Akademischer Hochschullehrgang

Kinder- und Jugendlichenpflege*

berufsbegleitend

 

Kinder- und Jugendlichenpflege*

Der Hochschullehrgang mit integrierter Weiterbildung Intermediate Care (IMC) für Kinder- und Jugendlichenpflege qualifiziert Pflegepersonen des gehobenen Dienstes für die sichere, empathische und evidenzbasierte Versorgung einer besonders vulnerablen Zielgruppe. Auf Basis familienorientierter Pflege wird die Handlungssicherheit im IMC-Setting gestärkt - von strukturiertem Monitoring und Medikationssicherheit bis zum Eskalations- und Notfallmanagement. Alters- und entwicklungsadaptierte Pflege vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen, pädagogische Anleitungskompetenz sowie eine systemische Perspektive auf Familien und Unterstützungssysteme werden gezielt weiterentwickelt. Fundierte pflegewissenschaftliche Kompetenzen unterstützen evidenzbasierte Entscheidungen und ein professionelles Handeln in Kinderschutz, Übergangsmanagement und Entlassung.

*Vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien.

Hochschullehrgang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund

Department
Angewandte Pflegewissenschaft
Thema
Lebensqualität

Highlights

  • Systemische Ausrichtung auf familienorientierte Betrachtungsweise

  • Berufsbegleitende Studienform

  • Abschluss des Hochschullehrgangs berechtigt zum Führen der Zusatzbezeichnung „Intermediate Care (IMC) für Kinder- und Jugendlichenpflege"

  • Unsere Hochschullehrgänge entsprechen den Richtlinien der Marke Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband Pflegefortbildungspunkte (ÖGKV PFP®), die im Jahr 2019 durch den Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) zur Unterstützung der Fortbildungsauswahl für Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen (DGKP) ins Leben gerufen wurde.

     

    Facts

    Abschluss

    Akademische*r Expert*in Kinder- und Jugendlichenpflege

    Studiendauer
    2 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Lehrgangsbeitrag1

    € 11.400 vorbehaltlich finaler Kalkulation 

    + ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote / Semester

    ECTS
    60 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Sommersemester 2027

    15. Oktober 2026 - 30. November 2026

    Studienplätze

    20

    1 Für Mitarbeiter*innen des WIGEV: Absolvierung im Dienstverhältnis des WIGEV, Kostenübernahme der entsendenden Dienststelle erforderlich. Nach Maßgabe freier Plätze können Mitarbeiter*innen externer Träger oder Selbstzahler*innen aufgenommen werden. 
    2 Die Gesamtanzahl von 60 ECTS verteilt sich auf Fachtheorie – 45 ECTS und Berufspraktikum – 15 ECTS. Das Berufspraktikum wird von den Teilnehmer*innen selbst organisiert. 

    Perspektiven

    Alle Videos
    <
    >

    Akademischer Hochschullehrgang Kinder- und Jugendlichenpflege

    Für Lehrende Lena Führer ist Kinder- und Jugendlichenpflege einer der schönsten Bereiche in der Gesundheits- und Krankenpflege. Sie fasst zusammen, worauf der akademische Hochschullehrgang Kinder- und Jugendlichenpflege seinen Fokus legt.

    2:08

    Expertise vertiefen: akad. HL Kinder- und Jugendlichenpflege

    Claudia Buchta ist Stationsleitung im AKH Univ. Klinik, Wiener Gesundheitsverbund und sieht viele Vorteile, wenn Absolvent*innen neu erworbene Kompetenzen aus dem akademischen Hochschullehrgang in den Pflegalltag integrieren.

    2:18

    Vor dem Studium

    Sie haben Interesse in ein spezielles Berufsfeld einzutauchen und wollen Ihre Pflegeexpertise mit wissenschaftlichen Kompetenzen im Spezialbereich Kinder- und Jugendlichenpflege mit dem besonderen Fokus der Familienorientierten Pflege vertiefen. Sie möchten im Rahmen des Pflegeprozesses Ihre Rolle im interdisziplinären Team schärfen und Expert*in für alters- und entwicklungsbedingte Bedürfnisse in unterschiedlichen Settings werden. Ihre große Aufmerksamkeit gilt dem Wohlbefinden der Patient*innen und Sie sehen nonverbale Kommunikation als essenzielle Basis für Ihre Patient*innenunterstützung nach dem Motto: Rechtzeitig wissen, wo der Schuh drückt, ohne dass Patient*innen Bedürfnisse in Worte fassen können. Dabei berücksichtigen Sie auch die Beziehung zu An- und Zugehörigen und helfen Familien dabei, gesundheitsbezogene Entscheidungsprozesse selbstbestimmt zu beeinflussen. 

     

     

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    360° Praxis

    Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.

    Angewandte Pflegeforschung

    In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.

    Studium mit Zukunft

    Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für zukunftsträchtige Berufsfelder fort.

    Fachliche Zugangsvoraussetzung

    Für die Zulassung benötigen Sie 

    • ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit Berufsbefähigung zur Gesundheits- und Krankenpflege oder
    • ein Diplom für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege.

    Bei Vorlage eines Diploms muss zusätzlich

    • eine allgemeine Universitätsreife, nachgewiesen durch ein
      • österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
      • österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
      • gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    • oder alternativ dazu facheinschlägige Zusatzprüfungen in Englisch B2 und Deutsch B2 nachgewiesen werden.
      • Als Äquivalenz für die Zusatzprüfung in Deutsch wird die Fachbereichsarbeit aus der Diplomausbildung anerkannt. In diesem Fall muss diese der Studienprogrammleitung vorgelegt werden.

    Wenn Sie im Dienstverhältnis die Ausbildung absolvieren möchten, ist die Voraussetzung zur Teilnahme die Kostenübernahme der vorgesetzten Dienststelle. Selbstzahlende laden im Bewerbungsprozess statt der Bestätigung der Dienststelle bitte ein eigenes Schreiben über den Selbstzahlerstatus hoch.


    Sprachliche Zugangsvoraussetzung

    Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens

    • Deutsch - Niveau B2.

    Beglaubigung ausländischer Dokumente

    Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.

    Übersetzung Ihrer Dokumente

    Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.

    Online-Bewerbung – Dokumente hochladen

    Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.

    Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.

    Dokumente für Ihre Online-Bewerbung

    Identitätsnachweis

    • Reisepass oder
    • Personalausweis oder
    • österreichischer Führerschein (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich) oder
    • Aufenthaltstitel (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich)

    Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend

    • z.B. Heiratsurkunde

    Nachweis über die Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzung

    • Bachelorurkunde oder
    • Diplomurkunde inkl. Detailzeugnisse und
      • österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
      • österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
      • gleichwertiges ausländisches Zeugnis oder
      • Nachweis über den erfolgreichen Abschluss der Zusatzprüfungen in Englisch B2 und Deutsch B2 (bzw. deutsche Fachbereichsarbeit)

    Deutsch Niveau B2 - Sprachnachweis

    Für die Zulassung sind Deutschkenntnisse auf zumindest Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachzuweisen.

    Als Nachweis gilt:

    • Reifezeugnis einer deutschsprachigen Schule
    • Abschluss eines mindestens dreijährigen deutschsprachigen Studiums
    • Ergänzungsprüfung Vorstudienlehrgang - Deutsch B2
    • Deutsch-Zertifikat (nicht älter als 3 Jahre), zum Beispiel:
      • Österreichisches Sprachdiplom Deutsch: ÖSD Zertifikat B2
      • Goethe Institut: Goethe Zertifikat B2
      • telc: Deutsch B2
      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienwerber*innen: DSH-2
      • Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz: DSD II
      • Test Deutsch als Fremdsprache (Test DaF): Niveau TDN 4 in allen Teilen
      • Sprachenzentrum der Universität Wien: Kurs und erfolgreich abgelegte Prüfung auf Niveau B2
    • Nachweise über ein höheres Sprachniveau gelten ebenfalls

    Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch


    Motivationsschreiben auf Deutsch


    Nachweis über die Registrierung im Berufsregister, falls vorhanden


    Schreiben zur Kostenübernahme der Pflegedirektion (bzw. eigenes Schreiben für Selbstzahlende)


    Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend

    • Details im Reiter "Ausländische Dokumente und Abschlüsse"

    Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an das Sekretariat nach.

    Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.

    Das Aufnahmeverfahren beinhaltet, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, ein Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Berufsmotive, Zielvorstellung und Persönlichkeit erfahren wollen.

    Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen.

    Propädeutikum Pflegewissenschaft und -forschung

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben? Diese beantworten wir gerne bei den Online-Infoveranstaltung per Zoom. 
    Zur Teilnahme folgen Sie bitte dem Zoom-Link.

    • 07.10.2026 von 14.00 bis 15.30 Uhr,  Zoom-Link

    Im Studium

    Die Hochschule Campus Wien ist mittlerweile die größte FH für Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Österreich. Sie lernen von den Besten: Alle Lehrenden verfügen dank langjähriger Erfahrung in berufsfeld-relevanten Strukturen über ausgewiesene Expertise und Anerkennung im speziellen Berufsfeld der Kinder- und Jugendlichenpflege. Ebenso zeichnen sie sich zu einem hohen Ausmaß durch formelle wissenschaftliche und pflegepädagogische Qualifikationen aus.

    Studierende trainieren ihre speziellen Fertigkeiten im Bereich des Kinästhetik-Infant-Handling, der Basalen Stimulation® in der Pflege und im interdisziplinären Simulationstraining gemeinsam mit Studierenden des akademischen Hochschullehrgangs Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, mit dem Fokus auf das Kind und den Jugendlichen.

    Auch die Anrechnung auf Weiterbildung IMC Kinder- und Jugendlichenpflege ist möglich.

    In diesem Studienprogramm verbinden Sie High-Safety mit Herz und Professionalität – ein klarer Karrierevorteil in einem stark nachgefragten Spezialbereich und eine Chance, die Versorgung junger Patient*innen nachhaltig mitzugestalten.

    Der Hochschullehrgang ist so konzipiert, dass Sie neben dem Studium auch Ihrer beruflichen Tätigkeit nachkommen können. Das ermöglicht Ihnen, gelerntes unmittelbar in Ihr Praxisfeld zu transferieren.

    Der Hochschullehrgang verknüpft die Bereiche familienorientierter Pflege mit Kenntnissen aus Wissenschaft und Forschung mit speziellem Fokus auf die Patient*innengruppe Kinder und Jugendliche.

    • Sie lernen eine systemische Sichtweise auf Kinder und Jugendliche und deren Bezugssystem einzunehmen sowie Familienprozesse systematisch und zielgerichtet zu begleiten bzw. diese zu unterstützen.
    • Sie erweitern Ihre Kenntnisse zum Pflegeprozess für körperlich und psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, Frühgeborene, schwererkrankte und sterbende Kinder und Jugendliche sowie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, setzen diese um und reflektieren diesen unter Rückbeziehung auf pflegewissenschaftliche Erkenntnisse kritisch.
    • Sie erweitern Ihre pflegewissenschaftlichen Kenntnisse im Berufsfeld der Kinder- und Jugendlichenpflege und untermauern damit Ihre Fachexpertise.
    • Sie lernen Ihre Rolle im inter- und multiprofessionellen Team vor dem Hintergrund einer ethisch-moralischen Haltung zu reflektieren.
    • Sie beraten, schulen und leiten Kinder- und Jugendliche und deren An- und Zugehörige in Alltagskrisen und Umbruchssituationen an.
    • Sie befassen sich mit Strategien, wie Sie Gesundheitskompetenzen von Kindern und Jugendlichen und deren An- und Zugehörigen auf individueller, systemischer, institutioneller, gesellschaftlicher Ebene erfolgreich steigern.
    • Sie lernen die primär präventive Gesundheitsversorgung von Neugeborenen, Säuglingen und deren Familien kennen und fördern die elterliche Rollentransition sowohl im intra- als auch im extramuralen Tätigkeitsbereich.
    • Sie vertiefen ihre Kompetenzen für das kritisch kranke Kind im Setting IMC und in der sicheren Anwendung pädiatrischer Pharmakotherapie und Medizintechnik.

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Modul Das gesunde Kind aus familienzentrierter Sicht in unterschiedlichen Settings

    Das gesunde Kind aus familienzentrierter Sicht in unterschiedlichen Settings

    5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beschreiben die Entwicklung des gesunden Kindes, integrieren diese in den Kontext von komplexen Pflegesituationen, nehmen die Familie als Ressource im Rahmen der pflegerischen Betreuung wahr und nützen deren Potenziale

    • Die Studierenden definieren die Bedeutung der Transition der Rolle des Paares zur Elternrolle und unterstützen, beraten und leiten die Bezugspersonen diesbezüglich an

    • Die Studierenden wenden fundierte Gesundheitskompetenz und Gesundheitswissen zu gesunden und leicht erkrankten Kindern in der Gesprächsführung, Anleitung und Beratung von Bezugspersonen an und verstehen Gesundheitsförderung als eigenständiges pflegerisches Handlungsfeld.

