedenen Lebensabschnitten im Sinne des persönlichen Recoveryprozess.
Die Studierenden sind mit den in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Schulen vertraut, leiten daraus exemplarisch die Anwendungsmöglichkeiten von Methoden der Verhaltenstherapie im Rahmen des Pflegeprozesses ab, betrachten soziologische Aspekte psychischer Gesundheit und pädagogische Konzepte zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, sowie Grundlagen der Psychoedukation und integrieren dieses Wissen in ihre pflegerische Praxis.
Beobachtung von Lebens- und Interaktionssituationen im Rahmen der praktischen Tätigkeit anhand eines Beobachtungsleitfadens
Analyse der verschriftlichten Beobachtungen in Kleingruppen unter Anleitung eines* Trainers*in anhand des Konzeptes der mentalisierungsbasierten Pädagogik nach Fonagy
Exemplarisches pflegerisches Therapiemanual
Die Studierenden beschreiben Möglichkeiten über ihre Gedanken bewusst nachzudenken (=Metakognition).
Die Studierenden drücken innere Achtsamkeit und bewusstes Wahrnehmen der eigenen Emotionen aus (=emotionale Intelligenz).
Die Studierenden erläutern reflexive Handlungskompetenz im Sinne der Mentalisierung, handeln in Pflegesituationen dementsprechend und reflektieren über die eigenen Verhaltensmuster.
Die Studierenden handeln in Beziehungssituationen mit entsprechender Empathiefertigkeit (Einfühlen in sich selbst und andere).
Die Studierenden erfassen die Grundprinzien der Kognitiven Verhaltenstherapie und übertragen das kognitive Modell auf einfache Fallkonstellationen auf Überblicksniveau. Sie skizzieren grundlegende Interventionsschritte und berücksichtigen dabei Messung, Zielklärung sowie ethische und settingbezogene Rahmenbedingungen.
interaktiver Vortrag
Übungsteile, Beobachtungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Psychiatrie
Grundlagen
Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie im Bereich Mental, Behavioural oder Neurodevelopmental Disorders hauptsächlich des frühen bis mittleres Erwachsenenalters:
Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Mensch mit Behinderung“
Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Forensische Psychiatrie“
Die Studierenden beschreiben die Paradigmen der heutigen Psychiatrie in Bezug auf Krankheitsentstehung, Diagnostik und Behandlungsansätze
Die Studierenden erfassen psychosoziale, somatologische und pathologische Zusammenhänge zur Genese der häufigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze ab, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen
Die Studierenden erläutern die medizinischen Aufgaben der Psychiatrie in den Settings „Mensch mit Behinderung“ und „Forensische Psychiatrie“;
Vorträge/Vorlesungen, Gruppendiskussionen, Gruppenarbeit, Fallbeispiele
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden beschreiben die wesentlichen Faktoren und Abschnitte einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung vom Säuglings- bis Erwachsenenalter (kognitiv, psychisch, sozial) und leiten daraus die Bedeutung für die Beziehungsgestaltung und die soziale Teilhabe ab unter Einbeziehung der Einflüsse der Digitalisierung auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Menschen, sowie deren Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen
Die Studierenden erklären Lernprozesse anhand des Modells der Neuroplastizität.
Die Studierenden definieren aktuelle psychologischen Erklärungsansätze bei folgenden psychischen Erkrankungen: affektive Störungen, schizophrene Störungen, Abhängigkeitserkrankungen, Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen in ihren Grundsätzen und erläutern die wesentlichen Elemente psychologischer/psychotherapeutischer Behandlungsansätze inklusive der Krisenintervention und Psychotraumatologie.
Die Studierenden analysieren Schemata zur Beurteilung der Suizidgefährdung, reflektieren Mythen und Fakten zum Suizid, erläutern die Bedeutung von psychosozialen Krisen und stellen die Zusammenhänge zwischen Krise und Suizid dar; führen pflegetherapeutische Maßnahmen zur Suizidverhütung durch und sind geschult in Suizidprävention.
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden informieren und beraten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Bezugsystem (z. B. Familien, Erwachsenenvertreter*innen, Sozialarbeiter*innen) über ihre Rechte und Pflichten im Rahmen der Dienstleistungsgestaltung.
Die Studierenden vertreten und wahren die Interessen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durch anwaltschaftliches Handeln im Rahmen des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses.
Die Studierenden richten berufliches Handeln anhand fachspezifischer Rechtsmaterien/Rechtsgrundlagen (z. B. UbG, Maßnahmenvollzug, Erwachsenenschutzgesetz, Kinderschutz, Gewaltschutzgesetz, allg. bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzordnung) aus.
Überwiegend aktivierende Methoden
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden erkennen und diagnostizieren systematisch Erleben, Bedeutung, Verhalten und Erscheinungsformen und leiten pflegerisch erforderliche Interventionen ab; sie führen gezieltes Symptommanagement zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität durch.
Die Studierenden gestalten beziehungsorientierte Pflege, bringen Fürsorge als protektiven Faktor ein, leiten beziehungsfördernde Maßnahmen ab und koordinieren diese in der Pflegebeziehung. Zudem identifizieren systematisch potenzielle Gewaltopfer mittels standardisierter Assessments, leiten rechtlich abgesicherte Interventionsschritte (Dokumentation, Meldung, Schutzmaßnahmen) ein und evaluieren deren Wirksamkeit.
Die Studierenden stärken Lebenskompetenzen und Resilienz von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Bezugssystemen und setzen Gesundheitsförderung und Prävention zielgruppen- bzw. settingspezifisch um.
Die Studierenden planen und führen Case- und Care-Management durch, unterstützen Klient*innen bei psychosozialen Bedürfnissen und beraten bzw. schulen Familien zur Entwicklung adaptiver Bewältigungsstrategien auch unter Einbezug elektronischer Hilfsmittel und koordinieren interprofessionell Gewaltschutz- und Präventionsstrukturen (z. B. Gewaltschutzteams, fallbezogene Fallkonferenzen) einschließlich institutionsübergreifender Kooperation.
Die Studierenden identifizieren Ursachen für herausforderndes Verhalten, setzen präventive Maßnahmen, reagieren situationsangemessen und wenden im Kontext erforderlicher freiheitsbeschränkender Maßnahmen adäquate Interventionen sowie Hilfsmittel sicher an.
Die Studierenden fördern Adhärenz und Gesundheitskompetenz durch ausgewählte Konzepte wie Empowerment, Psychoedukation, Coaching und motivierende Gesprächsführung und setzen diese adressatengerecht ein.
Die Studierenden berücksichtigen rechtliche, ethische und organisatorische Rahmenbedingungen und reflektieren ihre professionelle Beziehungsarbeit unter den Prinzipien von Würde, Autonomie und Selbstfürsorge.
Die Studierenden wenden setting- und zielgruppenspezifische Konzepte und Methoden der personenzentrierten Pflege (z. B. Einzel- und Gruppenedukation, Familienberatung) alltagsnah an und gestalten Interaktions- und Beziehungsprozesse wirksam.
