Inhalt
Grundlagen der funktionalen Sicherheit erklären, inklusive relevanter Normen wie ISO 26262, IEC 61508 oder DO-178C.
Gefährdungs- und Risikoanalysen durchführen (z. B. mit Methoden wie FMEA, FTA oder HAZOP).
Anforderungen an Safety-Cases und Sicherheitsnachweise verstehen und dokumentieren.
Sicherheitsarchitekturen für Embedded Systems entwerfen (z. B. Redundanzkonzepte, Watchdog-Systeme, Safe-State-Designs).
Typische Software- und Hardware-Sicherheitsmaßnahmen implementieren (z. B. Safe Memory Access, Timeouts, Checksummen).
Die Konzepte der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Sicherheit (RAMS) anwenden.
Werkzeuge und Methoden zur Verifikation und Validierung von sicherheitskritischer Software nutzen.
Sicherheitsanforderungen in den Softwareentwicklungsprozess integrieren – vom Anforderungsmanagement bis zur Wartung.
Interdisziplinäre Schnittstellen erkennen und mit Fachbereichen wie Ethik, Recht und Systemengineering verknüpfen.
Auswirkungen sicherheitsrelevanter Entscheidungen im ethischen und gesellschaftlichen Kontext reflektieren.
Lernergebnisse
Die Studierenden analysieren relevante Safety-Methoden für Embedded Systeme und bewerten deren Einsatzmöglichkeiten im Hinblick auf funktionale Sicherheit und Systemzuverlässigkeit.
Die Studierenden integrieren geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der funktionalen Sicherheit und Systemzuverlässigkeit in konkrete Entwicklungsszenarien und dokumentieren diese nachvollziehbar.
Lehrmethode
State of the art - Literaturanalysen
Einzel- u. Gruppenarbeiten
Reflexion der Ergebnisse im Plenum
Diskussion unterschiedlicher Lösungsvorschläge (Vor- Nachteilanalyse)
Prüfungsmethode
Immanente Leistungsüberprüfung: Einzel- u. Gruppenarbeiten für den immanenten Prüfungsteil sowie eine abschließende schriftliche Prüfung
Unterrichtssprache
Deutsch-Englisch