    • Die Studierenden erläutern und beschreiben die altersentsprechende Ernährung gesunder Kinder und wenden dieses Wissen in der Anleitung und Beratung von Bezugspersonen an. Darüber hinaus beschreiben sie krankheitsspezifische Ernährungsanforderungen, z. B. bei Gastroenteritis, Zöliakie oder Phenylketonurie.

    • Die Studierenden beschreiben komplementärmedizinische und komplementärpflegerische Konzepte und Maßnahmen in der Pädiatrie und agieren im Rahmen ihrer professionellen Rolle unterstützend für das Kind und dessen Bezugssystem.

    • Die Studierenden kennen die altersspezifischen Vitalparameter und physiologischen Normwerte im Kindes- und Jugendalter sowie die Grundlagen des pädiatrischen Clinical Assessments. Sie erheben und beurteilen Vitalzeichen und klinische Befunde, erkennen Veränderungen frühzeitig und leiten daraus geeignete pflegerische Maßnahmen ein.

    5 SWS
    5 ECTS
    Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz von Familien mit ihrem Kind in unterschiedlichen Altersstufen | ILV

    Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz von Familien mit ihrem Kind in unterschiedlichen Altersstufen | ILV

    4 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    • Kognitive Entwicklung von Kindern nach dem Stufenmodell von Piaget
    • Motorische Entwicklung von Kindern
    • Sprachentwicklung von Kindern
    • Psychosoziale Entwicklung
    • Pflege von Neugeborenen und Säuglingen
    • Beobachtung gesunder Kinder (Vitalzeichen, Hautkolorit, Schlafverhalten, Verdauung)
    • Clinical Assessment im pädiatrischen Setting
    • Prävention SIDS
    • Fieber und fiebersenkende Maßnahmen, Fieberkrampf
    • Schreien - Schreibaby
    • Adaptionsstörungen beim Neugeborenen
    • Bonding beim Neugeborenen
    • Transition von der Paarrolle zur Elternrolle
    • Pflegemaßnahmen beim leicht erkrankten Kind inklusive Anleitung der Bezugspersonen
    • Unfallverhütung und Erstmaßnahmen bei Kindern (wie z.B Aspiration, Intoxikation und Stürze)
    • Friedemann, Betrachtung der Familie aus systemischer Sicht
    • Gesprächsführende und beratende Aspekte
    • komplementärpflegerische und komplementärmedizinische Maßnahmen in der Kinder- und Jugendlichenpflege

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden definieren den Begriff Familie im Kontext der Kinder- und Jugendlichenpflege, sind sich der Bedeutung der Familie bewusst, wenden dieses Wissen in verschiedenen pflegerischen Situationen an, argumentieren dabei Theorien und Konzepte zur Familie als Grundlage für Familienpflege und erkennen den Zusammenhang zwischen Familiensystem und dem Verhalten eines Kindes und reagieren auf die daraus für die Pflege resultierenden Probleme

    • Die Studierenden beschreiben die einzelnen Phasen der kognitiven, sprachlichen, motorischen und psychosozialen Entwicklung von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr und veranschaulichen deren Bedeutung für das Kind und seine Bezugspersonen. Dieses Entwicklungswissen übertragen sie auf den Pflegealltag und richten pflegerisches Handeln daran aus.

    • Die Studierenden beschreiben Entwicklungsverzögerungen, differenzieren diese von der altersentsprechenden Entwicklung, gestalten die Pflege nach entwicklungsfördernden Prinzipien und leiten Bezugspersonen diesbezüglich an.

    • Die Studierenden nennen Vitalzeichen in allen Altersstufen, ermitteln Werte an den unterschiedlichen Palpationsstellen je nach Alter des Kindes, und bewerten erhobene Ergebnisse; sie erkennen die Veränderung des Hautkolorits bzw. der Hautveränderungen bei Neugeborenen und beschreiben diesbezüglich Beurteilungskriterien, definieren die physiologische Körpertemperatur eines Kindes, beurteilen Fieberzeichen und können diese in Beug auf Fieber bewerten und geeignete Pflegemaßnahmen setzen.

    • Die Studierenden gestalten die Pflege von Neugeborenen und Säuglingen fachgerecht und bedürfnisorientiert. Dies umfasst insbesondere die sichere Schlafumgebung und SIDS-Prävention, die Verdauung sowie das Erkennen von Ursachen kindlichen Schreiens, das Handling, den Umgang mit Adaptionsstörungen, die Förderung des Bondings, die Unfallverhütung, gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie die Begleitung der Bezugspersonen im Übergang zur Elternschaft.

    • Die Studierenden kennen ausgewählte komplementärpflegerische und komplementärmedizinische Maßnahmen im Kontext der Kinder- und Jugendlichenpflege und können deren Wirkungsweise, Indikationsstellung sowie mögliche Kontraindikationen fachlich fundiert erläutern.

    • Die Studierenden kennen und verstehen die Grundlagen des pädiatrischen Clinical Assessments, üben die systematische Erhebung und Beurteilung relevanter klinischer Befunde und wenden das Assessment bei Kindern und Jugendlichen selbstständig, strukturiert und altersgerecht an.

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    4 SWS
    4 ECTS
    Ernährung | ILV

    Ernährung | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Stillen und Stillmanagement
    • Formulanahrungen
    • Verabreichung und Zubereitung von Formulanahrungen
    • Beikost
    • Baby-led weaning
    • Kleinkinderkost
    • Gesunde Ernährung im Kindesalter
    • Diätformen im Kindesalter (Gastroenteritis, Zöliakie, Stoffwechsel z.B. PKU, …)
    • Gesprächsführung und Beratung in Bezug auf Ernährung

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beschreiben die Bedeutung der Muttermilch und des Stillens, beraten und leiten Mütter hinsichtlich des Stillmanagements an

    • Die Studierenden analysieren die gesunde und altersgerechte Ernährung (Formulanahrungen, Beikost, Kinderernährung) von Geburt bis zum 18.Lebensjahr, können diese zubereiten und wenden dieses Wissen in der Beratung und Anleitung von Bezugspersonen an

    • Die Studierenden unterscheiden verschiedene Diätformen bei Kindern und achten bei der Verabreichung auf die Einhaltung der gültigen Verordnungen.

    • Die Studierenden evaluieren den Ernährungszustand des Kindes und führen ein Beratungsgespräch mit dem Kind und den Bezugspersonen in Bezug auf gesunde, altersentsprechende Ernährung im Kindesalter

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Das frühgeborene Kind und das Kind im Setting IMC

    Das frühgeborene Kind und das Kind im Setting IMC

    1 SWS   1 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erfassen die Spezifität der Frühgeburtlichkeit hinsichtlich Ursache, Diagnostik, Therapie, Komplikationen, Prognose.

    • Die Studierenden gestalten den Pflegealltag in speziellen Settings anhand des Pflegeprozesses anhand des Pflegeprozesses und in Bezugnahme von ausgewählten Pflegemodellen und - konzepten.

    • Die Studierenden beschreiben spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren und leiten pflegerische Maßnahmen im neonatologischen und allgemein pädiatrischen IMC Setting ab.

    • Die Studierenden planen, führen durch und evaluieren auf einer pädiatrischen IMC eine patientensichere und kinderrechtskonforme Versorgung, indem sie systematisch Risiken erkennen und präventive Maßnahmen umsetzen (inkl. sicherer Medikation und Prozeduren), die Rechte von Kindern alters- und entwicklungsangemessen wahren und fördern (Information, Beteiligung/Assent, Privatsphäre, Schmerz- und Angstmanagement) sowie Anzeichen von Kindeswohlgefährdung erkennen, fachgerecht dokumentieren und gemäß klinischem Kinderschutzkonzept und gesetzlichen Vorgaben interprofessionell eskalieren

    1 SWS
    1 ECTS
    Grundlagen der Pflege von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen | ILV

    Grundlagen der Pflege von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • pränatale Entwicklung
    • Frühgeburt: Epidemiologie, Ursachen, Merkmale, Belastungen
    • Überwachungsparameter in der Neonatologie (Monitoring)
    • Pharmakologie in der Neonatologie
    • Stress- und Schmerzmanagement bei Frühgeborenen und kranken Neugeborenen: medikamentöse, nicht medikamentöse Pflegemaßnahmen

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beschreiben die pränatale Entwicklung, leiten daraus Aspekte der Frühgeburtlichkeit ab, erkennen Ursachen und nennen epidemiologische Zahlen.

    • Die Studierenden beurteilen die Vitalparameter von Frühgeborenen unter Berücksichtigung der physiologischen Besonderheiten der Frühgeburtlichkeit

    • Die Studierenden erläutern pharmakologische Interventionen in der Neonatologie, berechnen Arzneimitteldosierungen und führen die Medikamentenverabreichung unter Berücksichtigung neonatologischer Besonderheiten durch.

    • Die Studierenden erläutern die Besonderheiten der Schmerz- und Stresswahrnehmung bei Früh- und Neugeborenen, erfassen und beurteilen Schmerzen und Stress anhand geeigneter Beobachtungs- und Einschätzungsinstrumente, erkennen Schmerz- und Stressindikatoren sowie mögliche Folgen und erläutern medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Schmerz- und Stressreduktion.

    Lehrmethode

    Theorieinput durch verschiedene mediale Hilfsmittel (Präsentationen, Videoausschnitte u.a.)

    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallanalysen, Diskussionen)

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Das Kind in speziellen Situationen

    Das Kind in speziellen Situationen

    6 SWS   6 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen, nennen, planen und evaluieren unter Rückgriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bedürfnisorientierte Pflegemaßnahmen und verstehen auf differenzierte Art und Weise das vor- und nachteilige Zusammenwirken von damit in Verbindung stehenden bio-psycho-sozialen Ursachenfaktoren und das sowohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich.

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in psychosozialen Krisen, mit psychosomatischen Problemen und psychiatrischen Erkrankungen, kennen, planen und evaluieren unter Rückgriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bedürfnisorientierte Pflegemaßnahmen und verstehen auf differenzierte Art und Weise das vor- und nachteilige Zusammenwirken von damit in Verbindung stehenden bio-psycho-sozialen Ursachenfaktoren und das sowohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich und analysieren auf systemische Art und Weise familiendynamische Prozesse, können Ressourcen und potenzielle Belastungen vorausschauend identifizieren und in der Versorgung der erkrankten Säuglinge, Kinder und Jugendlichen miteinbeziehen.

    • Die Studierenden entwickeln ein Rollenbewusstsein im inter- und multiprofessionellen Team, erkennen ihre Aufgaben im Sinne der gesetzlich vorgegebenen Kompetenzabgrenzung und überschauen berufsrelevante juristische Aspekte der Jugendwohlfahrt und das so-wohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich.

    • Die Studierenden wahren und fördern die Selbstbestimmung und-Verantwortung der Familienmitglieder unter ethischen Gesichtspunkten und integrieren das 15 minütige Familiengespräch in den bestehenden Pflegeprozess einer Institution und unterscheiden verschiedene familienzentrierte Interventionen und deren Einsatzmöglichkeiten in der pädiatrischen Pflege

    • Die Studierenden wissen um die Lernangebote an der HCW, bauen Netzwerke- und Kommunikationskanäle auf, wenden KI Tools im Hochschulsetting reflektiert an und setzten sich mit dem aktuellen Berufsbild der pädiatrischen Pflege und deren Handlungsfeldern vor dem historischen Hintergrund auseinander.

    6 SWS
    6 ECTS
    Das chronisch kranke Kind 1 | ILV

    Das chronisch kranke Kind 1 | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Lebensweltorientiertes Konzept für das chronisch kranke Kind
    • Pflegemodelle chronischer Krankheiten ZB Corbin & Strauss
    • Erklärungsmodelle für Krankheiten
    • Auswirkungen der Krankheit auf den Alltag (Autonomiebestrebung vs. Abhängigkeit)
    • Auswirkungen der Krankheit auf das Familiensystem (Armutsgefährdung, Freizeitgestaltung, Isolation)
    • Bewältigungsstrategien von Familien
    • Ressourcen von Kindern und Jugendlichen auf psychosozialer Ebene
    • Entlassungsmanagement im pädiatrischen Setting
    • Kind mit Polyarthritis - Pflegephänomene chronischer Schmerz (Wahrnehmung, Assessment, nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Schmerzlinderung)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren unter Bezugnahme auf ein ausgewähltes theoretisches Modell die Auswirkungen von chronischen Krankheiten im Kindesalter auf das Kind und sein Bezugssystem in allen Lebenswelten. Am Beispiel eines Kindes mit Asthma bronchiale entwickeln Studierenden gemeinsam mit der Familie geeignete Unterstützungsmöglichkeiten und begleiten Familienprozesse im Verlauf der Erkrankung, schätzen diese ein und unterstützen das Bezugssystem im Rahmen des systemischen Prozesses bei der Krankheitsbewältigung (Zweifel, Ängste, Schuldgefühle), bei der Entwicklung der Selbstbestimmung, des Autonomiestrebens und entwickeln gemeinsam mit ihm altersgerechte und lebensweltorientierte Strategien

    • Die Studierenden planen theoriegeleitete Pflegeinterventionen beim chronisch kranken Kind nach systemischen, alters- und entwicklungsbezogenen Kriterien auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, führen diese fachgerecht durch und evaluieren diese.

