Akademischer Hochschullehrgang

Histopathologie*

Histopathologie*

berufsbegleitend

 

Histopathologie*

Die moderne Histopathologie bildet das Fundament der klinischen Diagnostik. Dieser Hochschullehrgang vermittelt Ihnen die Kompetenz, komplexe Prozesse im Gewebe zu steuern und moderne Technologien wie digitale Pathologie und KI einzusetzen. Wir schlagen die Brücke zwischen Präzision und innovativer High-End-Technologie. Sie vertiefen Histotechnik, Immunhistochemie, Molekularpathologie sowie Qualitäts- und Prozessmanagement und bereiten sich durch praxisnahe Fallbeispiele auf anspruchsvolle Aufgaben in der modernen Präzisionsmedizin vor.

Department
Gesundheitswissenschaften

Highlights

  • Digitale Pathologie

  • Spezialisierung in High-End-Verfahren

  • Lückenloses Qualitätsmanagement und effiziente Workflow-Optimierung im histopathologischen Labor

  • Nahtloser Ausbau zum Master (CE) Health Studies möglich

     

    Facts

    Abschluss

    Akademische*r Expert*in in Histopathologie

    Studiendauer
    2 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Lehrgangsbeitrag

    Einmalzahlung € 7.350,-1

    + ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote2

    ECTS
    60 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Wintersemester 2026/27

    01. März 2026 - 15. Juni 2026

    Studienplätze

    20

    Alternativmodell für Semesterraten auf Anfrage. 
    2 Die anfallenden Kosten sind abhängig von den gewählten Zusatzangeboten der Hochschule Campus Wien, etwa für Arbeitskleidung, Lizenzen, Tutorien oder Exkursionen.
    * Vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien bzw. die AQ Austria.


    Vor dem Studium

    Sie verfügen bereits über fundierte labortechnische Erfahrung als Biomedizinische*r Analytiker*in und möchten Ihr Profil gezielt in Richtung Histopathologie schärfen? Wenn Sie ein ausgeprägtes Interesse an Gewebelehre und den morphologischen Grundlagen von Erkrankungen mitbringen, bietet Ihnen dieser Lehrgang die Möglichkeit, Ihr Wissen über die Routinediagnostik hinaus zu erweitern. Sie suchen eine Weiterbildung, die Ihnen das wissenschaftliche und praktische Fundament vermittelt, um sich von der anwenderorientierten Tätigkeit zur spezialisierten Fachkraft weiterzuentwickeln und einen wichtigen Beitrag zur modernen Präzisionsmedizin zu leisten.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Einzigartige Spezialisierung

    Einer der wenigen Lehrgänge im DACH-Raum, der klassische Histopathologie mit den Anforderungen der digitalen Transformation und KI verknüpft.

    Praxisnahe Expert*innen

    Lernen Sie von führenden Köpfen aus der Praxis, die aktuelle Fallbeispiele und reale Laborszenarien in die Lehre einbringen.

    Flexibilität für Berufstätige

    Durch den Mix aus Online-Vorlesungen, interaktiven Selbstlernmodulen und gebündelten Präsenzphasen lässt sich der Akademische Hochschullehrgang optimal in Ihren Berufsalltag integrieren.

    Fachliche Zugangsvoraussetzung

    Die fachlichen Zugangsvoraussetzungen zum Studium dieses akademischen Hochschullehrgangs sind:

    • Abgeschlossenes Bachelorstudium in der Biomedizinischen Analytik gemäß
      FH-MTD-AV oder
    • Diplom in der Biomedizinischen Analytik gemäß FH-MTD-AV oder
    • ein gleich- oder höherwertiger Abschluss an einer inländischen oder ausländischen
      postsekundären bzw. tertiären Bildungseinrichtung im Bereich Biomedizinische
      Analytik.

    Bei Vorlage eines postsekundären Bildungsabschlusses (z.B. Diplom) muss zusätzlich

    • eine allgemeine Universitätsreife, nachgewiesen durch ein
      • österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
      • österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
      • gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    • oder alternativ dazu facheinschlägige Zusatzprüfungen in Deutsch (B2) nachgewiesen werden.

    Weitere Voraussetzungen

    • Zusätzlich muss eine aufrechte Registrierung im Gesundheitsberuferegister nachgewiesen werden.

    Sprachliche Zugangsvoraussetzung

    Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens

    • Deutsch - Niveau B2.

    Beglaubigung ausländischer Dokumente

    Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.

    Übersetzung Ihrer Dokumente

    Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.

    Online-Bewerbung – Dokumente hochladen

    Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.

    Bewerber*innen mit deutscher Fachhochschulreife

    Die deutsche Fachhochschulreife entspricht formal nicht der österreichischen allgemeinen Universitätsreife. Ob der Zugang zum Bachelorstudium über eine einschlägige berufliche Qualifikation möglich ist und welche Zusatzprüfungen dafür abzulegen sind, entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung nach Überprüfung der Bewerbungsunterlagen im Zuge des Aufnahmeverfahrens. Bitte wählen Sie in Ihrer Online-Bewerbung beim Auswahlfeld „Fachliche Zugangsvoraussetzung“ den Punkt „Ausländische beschränkte Reifeprüfung“ aus.

    Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.

    Dokumente für Ihre Online-Bewerbung

    Identitätsnachweis

    • Reisepass oder
    • Personalausweis oder
    • österreichischer Führerschein (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich) oder
    • Aufenthaltstitel (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich)

    Staatsbürgerschaftsnachweis

    Ein Staatsbürgerschaftsnachweis ist nur erforderlich, wenn Sie als Identitätsnachweis einen österreichischen Führerschein oder Aufenthaltstitel hochgeladen haben. Bei ausländischen Dokumenten bitte gesammelt in einer Datei hochladen:

    • Scan des Originaldokuments und
    • Beglaubigung (sofern notwendig - hier informieren) und
    • deutsche oder englische Übersetzung eines*einer allgemein beeidigten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher*in (sofern Originaldokument weder auf Deutsch noch Englisch verfasst ist)

    Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend

    • z.B. Heiratsurkunde

    Nachweis über die Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzung

    • Diplom- oder Bachelorurkunde eines Studiums der Biomedizinischen Analytik (gemäß FH-MTD-AV) bzw. gleich- oder höherwertiger Abschluss (Details entnehmen Sie bitte dem Reiter Zugangsvoraussetzungen oben) und
    • Nachweis über Registrierung im Gesundheitsberuferegister

    Wenn Sie Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, laden Sie bitte einen Nachweis über alle bisher im Zuge des facheinschlägigen Studiums absolvierten Lehrveranstaltungen inkl. ECTS-Credits hoch.


    Nachweis über die Registrierung im Berufsregister

    Nachweis über die aufrechte Registrierung im Gesundheitsberuferegister


    Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch


    Motivationsschreiben auf Deutsch


    Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend

    • Details im Reiter "Ausländische Dokumente und Abschlüsse"

    Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an die Administration Ihres Studienprogramms nach.

    Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.