Allgemeines
Historische Entwicklung von Theorien der Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie in Kindheit und Jugend und ihre Bedeutung für die Pflege (Piaget, Errikkson, Deci & Ryan)
Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Stellung zwischen Psychiatrie, Kinder- und Jugendheilkunde, Pädagogik und Jugendhilfe
Stellung und Kernkompetenzen der Pflegeprofession im multidisziplinären Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Entwicklung von Kinder und Jugendlichen
Kommunikation und Beziehungsarbeit
Pflegeprozess und pflegerische Konzepte
Spezielle Pflegediagnostik unter Berücksichtigung von Lebensalter und Persönlichkeitsentwicklung; familien- und ressourcenorientierte Diagnostik/Planung (NANDA-I)
Pflegeassessment (KJP-spezifische Instrumente), Evaluation von Pflegeinterventionen, Dokumentation und Qualitätssicherung
Pflegetherapeutische Ansätze unter Berücksichtigung des Lebensalters und der Entwicklung: Therapeutisches Milieu, Lernen am Modell, Lernen durch Feedback, Soziales Kompetenztraining, Psychoedukation, Adherencetherapie, spiel- und aktivitätsorientierte Verfahren
Recoveryorientierung ; Förderung von Selbstwirksamkeit und Autonomie (Shared Decision Making)
MBT-A und DBT-A aus pflegerischer Perspektive; Emotionsregulation; Skillstraining
Sicherheitskultur(Safewards); medienpädagogische Interventionen(Cybermobbing, Medienkompetenz); (optional) komplementäre Pflege
Spezifische pflegerische Aspekte bei Störungsbildern
Essstörungen (Schwerpunkt Anorexia nervosa): spezielle pflegerische Aspekte, Pflegeprozess, Programme
Angst- und Zwangsstörungen: alltagsnahes Training auf Basis kognitiver Verhaltenstherapie
Affektive Störungen (Depression, bipolar) und psychotische Störungen: beziehungsorientierte Begleitung durch feinfühlige Aktivierung (bei Depression), schützende Reizabschirmung (bei Manie) und Vermittlung von Sicherheit (bei wahnhaftem Erleben)
Traumatisierung in Kindheit/Jugend (emotionale, körperliche, sexualisierte Gewalt); Komplexe Traumafolgen; traumapädagogische Grundlagen; traumasensible Pflege, forensische/rechtliche Aspekte(Kindeswohlgefährdung, Meldepflichten; Zusammenarbeit mit Jugendhilfe/Behörden; interprofessionelles Krisenmanagement)
Neuroentwicklungsstörungen: ADHS (inkl. multimodaler Therapie; Familiencoaching), Autismus-Spektrum
Suizidales, selbstverletzendes und sonstiges selbstschädigendes Verhalten in der Adoleszenz; DBT-A-Ansätze; Krisenmanagement und Deeskalation (klinischer Fokus)
Sucht- und verhaltensbezogene Störungen (Substanzen, Gaming/Internet)
Angehörigenarbeit, im Sinne des Kindeswohls, systemisch und familienorientiert, Familienbezogene Pflegeinterventionen inkl. Beratung/Schulung von Bezugspersonen, Stärkung familiärer Ressourcen; familienbezogene Pflegediagnosen
Netzwerkarbeit (Schule, Jugendhilfe, Sozialraum); aufsuchende psychiatrische Pflege (Home Treatment); Care Coordination/Case Management, Förderung von Alltagskompetenzen; Übergänge (stationär – tagesklinisch – ambulant); Transition in die Erwachsenenpsychiatrie
Diversitätssensible Pflege: Geschlechtsidentität/Geschlechtsdysphorie, sexuelle Orientierung; kultursensible/transkulturelle Pflege; Minderheitenstress
Maßnahmen und Prävention von Zwang , Rechtliche Grundlagen; Kinder- und Menschenrechte; freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Deeskalation, Aggressionsmanagement; Sicherheits- und Schutzkonzepte; interprofessionelle Verantwortung und Zusammenarbeit
Die Studierenden erläutern exemplarisch anhand eines Modells (Erikson, Piaget, ...) die Entwicklungsphasen sowie besonderen Herausforderungen für Kinder und Jugendliche und leiten daraus die Wichtigkeit einer stabilen Beziehung zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Bezugspersonen ab und unterstützen Kinder und Jugendliche bei Übergängen innerhalb der psychiatrischen Versorgung zur Sicherung der Transition.
Die Studierenden beschreiben häufige Reaktionen von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen auf aktuelle und potenzielle Gesundheitsprobleme im Eltern-Kind- Kontext und erklären exemplarisch daraus die Entstehung charakteristischer Konfliktsituationen zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Studierenden erkennen Anzeichen von Traumatisierung, Kindeswohlgefährdung, Suizidalität sowie selbstschädigendem Verhalten und setzen pflegerische, präventive und interprofessionelle Maßnahmen um. Sie wenden dabe rechtliche, ethische und menschenrechtliche Grundlagen sowie Strategien der Deeskalation und Gewaltprävention an und reflektieren den Einsatz freiheitsbeschränkender Maßnahmen.
Die Studierenden integrieren entwicklungspsychologische, bindungstheoretische und neurobiologische Grundlagen in die psychiatrische Pflegeplanung und gestalten therapeutische Beziehungen zu Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen auf Basis psychiatrischer Pflegekonzepte und beziehen Familien, Bezugspersonen sowie Systeme des Lebensumfeldes über familienorientierte und systemische Handlungsansätze in den Pflegeprozess ein.
Die Studierenden planen evidenzbasierte pflegetherapeutische Interventionen zur Förderung von Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, sozialer Kompetenz, Adhärenz und Recovery und berücksichtigen den Einfluss von Diversität, Geschlecht, Kultur, digitaler Lebenswelt und sozialen Medien auf die psychische Gesundheit im pflegerischen Handeln.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Fallarbeit, E-Learning
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden sind mit den Methoden, Arbeitsweisen und Prinzipien des Case und Care Management vertraut und unterstützen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen aktiv im Rahmen des Case Managements bei ihren psychosozialen Bedürfnissen.
Die Studierenden unterstützen und begleiten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Bezugssystem in der Beibehaltung, Förderung und Entwicklung der Lebenskompetenzen und der Resilienz (z.B.: Entwicklung von Selbstbewusstsein, Gewaltprävention, Transition, Autonomieentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention, Beschäftigung und Freizeit).
Die Studierenden gestalten pflegetherapeutische Gruppenaktivitäten im Rahmen bestehender Angebote zielgruppen- und situationsgerecht durch und führen gezielt Symptommanagement zur Erhaltung bzw. zur Wiederherstellung der Lebensqualität durch (z. B. bei Phänomenen wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Wahn, Stimmenhören, Vergiftungsideen, Aggression und Gewalt, Craving).
Die Studierenden fördern und gestalten Interaktions- und Beziehungsprozesse innerhalb der Patient*innengemeinschaft und beeinflussen Gruppendynamiken sowie die Beziehungsgestaltung in Patient*innengruppen professionell und zielgerichtet. Sie begleiten und leiten Entlastungs-, Kriseninterventions- und Deeskalationsgespräche situationsgerecht.