    • Die Studierenden analysieren Bewältigungsstrategien von Familien mit Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und leiten deren Bedeutung für die Krankheits-bewältigung und die familiäre Anpassung ab

    • Die Studierenden identifizieren und bewerten Pflegephänomene, psychosoziale Ressourcen von Kindern und Jugendlichen und deren Bezugssystem und berücksichtigen diese bei der Planung unterstützender Maßnahmen

    • Die Studierenden analysieren die Anforderungen eines professionellen Entlassungsmanagements im pädiatrischen Setting und planen gemeinsam mit den beteiligten Berufsgruppen sowie den Familien notwendige Maßnahmen zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Versorgung

    • Die Studierenden beschreiben und beurteilen die Auswirkungen von chronischen Schmerzen, am Beispiel eines Kindes mit Polyarthritis, auf das Kind und sein Bezugssystem und planen entsprechende Maßnahmen im interprofessionellen Team, führen diese durch, evaluieren die gesetzten Maßnahmen und passen sie ggf. an.

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Das Kind mit Behinderung und das rehabilitativ zu betreuende Kind | ILV

    Das Kind mit Behinderung und das rehabilitativ zu betreuende Kind | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Pflegerische Versorgung zu ausgewählten Krankheitsbildern wie z. B. entzündliche ZNS Erkrankungen, Anfallserkrankungen, Hydrozephalus, infantile Zerebralparese und Spina bifida/Meningomyelocele.
    • Pflege des Säuglings, Kindes und Jugendlichen nach der Anlage eines Zerebralshunts bzw. der diesbezüglichen operativen Korrektur.
    • Spezielles Spastizitäts- und Dysphagiemanagement bei Säuglingen, Kinder und Jugendlichen mit neuropädiatrischen Erkrankungen
    • Bedarfseinschätzung, Edukation und Beratung von Angehörigen für die Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit neuropädiatrischen Erkrankungen im intra- und extramuralen Bereich
    • Entlassungsmanagement und Schnittstellenmanagement mit mobilen Diensten
    • Beurteilung von Vigilanz, Kognition und Perzeption und das Erkennen von Hirndruckzeichen
    • Einschätzen von Unterstützungsbedarf bei Seh- und Hörbehinderung und das Ableiten von pflegerischen Maßnahmen sowie Edukations- und Beratungsbedarf bei den Versorgten sowie deren Familien bzw. Bezugspersonen
    • Maßnahmen zur neuropädiatrischen Rehabilitation, Remobilisation und Resozialisation von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen
    • Familienorientierte Rehabilitation
    • Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen
    • familiäres Anpassungsmanagement bei langandauernden Belastungen
    • Aspekte von transkultureller Pflege und ethische Aspekte im Zusammenhang von neuropädiatrischen Erkrankungen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen bei ausgewählten neuropädiatrischen Erkrankungsbildern (wie z.B. Meningitis, Anfallserkrankungen, Hydrozephalus, infantile Zerebralparese sowie Spina bifida/Meningomyelocele inklusive Vigilanz, Kognition , Perzeption und Hirndruckzeichen), und planen und evaluieren pflegerische Maßnahmen unter Einbeziehung ihrer Familien bzw. Bezugspersonen und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse; sie identifizieren bestehende Ressourcen und Unterstützungsbedarf im familiären Anpassungsmanagement, berücksichtigen transkulturelle Aspekte und erheben Edukations- und Beratungsbedarf sowohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich

    • Die Studierenden differenzieren die Begriffe Rehabilitation, Remobilisation und Resozialisation und diskutieren die daraus erwachsenden Bedürfnisbereiche und Ressourcenpotenziale von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und ihren Familien bzw. Bezugspersonen.

    • Die Studierenden beurteilen die kognitive Entwicklung von Säuglingen, Kindern sowie Jugendlichen, vergleichen die erhobenen Einschätzungen mit dem altersentsprechenden Entwicklungsstand und verstehen die vulnerable Lebenssituation von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen und entwickeln Strategien, wie sie die Bedürfnis- und Bedarfsbereiche der Versorgten und ihrer Familien- und Bezugssysteme auf gesellschaftlicher Ebene vertreten können und fördern damit Inklusion

    Lehrmethode

    überwiegend aktivierende Methoden, Gruppenübungen, Praktische Übungen, Problembasiertes Lernen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Das Kind in der psychosozialen Krise | ILV

    Das Kind in der psychosozialen Krise | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Entwicklungspsychologische Grundlagen mit besonderer Berücksichtigung der kognitiven und sozialen Entwicklungsveränderungen bei Autismus-Spektrum-Störung sowie Störungen des Sozialverhaltens
    • Hospitalismus und Deprivation
    • Kindeswohlgefährdung und Kindesabnahme
    • Frühkindliche Bindungsstörungen, Schreibaby und das Schütteltrauma
    • Emotionaler Missbrauch, Parentifizierung und das Phänomen Young Carers
    • Extramurale Beratungs- und Betreuungsangebote und Einrichtungen zum Schutz des Kindeswohls am Beispiel der Familienhelfer*innen
    • Versorgung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen im Zuge von Fremdunterbringung, Krisenintervention und der institutionellen Betreuung in Kinderheimen
    • Pflegerische Versorgung bei Substanzmittelmissbrauch und Unterstützung des Familien- und Bezugssystems samt Drogenprävention
    • Pflegerische Versorgung bei Schulabsentismus und Unterstützung des Familien- und Bezugssystems samt Mobbingprävention
    • Pflegerische Versorgung bei Enureseis und Enkopresis und Beratung und Edukation des Familien- und Bezugssystems bei der dahingehenden pflegerischen Betreuung
    • Pflegerische Versorgung zu ausgewählten Krankheitsbildern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie Essstörungen und Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, sowie die daraus abgeleitete pflegerische Versorgung am Beispiel des DBT-A Konzeptes
    • Akute Krise von Kindern und Jugendlichen, Suizidalität und Suizidprävention im Kindes- und Jugendalter und die daraus resultierende pflegerische Versorgung
    • Minder- und Volljährigkeit, Mündigkeit, Haftungsrecht,  Geschäftsfähigkeit und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Jugendwohlfahrt mit Unterbringungsgesetz und freiheitsbeschränkender Maßnahmen im Kindes- und Jugendalter
    • Professionelle Rolle im inter- und multiprofessionellen Team im intra- und extramuralen Bereich samt zeitgeschichtlicher Entwicklung
    • Familienkrise und familiendynamische Anpassungsprozesse im Zuge von Krisen
    • familiäres Anpassungsmanagement bei langandauernden Belastungen bei Kindern mit Behinderung, Kindern mit chronischen Erkrankungen und Kindern mit psychosomatischen/psychiatrischen Erkrankungen
    • Neue Medien und Digitalisierung als Krankheitsrisiko und ihr das damit in Verbindung stehende Gesundheitsförderungspotenzial

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden unterscheiden adäquates von nicht-adäquatem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen unter Rückbezug auf entwicklungspsychologische Theoreme, beurteilen das Risiko und schätzen die Auswirkungen von defensiven familiendynamischen Prozessen auf Säuglinge, Kinder und Jugendliche ab und kennen Präventionsstrategien und Möglichkeiten der Krisenintervention

    • Die Studierenden beurteilen akute Krisen im Säuglings-, Kindes-, und Jugendalter und wenden gegenregulierende Maßnahmen entsprechend der juristischen Rahmenbedingungen der Jugendwohlfahrt und des Haftungsrechts an; sie beurteilen die Bedürfnisse von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, welche in Kinderheimen institutionell versorgt werden, leiten daraus bedarfsgerechte pflegerische Maßnahmen ab, und planen und evaluieren diese unter Berücksichtigung von familiendynamischen Prozessen

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern sowie Jugendlichen mit psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen (ZB Enuresis, Enkopresis, Schulabsentismus, Mobbing und Drogenabusus); sie kennen, planen und evaluieren bedürfnisorientierte Pflegemaßnahmen unter Einbeziehung des Familien- bzw. Bezugssystems auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und erörtern in deren verschiedenen Lebenswelten präventive und gesundheitsförderliche Strategien auf Individual-, Familien- und Gesellschaftsebene unter Rückbeziehung auf die verschiedenen Präventionsstufen

    • Die Studierenden reflektieren und diskutieren ihre Rolle im inter- sowie multiprofessionellen Team unter Rückgriff auf die zeitgeschichtliche Entwicklung und das sowohl im intra- als auch im extramuralen Bereich

    • Die Studierenden stellen die Vor- und Nachteile von neuen Medien und Digitalisierung gegenüber und diskutieren differenziert, welche Effekte sie auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien- und Bezugssysteme haben

    Lehrmethode

    Überwiegend mit aktivieren Methoden durch Vorträge, Gruppenarbeit, Diskussion Arbeitsaufträge mit Feedback, Falllösungen, Problembasiertes Lernen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Studium Starten | VO

    Studium Starten | VO

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in den Akademischen Hochschullehrgang und die Lernumgebung 
    • Überblick über Curriculum und Semesterverlauf 
    • ECTS-System und Workload-Planung 
    • Team-Building und Kommunikationsregeln im Jahrgang 
    • Vorstellung des Leitfadens zur KI-Anwendung der HCW
    • Überblick über gängige KI-Tools mit Nutzen für den Studienalltag
    • Datenschutzrechtliche Grundlagen im Umgang mit KI-Tools 
    • Kritische Reflexion: Chancen (Effizienz, Lernunterstützung) und Grenzen (Fehleranfälligkeit und fehlende Kontextsensitivität) von KI im Lernprozess
    • Historische Meilensteine der pädiatrischen Pflege 
    • Aktuelles Berufsbild der pädiatrischen Pflege in Österreich: gesetzliche Grundlagen (z. B. GuKG), Tätigkeitsbereiche, Kompetenzprofil
    • Überblick über unterschiedliche Qualifikationsprofile der Krankenpflege im internationalen Vergleich

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden bauen zielgerichtet (hochschullehrgangübergreifende) Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.

    • Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Pufferzeiten).

    • Die Studierenden kennen den Leitfaden zur KI-Anwendung der HCW und wenden ausgewählte KI-Tools reflektiert und regelkonform (z. B. hinsichtlich Da-tenschutz und Ethik) an, beurteilen kritisch deren Chancen und Grenzen für den eigenen Lern- und Kompetenzerwerb.

    • Die Studierenden skizzieren die historische Entwicklung der pädiatrischen Pflege und beschreiben das aktuelle Berufsbild sowie dessen zentrale Handlungsfelder im nationalen Kontext.

    • Die Studierenden vergleichen das nationale Berufsbild der pädiatrischen Pflege mit internationalen Entwicklungen und Standards.