    Das Aufnahmeverfahren besteht aus 2 Stufen. 

    Formalprüfung

    Die erste Stufe ist Ihre Online-Bewerbung. Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Erfüllung der formalen Zugangsvoraussetzungen überprüft. Der zweite Schritt ist ein persönliches Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten. 

    Aufnahmegespräch

    Im nächsten Schritt findet ein strukturiertes Aufnahmegespräch statt. Dabei wird ein Dokumentationsbogen verwendet, um die Ausbildungs- und Berufsmotivation der Bewerber*innen zu erfassen. 

    Es wird die fachliche und soziale Qualifikation bewertet, einschließlich Motivation, Klarheit der Zielvorstellungen, Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass das Qualitätsprofil des Lehrgangs für die Studierenden gewahrt bleibt und das Risiko eines Studienabbruchs reduziert wird. Das Gespräch kann bei Bedarf auch online mittels Video-Call durchgeführt werden. 

    Die Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach definierten Kriterien, die im Rahmen des Aufnahmegesprächs erhoben werden. Die Bewertungen werden gemäß den festgelegten Kriterien nachvollziehbar dokumentiert. Die Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist gebührenfrei. Die Auswahlkriterien sind ausschließlich fachbezogen. 

    Informieren Sie sich über Studieninhalte und Ablauf des Studienprogramms, auch Fragen zu Voraussetzungen und zur Bewerbung werden beantwortet.

    Termine

    • Donnerstag, 23.4.2026, 18.00 Uhr
    • Mittwoch, 20.5.2026, 18.00 Uhr
    • Freitag, 12.6.2026, 17.00 Uhr
    • Dienstag, 30.6.2026, 17.00 Uhr

    Zur Teilnahme treten Sie mit dem Zoom-Link bei, für alle Termine gilt derselbe Link. (Link: https://hcw-ac-at.zoom.us/j/99069263976)

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben? Vereinbaren Sie mit der Administration des Studienprogramms (histopathology@hcw.ac.at) einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin mit der Studienprogrammleiterin Raphaela Dragosits-Bauer via Zoom.


    Im Studium

    Die Hochschule Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die Hochschule Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe sowie Hebammen* aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund.

    Moderne Infrastruktur und fachliche Community 

    Auch mit dem Berufsverband biomed austria arbeiten wir eng zusammen. Fachveranstaltungen wie die Jahrestagung der Biomedizinischen Analytiker*innen finden regelmäßig an der HCW statt. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie auch von unserer modernen Infrastruktur, zu der L2-Labors (Labors der Sicherheitsstufe 2) gehören. Darüber hinaus erhalten Sie Zugang zu einer disziplinenübergreifenden fachlichen Community. Ein großes Potenzial liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. 

    Dieser Lehrgang verbindet tiefgehendes medizinisch-technisches Expert*innenwissen mit den Anforderungen an ein modernes Qualitäts- und Prozessmanagement in der Pathologie. An einem exklusiven, nach neuesten Standards ausgestatteten Laborplatz sowie in intensiven Praxislernphasen meistern Sie die Kerndisziplinen der modernen Gewebediagnostik:

    Der Akademische Hochschullehrgang vermittelt Ihnen das nötige Know-how in den Bereichen Immunhistochemie, In-situ-Hybridisierung und Tumorpathologie. Digitale Pathologie-Technologien wie Whole Slide Imaging und computergestützte Analysen runden das inhaltliche Portfolio ab. Mit einem Mix aus Online-Vorlesungen, interaktiven Selbstlernmodulen und gebündelten Präsenzphasen können Sie den Lehrgang optimal mit Ihrem Berufsalltag verbinden. 
     

    • Advanced Histotechnik: Sie perfektionieren die Aufarbeitung anspruchsvoller Gewebeproben, erlernen Spezialfixierungen und meistern komplexe histochemische Färbemethoden für seltene Diagnosen.
    • Immunhistochemie und Biomarker-Analytik: Sie lernen die Validierung und Etablierung neuer Antikörper-Panels und verstehen die Korrelation zwischen Proteinexpression und therapeutischen Konsequenzen (Companion Diagnostics).
    • Molekularpathologische Verfahren: Sie beherrschen moderne In-situ-Techniken (wie FISH und CISH) sowie die Grundlagen der Extraktion von Nukleinsäuren aus FFPE-Gewebe für die nachfolgende Mutationsanalyse.
    • Digitale Pathologie und Workflow-Design: Sie erwerben Kompetenzen im Bereich der Whole Slide Imaging (WSI)-Systeme, der digitalen Archivierung und dem Einsatz von Algorithmen zur Unterstützung der morphologischen Befundung.
    • Management und Scientific Writing: Neben der fachlichen Expertise lernen Sie, Prozesse im Labor nach ISO-Normen zu zertifizieren, Teams zu führen und wissenschaftliche Erkenntnisse fachgerecht aufzuarbeiten.

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Modul Repetitorien Anatomie, Physiologie, Histologie, Pathologie

    Repetitorien Anatomie, Physiologie, Histologie, Pathologie

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr anatomisches Grundlagenwissen zu Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus, interpretieren dabei kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen – aufbauend auf Anatomie- und Physiologiegrundlagen – ihr Verständnis des Stellenwerts der Pathologie für die medizinische Diagnostik von Erkrankungen.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Vernetzung ihrer Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.

    • Die Studierenden wiederholen systematisch, festigen ihr Wissen zu physiologischen Vorgängen und beschreiben Regelkreise und Struktur-Funktions-Beziehungen (z.B. HerzKreislauf, Atmung, Renale Regulation)

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zu Zellaufbau sowie zu Gewebe und Organstrukturen, analysieren kritisch StrukturFunktionsZusammenhänge und ordnen histologische und funktionelle Befunde begründet ein.

    • Die Studierenden orchestrieren ihren Studienstart, indem sie belastbare Lernnetzwerke am Lernort etablieren (Rollen, Kommunikationskanäle, Kollaborationsregeln), einen Semester- und Workloadplan ableiten, sowie ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung konfigurieren.

    1 SWS
    5 ECTS
    Studium starten | SE

    Studium starten | SE

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in das Studium und die Lernumgebung
    • Überblick über Curriculum und Studienablauf
    • ECTS-System und Workload-Planung
    • Meilensteinplanung und Semesterstruktur
    • Risikomanagement und Pufferzeiten im Studienplan
    • Team-Building und Kommunikationsregeln im Jahrgang
    • Einrichtung von Lernnetzwerken und Kollaborationsplattformen
    • Portfolio-Arbeit zur Dokumentation der Fachspezialisierung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden bauen zielgerichtet Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.

    • Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Risiko- und Pufferzeiten), den sie in einer Reflexionsschleife iterativ evaluieren und anpassen.

    • Die Studierenden richten ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung ein.