Die Studierenden beraten und begleiten Angehörige und Bezugspersonen im Sinne eines trialogischen und recoveryorientierten Ansatzes und unterstützen sie bei der Entwicklung adaptiver Bewältigungsstrategien im Umgang mit psychischen Belastungen und Störung.
Vorlesung, Fallbesprechungen nach Case Study, Rollenspiele, Action Learning, Gruppenarbeiten
Endprüfung
Deutsch
Pflegetherapeutische Konzepte und Interventionen
Moderne therapeutische Ansätze in der Pflege:
Krisen-, Risiko-, Ethik- und Aggressionsmanagement
Pflege von Menschen (Konzepte, Differentialdiagnose, Risikofaktoren, Typen, Ätiolo-gie, Symptome, Pflegediagnosen, Pflegeinterventionen) mit einer Störung in der psychosozialen Anpassung inklusive Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie im Rahmen folgender psychiatrischer Störungen:
Die Studierenden pflegediagnostizieren das Erleben und Verhalten von Menschen mit psychiatrischen Störung sowie Doppeldiagnosen (Psychiatrie + Sucht), wählen evidenzbasierte Assessmentinstrumente aus und leiten daraus partizipative pflegetherapeutische Interventionen ab.
Die Studierenden identifizieren Risiken in Bezug auf spezifische Patient*innen- und Risikogruppen (z. B. Suizidrisiko, Aggression, Delir, Drogen, Waffen) und leiten aus der medizinisch-diagnostischen/medizinisch -therapeutischen Intervention und der klinischen Beurteilung der Situation pflegerische Handlungskonsequenzen ab.
Die Studierenden agieren im Rahmen einer menschenrechtsorientierten Psychiatrie, priorisieren Alternativen zu Zwangsmaßnahmen und beherrschen ein evidenzbasiertes Deeskalationsmanagement sowie die Nachbereitung von Krisen (z. B. Entlastungsgespräche, Postventionsarbeit).
Die Studierenden unterstützen Klient*innen und Angehörige durch Methoden der Harm Reduction sowie des Selbstmanagements (z. B. Craving-Protokolle, Recovery-Tagebücher, Krisenpläne, etc…) und fördern die Krankheitsbewältigung und Lebenskompetenzen im Alltag.
Die Studierenden planen, leiten und evaluieren pflegetherapeutische Gruppen- und Milieuangebote unter Anwendung von Konzepten wie Psychoedukation, Recovery-Coaching, motivierender Gesprächsführung sowie spezifischen Ansätzen aus DBT und MBT.
Die Studierenden erläutern und vergleichen aktuelle psychiatrische Versorgungs- und Milieukonzepte (HIC, Safewards, Weddinger Modell, Soteria, Open Dialogue) und nutzen deren Grundprinzipien zur Gestaltung einer recovery- und menschenrechtsorientierten psychiatrischen Pflege.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, geleitete Diskussionen, Problembasiertes Lernen (PBL), Arbeitsaufträge mit Feedback
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden vertreten die Haltung der prozesshaften Interaktion und reflektieren die ethischen Prinzipien der Würde, Autonomie und Fürsorge im Kontext der Betreuung und Pflege von Menschen mit Lernstörungen, angeborenen geistigen und/oder körperlichen Behinderungen bzw. von Menschen mit erworbenen körperlichen Behinderungen.
Die Studierenden richten basierend auf den körperlichen, psychischen und sozialen Auswirkungen von Lernstörungen, angeborenen geistigen und/oder körperlichen Behinderungen bzw. von Menschen mit erworbenen körperlichen Behinderungen die pflegerische Versorgung aus und legen Förderschwerpunkte fest.
Die Studierenden beschreiben Erklärungsmodelle bzw. Auswirkungen der Lernbeeinträchtigung und leiten daraus, sowie aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege und soziotherapeutischen Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit Behinderung, präventive Maßnahmen ab und führen sie im Rahmen der Pflege durch.
Die Studierenden erläutern die spezifischen Herausforderungen in der Arbeit mit Menschen mit Lernbeeinträchtigungen, können dadurch am therapeutischen Prozess pflegerisch mitwirken, und reflektieren eigene Reaktionsweisen und Verhaltensmuster in der Begegnung mit Menschen mit Behinderungen.
Die Studierenden betrachten die Einbeziehung der An- und Zugehörigen in der Betreuung und Pflege exemplarisch als Ansatz der Normalisierung und verfügen über kommunikative Strategien zur Bewältigung von schwierigen Begegnungssituationen.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen, Blendend Learning
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden wenden Skills im pflegerischen Setting zur Förderung der Adhärenz von pädiatrisch/psychiatrischer Patient*innen und deren Bezugspersonen situations- und fallbezogen im Rahmen einer Simulation an
Die Studierenden erkennen Symptomatik und herausforderndes Verhalten pädiatrischer Patient*innen, ordnen diese einem Krankheitsbild zu und leiten daraus Handlungsbedarfe für die pädiatrische Pflege ab (am Bsp. ADHS, Anorexie, Borderline)
Die Studierenden wählen adäquate Konzepte wie beispielsweise der Basalen Stimulation, der Sensorischen Integration, der Traumasensiblen Pflge ua situations-, alters- und patientengerecht im pädiatrischen/psychiatrischen Setting aus, wenden diese an und bewerten die Wirkung der durchgeführten Maßnahme hinsichtlich Wohlbefinden, Orientierung, Körperwahrnehmung, Kommunikation und Patient*innensicherheit und reflektieren ihr eigenes pflegerisches Handeln.
Die Studierenden kommunizieren bei pädiatrischen Patient*innen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren Bezugspersonen im Rahmen der Psychopharmakaeinnahme deeskalierend, wertschätzend und situationsgerecht. Sie erkennen Anzeichen von Anspannung und Eskalation frühzeitig, wenden geeignete Deeskalationsstrategien an und berücksichtigen dabei den individuellen Entwicklungsstand, die Autonomie und die Bedürfnisse der Patient*innen sowie deren Bezugspersonen
Die Studierenden beurteilen die Angemessenheit ihres eigenen kommunikativen und deeskalierenden Handelns unter Berücksichtigung von Patientensicherheit, Autonomie, Entwicklungsstand und Beziehungsgestaltung
Simulation und Fertigkeitentraining
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und bearbeiten diese unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden sowie evidenzbasierter Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden bewerten wissenschaftliche Evidenz kritisch und übertragen sie in ein qualitätsgesichertes, adressatengerechtes Praxisprodukt unter Berücksichtigung professioneller, organisationaler und ethischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden setzen KI-gestützte Verfahren im wissenschaftlichen Arbeiten kritisch ein und validieren die Ergebnisse hinsichtlich Datenqualität, Bias und Reproduzierbarkeit unter Einhaltung rechtlicher und datenschutzrechtlicher Vorgaben.
Die Studierenden reflektieren den eigenen Arbeits- und Entscheidungsprozess kritisch und vertreten ihre Ergebnisse sowie methodische Entscheidungen argumentativ im fachlichen Diskurs.