    Lehrmethode

    • Interaktive Einführungssession 
    • Gruppenarbeit / Team-Building (hochschullehrgangsübergreifend mit psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)
    • Peer-Learning 

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Das akut lebensbedrohlich erkrankte Kind

    Das akut lebensbedrohlich erkrankte Kind

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden demonstrieren Sensibilität für die Dynamik einer onkologisch lebensbedrohlichen und lebenslimitierenden Erkrankung sowie für palliativ zu betreuende Kinder und deren Familien im psychischen, physischen, emotionalen und sozialen Bereich, erfassen aktuelle gesundheitliche Probleme und Risikofaktoren sowie Entwicklungspotenziale anhand eines Pflegeassessments, und setzen den pflegediagnostischen Prozess (evidenzbasiert und entwicklungsbezogen) fachgerecht um; leiten entsprechende Pflegeinterventionen gemäß der Situation und des Settings ab und begleiten das Kind in unterschiedlichen Altersstufen und das Bezugssystem individuell bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung, der Trauer und dem Sterben

    • Die Studierenden beraten Kinder mit onkologischen Erkrankungen und deren Bezugssystem, leiten diese bedarfsgerecht zur Übernahme krankheitsbedingter Selbstpflegeerfordernisse an und beraten das Kind in unterschiedlichen Altersstufen und dessen Familie über Angebote der Bewältigung bei akuter und lebensbedrohlicher Erkrankung

    • Die Studierenden grenzen die perioperative Pflege vom Erwachsenen zu der von Kindern ab und erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten

    • Die Studierenden beschreiben die spezielle Situation von herzerkrankten Kindern und können diese in den pflegerischen Kontext bringen

    3 SWS
    3 ECTS
    Das onkologisch erkrankte Kind | ILV

    Das onkologisch erkrankte Kind | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

     

    Überblick über pflegerische Schwerpunkte im Rahmen der pädiatrischen onkologischen Erkrankungen

     

    • Bedeutung einer onkologischen Erkrankung für das Kind/den Jugendlichen und dessen Bezugssystem in physischer, psychischer, emotionaler und sozialer Hinsicht (Mobbing, Regression, Verlust von Meilensteinen der Entwicklung, cancer surviver)
    • Auswirkungen der onkologischen Therapieformen auf die ATL`s (Ernährung, Mucositis, Ausscheidungen…)
    • Besonderheiten des Schmerzmanagements in der pädiatrischen onkologischen Pflege
    • Beobachtung, Erkennen von Reaktionen sowie pflegerische Interventionen bei Knochenmarksdepression (Immunsuppression), Stammzelltransplantation
    • Die Versorgung von Zentralen Venenkathetern in der onkologischen Pädiatrie (Broviac-Katheter oder Hickman-Katheter, Port-à-Cath (PAC))
    • Richtlinien für den Umgang mit Zytostatika sowie Besonderheiten bei der Verabreichung
    • Beratung, Schulung und Anleitung von Familien

     

    Psychosoziale Betreuung im multiprofessionellen und interdisziplinären Kontext (Angebote wie bspw. Schule, Kindergärtner*innen, Musiktherapie, Sozialarbeiter*innen) mit dem Fokus auf die gesamte Familie

     

    Humorkonzepte in der Kinderkrankenpflege im Kontext einer lebensbedrohlichen Erkrankung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden stellen Wirkungen und Nebenwirkungen/Folgeerscheinungen unterschiedlicher onkologischer Therapieverfahren dar und leiten daraus den Pflegebedarf (z. B. Ernährung, Mucositis, Infektionen, spezielle Hygieneregeln, zentrale Venenzugänge, Zytostatikatherapie) für ein onkologisch erkranktes Kind ab

    • Die Studierenden bereiten Kinder und Jugendliche sowie die Familienangehörigen auf eventuell auftretende Folgeerscheinungen vor und beschreiben die psychosoziale Betreuung eines onkologisch erkrankten Kindes und dessen Familie

    • Die Studierenden beschreiben Unterstützungsformen für einen positiven Bewältigungsprozess bei einer pädiatrisch onkologischen Erkrankung

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Schriftliche oder mündliche Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Das herzerkrankte Kind und das operierte Kind | ILV

    Das herzerkrankte Kind und das operierte Kind | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Perioperative Pflege von Kindern
    • Periphere Venenzugänge
    • Drainagen, Katheter und Sonden im Kindesalter
    • Distanzzonen des Kindes inklusive Scham
    • Perioperative Angst von Kindern
    • Akuter Schmerz inklusive Assessmentinstrumente
    • Medikamentengabe bei Kindern
    • Gewaltfreie Fixierung von Kindern bei medizinischen und pflegerischen Interventionen
    • Monitoring operierter und herzkranker Kinder
    • Beobachtungskriterien des Herz Kreislaufsystems bei Kindern und daraus resultierende Pflegemaßnahmen
    • Spezifische Pflegemaßnahmen bei herzkranken Kindern
    • Rolle der Pflegeperson bei Diagnostik und Therapie von operierten und herzerkrankten Kindern

    Lernergebnisse

    • Die Absolvent*innen erläutern pflegerische Handlungen in der perioperativen Pflege, bringen sie mit den Entwicklungsstufen von Kindern in Verbindung und verdeutlichen Bezugspersonen die Erfordernisse der perioperativen Pflege

    • Die Absolvent*innen analysieren die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei peripheren Venenzugängen, chirurgischen Interventionen, akuten Schmerzzuständen (inklusive Schmerzassement), Drainagen, Kathetern, Sonden und Medikamenten von Erwachsenen und Kindern und leiten davon die Pflegemaßnahmen bei Kindern ab

    • Die Absolvent*innen beschreiben die Distanzzonen bei Erwachsenen und stellen diesbezüglich einen Bezug zu Kindern her, erklären die Bedeutung von Angst vor operativen Eingriffen, wenden hierzu geeignete Kompensationsmöglichkeiten an und beschreiben gewaltfreie Fixierungen bei medizinischen und pflegerischen Interventionen und wenden diese in Pflegesituationen an

    • Die Absolvent*innen führen die Kriterien zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems in Verbindung mit der Atmung, dem Puls, dem Blutdruck und der Sauerstoffsättigung an und wenden daraus resultierende Pflegemaßnahmen an

    • Die Absolvent*innen analysieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Diagnostik und Therapie von herzkranken Erwachsenen und Kindern, leiten daraus resultierende Pflegemaßnahmen ab und definieren hierbei die Rolle der Pflegeperson

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Bezugswissenschaft

    Bezugswissenschaft

    5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden verknüpfen medizinische Grundlagen und Kenntnisse aus der Pädiatrie, der Pharmakologie, sowie aus den Sozial- und Humanwissenschaften mit Pflegewissen und integrieren diese in den pädiatrischen pflegerischen Handlungsrahmen

    • Die Studierenden beschreiben den Krankheitsverlauf bei ausgewählten Erkrankungen/Störungen in der Pädiatrie und antizipieren Auswirkungen für den Alltag von Kindern und deren Bezugsystem

    • Die Studierenden nennen pharmakologische Interventionen und deren Nebenwirkungen und Kontraindikationen in der Pädiatrie

    • Die Studierenden beschreiben spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren im pädiatrischen Setting und antizipieren die Bedeutung für das Kind und sein Bezugssystem

    • Die Studierenden beschreiben komplementärmedizinische Konzepte und Maßnahmen in der Pädiatrie und agieren im Rahmen ihrer professionellen Rolle unterstützend für das Kind und sein Bezugssystem

    5 SWS
    5 ECTS
    Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie | VO

    Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie | VO

    5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Kinder-und Jugendheilkunde im 21.Jhdt. aus Sicht der Pädiatrie
    • Kulturelle, religiöse und innerfamiliäre Diversität, soziale Faktoren und ihr Einfluss auf die Gesundheit des Kindes
    • Hereditäre Faktoren/angeborene Fehlbildungen/schwangerschaftsbedingte Erkrankungen und ihr Einfluss auf die Gesundheit des Kindes
    • Kommunikation, körperliche Untersuchung, Beurteilung der Entwicklung
    • Schmerz – Beurteilung und Management
    • „Klassische“ Kinderkrankheiten und andere häufige infektiöse Erkrankungen des Kindesalters
    • Die Anpassung und die Gesundheit fördernde Maßnahmen beim gesunden Neugeborenen bzw. der Mutter
    • Familienzentrierte Betreuung des Säuglings (im 1. Lebensjahr)
    • Familienzentrierte Betreuung des Kleinkinds und des Vorschulkinds (1.-6.Lebensjahr)
    • Schwerpunkt-Thema Spezielle Probleme der frühen Kindheit
    • Familienzentrierte Betreuung des Schulkinds (6.-14.Lebensjahr)
    • Familienzentrierte Betreuung der/des Jugendlichen
    • Familienzentrierte Betreuung des Kindes mit chronischer/komplexer Krankheit, Behinderung, lebenslimitierender und lebensbedrohlicher Erkrankung
    • Auswirkung von kognitiver/sensorischer Beeinträchtigung (Behinderung) auf Kind und Familie
    • Das Kind im stationären Setting des Krankenhauses
    • Das Kind mit einer Nierenfunktionsstörung
    • Das Kind mit einer gastrointestinalen Störung

     

    • Das Kind mit einer Erkrankung des Respirationstraktes
    • Das Kind mit einer Herzerkrankung
    • Das Kind mit einer (gutartig) hämatologischen bzw. immunologischen Erkrankung
    • Das transplantierte Kind
    • Das Kind mit einer Krebserkrankung
    • Das Kind mit einer (akuten) neurologischen Symptomatik
    • Das Kind mit einer endokrinen Erkrankung
    • Das Kind mit einer Stoffwechselstörung
    • Das Kind mit einer Hauterkrankung
    • Das Kind mit einer muskulo-skeletalen Erkrankung, Gelenkserkrankung
    • Das Kind mit einer (neuro-)muskulären Erkrankung
    • Globale Herausforderungen-Ausblick
    • Eine bessere Zukunft für Kinder (Daten WHO, Unicef, Statistik Austria)

     

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beschreiben die häufigsten Gesundheitsprobleme im Kindesalter, deren Ursachen, diagnostische Schritte und therapeutische Interventionen und Behandlungspfade und erklären den Impfplan und die Impfempfehlungen

    • Die Studierenden stellen die Auswirkungen von akuten, chronischen und komplexen Krankheiten, Behinderungen, lebenslimitierenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen auf Kind und Familie dar, transferieren Wissen aus der allgemeinen Pathologie in die Pädiatrie und differenzieren krankheitsbedingte und therapierelevante Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen

    • Die Studierenden definieren unterschiedliche Krankheitsbilder im pädiatrischen Setting (Niere, Herz, Gehirn, Elekrolytstörungen, Gastrointestinaltrakt, Transplantationen, Respirationstrakt, angeborene Fehlbildungen, Endokrinologie, Infektionen akute, lebensbedrohliche und chronische Erkrankungen), erlangen grundlegende Kenntnisse zu Eingriffen bei ausgewählten internistischen und chirurgischen pädiatrischen Erkrankungen im stationären Setting und gestalten dabei ihre Rolle im multiprofessionellen Team

    • Die Studierenden stellen die besondere Schmerzproblematik im Kindesalter dar und grenzen diese zur Schmerzproblematik bei Erwachsenen ab

    • Die Studierenden nennen Auswirkungen von Armut, Flucht und Migration inklusive kultureller, religiöser und innerfamiliärer Diversität auf die Gesundheit eines Kindes und dessen Bezugssystem

    • Die Studierenden erfassen Auswirkungen von sozialen Medien auf die Gesundheit von Kindern und deren Bezugssystem und erkennen globale Herausforderungen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Kontext der Pädiatrie

    Lehrmethode

    Vorwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    5 SWS
    5 ECTS
    Modul pflegewissenschaftliche Kompetenz

    pflegewissenschaftliche Kompetenz

    4 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und bearbeiten diese unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden sowie evidenzbasierter Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden bewerten wissenschaftliche Evidenz kritisch und übertragen sie in ein qualitätsgesichertes, adressatengerechtes Praxisprodukt unter Berücksichtigung professioneller, organisationaler und ethischer Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden setzen KI-gestützte Verfahren im wissenschaftlichen Arbeiten kritisch ein und validieren die Ergebnisse hinsichtlich Datenqualität, Bias und Reproduzierbarkeit unter Einhaltung rechtlicher und datenschutzrechtlicher Vorgaben.

    • Die Studierenden reflektieren den eigenen Arbeits- und Entscheidungsprozess kritisch und vertreten ihre Ergebnisse sowie methodische Entscheidungen argumentativ im fachlichen Diskurs.

    4 SWS
    5 ECTS
    Wissenschaftliches Arbeiten | ILV

    Wissenschaftliches Arbeiten | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Wissenschaftliches Denken und Forschen:

    < Vertiefung wissenschaftlicher Denk-, Argumentations- und Arbeitsweisen

    < Überführung komplexer Praxisprobleme in präzise, wissenschaftlich begründete Forschungsfragen

    < Reflexion von Verantwortung und Integrität im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess

    Informationskompetenz und Literaturbewertung:

    < Strategische und effiziente Literaturrecherche in fachspezifischen und interdisziplinären Datenbanken

    < Beurteilung wissenschaftlicher Quellen nach Qualitäts- und Relevanzkriterien (Evidenzgrad, Methodik, Aktualität, Peer-Review)

    < Strukturierte Organisation von Literatur mithilfe von Literaturverwaltungstools

    < Vertieftes Verständnis der wissenschaftlichen Zitationslogik und ihrer ethischen, methodischen und institutionellen Bedeutung

    Wissenschaftliche Textproduktion und Kommunikation:

    <Planung, Strukturierung und Abfassung wissenschaftlicher Textproben unter Einhaltung internationaler Zitier- und Formatierungsstandards

    < Anwendung argumentationslogischer und evidenzbasierter Schreibtechniken

    < Entwicklung einer kohärenten wissenschaftlichen Argumentationslinie im eigenen Fachkontext

    Digitale und KI-gestützte Werkzeuge in der Wissenschaft:

    < Kritische Reflexion des Einsatzes von KI-basierten und digitalen Tools im Forschungsprozess

    < Anwendung KI-gestützter Systeme zur Recherche-, Struktur- und Textunterstützung unter Berücksichtigung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und wissenschaftsethischen Prinzipien

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden reflektieren Verantwortung, Integrität und ethische Dimensionen wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse und wenden die Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis selbstständig und regelkonform in eigenen Arbeiten an.

