11. Juni 2026
Erfahrung auf internationaler Ebene sammelten Studierende aus dem Masterprogramm Advanced Nursing Education bei ihrer Auslandshospitation im norwegischen Fredrikstad.

Wie ist das österreichische Gesundheits- und Pflege-System und das Berfusfeld der Gesundheits- und Krnakenpflege im Vergleich zum norwegischen aufgestellt, wie können wir voneinander lernen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen machen einen Auslandsaufenthalt so wertvoll. Als Studierende des außerordentlichen Masterprogramms (CE) Advanced Nursing Education nutzten Anna-Lena Paech und Annina Hubinger das gute Netzwerk des Departments Angewandte Pflegewissenschaft für eine Auslandshospitation in Norwegen. Ihre Reise führte sie an die Østfold University of Applied Sciences in Frederikstad, wo sie dank umfangreichem Programm viele unterschiedliche Einblicke erhielten.
Unter fachkundiger Führung von Kristin Myhre, Koordinatorin für Internationales, konnten die beiden Studierenden den Campus Østfold besichtigen und viel über das norwegische Pflegeausbildungssystem erfahren. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von den Simulationsräumlichkeiten sowie dem immersiven Virtual Reality Raum. Die Teilnahme an unterschiedlichen Seminaren brachte einen intensiv Austausch mit den norwegischen Studierenden, beispielsweise diskutierten sie mit Studierenden aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Soziale Arbeit über Auswirkungen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz im jeweiligen Arbeitsbereich.
Auch „Praxisluft“ konnten die beiden angehenden Pflegepädagoginnen schnuppern, sie begleiteten Pflegepersonen im Bereich „home care“ im Gebiet Hvaler, etwas außerhalb von Fredrikstad. Hier zeigten sich klare Unterschiede zu Österreich, denn der Bereich der mobilen Pflege ist in Norwegen flächendeckend sehr gut ausgebaut.
Besichtigungen von Fredrikstad und Oslo rundeten die Reise ab und hinterlassen so wie die Inputs für Studium und Berufsleben einen bleibenden Eindruck.