    Lehrmethode

    • Interaktive Einführungssession
    • Gruppenarbeit / Team-Building
    • Peer-Learning
    • Workshop zur Studienplanung
    • Portfolio-Arbeit
    • Reflexionsrunden
    • Blended Learning (optional für Materialien)

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Anatomie | VO

    Anatomie | VO

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus
    • Wiederholung der anatomischen Grundkenntnisse
    • Struktur-Funktions-Bezüge und deren Interpretation
    • Anatomische Varianten vs. Normbefunde
    • Vernetzung anatomischer Kenntnisse mit medizinisch-therapeutischen Fachbereichen
    • Klinische Relevanz anatomischer Strukturen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen und festigen grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus.

    • Die Studierenden interpretieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.

    • Die Studierenden vernetzen ihre Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.

    Lehrmethode

    • Blended Learning (digitale Module, Selbststudium)
    • Interaktive Lernplattformen
    • Fallbasierte Übungen (Struktur-Funktions-Bezüge)
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    • Aumüller, G., et al.: Anatomie, Duale Reihe, 2. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2010)
    • Platzer, W., et al.: Taschenatlas Anatomie  12. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2018)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Pathologie | VO

    Pathologie | VO

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Krankheitsursachen und zugrunde liegende Mechanismen (Ätiologie, Pathogenese)
    • Analyse von Ätiologie-Wirkpfaden
    • Morphologische Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen
    • Interpretation histologischer und bildgebender Befunde
    • Klassifikation pathologischer Muster (z. B. Nekroseformen, Dysplasiegrade)
    • Verknüpfung pathologischer Veränderungen mit diagnostischen Ergebnissen
    • Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen
    • Auswahl diagnostischer und therapeutischer Optionen aus Leitlinien

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr Verständnis von Krankheitsursachen und zugrunde liegenden Mechanismen, analysieren kritisch ÄtiologieWirkpfade.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen Wissen zur Pathogenese und zu morphologischen Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen, interpretieren histologische und bildgebende Befunde, klassifizieren Muster (z.B. Nekroseformen, DysplasieGrade) anhand definierter Kriterien.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen die Beurteilung der Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen, wählen fallbezogen diagnostische und therapeutische Optionen aus Leitlinien aus und argumentieren die Auswahl nachvollziehbar.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen die Verknüpfung zwischen pathologischen Veränderungen und diagnostischen Ergebnissen.

    Lehrmethode

    • Vorlesung
    • Fallbesprechungen und interaktive Diskussionen
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Blended Learning
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit
    • Digitale Bildanalyse 

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    • Böcker, W. et al: Lehrbuch Pathologie, 6. Auflage (Elsevier, München, 2019);
    • Riede, U.-K. et al: Allgemeine und spezielle Pathologie, 2. Auflage (Springer, Berlin, 2017)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Histologie | VO

    Histologie | VO

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Zell-, Gewebs- und Organaufbau
    • Struktur-Funktions-Beziehungen
    • Histologie und Histopathologie (inkl. Zytologie)
    • Pathologische Veränderungen und Befundinterpretation
    • Mikroskopische Differenzierung von Zell- und Gewebsstrukturen
    • Analyse von Organpräparaten

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zum Zell, Gewebs und Organaufbau, analysieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen histologische Befunde begründet ein.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Herleitung von Zusammenhängen zwischen organischen Strukturen und deren Funktionen.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen theoretische Fachkenntnisse zur mikroskopischen Differenzierung von Zell und Gewebsstrukturen sowie Organpräparaten.

    Lehrmethode

    • Selbstlernmodule & E-Learning-Kurse
    • Digitale Lernplattform mit Materialien
    • Asynchrone Online-Vorlesungen
    • Diskussionsforen / Online-Tutorien

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    • Ulfig, N.: Kurzlehrbuch Histologie. 5. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2019)
    • Mescher, A. L.: Junqueira's Basic Histology, 15. Auflage (McGraw-Hill Education, New York, 2018)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Modul Wissenschaftliches Arbeiten

    Wissenschaftliches Arbeiten

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren praxis- oder theoriebezogene Problemstellungen kritisch und entwickeln daraus überprüfbare, theoretisch fundierte und forschungsleitende Fragestellungen als Ausgangspunkt für evidenzbasierte Recherche- und Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden können Literatur zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Fragestellung durch Recherche in fachbezogenen Datenbanken – mit oder ohne KI-Tools – gezielt finden.

    • Die Studierenden können kurze, strukturierte Zusammenfassungen der besten verfügbaren Evidenz zu einer klinischen Fragestellung erstellen. Diese sogenannten Critically Appraised Topics basieren auf nachvollziehbaren Bewertungsverfahren und Unterstützen fundierte Entscheidungen in der Praxis.

    • Die Studierenden sind in der Lage, Prinzipien und Bewertungsverfahren (z.B. GRADE) der gesundheitswissenschaftlichen Evidenzbasierung zu erläutern und kritisch zu reflektieren.

    Prüfungsmethode

    : Portfolio (Einzelarbeit) mit Erstellung eines Critically Appraised Topic (CAT) inklusive begründeter Fragestellung, dokumentierter Literaturrecherche, strukturierter Evidenzzusammenfassung und reflexiver Darstellung des methodischen Vorgehens.

    1 SWS
    5 ECTS
    Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche | SE

    Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche | SE

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Ableitung und Begründung wissenschaftlicher Fragestellungen
    • Strukturierung von Forschungsfragen (z. B. PICO)
    • Systematische Literaturrecherche in fachspezifischen Datenbanken
    • Kritische Auswahl und Dokumentation relevanter Literatur
    • Reflexion von Chancen und Limitationen KI-gestützter Recherche

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden formulieren aus praxis- oder theoriebezogenen Problemstellungen klar strukturierte wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen und begründen deren Relevanz im jeweiligen fachlichen Kontext.

    • Die Studierenden planen und führen gezielte Literaturrecherchen in fachspezifischen Datenbanken durch und reflektieren den Einsatz KI-gestützter Recherchetools hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Bias und Limitationen.

    • Die Studierenden begründen die Auswahl relevanter Fachliteratur in Bezug auf die jeweilige Fragestellung und dokumentieren ihren Recherche- und Auswahlprozess transparent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder systematische Evidenzsynthese.

    Lehrmethode

    • Problemorientiertes Lernen
    • Forschendes und selbstgesteuertes Lernen
    • Angeleitete Literaturrechercheübungen
    • Moderiertes Peer-Learning
    • Reflexionsaufgaben / Lernjournal

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    • Ritschl, V., Weigl, R. und Stamm, T.: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Verstehen, Anwenden, Nutzen für die Praxis. 1. Auflage (Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2016).
    • Niedermair, K.: Recherchieren und Dokumentieren. 1. Auflage (Huter & Roth KG, Wien, 2010).

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Evidenzbasierte Praxis und Critically Appraised Topic | SE

    Evidenzbasierte Praxis und Critically Appraised Topic | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen evidenzbasierter Praxis
    • Evidenzhierarchien und Studiendesigns
    • Kritische Bewertung wissenschaftlicher Studien
    • Bewertungsverfahren der Evidenz (z. B. GRADE)
    • Erstellung strukturierter CATs
    • Ableitung praxisrelevanter Schlussfolgerungen und kritische Reflexion der Evidenzqualität

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erläutern und reflektieren die Grundprinzipien evidenzbasierter Praxis sowie die Aussagekraft unterschiedlicher Evidenzarten im Kontext klinischer und professionsspezifischer Fragestellungen.