    • Die Studierenden recherchieren strategisch in fachspezifischen Datenbanken, bewerten Quellen kritisch nach Qualitäts- und Relevanzkriterien und dokumentieren die Auswahl nachvollziehbar.

    • Die Studierenden verfassen strukturierte, argumentativ schlüssige wissenschaftliche Texte und zitieren regelkonform nach den geltenden Vorgaben

    • Die Studierenden nutzen digitale und KI-gestützte Systeme zur Unterstützung von Recherche- und Schreibprozessen kritisch reflektiert und sichern Transparenz und Nachvollziehbarkeit und ethische Verantwortung.

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Evidenzbasierte Praxisentwicklung im berufsspezifischen Setting | ILV

    Evidenzbasierte Praxisentwicklung im berufsspezifischen Setting | ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Vertiefung evidenzbasierter Entscheidungsprozesse im berufsspezifischen Kontext 

    • Anwendung und Reflexion evidenzbasierter Entscheidungsmodelle im spezifischen Setting 

    • kritische Einordnung von Evidenz im Spannungsfeld von Praxis, Organisation und Ressourcen 

    • Umgang mit unvollständiger bzw. heterogener Evidenz 

    Evidenzbasierte Entscheidungsprozesse 

    • strukturierte Fragestellungen 

    • Entscheidungslogiken in der EBN 

    Evidenzintegration 

    • Zusammenführen mehrerer Studien („narrative Synthese light“) 

    • Umgang mit widersprüchlicher Evidenz 

    Ableitung von Empfehlungen 

    • von Evidenz → Handlung 

    • Begründungslogiken 

    Entwicklung praxisnaher Produkte 

    • Aufbau von Handlungsleitlinien / Empfehlungen 

    • Zielgruppenadaption 

    Kontextualisierung 

    • Setting-spezifische Anforderungen (Psych, KiJu, Geriatrie etc.) 

    • Organisation, Ressourcen, Umsetzbarkeit 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und formulieren daraus strukturierte evidenzbasierte Fragestellungen unter Nutzung geeigneter Formate (z.B. PICO) bei klarem Settingbezug.

    • Die Studierenden integrieren Ergebnisse mehrerer relevanter Studien zu einer begründeten Gesamtaussage und bewerten Qualität, Aussagekraft und Übertragbarkeit der Evidenz für das jeweilige Versorgungsszenario, einschließlich des Umgangs mit widersprüchlicher oder begrenzter Evidenz.

    • Die Studierenden leiten eigenständig kontextspezifische, nachvollziehbar begründete Handlungsempfehlungen ab und reflektieren diese im Spannungsfeld von Evidenz, professioneller Expertise sowie organisationalen und ethischen Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden entwickeln adressatengerechte, settingspezifische Entwürfe evidenzbasierter Handlungsleitlinien und reflektieren deren Umsetzbarkeit im jeweiligen Versorgungskontext als Grundlage für eine weiterführende Ausarbeitung.

    Lehrmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    durchgehende Bearbeitung eines Praxisproblems 
    Vorbereitung auf Abschlussarbeit

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Skillstraining/ Simulation

    Skillstraining/ Simulation

    5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden gestalten professionelle, familienzentrierte Kommunikations-, Beratungs- und Schulungsprozesse mit Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen in komplexen Versorgungssituationen und stärken deren Mitwirkung an pflegerischen, therapeutischen und gesundheitsfördernden Maßnahmen.

    • Die Studierenden erkennen psychische Erkrankungen und herausforderndes Verhalten im Kindes- und Jugendalter, leiten pflegerische Handlungsbedarfe ab und wenden Strategien der Krisenkommunikation sowie Adhärenz fördernde Interventionen bei Patientinnen und Bezugspersonen an.

    • Die Studierenden reflektieren ihre eigene Haltung als Grundlage der Beziehungsgestaltung und wenden deeskalierende und präventive Strategien zur Vermeidung von Aggression und Gewalt an.

    • Die Studierenden erkennen lebensbedrohliche Situationen bei pädiatrischen Patient*innen, priorisieren und führen die erforderlichen Notfallmaßnahmen fachgerecht durch.

    • Die Studierenden erkennen lebensbedrohliche Situationen und führen die dafür notwendigen Maßnahmen durch

    • Die Studierenden wenden Prinzipien der Patientensicherheit (u. a. Crew Resource Management) sowie wahrnehmungsfördernde Konzepte (u. a. Basale Stimulation) im pädiatrischen Pflegeprozess begründet an.

    • Die Studierenden erkennen Symptomatik und herausforderndes Verhalten pädiatrischer Patient*innen, ordnen diese einem Krankheitsbild zu und leiten daraus Handlungsbedarfe für die pädiatrische Pflege ab ( am Bsp. ADHS , Anorexie , Borderline, Dehydratation)

    5 SWS
    5 ECTS
    SIM Pflegeexpertise psychiatrischer Kinder- und Jugendlichenpflege | ILV

    SIM Pflegeexpertise psychiatrischer Kinder- und Jugendlichenpflege | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Basale Stimulation im pädiatrischen Setting
      • Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) der Basalen Stimulation® bei Kindern
      • Erfahrungen und basalstimulierende Angebote im somatischen, vibratorischen, vestibulären, auditiven, audiorhythmischen, oralen/olfaktorischen, taktil-haptischen, visuellen Bereich
      • Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität bei Kindern
      • Entfaltendes, entwicklungsförderndes und Rückzug begleitendes Angebot
      • Umgrenzende Positionierung
    • Deeskalierende Maßnahmen und Kommunikationsstrategien bei Psychiatrischen Erkrankungen im pädiatrischen Setting unter Einbezug der Bezugspersonen: ADHS, Borderline und Anorexie
    • Deeskalierendes Verhalten von pädiatrischen Patient*innen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren Bezugspersonen im Rahmen der Psychopharmakaeinnahme
    • Skills zur Förderung der Adhärenz
    • Taumasensible Pflege
    • Sensorische Integration

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wenden Skills im pflegerischen Setting zur Förderung der Adhärenz von pädiatrisch/psychiatrischer Patient*innen und deren Bezugspersonen situations- und fallbezogen im Rahmen einer Simulation an

    • Die Studierenden erkennen Symptomatik und herausforderndes Verhalten pädiatrischer Patient*innen, ordnen diese einem Krankheitsbild zu und leiten daraus Handlungsbedarfe für die pädiatrische Pflege ab (am Bsp. ADHS, Anorexie, Borderline)

    • Die Studierenden wählen adäquate Konzepte wie beispielsweise der Basalen Stimulation, der Sensorischen Integration, der Traumasensiblen Pflge ua situations-, alters- und patientengerecht im pädiatrischen/psychiatrischen Setting aus, wenden diese an und bewerten die Wirkung der durchgeführten Maßnahme hinsichtlich Wohlbefinden, Orientierung, Körperwahrnehmung, Kommunikation und Patient*innensicherheit und reflektieren ihr eigenes pflegerisches Handeln.

    • Die Studierenden kommunizieren bei pädiatrischen Patient*innen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren Bezugspersonen im Rahmen der Psychopharmakaeinnahme deeskalierend, wertschätzend und situationsgerecht. Sie erkennen Anzeichen von Anspannung und Eskalation frühzeitig, wenden geeignete Deeskalationsstrategien an und berücksichtigen dabei den individuellen Entwicklungsstand, die Autonomie und die Bedürfnisse der Patient*innen sowie deren Bezugspersonen

    • Die Studierenden beurteilen die Angemessenheit ihres eigenen kommunikativen und deeskalierenden Handelns unter Berücksichtigung von Patientensicherheit, Autonomie, Entwicklungsstand und Beziehungsgestaltung

    Lehrmethode

    Simulation und Fertigkeitentraining

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    SIM vertiefende Kompetenzen im pädiatrischen Setting | ILV

    SIM vertiefende Kompetenzen im pädiatrischen Setting | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    •  ERC Guidelines Pädiatrie 
    • Pädiatrische Notfälle
    • Paediatric life support
    • Notfallwagen, Notfallkoffer
    •  Spezielle pädiatrische Fertigkeiten
    • Grundlagen professioneller Kommunikation mit Kindern und Bezugspersonen
    • Entwicklungsorientierte Kommunikation im Säuglings, Kindes und Jugendalter
    • Familienzentrierte Pflege und Kommunikation im interprofessionellen Versorgungskontext
    • Kommunikationsmodelle und evidenzbasierte Gesprächsführung und Fördrung partizipativer Entscheidungsprozesse (z.B.: aktives Zuhören, shared decision making
    • Verbale und nonverbale Kommunikation
    • Durchführung, Analyse und Reflexion realitätsnaher Fallbeispiele aus der pädiatrischen Pflegepraxis und der eigenen Kommunikation anhand strukturierter Debriefingmethoden
    • Transfer der Simulationserfahrungenin die klinische Praxis
    • Kinästhetik infant handling: Prinzipien des Kinästhetik Infant Handlings
    • Prozess des aktiven Bewegungslernens
    • Handling bei Bewegung im Bett, Positionierung, Bewegung des Beckens und Oberkörpers, Sitzen, Transfer und Mobilisation bei Kindern

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden transferieren vorhandenes Wissen über BLS und ALS im Erwachsenenbereich in das pädiatrische Setting, kennen die aktuellen Guidelines in Bezug auf pädiatrisches Notfallmanagement, erkennen die Notfallsituation und handeln den Standards entsprechend (z.B. Wahl des altersentsprechenden Equipments)

    • Die Studierenden wählen passende Kommunikationsmöglichkeiten gegenüber den Bezugspersonen

    • Die Studierenden definieren den Ablauf eines Simulationstrainings inklusive stressiger Notfallsituation, wenden „Closed Loop“ Kommunikation während der Simulation in wertschätzender Weise an, definieren die Inhalte des Basic Life Support sowie des Advanced Life Support und wenden diese in der Simulation an und reflektieren das Verhalten (Eigen- und Fremdverhalten) in der Simulation und identifizieren ihre Leistungslücken

    • Die Studeirenden planen, gestalten, evaluieren und analysieren professionelle Kommunikationssituationen- und prozesse in herausvordernden Versorgungssituationen mit Kindern und deren Bezugspersonen unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer, familiärer, ethischer und pflegerischer Aspekte

    • Die Studierenden wenden evidenzbasierte Kommunikationsmodelle und Gesprächsführungstechniken situationsangepasst an

    • Die Studierenden erkennen emotionale Belastungsreaktionen von Kindern und Bezugspersonen und setzen angemessene kommunikative Interventionen zur Unterstützung und Stabilisierung ein

    • Die Studierenden nutzen strukturierte Simulationen und Debriefings zur Analyse, Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen kommunikativen Kompetenzen

    • Die Studierenden erklären die Prinzipien des Konzeptes Kinästhetik Infant Handling und dessen Relevanz für Kinder, wenden Techniken aus diesem Konzept entsprechend den Bedürfnissen und Ressourcen des Kindes an, schulen Bezugspersonen in der Umsetzung, grenzen dieses zur Pflege von Erwachsenen ab und vergleichen die Methoden.

    Lehrmethode

    Überwiegend mit aktivieren Methoden 

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Pharmakologie: Medikamenten- und Risikomanagement | ILV

    Pharmakologie: Medikamenten- und Risikomanagement | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • 6 R Regel – Patientensicherheit
    • Risikomanagment und Kommunikation im Akutsetting
    • CRM (z.b Speak Up, Closed Loop)
    • Medikamentensicherheit
    •  

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden identifizieren und analysieren potenzielle Fehlerquellen bei der Medikamentengabe und leiten daraus Risiken für die Patientensicherheit ab

    • Die Studierenden beurteilen die Durchführung der Medikamentengabe hinsichtlich der Einhaltung der Sicherheitsstandards und reflektieren ihr eigenes Handeln

    • Die Studierenden beurteilen die Qualität der eigenen Kommunikation und die Wirksamkeit von Closed Loop und Speaking Up Communication im Hinblick auf Patientensicherheit

    • Die Studierenden wenden die 6-R-Regel bei der Vorbereitung, Kontrolle und Verabreichung von Medikamenten in simulierten Pflegesituationen an

    • Die Studierenden analysieren und beurteilen komplexe Anforderungen der Medikamentenverabreichung im pädiatrischen Setting vor dem Hintergrnud der Einlassungs- und Durchfürhungsverantwortung und gestalten diese unter der Berücksichtigung des alters- und entwicklungsabhängigen Verständnsisses, der individuellen Bedürfnisse sowie der zunehmenden Autonomie von Kindern und Jugendlichen.