Analyse und Strukturierung des Arbeitsprozesses
Umgang mit dem Exposé als Arbeitsgrundlage
Planung und Strukturierung der Abschlussarbeit
Anwendung wissenschaftlicher Kriterien
Reflexion von Kohärenz, Argumentation und Evidenzbezug
Umgang mit Rückmeldungen
Feedback und Diskurs
geben und annehmen von Peer-Feedback
Diskussion von Entscheidungs- und Begründungslogiken
Präsentation
adressatengerechte Darstellung des Arbeitsstandes
argumentative Vertretung von Entscheidungen
Die Studierenden analysieren und reflektieren eigenständig den Stand ihres Arbeitsprozesses hinsichtlich Zielerreichung, Kohärenz und methodischer Qualität und leiten daraus begründete nächste Arbeitsschritte ab.
Die Studierenden bewerten die eigene Arbeit sowie Arbeiten von Kolleg*innen anhand wissenschaftlicher Kriterien und integrieren erhaltenes Feedback reflektiert in die Weiterentwicklung ihrer Abschlussarbeit.
Die Studierenden präsentieren ihren Arbeitsstand adressatengerecht, begründen methodische und inhaltliche Entscheidungen nachvollziehbar und vertreten diese im fachlichen Diskurs.
Präsentation von Arbeitsständen
strukturierte Peer-Feedbackprozesse
moderierte Diskussionen
angeleitete Reflexion des Arbeits- und Schreibprozesses
Immanente Leistungsüberprüfung: Präsentation des Arbeitsstandes der Abschlussarbeit aktive Teilnahme an Peer-Feedback-Prozessen kurze reflexive Beiträge zur Weiterentwicklung der eigenen Arbeit
Deutsch
Ausarbeitung und Konkretisierung der evidenzbasierten Fragestellung
Erweiterung und systematische Aufbereitung der Evidenzbasis
konsistente Ableitung und Begründung von Handlungsempfehlungen
Entwicklung und schriftliche Ausformulierung eines evidenzbasierten Praxisprodukts
Reflexion von Limitationen und Umsetzbarkeit im jeweiligen Versorgungskontext
Die Studierenden erstellen eigenständig eine konsistente evidenzbasierte Handlungsempfehlung für ein spezifisches berufliches Setting auf Grundlage einer strukturierten Evidenzbasis.
Die Studierenden begründen ihre Handlungsempfehlungen nachvollziehbar unter Berücksichtigung von Evidenzqualität, Übertragbarkeit sowie berufsspezifischen und organisationalen Rahmenbedingungen.
Die Studierenden reflektieren Limitationen der zugrunde liegenden Evidenz sowie die Umsetzbarkeit der entwickelten Handlungsempfehlungen im jeweiligen Versorgungskontext.
Eigenständige schriftliche Ausarbeitung auf Basis des erarbeiteten Exposés
Nutzung wissenschaftlicher und digitaler Werkzeuge zur Strukturierung und Darstellung von Evidenz
Individuelle Betreuung in Bezug auf konkrete fachliche Fragestellungen (klar begrenzt)
Endprüfung: Die Leistungsfeststellung erfolgt in Form einer schriftlichen Abschlussarbeit.
Deutsch
Aufbereitung der zentralen Ergebnisse der Abschlussarbeit
Entwicklung einer klar strukturierten Präsentation
Reflexion und Begründung methodischer Entscheidungen
Einordnung der Ergebnisse in den berufsspezifischen Kontext
Vorbereitung auf fachliche Diskussionen und kritische Rückfragen
Die Studierenden präsentieren die zentralen Ergebnisse ihrer evidenzbasierten Abschlussarbeit strukturiert, adressatengerecht und fachlich fundiert.
Die Studierenden begründen methodische Vorgehensweisen sowie evidenzbasierte Entscheidungen nachvollziehbar und vertreten diese argumentativ im fachlichen Diskurs.
Die Studierenden stellen Bezüge zwischen ihrer Abschlussarbeit und relevanten fachlichen sowie berufspraktischen Kontexten her und reflektieren deren Bedeutung kritisch.
Die Studierenden beantworten komplexe fachliche Fragestellungen im Prüfungsgespräch strukturiert und argumentieren wissenschaftlich fundiert.
Eigenständige Vorbereitung der Prüfungspräsentation
Präsentation der Abschlussarbeit inkl. Prüfungsgespräch
Prüfungsgespräch zu ausbildungsrelevanten Inhalten
Endprüfung: Endprüfung, bestehend aus: - Präsentation der zentralen Ergebnisse der Abschlussarbeit - Fachliches Prüfungsgespräch zur Begründung der gewählten Vorgehensweise und der abgeleiteten Handlungsempfehlungen - Diskussion der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Versorgungskontexte sowie Einordnung in das berufliche und wissenschaftliche Umfeld
Deutsch
Die Studierenden erfassen in Bezug auf die genannten psychiatrischen, geriatrischen und neurologischen Krankheitsbilder über die gesamte Lebensspanne hinweg die psychosozialen, somatologischen und pathologischen Zusammenhänge zur Genese. Sie leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze ab, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen. Sie planen im psychogeriatrischen Setting unter Berücksichtigung von Multimorbidität evidenzbasierte Interventionen einschließlich komplementärer Pflegemethoden und Beiträge zur komplexen Schmerztherapie.
Die Studierenden richten ihr berufliches Handeln anhand fachspezifischer Rechtsmaterialien/Rechtsgrundlagen (z. B. UbG, Maßnahmenvollzug, Erwachsenenschutzgesetz, Kinderschutz, Gewaltschutzgesetz, allg. bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzordnung) aus.
Die Studierenden erklären die Entstehung von körperlicher, geistiger und mehrfacher Behinderung, beschreiben deren häufigste Erscheinungsbilder und erläutern die medizinischen Therapieansätze und Präventionsmöglichkeiten. Sie begleiten die betroffenen Menschen und deren Bezugssystem durch den medizinisch-diagnostich-thearapeutischen Prozess.
Die Studierenden analysieren das Thema Suizid unter dem Aspekt der Selbstreflexion und des gesellschaftlichen Kontextes und stellen den Zusammenhang zwischen Krise und Suizid dar, sind mit pflegetherapeutischen Maßnahmen zur Suizidverhütung vertraut und wenden diese an.
Die Studierenden definieren aktuelle psychologische Erklärungsansätze bei den häufigsten psychischen Erkrankungen und beschreiben die wesentlichen Elemente psychologischer/psychotherapeutischer Behandlungsansätze inklusive der Krisenintervention und Psychotraumatologie. Sie erkennen bei älteren Menschen Verluste (Gesundheit, Angehörige, soziale Zugehörigkeit) als potenzielle Traumatisierungen, leiten daraus traumasensible pflegerische Maßnahmen ab und integrieren die Befunde in die Biografie- und Pflegeplanung.
Die Studierenden beschreiben die Entwicklung des Individuums auf Basis neurobiologischer und neuropsychologischer Erkenntnisse unter Einbeziehung der Einflüsse der Digitalisierung auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Menschen. Sie beachten dabei deren Auswirkungen auf die individuellen Lebenswelten in den verschiedenen Lebensabschnitten im Sinne des persönlichen Recoveryprozess.