    • Die Studierenden schätzen die methodische Qualität und Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Studien anhand vorgegebener Kriterien ein und legen ihre Beurteilung nachvollziehbar dar.

    • Die Studierenden erstellen ein Critically Appraised Topic (CAT) zu einer klar definierten Fragestellung, in dem relevante Evidenz strukturiert zusammengefasst und als begründete Entscheidungsunterstützung für den jeweiligen Praxiskontext dargestellt wird.

    Lehrmethode

    • Strukturierte Literaturdiskussion
    • Guided Critical Appraisal
    • Projektorientiertes Lernen (CAT-Erstellung)
    • Selbstgesteuertes Lernen
    • Präsentations- und Feedbackformate
    • Kollegiales Peer-Feedback

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Modul Histomorphologie

    Histomorphologie

    0 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden beurteilen fundiert mikroskopische Befunde von Zell- und Gewebestrukturen, ordnen sie funktionell den Organsystemen zu und begründen die Bewertung anhand definierter Kriterien (z. B. Färbungen, Artefakte, Referenzpräparate)

    • Die Studierenden evaluieren kritisch Struktur Funktions Zusammenhänge diverser Organsysteme hinsichtlich pathophysiologischer Mechanismen.

    • Die Studierenden interpretieren ausgewählte pathologische Präparate, leiten fundierte Bezüge zu entsprechenden Krankheitsbildern ab und beurteilen deren diagnostische Relevanz unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    5 ECTS
    Histologische Morphologie (Physiologie) | ILV

    Histologische Morphologie (Physiologie) | ILV

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Physiologische Präparate aus ausgewählten Organsystemen sollen theoretisch behandelt werden
    Physiologische Präparate aus ausgewählten Organsystemen sollen praktisch mikroskopiert werden

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren den physiologischen Aufbau und die Funktion ausgewählter Organsysteme auf zellulärer und histologischer Ebene, ordnen diese in übergeordnete funktionelle Zusammenhänge ein und reflektieren deren Bedeutung für diagnostische Fragestellungen.

    • Die Studierenden mikroskopieren physiologische Präparate ausgewählter Organsysteme selbstständig und methodisch korrekt, identifizieren und interpretieren charakteristische Strukturen kritisch und validieren ihre Beobachtungen durch den Abgleich mit theoretischen Modellen.

    • Die Studierenden bewerten mikroskopische Befunde physiologischer Präparate im Hinblick auf Normvarianten und Abgrenzungen zu pathologischen Veränderungen und integrieren diese Erkenntnisse fundiert in weiterführende diagnostische Überlegungen.

    Lehrmethode

    Fernlehre
    Moodle Kurs mit Lernvideos
    Selbstüberprüfung durch MC-Quizzes
    Lernkartei

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Histologische Morphologie (Pathologie) | ILV

    Histologische Morphologie (Pathologie) | ILV

    0 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Ausgewählte pathologische Präparate sollen theoretisch behandelt werden
    Ausgesuchte pathologische Präparate müssen sich auf im Kurs „Histologische Morphologie Physiologie“ behandelte physiologische Präparate beziehen (bspw. Colon -> Colonadenom)
    Ausgewählte pathologische Präparate sollen praktisch mikroskopiert werden

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren ausgewählte pathologische Präparate auf theoretischer Ebene, setzen diese systematisch in Beziehung zu den entsprechenden physiologischen Referenzpräparaten (z. B. Colon - Colonadenom) und bewerten die morphologischen Veränderungen im Kontext pathophysiologischer Prozesse.

    • Die Studierenden mikroskopieren ausgewählte pathologische Präparate selbstständig und methodisch korrekt, identifizieren und interpretieren charakteristische Abweichungen von der physiologischen Norm und vergleichen diese kritisch mit den im Kurs „Histologische Morphologie Physiologie“ behandelten Präparaten.

    • Die Studierenden integrieren theoretische und praktische Befunde zu physiologischen und pathologischen Präparaten, analysieren komplexe morphologische Befundkonstellationen und leiten fundierte diagnostische Schlussfolgerungen für weiterführende klinisch-pathologische Fragestellungen ab.

    Lehrmethode

    Fernlehre
    Moodle Kurs mit Lernvideos
    Selbstüberprüfung durch MC-Quizzes
    Lernkartei

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 ECTS
    Modul Makroskopie Basis

    Makroskopie Basis

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden begründen fachübergreifend die klinische und funktionelle Relevanz der makroskopischen Anatomie sowie der anatomischen Orientierungsstrukturen anhand definierter Kriterien.

    • Die Studierenden sind in der Lage Biopsie- und Operationspräparate hinsichtlich Herkunft, Technik (z.B. Kürettage, Hysterektomie nach Konisation) und klinischer Fragestellung kritisch zu analysieren und bewerten den Einfluss auf die makroskopische Beurteilung.

    • Die Studierenden planen und führen systematische, organspezifische Zuschnitte qualitätsgesichert durch, wenden standardisierte Dokumentations- und Fotodokumentationsverfahren an, erstellen strukturierte Makroskopie-Protokolle und reflektieren Befunde im Hinblick auf Fehlerquellen und Qualitätssicherung.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    2 SWS
    5 ECTS
    Makroskopische Anatomie, Materialgewinnung und Diagnostik | VO

    Makroskopische Anatomie, Materialgewinnung und Diagnostik | VO

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundbegriffe der makroskopischen Anatomie
    • Bedeutung der klinischen Angaben
    • Topografische Orientierung an relevanten Organpräparaten
    • Anatomische Orientierungsstrukturen für die makroskopische Diagnostik
    • Unterschiede eingesandter Materialien: Biopsien, Operationspräparate
    • Überblick über Gewinnungstechniken: Curettage, Konisation, sonstige OP-Techniken und deren makroskopische Konsequenzen
    • Diagnosen und Fragestellung der Kliniker inkl. Auswirkungen auf den Zuschnitt (z.B. Hysterektomie nach Konisation)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden integrieren vertieftes Wissen zur makroskopischen Anatomie und topografische Orientierungsstrukturen in die Analyse komplexer Organpräparate, um klinische Fragestellungen zielgerichtet in den diagnostischen Kontext einzuordnen.

    • Die Studierenden bewerten unterschiedliche Materialarten und Gewinnungstechniken (z. B. Biopsien vs. komplexe Resektate) hinsichtlich ihrer diagnostischen Aussagekraft und analysieren kritisch deren Einfluss auf die weitere makroskopische Beurteilung.

    • Die Studierenden konzipieren und steuern komplexe makroskopische Zuschnitte unter Anwendung standardisierter Verfahren und dokumentieren die Befunde mittels geeigneter Strategien (z. B. Fotodokumentation und Makroskopie-Texte) selbstständig und qualitätsgesichert.