    • Die Studierenden entwickeln und gestalten evidenzbasierte, zielgruppen- und situationsgerechte Beratungs, Anleitungs- und Schulungsmaßnahmen im Rahmen der Medikamentenverabreichung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen und evaluieren deren Wirksamkeit im Hinblick auf Arzneimitteltherapiesicherheit, Therapieadhärenz und Selbstmanagementskompetenz.

    • Die Studierenden analysieren und beurteilen besondere Risiken der Arzneimitteltherapie im Kindes- und Jugendalter - insbesondere Off-Label-Use, alters- und gewichtsabhängige Dosierungen sowie fehlerhafte Medikationsprozesse und leiten daraus evidenzbasierte Maßnahmen zur Gewährleistung der Arzenimitteltherapiesicherheit im pädiatrischen Setting ab.

    Lehrmethode

    Simulation/Fertigkeitentraining (KIH)

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS

    Modul Das frühgeborene Kind und das Kind im Setting IMC

    Das frühgeborene Kind und das Kind im Setting IMC

    4 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erfassen die Spezifität der Frühgeburtlichkeit hinsichtlich Ursache, Diagnostik, Therapie, Komplikationen, Prognose.

    • Die Studierenden gestalten den Pflegealltag in speziellen Settings anhand des Pflegeprozesses anhand des Pflegeprozesses und in Bezugnahme von ausgewählten Pflegemodellen und - konzepten.

    • Die Studierenden beschreiben spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren und leiten pflegerische Maßnahmen im neonatologischen und allgemein pädiatrischen IMC Setting ab.

    • Die Studierenden planen, führen durch und evaluieren auf einer pädiatrischen IMC eine patientensichere und kinderrechtskonforme Versorgung, indem sie systematisch Risiken erkennen und präventive Maßnahmen umsetzen (inkl. sicherer Medikation und Prozeduren), die Rechte von Kindern alters- und entwicklungsangemessen wahren und fördern (Information, Beteiligung/Assent, Privatsphäre, Schmerz- und Angstmanagement) sowie Anzeichen von Kindeswohlgefährdung erkennen, fachgerecht dokumentieren und gemäß klinischem Kinderschutzkonzept und gesetzlichen Vorgaben interprofessionell eskalieren

    4 SWS
    4 ECTS
    Spezielle Pflege von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen  | ILV

    Spezielle Pflege von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen  | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Erstversorgung des Früh- und Neugeborenen 
    • Pflege in der Neonatologie mit Fokus auf Besonderheiten in der Frühgeborenenpflege, inkl. Wärmeregulation 
    • spezielle Krankheitsbilder in der Neonatologie insbesondere: 
      - IRDS Infant Respiratory Distress Syndrome
      - Bronchopulmenale Dysplasie
      - Pulmonale Hypertension
      - NEC Neonatale Enterocolitis
      - Hirnblutung 
      - Hyperbilirubinämie

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erläutern die Grundsätze der Erstversorgung des Früh- und Neugeborenen, erkennen die Prioritäten der postnatalen Stabilisierung und nennen die wesentlichen Maßnahmen zur Sicherung von Atmung, Kreislauf, Temperatur und leitet daraus Maßnahmen zur Überwachung ab.

    • Die Studierenden beschreiben die Besonderheiten der Pflege auf einer neonatologischen Intermediate Care Station, erkennen die Bedeutung entwicklungsfördernder Pflegemodelle und -konzepte und gestalten den pflegerischen Tagesablauf entsprechend den Bedürfnissen von Früh- und Neugeborenen.

    • Die Studierenden stellen Pflegediagnosen bei Frühgeborenen und entwickeln unter Berücksichtigung von Entwicklungsstand, Reifegrad und Bezugssystem individuelle, situationsgerechte, Pflegemaßnahmen zur Erhaltung und Förderung des Gesund-heitszustandes

    • Die Studierenden beschreiben die häufigsten Krankheitsbilder bei Früh- und Neugeborenen, erkennen deren typische Merkmale und erläutern grundlegende pflegerische Maßnahmen.

    Lehrmethode

    Theorieinput durch verschiedene mediale Hilfsmittel (Präsentationen, Videoausschnitte u.a.)

    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallanalysen, Diskussionen)

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Das erkrankte Kind im Setting IMC | ILV

    Das erkrankte Kind im Setting IMC | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Dysphagie im pädiatrischen Setting 
    • Extrakorporale therapeutische Maßnahmen (ECMO, Hämofiltration, CAPD, Berlin Heart)
    • Veränderungen des Atemmusters inklusive non-inversive Atemunterstützung, Heimbeatmung mit Tracheostomapflege 
    • Erweitertes Monitoring: Blutgasanalyse, Labor
    • Near Drowning
    • Apallisches Syndrom
    • Nierenversagen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden nennen extrakorporale therapeutische Maßnahmen (z.B. ECMO, Hämofiltration, CAPD, Berlin Heart) zu ausgewählten Erkrankungen in der Pädiatrie und beschreiben die dazugehörigen pflegerischen Maßnahmen im Umgang mit diesen. [IMC]

    • Die Studierenden erkennen Veränderungen des Atemmusters und folgern daraus notwendige pflegerische Interventionen (Non-invasive Atemunterstützung, Heimbeatmung mit Tracheostomapflege

    • Die Studierenden interpretieren spezifisches Monitoring (Blutgasanalysen, Labor), können davon Veränderungen ableiten und reagieren mit adäquaten Interventionen darauf.

    • Die Studierenden kennen verschiedene Ursachen und Symptome eines/einer an Near Drowning verunfallten pädiatrischen Patient*in und können davon entstandene Notfallsituationen erkennen und adäquate Interventionen ableiten.

    • Die Studierenden erkennen Symptome und kennen Ursachen einer Dysphagie bei pädiatrischen Patient*innen und können davon notwendige pflegerische Maßnahmen benennen

    • Die Studierenden erkennen Bedürfnisse der Familie, kommunizieren empathisch, klar und situationsangepasst und binden Familien in die Pflegeinterventionen ein und leiten Unterstützungsmaßnahmen im Setting IMC ab. [IMC]

    • Die Studierenden kommunizieren strukturiert im interprofessionellen Team der IMC Pädiatrie (Pflege, Ärzteschaft, Therapeuten u. a.), wenden standardisierte Übergabetools an und gewährleisten dadurch eine kontinuierliche, fehlerarme Versorgung kritisch kranker Kinder.

    Lehrmethode

    Theorieinput durch verschiedene mediale Hilfsmittel (Präsentationen, Videoausschnitte u.a.)
    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallanalysen, Diskussionen)

     

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Das Kind in speziellen Situationen

    Das Kind in speziellen Situationen

    4 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen, nennen, planen und evaluieren unter Rückgriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bedürfnisorientierte Pflegemaßnahmen und verstehen auf differenzierte Art und Weise das vor- und nachteilige Zusammenwirken von damit in Verbindung stehenden bio-psycho-sozialen Ursachenfaktoren und das sowohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich.

    • Die Studierenden beurteilen die pflegerischen Ressourcen- und Bedürfnisbereiche von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in psychosozialen Krisen, mit psychosomatischen Problemen und psychiatrischen Erkrankungen, kennen, planen und evaluieren unter Rückgriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bedürfnisorientierte Pflegemaßnahmen und verstehen auf differenzierte Art und Weise das vor- und nachteilige Zusammenwirken von damit in Verbindung stehenden bio-psycho-sozialen Ursachenfaktoren und das sowohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich und analysieren auf systemische Art und Weise familiendynamische Prozesse, können Ressourcen und potenzielle Belastungen vorausschauend identifizieren und in der Versorgung der erkrankten Säuglinge, Kinder und Jugendlichen miteinbeziehen.

    • Die Studierenden entwickeln ein Rollenbewusstsein im inter- und multiprofessionellen Team, erkennen ihre Aufgaben im Sinne der gesetzlich vorgegebenen Kompetenzabgrenzung und überschauen berufsrelevante juristische Aspekte der Jugendwohlfahrt und das so-wohl im intra- als auch im extramuralen Versorgungsbereich.

    • Die Studierenden wahren und fördern die Selbstbestimmung und-Verantwortung der Familienmitglieder unter ethischen Gesichtspunkten und integrieren das 15 minütige Familiengespräch in den bestehenden Pflegeprozess einer Institution und unterscheiden verschiedene familienzentrierte Interventionen und deren Einsatzmöglichkeiten in der pädiatrischen Pflege

    • Die Studierenden wissen um die Lernangebote an der HCW, bauen Netzwerke- und Kommunikationskanäle auf, wenden KI Tools im Hochschulsetting reflektiert an und setzten sich mit dem aktuellen Berufsbild der pädiatrischen Pflege und deren Handlungsfeldern vor dem historischen Hintergrund auseinander.

    4 SWS
    4 ECTS
    Das chronisch kranke Kind 2 | ILV

    Das chronisch kranke Kind 2 | ILV

    4 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    • E-Health –Qualitätskriterien, Möglichkeiten und Chancen durch Digitalisierung
    • Rolle der Pflegeperson im intraprofessionellen Kontext
    • Transition
    • Beispiele für innovative Maßnahmen und Strategien in der Pflege von chronisch kranken Kindern (z.B.: Kollegiale Pflegevisite, Edukationskonzepte; ANP Beratung für Fami-lien mit chronisch kranken Kindern, …)
    • Vertiefung in der pflegerischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus: Inhalte der Diabetesschulung, Umgang mit Pen, Insulinpumpen usw.
    • Pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Cystischer Fibrose
    • Vertiefung von familienzentrierten Assessmentmethoden am Beispiel eines Familien-systems mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen: Calgary Assessment und Calgary Interventionsmodell 
    • Faktoren und Komponenten (Struktur, Entwicklung, Funktion) des Assessments
    • Spezifische Techniken und Tools wie z. B. Genogramme, Ökogramme, Ecomap, 15-Minuten-Gespräch anwenden (Zirkuläre Fragestellungen, Wertschätzung im Rahmen des 15-minütigen Familiengesprächs)
    • School Nursing
    • Adipositias, Versorgungskonzept für übergewichtige Kinder und Jugendliche
    • Parentifizierung und das Phänomen Young Carers
    • extramurale Pflegefinanzierung am Beispiel von der Pflegegeldeinstufung und der erhöhten Kinderbeihilfe
    • Unterstützungsangebote (MOKI, Selbsthilfegruppen) im Rahmen der extramuralen pädiatrischen Versorgung
    • Einführung in die pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus, ausgewählte Pflegephänomene

    Lernergebnisse

    • Studierende analysieren und bewerten Transitionsmodelle, arbeiten an deren Ent-wicklung mit und reflektieren kritisch die eigene Rolle innerhalb des multiprofessio-nellen Teams, in Bezug auf das Kind und seinem Bezugssystem und entwickeln Strategien im Selbstmanagement

    • Studierende beschreiben Methoden und technische Möglichkeiten im Bereich des E-Health und deren Bedeutung für das Kind und seine Familie, wenden Qualitätskriterien bei der Auswahl geeigneter Tools an bzw. beraten darüber. (Digitalisierung)

    • Studierende entwickeln gemeinsam mit der Familie und deren Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus geeignete Unterstützungsmöglichkeiten und begleiten Familienprozesse im Verlauf der Erkrankung, schätzen diese ein und unterstützen das Bezugssystem bei der Krankheitsbewältigung unter Berücksichtigung von Zweifeln, Ängsten und Schuldgefühlen.