Die Studierenden sind mit den in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Schulen vertraut, leiten daraus exemplarisch die Anwendungsmöglichkeiten von Methoden der Verhaltenstherapie im Rahmen des Pflegeprozesses ab, betrachten soziologische Aspekte psychischer Gesundheit und pädagogische Konzepte zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, sowie Grundlagen der Psychoedukation und integrieren dieses Wissen in ihre pflegerische Praxis.
Begegnung mit neurologisch erkrankten Menschen (1 ECTS)
wesentlichste diagnostische Maßnahmen für neurologisch erkrankte Personen
Ursachen, Symptome, diagnostische und therapeutische (konservative und neurochirurgische) Möglichkeiten bei
Begegnung mit jungen Menschen in psychosozialen Notlagen (0,5 ECTS)
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter:
Gerontopsychiatrie (0,5 ECTS)
Diagnostik und Therapie von psychischen Erkrankungen hauptsächlich des höheren Alters:
Die Studierenden erfassen psychosoziale, somatologische und pathologische Zusammenhänge zur Genese der genannten neurologischen Krankheitsbilder und leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen ab. Weiters bereiten sie Menschen mit neurologischen Erkrankungen sowie deren Familien- und Bezugssystem nach ärztlicher Aufklärung auf eine medizinisch-therapeutische bzw. medizinisch-diagnostische Intervention vor und assistieren bei der Durchführung.
Die Studierenden erfassen psychosoziale, somatologische und pathologische Zusammenhänge zur Genese der genannten psychiatrischen Krankheitsbilder im Kinder- und Jugendalter und leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen ab. Weiters bereiten sie Kinder und Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Familien- und Bezugssystem nach ärztlicher Aufklärung auf eine medizinisch-therapeutische bzw. medizinisch-diagnostische Intervention vor und assistieren bei der Durchführung.
Die Studierenden erfassen psychosoziale, somatologische und pathologische Zusammenhänge zur Genese von psychischen Erkrankungen hauptsächlich des höheren Alters und Leiten daraus erforderliche medizinische Diagnostik und Therapieansätze, sowie - aus den Prinzipien einer personenorientierten Pflege - gesundheitsfördernde, prophylaktische und pflegetherapeutische Maßnahmen ab. Weiters bereiten sie ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Familien- und Bezugssystem nach ärztlicher Aufklärung auf eine medizinisch-therapeutische bzw. medizinisch-diagnostische Intervention vor und assistieren bei der Durchführung.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden erklären die Haltung, das Menschenbild, die Grundlagen und Indikationsstellung der in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Schulen, leiten daraus exemplarisch die Anwendungsmöglichkeiten von Methoden der Verhaltenstherapie im Rahmen des Pflegeprozesses ab und beschreiben die Grenzen zwischen Verhaltenstherapie und Alltagstraining in der Pflege
Die Studierenden analysieren die Bedeutung von Selbstbild und Fremdbild an Hand des JOHARI-Fensters und die Auswirkungen von Feedback auf die Persönlichkeitsentwicklung, beherrschen Grundlagen der Psychoedukation und behandeln die soziologischen Aspekte psychischer Gesundheit und psychischen Leidens.
Die Studierenden erläutern die sozialhistorischen und individuellen Einflüsse auf die Lebensgeschichte und Lebenssituation alter Menschen (Biografie) auf das Selbstbild und die Lebensgestaltung im Alter.
Die Studierenden beschreiben das Thema „Gewalt in der Familie“ und dessen Auswirkungen auf das Leben von Kindern und Jugendlichen und deren Entwicklung und legen in diesem Zusammenhang dar, warum Aggressionshandlungen von Kindern und Jugendlichen häufig als Ausdruck großer seelische Not gelten.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Problembasiertes Lernen
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden führen die Pflege und Betreuung von psychisch erschütterten gesunden Menschen und Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen aller Alters- und Entwicklungsstufen, sowohl im intra- als auch extramuralen Bereich unter Einbezug ihrer zugehörigen Bezugspersonen im Rahmen des Pflegeprozesses durch.
Die Studierenden fördern die psychosoziale Gesundheit und verhüten psychiatrische und psychosomatische Krankheiten, indem sie Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen und deren zugehörige Bezugspersonen besonders in herausfordernden Lebenssituationen beratend und edukativ begleiten.
Die Studierenden sind sich ihrer persönlichen Identität (z.B. Gefühle, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte) bewusst, drücken diese im beruflichen Kontext der Pflege von psychisch erschütterten Menschen adäquat aus und beschreiben die Auswirkung des eigenen Verhaltens auf die pflegerisch-therapeutische Beziehungsgestaltung.
Die Studierenden wahren und fördern die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von psychisch erschütterten Menschen im Rahmen ihrer Lebenssysteme (z.B. Familie, Peer-Group, Arbeitsplatz usw.) und integrieren die pflegerisch-therapeutische Beziehung in den Pflegeprozess, der als persönlicher Recoveryprozess der betroffenen Menschen gelebt wird.
Die Studierenden treffen in Akut- und Krisensituationen auf Basis strukturierter Risiko- und Situationsbeurteilungen (z. B. Suizid-, Aggressions-, Delirrisiko) zeitkritische, nachvollziehbar dokumentierte Entscheidungen im Spannungsfeld von Sicherheit und Selbstbestimmung.
Die Studierenden unterscheiden eigene Gedankenurteile, Wahrnehmungen, Gefühle und Bedürfnisse, erklären den Einfluss der eigenen Person auf die Beziehung zu anderen Menschen und können Ich-Botschaften ausdrücken ohne über andere Menschen zu urteilen
Die Studierenden erläutern den Unterschied zwischen Werturteilen und moralischen Urteilen im Sinne der gewaltfreien Kommunikation und beschreiben Möglichkeiten Strategien zu entwickeln, eigene Bedürfnisse unter Berücksichtigung der Bedürfnisse anderer Menschen zu erfüllen
Die Studierenden erkennen und beschreiben ihre eigenen Anteile in der Auseinandersetzung mit Menschen in Konfliktsituationen.
Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen, Einzelreflexionen.
Arbeitsblätter, „Giraffentanzparkett“, Rollenspiele, Arbeit mit dem „inneren Team“
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
(1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
(2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
(3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
(4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
Die Studierenden setzen theoretisches Wissen in der Pflege und Betreuung psychisch erschütterter Menschen in verschiedenen Versorgungsbereichen praktisch um.
Die Studierenden schätzen die Lebenssituation psychisch erschütterter Menschen professionell ein, planen den Pflegeprozess vom Assessment bis zur Entlassung im Hinblick auf psychosoziale Problemstellungen (emotionales Erleben, kognitives Bewerten und Verhalten) gemeinsam mit den betroffenen Menschen, setzen diesen unter Beachtung des Beziehungsprozesses praktisch um und dokumentieren die Pflege und Betreuung mit den im Praxisbereich angewendeten Hilfsmitteln nachvollziehbar
Die Studierenden führen deeskalierende, unterstützende und pflegetherapeutische Gespräche mit psychisch erschütterten Menschen.