    • Die Studierenden reflektieren klinische Vorbefunde und interdisziplinäre Diagnosen (z. B. Hysterektomie nach Konisation), um fundierte Entscheidungen für die methodische Vorgehensweise beim Zuschnitt und die weitere Probenverarbeitung zu treffen.

    • Die Studierenden entwickeln und evaluieren qualitätssichernde Maßnahmen für den makroskopischen Arbeitsprozess, identifizieren proaktiv potenzielle Fehlerquellen und kommunizieren ihre Ergebnisse adressatengerecht im professionellen Umfeld.

    Lehrmethode

    • Vorlesung
    • Mikroskopische und makroskopische Übungen
    • Fallbesprechungen und interaktive Diskussionen
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Blended Learning
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Standardisierte Zuschnitt- und Dokumentationsverfahren | ILV

    Standardisierte Zuschnitt- und Dokumentationsverfahren | ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Systematischer Zuschnitt allgemein und organspezifische Aufarbeitung in Themenblöcken (u.a. gynäkologische und urologische Präparate)
    Fotodokumentation 
    Anwendung standardisierter Makroskopietexte

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden planen und analysieren den systematischen Zuschnitt von Präparaten allgemein sowie organspezifisch (u. a. gynäkologische und urologische Präparate), bewerten die diagnostische Zielsetzung und setzen strukturierte Aufarbeitungskonzepte fachlich begründet um.

    • Die Studierenden erstellen eine vollständige und qualitätsgesicherte Fotodokumentation makroskopischer Präparate, bewerten deren diagnostische Relevanz und integrieren die Bilddokumentation nachvollziehbar in den makroskopischen Arbeits- und Befundungsprozess.

    • Die Studierenden wenden standardisierte Makroskopietexte korrekt und situationsadäquat an, reflektieren deren Bedeutung für Nachvollziehbarkeit, Qualitätssicherung und interdisziplinäre Kommunikation und passen diese bei komplexen Befundlagen fachlich begründet an.

    Lehrmethode

    Praktische Laboreinheiten
    Übungen am Demonstrationsmaterial
    Dokumentations- und Schreibtraining

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Histopathologische Methoden Basis

    Histopathologische Methoden Basis

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden bewerten histologische Techniken (manuell/automatisiert inkl. Spezialfärbungen, Histochemie, IHC, ISH, Multiplex) für definierte diagnostische Fragestellungen.

    • Die Studierenden argumentieren, unter Berücksichtigung präanalytischer Anforderungen, den methodischen Einsatz verschiedener histologischer Verfahren und begründen die Auswahl anhand valider Kriterien.

    • Die Studierenden wenden qualitätssichernde Maßnahmen zur Herstellung und Beurteilung befundbarer Präparate an, evaluieren die Ergebnisqualität kritisch, dokumentieren die Resultate gemäß fachspezifischen Standards und reflektieren deren Einfluss auf die diagnostische Aussagekraft.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Grundlagen der histologischer Techniken, Präanalytik und Färbeverfahren | ILV

    Grundlagen der histologischer Techniken, Präanalytik und Färbeverfahren | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Präanalytik, Fixation, Probenhandling, inkl. Gewebe-Asservierung

    Artefakte und deren diagnostische Relevanz

    Manuelle vs. automatisierte histologische Workflows

    Überblick über Spezialfärbungen & histochemische Reaktionen

    Basiswissen Multiplex-, IHC- und ISH-Methoden

    H&E, PAS, Giemsa, Trichrom, Silber-, Elastika-Färbungen

    • Färbeautomation: Ablauf & Validierung

    • Troubleshooting: Artefakte, Fehlfärbungen

    • Erste Multiplex-IHC-Demonstrationen

    • Präparatbewertung nach Qualitätskriterien

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden evaluieren und steuern komplexe präanalytische Prozesse sowie Gewebe-Asservierungsstrategien und entwickeln auf Basis kritischer Analysen qualitätssichernde Maßnahmen zur Optimierung der diagnostischen Präparategüte.

    • Die Studierenden vergleichen und validieren manuelle sowie automatisierte histologische Workflows und Färbeverfahren (Routine- und Spezialfärbungen) hinsichtlich ihrer Effizienz und Fehleranfälligkeit, um begründete Entscheidungen für einen situationsadäquaten Methodeneinsatz zu treffen.

    • Die Studierenden wählen auf Basis vertiefter Kenntnisse über histochemische Reaktionen und moderne Detektionsverfahren (IHC, ISH, Multiplex-Verfahren) gezielt weiterführende Analysen aus und argumentieren deren Einsatz für spezifische diagnostische Fragestellungen.

    • Die Studierenden beurteilen die Qualität histologischer Präparate anhand definierter Kriterien, differenzieren Artefakte systematisch von morphologischen Strukturen und wenden strukturierte Troubleshooting-Strategien zur Sicherstellung befundbarer Resultate an.

    • Die Studierenden reflektieren die methodischen Grenzen und Potenziale moderner Färbe- und Detektionsverfahren im diagnostischen Kontext, dokumentieren die Ergebnisse gemäß fachspezifischen Standards und evaluieren deren Einfluss auf die diagnostische Aussagekraft.

    Lehrmethode

    Vorlesung mit Bild- und Videobeispielen

    Fallbasierte Diskussionen

    Online-Selbstlernmodule (Bildmaterial, Artefaktquiz)

    Laborpraktikum (einzelne Färbungen durchführen)

    • Mikroskopische Analyseübungen

    • Digitale Präparate via virtuelles Mikroskop

    • Peer-Review der Färbeergebnisse

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS
    Grundlagen von IHC & ISH inklusive Dokumentation und Qualitätssicherung | SE

    Grundlagen von IHC & ISH inklusive Dokumentation und Qualitätssicherung | SE

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Antigen-Antikörper-Prinzip

    Chromogene und fluoreszente Systeme

    ISH-Grundlagen: CISH, SISH, FISH

    Multiplex-Ansätze und Titration

    Elementare Auswertung (Score-Systeme)

    ISO 15189: Anforderungen an Histopathologie

    • Validierung & Verifizierung

    • Dokumentationsstandards

    • Einfluss der Qualität auf Diagnostik

    • Kritische Fallanalysen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren das Antigen-Antikörper-Prinzip sowie die physikochemischen Grundlagen der In-situ-Hybridisierung und argumentieren den gezielten Einsatz chromogener und fluoreszenter Detektionssysteme (CISH, FISH, Multiplex) für komplexe diagnostische Fragestellungen.

    • Die Studierenden konzipieren, bewerten und dokumentieren Validierungs- und Verifizierungsprozesse für histopathologische Methoden gemäß geltenden Standards und reflektieren deren Bedeutung für die Rechtssicherheit und die kontinuierliche Qualitätssicherung.

    • Die Studierenden interpretieren und transformieren die Anforderungen der ISO 15189 in normkonforme Maßnahmen für den spezifischen Workflow der Histopathologie und bewerten deren Relevanz für die diagnostische Prozesssicherheit.