    • Studierende entwickeln gemeinsam mit den Betroffenen altersgerechte und lebens-weltorientierte Strategien zur Förderung von Selbstbestimmung, Autonomie und Selbstmanagement sowie bedarfsgerechte Schulungs- und Unterstützungsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen mit einer chronischen Erkranung wie z.B.: Adipositas

    • Studierende befähigen Familien im Rahmen eines 15-minütigen Familiengesprächs (Calgary Assessmentinstrument Familiengespräch nach Wright und Leahey) dazu, Krisensituationen und gesundheitliche Problemsituationen selbst zu bewältigen und erkennen das Beziehungsgeflecht innerhalb der Familie und das Interaktionsmuster zwischen den Familienmitgliedern, erfassen handlungsrelevante Schwerpunkte und implementieren diese in die tägliche Arbeit

    • Studierende erkennen das Beziehungsgeflecht innerhalb der Familie und das Inter-aktionsmuster zwischen den Familienmitgliedern, erfassen handlungsrelevante Schwerpunkte und implementieren diese in die tägliche Arbeit (ZB Verwendung von Instrumenten zur Familienintervention wie zirkuläres/lineares Fragen und Ref-raiming)

    • Studierende beschreiben innovative pflegerische Maßnahmen und Strategien in der Versorgung chronisch kranker Kinder und erläutern die Ziele und Aufgaben von Edukationskonzepten, kollegialen Pflegevisiten und Advanced Nursing Practice (ANP)

    • Studierende planen bei Kindern und Jugendlichen mit Cystischer Fibrose pflegerische Maßnahmen zur Unterstützung des Sekretmanagements, der Ernährung und der Therapieadhärenz und leiten Kinder, Jugendliche und deren Angehörige im Umgang mit krankheitsspezifischen Herausforderungen an

    • Studierende erkennen Anzeichen von Parentifizierung und die Situation von Young Carers in pflegerischen Settings und benennen Unterstützungsangebote und Entlastungsmaßnahmen für betroffene Familien

    • Studierende erläutern die Grundlagen der extramuralen Pflegefinanzierung für Kinder und Jugendliche in Österreich und informieren Familien über Voraussetzungen und grundlegende Kriterien der finanziellen Unterstützung

    • Die Studierenden analysieren unter Bezugnahme auf ein ausgewähltes theoretisches Modell die Auswirkungen von chronischen Krankheiten im Kindesalter auf das Kind und sein Bezugssystem in allen Lebenswelten. Am Beispiel eines Kindes mit Diabetes mellitus (inklusive Diabetesschulung) entwickeln Absolvent*innen gemeinsam mit der Familie geeignete Unterstützungsmöglichkeiten und begleiten Familienprozesse im Verlauf der Erkrankung, schätzen diese ein und unterstützen das Bezugssystem im Rahmen des systemischen Prozesses bei der Krankheitsbewältigung (Zweifel, Ängste, Schuldgefühle), bei der Entwicklung der Selbstbestimmung, des Autonomiestrebens und entwickeln gemeinsam mit ihm altersgerechte und lebensweltorientierte Strategien

    • Die Studierenden erläutern die Aufgaben und Leistungen extramuraler Unterstützungsangebote, insbesondere von MOKI und Selbsthilfegruppen, und beziehen diese bedarfsgerecht in die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus so wie deren Familien ein.

    Lehrmethode

    Überwiegend mit aktivieren Methoden durch Vorträge, Gruppenarbeit, Diskussion Ar-beitsaufträge mit Feedback, Falllösungen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    4 SWS
    4 ECTS
    Modul Das akut lebensbedrohlich erkrankte Kind

    Das akut lebensbedrohlich erkrankte Kind

    2 SWS   2 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden demonstrieren Sensibilität für die Dynamik einer onkologisch lebensbedrohlichen und lebenslimitierenden Erkrankung sowie für palliativ zu betreuende Kinder und deren Familien im psychischen, physischen, emotionalen und sozialen Bereich, erfassen aktuelle gesundheitliche Probleme und Risikofaktoren sowie Entwicklungspotenziale anhand eines Pflegeassessments, und setzen den pflegediagnostischen Prozess (evidenzbasiert und entwicklungsbezogen) fachgerecht um; leiten entsprechende Pflegeinterventionen gemäß der Situation und des Settings ab und begleiten das Kind in unterschiedlichen Altersstufen und das Bezugssystem individuell bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung, der Trauer und dem Sterben

    • Die Studierenden beraten Kinder mit onkologischen Erkrankungen und deren Bezugssystem, leiten diese bedarfsgerecht zur Übernahme krankheitsbedingter Selbstpflegeerfordernisse an und beraten das Kind in unterschiedlichen Altersstufen und dessen Familie über Angebote der Bewältigung bei akuter und lebensbedrohlicher Erkrankung

    • Die Studierenden grenzen die perioperative Pflege vom Erwachsenen zu der von Kindern ab und erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten

    • Die Studierenden beschreiben die spezielle Situation von herzerkrankten Kindern und können diese in den pflegerischen Kontext bringen

    2 SWS
    2 ECTS
    Das palliativ zu betreuende Kind | ILV

    Das palliativ zu betreuende Kind | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Entwicklung des Todesverständnisses (Todeskonzepte) von Kindern und Jugendlichen

    • Abgestufte pädiatrische Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich (z. B: EOP, MOMO)

    • Symptommanagement in der pädiatrischen Palliativpflege (z.B.: palliatives Schmerzmanagement, Dyspnoe, gastrointestinale Beschwerden)

    • Lebensziele und Endlichkeit

    • Ethische Aspekte: Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Abhängigkeitsverhältnis des Kin-des zur Familie

    • Familientrauerbegleitung und Abschiedsrituale (beispielsweise Nottaufe)

    • verbale/non verbale Kommunikation & Gesprächsführung (Atmosphäre, Raum, Zeit)

    • Psychosoziale Aspekte in der pädiatrischen Palliativpflege

    • Psychohygiene (Bewältigungsformen) in der beruflichen Rolle

    • Richtlinien zur Versorgung von verstorbenen Kinder- und Jugendlichen im institutionellen und extramuralen Bereich (inklusive neonatale Palliativversorgung, peripartale Palliativversorgung)

    • Plötzlicher Verlust von Bezugspersonen im familiären System (z. B: Mord, Unfallgeschehen, Suizid) aus der Sicht der Krisenintervention

    • Familienzentrierte Pflege in der pädiatrischen Palliativpflege (inklusive der Situation von Schattenkindern im familiären System)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beschreiben die wesentlichsten Elemente der Palliativpflege bei Kindern und Jugendlichen zu Hause und im stationären Setting , setzen die Phasen des Trauer- und Sterbeprozesses mit dem Alters- und Entwicklungsstand des Kindes in Beziehung, reflektieren die eigene Einstellung zum Tod in unterschiedlichen Lebensaltern , setzen sich mit den eigenen Bewältigungsstrategien und Grenzen auseinander und beschreiben unterschiedliche Ausprägungen der Sterbe- und Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen

    • Die Studierenden gestalten eine altersentsprechende Kommunikation mit einem palliativ zu betreuenden Kind, Jugendlichen und dessen Familie; analysieren Familiensyteme im Kontext lebensverkürzender oder lebensbedrohlicher Erkrankungen eines Kindes oder Jugendlichen und beurteilen deren Einfluss auf Versorgungs- und Bewältigungensprozesse.

    • Die Studierenden nennen anhand von Praxisbeispielen relevante Reaktionen eines palliativ zu betreuenden Kindes, führen ein palliatives Schmerzmanagement durch und diskutieren ethische Entscheidungsfindungen in der pädiatrischen Palliativbetreuung

    • Die Studierenden setzen sich mit dem Tod am „Lebensbeginn“ auseinander und veranschaulichen die Richtlinien zur Versorgung von Toten im institutionellen und häuslichen Bereich bei Kindern und Jugendlichen (rechtliche Richtlinien bei der Versorgung verstorbener Neugeborener) und gestalten die Nottaufe bzw. entsprechende Rituale gemäß Religion und Kultur

    • Die Studierenden setzen spezifische Standards der Versorgung und Nachsorge bei neonatalen und peripartalen Todesfällen situationsgerecht um und gestalten die Nottaufe bzw. entsprehende Rituale gemäß Religion und Kultur.

    • Die Studierendne beziehen psychosoziale Unterstützungsangebote bedarfsgerecht in die Versorgung von Kindern und Jugendlichen und deren Familien ein und erläutern Grundlagen der Krisentheorie sowie Konzepte der psychosozialen Krisenintervention im Kontext plötzlicher Verluste.

    Lehrmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul pflegewissenschaftliche Kompetenz

    pflegewissenschaftliche Kompetenz

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe berufsspezifische Problemstellungen und bearbeiten diese unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden sowie evidenzbasierter Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden bewerten wissenschaftliche Evidenz kritisch und übertragen sie in ein qualitätsgesichertes, adressatengerechtes Praxisprodukt unter Berücksichtigung professioneller, organisationaler und ethischer Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden setzen KI-gestützte Verfahren im wissenschaftlichen Arbeiten kritisch ein und validieren die Ergebnisse hinsichtlich Datenqualität, Bias und Reproduzierbarkeit unter Einhaltung rechtlicher und datenschutzrechtlicher Vorgaben.

    • Die Studierenden reflektieren den eigenen Arbeits- und Entscheidungsprozess kritisch und vertreten ihre Ergebnisse sowie methodische Entscheidungen argumentativ im fachlichen Diskurs.

    2 SWS
    5 ECTS
    Begleitseminar zur Abschlussarbeit | ILV

    Begleitseminar zur Abschlussarbeit | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Analyse und Strukturierung des Arbeitsprozesses 

    • Umgang mit dem Exposé als Arbeitsgrundlage 

    • Planung und Strukturierung der Abschlussarbeit 

    Anwendung wissenschaftlicher Kriterien 

    • Reflexion von Kohärenz, Argumentation und Evidenzbezug 

    • Umgang mit Rückmeldungen 

    Feedback und Diskurs 

    • geben und annehmen von Peer-Feedback 

    • Diskussion von Entscheidungs- und Begründungslogiken 

    Präsentation 

    • adressatengerechte Darstellung des Arbeitsstandes 

    • argumentative Vertretung von Entscheidungen 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und reflektieren eigenständig den Stand ihres Arbeitsprozesses hinsichtlich Zielerreichung, Kohärenz und methodischer Qualität und leiten daraus begründete nächste Arbeitsschritte ab.

    • Die Studierenden bewerten die eigene Arbeit sowie Arbeiten von Kolleg*innen anhand wissenschaftlicher Kriterien und integrieren erhaltenes Feedback reflektiert in die Weiterentwicklung ihrer Abschlussarbeit.

    • Die Studierenden präsentieren ihren Arbeitsstand adressatengerecht, begründen methodische und inhaltliche Entscheidungen nachvollziehbar und vertreten diese im fachlichen Diskurs.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Arbeitsständen 

    • strukturierte Peer-Feedbackprozesse 

    • moderierte Diskussionen 

    • angeleitete Reflexion des Arbeits- und Schreibprozesses 

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Immanente Leistungsüberprüfung, Standard (Präsentation des Arbeitsstandes der Abschlussarbeit aktive Teilnahme an Peer-Feedback-Prozessen kurze reflexive Beiträge zur Weiterentwicklung der eigenen Arbeit)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Abschlussarbeit Evidenzbasierte settingspezifische Praxisentwicklung | ILV

    Abschlussarbeit Evidenzbasierte settingspezifische Praxisentwicklung | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Ausarbeitung und Konkretisierung der evidenzbasierten Fragestellung 

    • Erweiterung und systematische Aufbereitung der Evidenzbasis 

    • konsistente Ableitung und Begründung von Handlungsempfehlungen 

    • Entwicklung und schriftliche Ausformulierung eines evidenzbasierten Praxisprodukts 

    • Reflexion von Limitationen und Umsetzbarkeit im jeweiligen Versorgungskontext 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erstellen eigenständig eine konsistente evidenzbasierte Handlungsempfehlung für ein spezifisches berufliches Setting auf Grundlage einer strukturierten Evidenzbasis.

    • Die Studierenden begründen ihre Handlungsempfehlungen nachvollziehbar unter Berücksichtigung von Evidenzqualität, Übertragbarkeit sowie berufsspezifischen und organisationalen Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden reflektieren Limitationen der zugrunde liegenden Evidenz sowie die Umsetzbarkeit der entwickelten Handlungsempfehlungen im jeweiligen Versorgungskontext.

    Lehrmethode

    • Eigenständige schriftliche Ausarbeitung auf Basis des erarbeiteten Exposés 

    • Nutzung wissenschaftlicher und digitaler Werkzeuge zur Strukturierung und Darstellung von Evidenz 

    • Individuelle Betreuung in Bezug auf konkrete fachliche Fragestellungen (klar begrenzt) 

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Die Leistungsfeststellung erfolgt in Form einer schriftlichen Abschlussarbeit.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS
    Abschlussprüfung: Evidenzbasierte settingspezifische Praxisentwicklung | AP

    Abschlussprüfung: Evidenzbasierte settingspezifische Praxisentwicklung | AP

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Aufbereitung der zentralen Ergebnisse der Abschlussarbeit 

    • Entwicklung einer klar strukturierten Präsentation 

    • Reflexion und Begründung methodischer Entscheidungen 

    • Einordnung der Ergebnisse in den berufsspezifischen Kontext 

    • Vorbereitung auf fachliche Diskussionen und kritische Rückfragen 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden präsentieren die zentralen Ergebnisse ihrer evidenzbasierten Abschlussarbeit strukturiert, adressatengerecht und fachlich fundiert.

    • Die Studierenden begründen methodische Vorgehensweisen sowie evidenzbasierte Entscheidungen nachvollziehbar und vertreten diese argumentativ im fachlichen Diskurs.

    • Die Studierenden stellen Bezüge zwischen ihrer Abschlussarbeit und relevanten fachlichen sowie berufspraktischen Kontexten her und reflektieren deren Bedeutung kritisch.

    • Die Studierenden beantworten komplexe fachliche Fragestellungen im Prüfungsgespräch strukturiert und argumentieren wissenschaftlich fundiert.