Die Studierenden integrieren sich in ein interprofessionelles Team und begründen pflegerische Aspekte im Behandlungsprozess.
Die Studierenden können die Praxiserfahrungen im Abgleich mit den vorab gesetzten Lernzielen kritisch evaluieren und Schlussfolgerungen für den weiteren Studienverlauf sowie die persönliche Karriereplanung ziehen.
Auf Grundlage der erworbenen praktischen Kompetenzen werden eigeninitiativ und zielgerichtet potenzielle Praxisstellen gesucht, die zur weiteren Kompetenzentwicklung beitragen.
Eigenständige Kontaktaufnahme mit definierten Praktikumsstellen und Bekanntgabe der Praktikumszeiträume im Studienbereich.
Immanente Leistungsüberprüfung: Absolvierung Mindeststunden
Reflexionsbericht inklusive Stellungnahme Praxisanleitung
Deutsch
Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
(1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
(2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
(3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
(4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
Die Studierenden setzen theoretisches Wissen in der Pflege und Betreuung psychisch erschütterter Menschen in verschiedenen Versorgungsbereichen praktisch um.
Die Studierenden schätzen die Lebenssituation psychisch erschütterter Menschen professionell ein, planen den Pflegeprozess vom Assessment bis zur Entlassung im Hinblick auf psychosoziale Problemstellungen (emotionales Erleben, kognitives Bewerten und Verhalten) gemeinsam mit den betroffenen Menschen, setzen diesen unter Beachtung des Beziehungsprozesses praktisch um und dokumentieren die Pflege und Betreuung mit den im Praxisbereich angewendeten Hilfsmitteln nachvollziehbar.
Die Studierenden führen deeskalierende, unterstützende und pflegetherapeutische Gespräche mit psychisch erschütterten Menschen.
Die Studierenden integrieren sich in ein interprofessionelles Team und begründen pflegerische Aspekte im Behandlungsprozess, mit besonderem Fokus auch auf externe Kooperartaitionsstellen, wie beispielsweise die Zusammenarbeit in Gewaltschutz- und Präventionsnetzwerken (inkl. definierter Kommunikations- und Eskalationswege).
Auf Grundlage der erworbenen praktischen Kompetenzen werden eigeninitiativ und zielgerichtet potenzielle Praxisstellen gesucht, die zur weiteren Kompetenzentwicklung beitragen.
Eigenständige Kontaktaufnahme mit definierten Praktikumsstellen und Bekanntgabe der Praktikumszeiträume im Studienbereich.
Immanente Leistungsüberprüfung: Absolvierung Mindeststunden
Abgabe Reflexionsbericht inklusive Stellungnahme Praxisanleitung
Deutsch
Die Studierenden erkennen und diagnostizieren systematisch Erleben, Bedeutung, Verhalten und Erscheinungsformen und leiten pflegerisch erforderliche Interventionen ab; sie führen gezieltes Symptommanagement zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität durch.
Die Studierenden gestalten beziehungsorientierte Pflege, bringen Fürsorge als protektiven Faktor ein, leiten beziehungsfördernde Maßnahmen ab und koordinieren diese in der Pflegebeziehung. Zudem identifizieren systematisch potenzielle Gewaltopfer mittels standardisierter Assessments, leiten rechtlich abgesicherte Interventionsschritte (Dokumentation, Meldung, Schutzmaßnahmen) ein und evaluieren deren Wirksamkeit.
Die Studierenden stärken Lebenskompetenzen und Resilienz von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie deren Bezugssystemen und setzen Gesundheitsförderung und Prävention zielgruppen- bzw. settingspezifisch um.
Die Studierenden planen und führen Case- und Care-Management durch, unterstützen Klient*innen bei psychosozialen Bedürfnissen und beraten bzw. schulen Familien zur Entwicklung adaptiver Bewältigungsstrategien auch unter Einbezug elektronischer Hilfsmittel und koordinieren interprofessionell Gewaltschutz- und Präventionsstrukturen (z. B. Gewaltschutzteams, fallbezogene Fallkonferenzen) einschließlich institutionsübergreifender Kooperation.
Die Studierenden identifizieren Ursachen für herausforderndes Verhalten, setzen präventive Maßnahmen, reagieren situationsangemessen und wenden im Kontext erforderlicher freiheitsbeschränkender Maßnahmen adäquate Interventionen sowie Hilfsmittel sicher an.
Die Studierenden fördern Adhärenz und Gesundheitskompetenz durch ausgewählte Konzepte wie Empowerment, Psychoedukation, Coaching und motivierende Gesprächsführung und setzen diese adressatengerecht ein.
Die Studierenden berücksichtigen rechtliche, ethische und organisatorische Rahmenbedingungen und reflektieren ihre professionelle Beziehungsarbeit unter den Prinzipien von Würde, Autonomie und Selbstfürsorge.
Die Studierenden wenden setting- und zielgruppenspezifische Konzepte und Methoden der personenzentrierten Pflege (z. B. Einzel- und Gruppenedukation, Familienberatung) alltagsnah an und gestalten Interaktions- und Beziehungsprozesse wirksam.
Versorgungsstrukturen und Rahmenbedingungen für ältere Menschen in Österreich
Assessment
Psychosoziale Herausforderungen
Pflege, Begleitung und Betreuung von älteren Menschen mit psychogeriatischen Beeinträchtigungen
Die Studierenden erläutern die spezielle Situation, in der sich Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und/oder sich in der Palliativpflege sind, befinden, wählen zur Erhaltung und Förderung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten, der Persönlichkeit bzw. Identität der Kranken und deren sozialer Bindungen, passende wahrnehmungs-, körperbezogene bzw. verhaltensorientierte Konzepte und Methoden aus (Validation, kognitive Stimulation und Training, Aktivitätsaufbau, Motogeragogik, Eden-Konzept …) und wenden sie in der Praxis an.
Die Studierenden erkennen psychosoziale Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, Wahn, Psychose, Verarmung, Verwirrung und Verwahrlosung und richten erforderliche pflegerische Interventionen darauf aus. Sie berücksichtigen Multimorbidität systematisch in Assessment, Priorisierung und Intervention.
Die Studierenden diskutieren die ethischen Schwerpunkte der Würde, Autonomie und Fürsorge in der letzten Lebensphase im Kontext der Psychogeriatrie und reflektieren exemplarisch selbstkritisch ihre eigene Grundwerte und Grundhaltungen im Umgang mit Menschen mit beispielsweise Demenzerkrankungen, entwickeln auf dieser Basis ihre Beziehungsgestaltung und Kommunikation in Richtung personenzentrierter, validierender Kompetenz weiter.
Die Studierenden setzen sich mit den speziellen Herausforderungen bei alten Menschen, die durch (Kriegs-)Traumata, Entwurzelung und Migration hervorgerufen wurden, auseinander und leiten daraus erforderliche pflegerische Interventionen für die gerontopsychiatrische Pflege, aber z.B. auch für die Palliativpflege ab.