    • Die Studierenden wenden komplexe Auswertungs- und Score-Systeme für IHC- und ISH-basierte Verfahren sicher an, evaluieren die Ergebnisse kritisch im Kontext potenzieller Qualitätsmängel und reflektieren deren Einfluss auf die klinische Entscheidungsfindung.

    • Die Studierenden entwickeln auf Basis der Analyse kritischer Fallbeispiele begründete Strategien zur Fehlerprävention und zum Troubleshooting, um die diagnostische Aussagekraft spezialisierter Verfahren nachhaltig zu sichern.

    Lehrmethode

    Demonstrationslabor

    Online-Annotation von Färbungen

    Kurze Gruppenanalysen

    Seminar mit Fallbeispielen

    • Online-Reflexion

    • Gruppenarbeit zur Fehlersuche

     

     

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Modul Digitalisierung Basis

    Digitalisierung Basis

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erläutern die technischen Grundlagen der digitalen Zytologie/Histologie, wenden spezialisierte Verfahren der Bildaufnahme, -verarbeitung und -analyse an und beurteilen deren Aussagekraft im Hinblick auf diagnostische und forschungsbezogene Fragestellungen.

    • Die Studierenden sind in der Lage, digitale Workflows zu implementieren und zu steuern, kennen Whole Slide Imaging und verschiedene Scannertypen sowie Dateiformat und metadatenkonformes Datenmanagement.

    • Die Studierenden sind in der Lage, IT- und KI-basierte Verfahren in die digitale Zytologie/Histopathologie zu evaluieren und integrieren und können Prozessmaßnahmen vor der Digitalisierung (histologisch/zytologisch) identifizieren und standardisieren.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    1 SWS
    5 ECTS
    Einführung in die Digitale Pathlogie/ Zytologie und Whole-Slide-Imaging | VO

    Einführung in die Digitale Pathlogie/ Zytologie und Whole-Slide-Imaging | VO

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Was ist Digitale Pathologie/Zytologie?
    Whole-Slide-Imaging
    Dateiformate & Datenmanagement
    Technische Voraussetzungen für Digitalisierung
    Prozessmaßnahmen im histologischen/zytologischen Workflow vor der Digitalisierung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren das Konzept der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern die Funktionsweise des Whole-Slide-Imaging (WSI) und ordnen digitale Verfahren im Vergleich zur konventionellen Mikroskopie hinsichtlich Nutzen, Limitationen und Einsatzgebieten kritisch ein.

    • Die Studierenden bewerten technische Voraussetzungen für die Digitalisierung histologischer und zytologischer Präparate, analysieren Dateiformate, Speicher- und Datenmanagementstrategien und beurteilen deren Auswirkungen auf Bildqualität, Workflow-Effizienz und diagnostische Aussagekraft.

    • Die Studierenden analysieren und gestalten Prozessmaßnahmen im histologischen und zytologischen Workflow vor der Digitalisierung, identifizieren qualitätsrelevante Einflussfaktoren, argumentieren notwendige Anpassungen fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine qualitätsgesicherte, nachvollziehbare Implementierung digitaler Diagnostikprozesse.

    Lehrmethode

    Theorieinputs mit technischen Demonstrationen 
    Gruppenarbeit 
    Praktische Übungen mit realen Objektträgern 
    Hands-on: Scanner-Testing – Scannen verschiedener Slides – Parameter testen (Auflösung, Focus, Z-Stack, Scanmode) – Vergleich unterschiedlicher Scanqualitäten – Diskussion: Was beeinflusst die Bildqualität?

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    IT- und AI-Grundlagen in der Digitalen Pathologie/ Zytologie | ILV

    IT- und AI-Grundlagen in der Digitalen Pathologie/ Zytologie | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    IT-Grundlagen in der Digitalen Pathologie/Zytologie 
    Einführung in AI und Machine Learning in der Pathologie/Zytologie
    Technische Voraussetzungen zur Nutzung von AI
    Praktisches Arbeiten mit QuPath 
    Chancen, Risiken & Limitationen von AI in der digitalen Pathologie/Zytologie

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren IT-Grundlagen der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern Konzepte von Artificial Intelligence und Machine Learning und ordnen deren Einsatzmöglichkeiten, Voraussetzungen und Anwendungsfelder im pathologischen und zytologischen Kontext kritisch ein.

    • Die Studierenden arbeiten praktisch mit digitalen Bildanalysewerkzeugen (z. B. QuPath), nutzen grundlegende AI-basierte Analysefunktionen, interpretieren quantitative Analyseergebnisse und bewerten die Abhängigkeit der Resultate von Datenqualität, Annotation und technischen Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden bewerten Chancen, Risiken und Limitationen von AI-Systemen in der digitalen Pathologie und Zytologie, reflektieren technische, methodische und ethische Herausforderungen, argumentieren den verantwortungsvollen Einsatz von AI fachlich fundiert und übernehmen Mitverantwortung für eine qualitätsgesicherte, transparente Nutzung digitaler Entscheidungsunterstützungssysteme.

    Lehrmethode

    Theorieinput 
    Live-Demonstrationen digitaler Pipelines
    Hands-on in QuPath 
    Gruppenarbeit 
    Fallbeispiele 

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS

    Modul Berufsbild und aktuelle Entwicklungen

    Berufsbild und aktuelle Entwicklungen

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden interpretieren rechtliche Rahmenbedingungen und bewerten aktuelle Entwicklungen des Berufsbildes kritisch, um daraus Handlungsoptionen für ihre Berufspraxis abzuleiten.

    • Die Studierenden gestalten rechts- und akkreditierungskonforme Berufsausübungsmodelle, indem sie relevante Rechtsgrundlagen und Registeranforderungen fallbezogen anwenden.

    • Die Studierenden entwickeln und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, analysieren Aufgaben , Methoden und Prozessüberschneidungen und standardisieren Kommunikations und Informationsflüsse.

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Berufsbild und rechtliche Grundlagen in der Histopathologie und Zytologie | ILV

    Berufsbild und rechtliche Grundlagen in der Histopathologie und Zytologie | ILV

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Überblick über das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie
    Rechte und Pflichten laut MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister, Ärztegesetz
    Entwicklungen im Gesundheitswesen mit Einfluss auf das Berufsbild (z. B. Digitalisierung, Laborautomatisierung)
    Zusammenarbeit im interdisziplinären Team
    Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie, erläutern Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten gemäß MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister und Ärztegesetz und ordnen diese kritisch in den institutionellen und rechtlichen Rahmen des österreichischen Gesundheitswesens ein

    • Die Studierenden reflektieren ihre professionelle Rolle im interdisziplinären Team, gestalten die Zusammenarbeit mit relevanten Berufsgruppen (z. B. Pathologie, Klinik, Pflege, IT, QM) sachgerecht und adressatengerecht und berücksichtigen aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, Laborautomatisierung und neue Technologien in ihrem beruflichen Handeln.

