10. Dezember 2026
Menschenrechte und Gewaltprävention sind zentrale Bestandteile einer sicheren, qualitätsvollen und respektvollen Gesundheitsversorgung. Das Fachsymposium 2026 des Departments Angewandte Pflegewissenschaft der Hochschule Campus Wien bietet eine Plattform für Wissenstransfer, interprofessionellen Austausch und Vernetzung.

Expert*innen aus den Bereichen Angewandte Pflegewissenschaft, Medizin, Recht, Polizeiwesen, Gewaltschutz und Public Health gestalten ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen und Praxisimpulsen. Vertreten sind unter anderem das Department Angewandte Pflegewissenschaft der Hochschule Campus Wien, die Volksanwaltschaft, VertretungsNetz, das Gewaltschutzzentrum, die Landespolizeidirektion Wien, die Ärztekammer für Wien, die Arbeiterkammer Wien, die Gesundheit Österreich GmbH, die Medizinische Universität Wien und die Medizinische Universität Graz sowie Einrichtungen der Gesundheits- und Langzeitpflege. Das Symposium bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Diskussion aktueller Herausforderungen sowie zukunftsorientierter Lösungsansätze für eine menschenrechtsorientierte und sichere Gesundheitsversorgung.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisperspektiven zu Menschenrechten, Gewaltprävention und Gewaltschutz, Forensic Nursing, Selbstbestimmung und Freiheitsrechten, Opferschutz und Strafverfolgung, Patient*innenrechten, Gewalt gegen Gesundheitsberufe, Kinderrechten sowie Gewaltprävention in der Langzeitpflege.
Das Symposium richtet sich an Pflegepersonen, Ärzt*innen, Therapeut*innen, Hebammen, Mitarbeitende des Rettungsdienstes, Angehörige des Polizeiwesens, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Jurist*innen, Mitarbeitende aus Gesundheits-, Pflege- und Sozialeinrichtungen, Führungskräfte, Lehrende und Studierende sowie an alle Interessierten, die sich mit Menschenrechten, Gewaltprävention und Gewaltschutz im Gesundheitswesen befassen.
Pflegefortbildungspunkte
Für die Teilnahme am Fachsymposium werden 14 ÖGKV Pflegefortbildungspunkte (PFP®) vergeben.
8.00 Uhr | Ankommen und Registrierung
9.00 Uhr | Begrüßung
FH-Prof.in Mag.a Bettina M. Madleitner, Departmentleiterin und Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege, HCW
9.15 Uhr | Forschung, Innovation und Evidenz im Gewaltschutz
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, Vizerektorin für Forschung und Entwicklung, HCW
9.30 Uhr | Gesundheitskompetenz als Schlüssel für Gewaltprävention und Gewaltschutz
Lic. Marius Contor, MA BSc MA, Studienprogrammleiter, HCW
> Block I: Menschenrechte und rechtliche Grundlagen
9.45 Uhr | Menschenrechte und Gewaltprävention in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
Mag. Bernhard Achitz, Volksanwaltschaft
Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich, Zentrum für Gerichtsmedizin der Medizinischen Universität Wien, Leitung OPCAT-Kommission 4
10.15 Uhr | Selbstbestimmung, Freiheitsrechte und Schutz in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
Mag. Andreas Gschaider, MA MA MSc, Fachbereichsleiter VertretungsNetz – Erwachsenenvertretung, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung
Mag.a Grainne Nebois-Zeman, Fachbereichsleiterin der Bewohnervertretung
10:45 Uhr | Kaffeepause
> Block II: Gewalt erkennen und professionell handeln
11.10 Uhr | Gewalt erkennen und professionell handeln – die Rolle von Forensic Nursing
Lic. Marius Contor, MA BSc MA, Studienprogrammleiter, HCW
FH-Prof. Hans Peter Köllner, BSc MSc BA MSc, Stv. Studiengangsleiter Gesundheits- und Krankenpflege; Leiter Studienbereich 4 Gesundheits- und Krankenpflege, HCW
> Block III: Gewaltschutz und Strafverfolgung
11.40 Uhr | Interprofessioneller Gewaltschutz und Versorgung betroffener Personen
Cansel Demirdelen, MSc, Leitung Qualitätsmanagement, Gewaltschutzzentrum
12.10 Uhr | Von der Dokumentation zum Strafverfahren und sicherheitspolizeilichen Schutzmaßnahmen
Rat. Dr. Pascal Alessandri, Sicherheitshauptreferent, Leiter des Referates für Kriminal- und Sicherheitspolizei, Landespolizeidirektion Wien
12.40 Uhr | Mittagspause
> Block IV: Prävention, Patient*innenrechte und sichere Gesundheitsversorgung
13.40 Uhr | Patient*innenrechte, Beschwerdemanagement und Schutz im Gesundheitswesen
Hofrat Dr. Thomas Holzgruber, Generalsekretär und Patient*innenombudsmann, Ärztekammer für Wien
14.05 Uhr | Die ärztliche Ordination als Ort des Gewaltschutzes – Erkennen, Ansprechen und Weitervermitteln
Dr.in Naghme Kamaleyan-Schmied, Vizepräsidentin, Ärztekammer für Wien
14.30 Uhr | Gewalt gegen Gesundheitsberufe und sichere Arbeitsbedingungen
Claudia Lehmann, MSc, Arbeiterkammer Wien
Florian Kirschner, BA, Arbeiterkammer Wien
14.55 Uhr Gewaltschutz und Gewaltprävention im Gesundheitswesen – Nationale Entwicklungen und Maßnahmen
Mag.a Michaela Pichler, BA, Health Expert Gesundheit Österreich GmbH/BMASGPK
15.10 Uhr | Kaffeepause
> Block V: Kinderrechte, Langzeitpflege und institutionelle Verantwortung
15.25 Uhr | Kinderrechte, Kindeswohl und Gewaltschutz im Gesundheitswesen
Dr.in Ena Suppan, Medizinische Universität Graz
15.50 Uhr | Menschenrechte und Gewaltprävention in der Langzeitpflege
Martin Reiter, MSc, Pflegedirektor, Althea & Gepflegt Wohnen Pflegeheime
16.15 Uhr | Verantwortung von Bildungseinrichtungen für Gewaltschutz, Diversität und Menschenrechte
Mag.a Silvia Kaupa-Götzl, LL.M., Geschäftsführerin, CFO, HCW
> ab 16.30 Uhr | informeller Ausklang & Networking
Moderation des Symposiums: Nicole Prutsch, BA
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter diesem Link bis spätestens 3. Dezember 2026.
Sollten Sie für Ihre Teilnahme etwas Bestimmtes benötigen, z. B. Gebärdensprach-Dolmetscher*in oder technische Unterstützung bei Hörbeeinträchtigung, kontaktieren Sie uns bitte bis möglichst 12. November 2026 an marius.contor@hcw.ac.at oder telefonisch 01 606 68 77-4081.
Wir fertigen bei dieser Veranstaltung Fotos und Videos an. Die Aufnahmen werden zur Darstellung unserer Aktivitäten auch in Social-Media-Kanälen sowie in Printmedien veröffentlicht.