Die Studierenden planen, begleiten und evaluieren Beiträge der Pflege in komplexen Schmerztherapie-Settings bei älteren Menschen. Sie wenden evidenzbasierte komplementäre Pflegemethoden (z. B. Aromapflege, Aktivitäts- und Alltagstraining) indikationsgerecht im psychogeriatrischen Kontext an.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden sind in der Lage, adäquate Situationseinschätzungen und rasche Entscheidungen zu treffen (z. B. zur Wahrung der Sicherheit).
Die Studierenden diagnostizieren den Pflege- und Betreuungsbedarf bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen unter Einbeziehung des Umfelds und leiten Pflegeinterventionen ab.
Die Studierenden beziehen Erleben und Bedeutung sowie Verhalten bei psychischen Beeinträchtigungen bei der Feststellung von Pflegebedarf ein und leiten psychosoziale Interventionen ab.
Die Studierenden können im Falle von sicherheitsgefährdenden Situationen auf die Situation zugeschnittene - aber jeweils gelindeste - Maßnahmen zurückgreifen.
Die Studierenden wählen spezifische Einschätzungs- und Beurteilungsinstrumente für die Pflege von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen aus und implementieren diese in die Praxis.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden erläutern die Herausforderungen der digitalen Transformation und die damit verbundenen Chancen und Risiken durch praktische Beispiele aus dem eigenen Berufsalltag berufsspezifisch und interprofessionell und analysieren die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das professionelle und interprofessionelle Rollenverständnis.
Die Studierenden analysieren mittels adressatengerechter Kommunikation und geeigneter Methoden die Bedürfnisse der eigenen Profession und anderer Anspruchsgruppen (Klient*innen, Vorgesetzte, Leitende der Organisation) in Hinblick auf digitale Lösungen.
Die Studierenden wissen um die ethischen und datenschutzrechtlichen Problemstellungen beim Einsatz digitaler Techniken und Assistenzsystemen in der Pflege.
Die Studierenden beschreiben grundlegende Rahmenbedingungen um Apps, neue Technologien und Social Media sinnvoll im Betreuungsprozess einzubinden.
Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden erläutern die Bedeutung von Lebenskompetenzen (Life Skills) und sozialer Teilhabe für die psychische Gesundheit unter Berücksichtigung von Recovery, Empowerment, Salutogenese, Partizipation und Lebensweltorientierung. Sie leiten daraus pflegerische Maßnahmen zur Förderung von Autonomie, Selbstwirksamkeit, Gesundheitskompetenz und gesellschaftlicher Teilhabe ab.
Die Studierenden analysieren die Bedeutung von sozialer Teilhabe, Arbeit, Beschäftigung, Tagesstruktur und Gemeinschaft für die Lebensqualität psychisch erkrankter Menschen und planen entsprechende pflegerische Interventionen in unterschiedlichen Versorgungssettings. Sie planen, gestalten und evaluieren recoveryorientierte Gruppenangebote sowie kreative und psychosoziale Interventionen. Sie fördern gruppendynamische Prozesse und unterstützen Interaktions- und Beziehungsprozesse innerhalb von Patient*innengruppen professionell.
Die Studierenden erläutern die Umsetzungsmöglichkeiten der "Soziotherapie" sowie von „kreativitätstherapeutischen Techniken“ in der Praxis, legen die Möglichkeiten und Aufgabengebiete dar und wirken im Rahmen ihrer Pflegekompetenz mit.
Die Studierenden erläutern pflegerische Einsatzmöglichkeiten kreativer, künstlerischer, bewegungsorientierter und gemeindenaher Ansätze (z. B. Kunst, Musik, Bewegung, Natur- und Freizeitangebote) und setzen ausgewählte Interventionen im Rahmen ihrer Pflegekompetenz zielgerichtet ein.
Die Studierenden wählen wahrnehmungs- und körperbezogene (z. B.: progressive Muskelentspannung nach Jakobson, MBSR-Achtsamkeitstraining, Laufen) und verhaltensorientierte (Konzepte/Methoden aus und wenden diese an.
Vorlesung mit aktivierenden Methoden
Immanente Leistungsüberprüfung: Projektarbeit (inkl. Präsentation und Fachgespräch)
Deutsch
Die Studierenden identifizieren Risiken in Bezug auf spezifische Patient*innen- und Risikogruppen und leiten aus medizinisch-diagnostischen/medizinisch - therapeutischen Interventionen und der klinischen Beurteilung der Situation pflegerische Interventionen ab; erläutern dies am Beispiel des Erkennens psychosozialer Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, und richten erforderliche pflegerische Interventionen darauf aus.
Die Studierenden passen die Unterstützung bei Selbstpflege/Alltagskompetenzen krankheits-, alters-, entwicklungsentsprechend sowie individuums- und situationsbezogen an (z. B. Zulassen von Eigenheiten unter Abwägen von Fürsorge vs. Autonomie); planen, führen und evaluieren Beratungsgespräche in fachlich und persönlich herausfordernden Pflegesituationen zielgruppenspezifisch.
Die Studierenden führen gezielt Symptommanagement zur Erhaltung bzw. zur Wiederherstellung der Lebensqualität durch (z. B. bei Phänomenen wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Machtlosigkeit), unterstützen und begleiten Menschen mit neurologischen Beeinträchtigungen sowie ihr Bezugssystem in der Beibehaltung, Förderung und Entwicklung der Lebenskompetenzen (z. B., Autonomie-Entwicklung, Gesundheitsförderung).
Die Studierenden unterstützen und fördern die Adhärenz durch die Anwendung ausgewählter Konzepte (z. B. Psychoedukation, Coaching, motivierende Gesprächsführung), wählen spezifische Einschätzungs- und Beurteilungsinstrumente für die Pflege von Menschen mit neurologischen Beeinträchtigungen aus und implementieren diese in die Praxis.
Die Studierenden wenden zur Erhaltung und Förderung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten, der Persönlichkeit bzw. Identität des Kranken und dessen sozialen Bindungen, wahrnehmungs-, körperbezogene bzw. verhaltensorientierte Konzepte und Methoden (kognitive Stimulation und Training, Aktivitätsaufbau, Aromapflege, Alltagstraining, Mobilisation, Gehtraining, ...) an; erkennen aufgrund der klinischen Pflegesituation und des individuellen Behandlungsregimes im neurologischen Setting, ob eine Anpassung/Modifikation der z. B. medikamentösen Therapie erforderlich ist und initiieren diese.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen
Endprüfung
Deutsch
Setting Psychosomatik und psych. Rehabilitation
Einsatz psychotherapeutische Methoden im Pflegehandeln
Beziehungsarbeit in der rehabilitativen Pflege
Patientenzentrierte Pflege- und Behandlungsansätze in psychosomatischen Settings
Selbstpflege
Die Studierenden verstehen die professionelle Beziehungsarbeit mit den Klient*innen unter Einbeziehung personenzentrierter Konzepte als zentrales Instrument ihres pflegerischen Handelns und reflektieren dies unter dem Aspekt der eigenen Resilienz.
Die Studierenden erläutern die Aufgabengebiete, Möglichkeiten und Grenzen ausgewählter psychotherapeutischer Techniken im Behandlungssetting, beschreiben dabei ihre Mitwirkung im Rahmen ihrer Pflegekompetenz und integrieren Methoden daraus in ihr pflegetherapeutisches Handeln (Co-Therapeut*in).