    • Die Studierenden bewerten Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung, leiten individuelle Entwicklungs- und Qualifikationsperspektiven ab, argumentieren deren Relevanz fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine reflektierte, lebenslang orientierte Weiterentwicklung im sich wandelnden Berufsfeld der Histopathologie und Zytologie.

    Lehrmethode

    Kurzvorträge mit Diskussion (z.B. zu den berufspolitischen Entwicklungen)
    Arbeit mit Gesetzestexten und Berufsdokumenten (z.B. Berufsbilder, Registerauszüge),
    Gruppenübungen zu Fallbeispielen
    Austausch zu beruflichen Perspektiven
    Reflexionsaufgaben (schriftlich oder mündlich) zur eigenen Rolle im histologisch-zytologischen Umfeld

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Zytologie & Histopathologie: Internationale Standards, Freiberuflichkeit und Schnittstellenmanagement | SE

    Zytologie & Histopathologie: Internationale Standards, Freiberuflichkeit und Schnittstellenmanagement | SE

    0 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Rahmenbedingungen der freiberuflichen Tätigkeit als biomedizinische*r Analytiker*in in Österreich - rechtliche, organisatorsiche und berufsrechtliche Grundlagen gemäß MTD-Gesetz, Gewerbeordnung, Sozialversicherungsgesetz etc.
    Vergleich internationaler Standards in der Zytodiagnostik und Histopathologie - Ländervergleich (z.B. Deutschland, UK, Skandinavien): Berufsrollen, Qualifikationen, Reglementierung, Qualitätsanforderungen
    Rolle und Bedeutung von Berufsverbänden: Zytologie: z.B. ÖGZ (Österreichische Gesellschaft für Zytologie), QUATE (The Quality Assurance Training an Examiinations in Cervical Cytopathology)
    Histopathologie: z.B. ÖGPath/ IAP Austria (Österreichische Gesellschaft für Pathologie), Bundesverband Deutscher Pathologen, ESP (European Society of Pathology)
    BMA-Vertretungen: z.B. biomed Austria (Berufsverband der Biomedizinischen Analytiker*innen), internationale Vernetzungen

    Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aufgaben, Methoden und Prozessen, Relevante Qualitätsanforderungen und Berührungspunkte im Laboralltag, Kommunikations- und Informationsflüsse zwischen den Disziplinen, Interdisziplinäre Befundung: Beiträge zur diagnostischen Gesamtbewertung, Beispiele aus der Praxis: gynäkologische Zytologie, Feinnadelaspiration, intraoperative Schnellschnitte, Bedeutung von Kooperation für Qualitätssicherung und Patient*innensicherheit

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden evaluieren die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der freiberuflichen Berufsausübung (z. B. MTD-Gesetz, Sozialversicherungsrecht) und leiten daraus rechtskonforme Strategien für Verantwortlichkeiten und Qualitätssicherung in der eigenen Praxis ab.

    • Die Studierenden analysieren internationale Berufsmodelle und Qualifikationsstandards im Vergleich zum österreichischen Berufsfeld, um innovative Handlungsoptionen und Entwicklungsperspektiven für die Zytodiagnostik und Histopathologie kritisch zu bewerten.

    • Die Studierenden reflektieren die strategische Bedeutung nationaler und internationaler Fachgesellschaften für die berufspolitische Interessenvertretung und übernehmen Verantwortung für die aktive Integration professioneller Netzwerke in die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Berufspraxis.

    • Die Studierenden konzipieren und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, indem sie Prozessüberschneidungen systematisch harmonisieren und zielgerichtete Kommunikationsflüsse für komplexe Anwendungsszenarien (z. B. Schnellschnittdiagnostik) standardisieren.

    • Die Studierenden beurteilen die Relevanz interdisziplinärer Kooperation für die Patient*innensicherheit, argumentieren die Notwendigkeit koordinierter Befundprozesse fachlich fundiert und tragen Mitverantwortung für konsistente und transparente diagnostische Gesamtbewertungen im klinischen Kontext.

    Lehrmethode

    Fachinputs zu rechtlichen Grundlagen, Berufsausübung und Verbandsstrukturen, Gruppenarbeit und Vergleich internationaler Berufsbilder in Zytologie und Histopathologie, Analyse von Fallbeispielen zu Freiberuflichkeit und beruflicher Verantwortung, Diskussion aktueller Entwicklungen (z.B. Qualitätsprüfung, Digitalisierung, EU-Mobilität), Optionaler Gastvortrag (z.B. BMA mit internationaler oder freiberuflicher Erfahrung), Interaktive Fallbesprechungen, Kurze Fachinputs mit Abgrenzungs- und Vergleichsaufgaben, Diskussion realer Laborprozesse

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 ECTS
    Modul Labor- und Qualitätsmanagement

    Labor- und Qualitätsmanagement

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden berücksichtigen Anforderungen der Akkreditierung bei der Gestaltung von Labormanagement- und Qualitätsprozessen an den Schnittstellen zwischen Histologie und Zytologie.

    • Die Studierenden sind in der Lage, nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien für medizinische Laboratorien kritisch zu interpretieren und die Einführung und Integration digitaler Tools im Qualitätsmanagement strategisch zu planen.

    • Die Studierenden sind befähigt, Fehlerquellen in diagnostischen Arbeitsabläufen mittels digitaler Kontrollpunkte zu identifizieren und komplexe Risikobewertungen durchzuführen.

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Qualitätsmanagement in der histo- und zytologischen Diagnostik: Von der Akkreditierung zur digitalen Absicherung | ILV

    Qualitätsmanagement in der histo- und zytologischen Diagnostik: Von der Akkreditierung zur digitalen Absicherung | ILV

    0.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien (ISO 15189, ISO 17025, ÖAK)

    Phasen eines Akkreditierungsverfahrens: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung

    Entwicklung eines QM-Dokumentationssystems

    Rollenverständnis und Verantwortlichkeiten im Akkreditierungsprozess

    Aufbau eines internen Kontrollsystems

    Grundlagen und Umsetzung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS)

    Digitale Tools im Qualitätsmanagement

    Digitale Pathologie & Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung

    Fehlermanagement & Risikobewertung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und bewerten internationale Qualitätsmanagement-Normen und rechtliche Grundlagen (wie ISO 15189, ISO 17025) sowie deren systematische Bedeutung für die diagnostischen, organisatorischen und rechtlichen Prozesse im Laborumfeld.

    • Die Studierenden konzipieren und erstellen normenkonforme, praxisorientierte Qualitätsmanagement-Dokumente (z. B. Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, SOPs) und überführen theoretische Anforderungen eigenständig in anwendbare institutionelle QM-Strukturen.

    • Die Studierenden gestalten und steuern interne Qualitätssicherungsmethoden, wie interne Audits sowie Abweichungs- und Korrekturmaßnahmen, um die Patient*innensicherheit und die kontinuierliche Verbesserung der Laborprozesse nachhaltig zu gewährleisten.