    • Die Studierenden beantworten komplexe fachliche Fragestellungen aus dem Setting der pädiatrischen IMC im Prüfungsgespräch strukturert und argumentieren wissenschaftlich fundiert. [IMC]

    Lehrmethode

    • Eigenständige Vorbereitung der Prüfungspräsentation 

    • Präsentation der Abschlussarbeit inkl. Prüfungsgespräch 

    • Prüfungsgespräch zu ausbildungsrelevanten Inhalten 

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung, bestehend aus: - Präsentation der zentralen Ergebnisse der Abschlussarbeit - Fachliches Prüfungsgespräch zur Begründung der gewählten Vorgehensweise und der abgeleiteten Handlungsempfehlungen - Diskussion der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Versorgungskontexte sowie Einordnung in das berufliche und wissenschaftliche Umfeld

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Modul Praxislernphase

    Praxislernphase

    1 SWS   15 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden führen die Pflege und Betreuung von gesunden und kranken Kindern sowohl im intra- als auch im extramuralen Setting unter Einbeziehung von ihren Familien und Bezugspersonen und entsprechend des Pflegeprozesses durch

    • Die Studierenden fördern Gesundheit und verhüten Krankheit indem sie Kinder, Jugendliche und deren Familien und/oder Bezugspersonen beratend, schulend und anleitend in Gesundheit und Krankheit unterstützen

    • Die Studierenden analysieren lebensbedrohliche Situation und führen die dafür notwendigen Maßnahmen fachgerecht durch, ordnen fachgerechte Notfallmaßnahmen im pädiatrischen Setting zu, wenden spezifische Fertigkeiten an und setzen diese in der Praxis um

    • Die Studierenden analysieren und bewerten komplexe Praxissituationen unter Einbezug wissenschaftlicher, ethischer und professionstheoretischer Perspektiven und entwickeln daraus begründete Strategien zur professionellen Weiterentwicklung, zur Bewältigung beruflicher Anforderungen sowie zur Stärkung ihrer Berufsidentität.

    • Die Studierenden führen den Theorie-Praxistransfer im Setting pädiatrisceh IMC unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, ethischer Prinzipien, professionstheoretischen Perspektiven und Integration der Bezugspersonen durch und reflektieren diesen kritisch.

    1 SWS
    15 ECTS
    Praxislernphase | PR

    Praxislernphase | PR

    0 SWS   14 ECTS

    Inhalt

    Die Studierenden werden angeleitet zur:

    • Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:

    (1) Pflege im allgemein pädiatrischen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich Gastroenterologie, Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie, etc.

    (2) Pflege im kinderchirurgischen Bereich (z.B. kinderchirurgische Abteilungen)

    (3) Pflege im neonatologischen Bereich (z.B. Neugeborenenstationen, neonatologische Intermediate Care Stationen oder neonatologische Intensivstationen)

    (4) Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen)

    und Pflege im pädiatrischen Intermdiate Care Bereich

    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Kinder- und Jugendlichenpflege.

    • Reflektierte Anwendung des Pflegeprozess im pädiatrischen Setting
    • Patientensicherheit und sichere Medikation in der Pädiatrie
    • Überwachung und interventionsbezogene Pflege auf Pädiatrischen (IMC-)Stationen
    • Kinderrechte, Familienorientierung und entwicklungsfördernde Pflege
    • Kinderschutz und Umgang mit Kindeswohlgefährdung
    • Kommunikation, Diversität und Ethik im pädiatrischen Setting
    • Hygiene, Infektionsprävention und Qualitätsentwicklung
    • Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    • Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält. Portfolio
    • Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    • Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Kurses für Basale Stimulation und Kinästhetik Infant Handling erworbenen Fähigkeiten
    • Anwendung und Vertiefung der im Simulationstraining erworbenen Fähigkeiten
    • Umsetzung der im 3.Lernort Notfallmanagement erworbenen Fähigkeiten
    • Kommunikation im multiprofessionellen Team

     

     

    Lernergebnisse

    • Studierende planen, begründen, setzen um und evaluieren individuell sowie zielgruppen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Pflegehandlungen in der Kinder- und Jugendlichenpflege und im Familienkontext. Sie reflektieren eigene Werte und Haltungen im professionellen Handeln, machen diese bewusst, kommunizieren sie verantwortungsvoll und entwickeln daraus neue Perspektiven und professionelle Einstellungen.

    • Die Studierenden planen, führen durch und evaluieren eine patientensichere und kinderrechtskonforme Versorgung, indem sie systematisch Risiken erkennen und präventive Maßnahmen umsetzen (inkl. sicherer Medikation und Prozeduren), die Rechte von Kindern alters- und entwicklungsangemessen wahren und fördern (Information, Beteiligung/Assent, Privatsphäre, Schmerz- und Angstmanagement) sowie Anzeichen von Kindeswohlgefährdung erkennen, fachgerecht dokumentieren und gemäß klinischem Kinderschutzkonzept und gesetzlichen Vorgaben interprofessionell eskalieren.

    • Die Studierenden setzen den Pflegeprozess um und erfassen (1) aktuelle gesundheitliche Probleme und Risikofaktoren von Kindern anhand geeigneter Assessmentinstrumente und leiten daraus Pflegediagnosen ab, (2) formulieren Pflegeziele bzw. planen die Pflege auf Basis der erhobenen Pflegediagnosen, (3) wählen geeignete Pflegeinterventionen in Abstimmung mit den Kindern und ihren Familien, (4) evaluieren die Pflegeergebnisse und begründen diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und (5) dokumentieren pflegerelevante Daten anhand geeigneter Dokumentationssysteme.

    • Die Studierenden beschreiben komplexe Situationen und Zusammenhänge in der Pflege von Kindern und deren Familien und ergreifen selbstständig bzw. in Abstimmung mit ausgebildeten Pflegefachpersonen entsprechende Maßnahmen und agieren flexibel in sich rasch ändernden Situationen im Setting IMC

    • Die Studierenden nennen Gefährdungen und Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz, schätzen diese ein und setzen entweder selbst unfall- oder krankheitsverhütende Maßnahmen oder entwickeln in Zusammenarbeit mit Expert*innen diesbezügliche Maßnahmen und Strategien und bewerten diese

    • Die Studierenden führen die Pflege nach den Prinzipien der basalen Stimulation und nach kinästhetischen Prinzipien im pädiatrischen Setting durch

    • Die Studierenden analysieren und beurteilen herausfordernde und eskalationsgefährdete Situationen im pädiatrischen Setting und wenden situations-, alter- und entwicklungsgerechte Deeskalations- und Kommunikationsstrategien geziel an. Sie gestalten die Interaktion mit Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen auch unter emotional belastenden Bedingungen professionell, reflektieren die Wirkung des eigenen kommunikativen Handelns und entwickeln situationsbezogen geeignete Handlungsalternativen zur Förderung von sicherheit, Kooeration und Beziehungsgestaltung.

    Lehrmethode

    Klinisches Praktikum

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    14 ECTS
    Reflexion | ILV

    Reflexion | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erläutern und beschreiben lernfördernde und -hemmende Bedingungen innerhalb der einzelnen Praxislernphasen;

    • Die Studierenden reflektieren die Praxis- und Anleitungssituation mit Rückbezug auf pflegetheoretische Positionen, wie zum Beispiel die Personenzentrierung oder Familienzentrierung, sowie pflegewissenschaftliche Erkenntnisse;

    • Die Studierenden beschreiben und reflektieren Belastungsfaktoren und wenden gegenregulierende Copingstrategien an

    • Die Studierenden reflektieren ihre eigenen Werte und Normen sowie ihr Verhalten und Handeln unter Rückgriff auf den Berufskodex, leiten daraus eine stabile Haltung und Berufsidentität ab und tragen zur Weiterentwicklung der Profession bei;

    • Die Studierenden verstehen durch die eigenen Reflexionsprozesse die Notwendigkeit der lebenslangen beruflichen Fortbildung zur Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Handlungskompetenz, um den stetig steigenden beruflichen Anforderungen und Herausforderung der pflegerischen Praxis gerecht zu werden;.

    Lehrmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS

    1. Semester: Theorie (30 ECTS) 
    2. Semester: Theorie (15 ECTS) und Berufspraxis (15 ECTS)

    Semesterdaten 

    (Geringfügige Änderungen bei den Semesterzeiten möglich)

    Start im Sommersemester 2027 

    1. Semester - Beginn: Montag, 22. Februar 2027 (KW 8) 

    Theorieblock: KW 8 - KW 10 
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 11 - KW 14
    Osterferien: 22. März - 30. März 2027
    Theorieblock: KW 15 - KW 18, interdisziplinäre pädiatrisch-psychiatrische Simulation
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 19
    Theorieblock: KW 20 - KW 23
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 24
    Theorieblock: KW 25 - KW 27

    2. Semester - Beginn: Mittwoch, 8. September 2027 (KW 36)

    Theorieblock: KW 36 – KW 38
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 39 
    Theorieblock KW 40 - KW 41
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 44 
    Praktikumsblock KW 45 – KW 3/28
    Winterferien: 24. Dezember - 6. Jänner 2028 
    Abschlussprüfung KW 4 (Ausbildungsende 28. Jänner 2028)
    Semesterferien: 31. Jänner - 15. Februar 2028 
    Abschlussfeier KW 7

    Start im Wintersemester 2027/28

    1. Semester - Beginn: Montag, 13. September 2027 (KW 37) 

    Theorieblock: KW 37 - KW 39
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 40
    Theorieblock: KW 41 - KW 47, interdisziplinäre pädiatrisch-psychiatrische Simulation
    Unterrichtsfreie Zeit: KW 48 - KW 49
    Theorieblock: KW 50
    Winterferien: 24. Dezember - 6. Jänner 2028 
    Theorieblock: KW 2 - KW 4
    Semesterferien: 31. Jänner - 15. Februar 2028

    2. Semester - Beginn: Mittwoch, 16. Februar 2028 (KW 7)

    Theorieblock: KW 7 - KW 12
    Praktikumsblock: KW 13 – KW 14
    Osterferien 10. April - 18. Aprill 2028
    Praktikumsblock: KW 17 - KW 25
    Abschlussprüfung KW 26 (Ausbildungsende 30. Juni 2028)
    Abschlussfeier: KW 27

    Besuch für Mitarbeiter*innen in Teilzeit ab 30 Stunden möglich.


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen, auch auf globaler Ebene.

    Sie bringen Ihre fachspezifische Expertise in unterschiedlichen, vielfältigen Settings im intra- wie extramuralen Berufsfeld ein.

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Kinder- und Jugendchirurgie

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik

    • Institutionen für Kinder- und Jugendlichenrehabilitation

    • Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Jugendliche

    • Gesundheitsförderung, präventive Tätigkeit und Beratung in allen Settings, wo Kinder und Jugendliche und deren An- und Zugehörige gepflegt, versorgt und betreut werden können

      • Behinderteneinrichtungen für Kinder und Jugendliche

      • Transitionsbegleiter*in im Übergang zu Erwachseneninstitutionen

      • Darüber hinaus im extramuralen Setting: z.B.: School Nurse, Case and Care Management, in der Humanmilchbank oder die Erstellung von Pflegegutachten bzw. Pflegegeldeinstufung für Kinder und Jugendliche, mobile Gesundheits- und Krankenpflege für Kinder und Jugendliche, Primärversorgungszentren, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für Kinder und Jugendliche wie beispielsweise die Jugendwohlfahrt


        Studieren einfach gemacht

        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Bücher und Laptop
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer@HCW
        >

         

        Events

        Alle Events
        <
        >
         

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Downloads

        Themenfolder Angewandte Pflegewissenschaft
        pdf, 1 MB

        Kontakt

        Studienprogrammleitung

        Mag.a Michaela Bilir

        Leiterin Studienbereich 7
        Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege,
        Akademischer Hochschullehrgang Kinder und Jugendlichenpflege
        Wiener Gesundheitsverbund in Kooperation mit der Hochschule Campus Wien
        Favoritenstraße 226, 1100 Wien
        +43 1 606 68 77- 4241
        michaela.bilir@hcw.ac.at

         

        Administration

        Kerstin Burgstaller, BA

        Öffnungszeiten
        Montag bis Donnerstag: 8.00-15.00 Uhr

        +43 1 606 68 77-4258
        pflege7@hcw.ac.at 
        kerstin.burgstaller@hcw.ac.at

        Koordination & Qualitätsmanagement

        FH-Prof.in Mag.a Dr.in Simone Grandy

        Lehre und Forschung
        Studienprogrammleitung im Department Angewandte Pflegewissenschaft
        +43 1 606 68 77-4012
        simone.grandy@hcw.ac.at

         

         

        Sie möchten mehr wissen? Wir helfen Ihnen.

         

        Haben Sie alle gewünschten Informationen gefunden?

        • Ja
        • Nein