Die Studierenden setzen in ihrem pflegerischen Handeln Konzepte zur Förderung und Entwicklung von Lebens- und Gesundheitskompetenzen ein (Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Wahrnehmung, Bedürfnisorientierung).
Die Studierenden wissen um mögliche psychische und/oder somatische Krisen der Betroffenen, begleiten und unterstützen unter Wahrung des Selbstschutzes die Betroffenen dabei und leiten, falls erforderlich, eine weiterführende medizinische Versorgung ein.
Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden erläutern Rahmenbedingungen und Versorgungsmodelle der gemeindenahen und ambulanten sozialpsychiatrischen Versorgung in Österreich. Sie • beschreiben moderne psychiatrische APN- und CMHN-Rollenprofile und integrieren digitale Tools (z. B. Videosprechstunden, eMental-Health-Apps) indikationsgerecht in das ambulante Handeln.
Die Studierenden erheben in einem für das ambulante Setting angepassten, strukturierten Assessment den Pflegebedarf unter partizipativer Einbeziehung der Betroffenen sowie unter Berücksichtigung ihrer Gesundheitskompetenz, Recovery-Ziele und ihres familiären Kontextes und erstellen auf Basis des Assessments eine nachvollziehbare, outcomeorientierte Pflegeplanung, welche die Dokumentations- und Abrechnungslogik der Kostenträger (Krankenkassen) erfüllt.
Die Studierenden führen zielgerichtete Beratungen, Psychoedukation und Schulungen für Betroffene sowie deren An- und Zugehörige zur Förderung von Adhärenz, Medikationssicherheit, Alltagskompetenz und Rückfallprävention durch.
Die Studierenden erkennen potenzielle psychische und somatische Krisen im häuslichen Umfeld, begleiten diese deeskalierend unter Wahrung des Selbstschutzes und leiten bei Bedarf eine weiterführende medizinische Versorgung oder Krisendienste ein.
Die Studierenden unterstützen und begleiten im interprofessionellen Netzwerk auf Basis des Case- und Care-Managements, in Absprache mit den anderen Berufsgruppen im Setting, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in ihren psychosozialen Bedürfnissen.
Vorlesung/Vortrag mit aktivierenden Methoden, interprofessionelle Fallarbeit und Fallkonferenzen (Netzwerkkarten, Krisenpfade), praktische Übungen und Skills-Lab (Simulation von Telepsychiatrie-Check-ins, Deeskalation, Angehörigengesprächen), Gruppenarbeit mit Feedback.
Immanente Leistungsüberprüfung: Immanente Leistungsüberprüfung, Standard-Beurteilung im österreichischen Notensystem (1 bis 5). empfohlen:
• Praxisorientierte Falllösung/Fallarbeit (Assessment, ambulanter Pflegeplan und Netzwerkkarte).
• kurzer Wissenstest (MCQ) zu den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen in Österreich
Deutsch
(Geringfügige Änderungen bei den Semesterzeiten möglich)
1. Semester - Beginn: Montag, 22. Februar 2027
Theoriemodul 1: KW 8 – KW 11 (bis Mittowch, 17. März 2027)
Theoriemodul 2: KW 13 - KW 14
Theoriemodul 3: KW 17 - KW 19
Theoriemodul 4: KW 24 - KW 26
2. Semester - Beginn: KW 36/2027
Theoriemodul 5: KW 36
Theoriemodul 6: KW 41 – KW 42
Theoriemodul 7: KW 45 – KW 46
Abschlussarbeit: 29. November 2027
Praktikum 1 - klinisch / Psychosoziale und psychiatrische Versorgungsbereiche: 175 Std. im Zeitraum 2. Semester außerhalb der Theoriemodule
Praktikum 2 – klinisch oder extramural / Psychosoziale und psychiatrische Versorgungsbereiche: 175 Stunden im Zeitraum 2. Semester außerhalb der Theoriemodule
Kommissionelle Abschlussprüfung: KW 4/2028
Ende des Hochschullehrgangs: 28. Jänner 2028
Abschlussfeier: KW 7/20028
1. Semester - Beginn: Montag, 13. September 2027
Theoriemodul 1: KW 37 – KW 40
Theoriemodul 2: KW 43 – KW 44
Theoriemodul 3: KW 47 – KW 50
Theoriemodul 4: KW 2/2028 – KW 3/2028
2. Semester - Beginn: KW 7/2028
Theoriemodul 5: KW 7
Theoriemodul 6: KW 12 – KW 14
Theoriemodul 7: KW 22
Abschlussarbeit: 6. Juni 2028 (KW 23)
Praktikum 1 - klinisch / Psychosoziale und psychiatrische Versorgungsbereiche: 175 Std. im Zeitraum 2. Semester außerhalb der Theoriemodule
Praktikum 2 – klinisch oder extramural / Psychosoziale und psychiatrische Versorgungsbereiche: 175 Std. im Zeitraum 2. Semester außerhalb der Theoriemodule
Kommissionelle Abschlussprüfung: KW 26/2028
Ende des Hochschullehrgangs: 30. Juni 2028
Abschlussfeier: KW 27/2028
Bitte beachten Sie:
> Teilnahme auch in Teilzeit möglich (mind. 30 Wochenstundenverpfichtung)
> Außerhalb der Theorie- oder Praktikumstage Diensttätigkeit auf der Stammstation möglich
> Enthält gemeinsame Startveranstaltung und Simulation mit dem akademischen Hochschullehrgang Kinder- und Jugendlichenpflege
> Start und Ende des Hochschullehrgangs parallel zum akademischen Hochschullehrgang Kinder- und Jugendlichenpflege
> Curriculum auf Grundlage der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialisierungsverordnung 2026 (24.06.)
Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen, auch auf globaler Ebene.
Sie bringen Ihre fachspezifische Expertise in unterschiedlichen, vielfältigen Settings im intra- wie extramuralen Berufsfeld ein.
Die Masterprogramme Advanced Nursing Practice, Education und Counseling des Departments Angewandte Pflegewissenschaft feiern 15-jähriges Bestehen und freuen sich über 526 Absolvent*innen – 27 davon sind heute selbst an der Hochschule Campus Wien tätig.
2. Juli 2026
29. Juni 2026
18. Juni 2026
11. Juni 2026
8. Juni 2026

Stellenangebote finden, Mentoring-Beziehungen aufbauen und berufliches Netzwerk erweitern – jetzt Teil unserer Community werden!
Mag.a Dr.in Susanne Fesl, MSc
Leiterin Studienbereich 5 Gesundheits- und Krankenpflege,
Leiterin Akademischer Hochschullehrgang Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
Wiener Gesundheitsverbund in Kooperation mit der Hochschule Campus Wien
Öffnungszeiten
Mo bis Fr: 8:00-12.00 Uhr
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Simone Grandy
Lehre und Forschung
Studienprogrammleitung im Department Angewandte Pflegewissenschaft

Akademische Weiterbildung an der Schnittstelle von Hochschulbildung, Erwachsenen- und beruflicher Weiterbildung an der Campus Wien Academy.