    • Die Studierenden evaluieren die spezifischen Anforderungen der ISO 15189 für die Histologie und Zytologie und analysieren qualitätsrelevante Schnittstellen sowie Fehlerquellen, um präventive Maßnahmen für eine optimierte Akkreditierungsfähigkeit abzuleiten.

    • Die Studierenden übernehmen in Simulationen die Verantwortung für die fachliche Argumentation von Verbesserungsmaßnahmen und die Umsetzung auditfähige Prozesse, wobei sie Good-Practice-Beispiele kritisch diskutieren und auf den institutionellen Kontext transferieren.

    Lehrmethode

    Theorieinputs und Normenanalyse

    Übungen zur Erstellung von QM-Dokumenten (z. B. Verfahrensanweisungen)

    Gruppenarbeiten (z. B. Akkreditierungssimulation)

    Diskussion von Good-Practice-Beispielen

    Online-Rechercheaufgaben zu Normen und rechtlichen Grundlagen

    Fallorientierte Gruppenarbeit

    Peer-Feedback zu Prozessanalysen

    Literaturgeleitete Reflexionsaufgaben

    Diskussion realer Laborbeispiele

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Modul Molekularpathologie Basis

    Molekularpathologie Basis

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden bewerten begründet zentrale molekularpathologische Methoden (Polymerase-Kettenreaktion, In-situ-Hybridisierung, Next-Generation Sequencing, Mikroarray und Liquid Biopsy) für definierte Fragestellungen anhand festgelegter Qualitätskriterien.

    • Die Studierenden entscheiden evidenzbasiert über den gezielten Einsatz molekularpathologischer Methoden zur Analyse onkologisch relevanter Biomarker und stützen die Entscheidung auf transparente Kriterien.

    • Die Studierenden interpretieren molekulare Analyseergebnisse im Kontext der Grundlagen der molekularen Onkologie und leiten die Implikationen für Diagnostik/Therapie nachvollziehbar aus definierten Kriterien ab.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Grundlagen der molekularen Onkologie und angewandte molekularpathologische Methoden | ILV

    Grundlagen der molekularen Onkologie und angewandte molekularpathologische Methoden | ILV

    0.5 SWS   3.5 ECTS

    Inhalt

    Onkogene Signalwege
    Mutationsarten
    Biomarker-Grundlagen

    Funktionsprinzipien

    • technische Gegenüberstellung

    • Sensitivität, Spezifität

    PCR / qPCR

    • NGS-Demodaten

    • Microarray-Basis

    • Liquid Biopsy (ctDNA)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe onkogene Signalwege sowie Mutationsarten und ordnen deren funktionelle Bedeutung für die Tumorgenese und therapeutische Zielstrukturen kritisch in den onkologisch-diagnostischen Kontext ein.

    • Die Studierenden führen spezialisierte Analysen onkologisch relevanter Biomarker mittels PCR, NGS, Microarrays und Liquid Biopsy eigenständig durch und stellen dabei die Einhaltung laborpraktischer sowie qualitätssichernder Standards sicher.

    • Die Studierenden evaluieren und vergleichen die Funktionsprinzipien sowie die diagnostische Aussagekraft (Sensitivität, Spezifität) molekularpathologischer Methoden systematisch, um begründete methodische Entscheidungen für spezifische klinische Fragestellungen zu treffen.

    • Die Studierenden interpretieren experimentelle und digitale Messdaten aus molekularen Analysen, identifizieren methodenspezifische Limitationen sowie Fehlerquellen und integrieren die Ergebnisse in eine strukturierte fachliche Interpretation von Biomarker-Profilen.

    • Die Studierenden reflektieren die klinische Relevanz und die Grenzen molekularer Befunde, argumentieren die methodische Auswahl fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern und übernehmen Verantwortung für die sachgerechte Nutzung der Daten im onkologischen Entscheidungsprozess.

    Lehrmethode

    Online-Vorlesung
    Online-Selbstlerneinheiten

    Laboreinheiten

    • Datenanalyseübungen

    • Fallbeispiele

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3.5 ECTS
    Interpretation und Troubleshooting molekularpathologischer Ergebnisse | SE

    Interpretation und Troubleshooting molekularpathologischer Ergebnisse | SE

    0 SWS   1.5 ECTS

    Inhalt

    Variant Classifier

    VUS

    molekulare Befundinterpretation

    PCR fail, primer-dimer, contamination

    • NGS: schlechte clonal coverage, low library complexity

    • FFPE-Artefakte

    • Index hopping, sample swaps

    • Bioinformatikfehler (QC-Plots, FASTQC, MultiQC)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden evaluieren komplexe Konzepte der Variantenklassifikation (z. B. Variant Classifier) und ordnen die biologische sowie diagnostische Relevanz unterschiedlicher Variantenklassen, insbesondere von VUS (Variants of Uncertain Significance), kritisch in den onkologisch-diagnostischen Kontext ein.

    • Die Studierenden interpretieren molekulare Analyseergebnisse durch die Synthese bioinformatischer, molekularer und klinisch-pathologischer Informationen und formulieren strukturierte, evidenzbasierte molekulare Befundinterpretationen.

    • Die Studierenden analysieren systematisch komplexe Fehler- und Artefaktquellen im gesamten molekularpathologischen Workflow (z. B. PCR-Fails, NGS-spezifische Limitationen, Index Hopping, FFPE-Artefakte) und bewerten deren Ursachen sowie Auswirkungen auf die diagnostische Belastbarkeit.

    • Die Studierenden identifizieren technische und bioinformatische Mängel anhand experimenteller Daten sowie Qualitätsmetriken (z. B. QC-Plots) und leiten gezielte Optimierungsstrategien zur Sicherstellung laborpraktischer und qualitätssichernder Standards ab.

    • Die Studierenden reflektieren Unsicherheiten molekularer Befunde, übernehmen die Verantwortung für die Entscheidung über die Verwertbarkeit von Ergebnissen und kommunizieren Limitationen sowie komplexe Befundkonstellationen (z. B. VUS) transparent und fachlich fundiert im interdisziplinären Entscheidungsprozess.

    Lehrmethode

    Seminar

    Online-Fallarbeit

    Online Lehrvideos

    • Ausarbeitungen

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 ECTS
    Wahlpflichtmodule (15 ECTS nach Wahl)
    Modul Digitalisierung vertiefend

    Digitalisierung vertiefend

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und bewerten erweiterte Verfahren der digitalen Bildanalyse unter Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Machine-Learning.

    • Die Studierenden reflektieren die diagnostische Aussagekraft und technischen Grenzen KI-gestützter Bildanalyse in Big-Data-basierten Systemen der Pathologie.

    • Die Studierenden entwickeln und steuern Konzepte zur Implementierung digitaler Pathologiesysteme in bestehende klinische Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer, qualitätssichernder und rechtlicher Anforderungen.

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Digitale Pathologie - vertiefend (Hands-on mit Python & AI) | ILV

    Digitale Pathologie - vertiefend (Hands-on mit Python & AI) | ILV

    0.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Grundlagen Deep Learning & AI in der Pathologie (Theorie & Mini-Coding)
    Preprocessing von Histopathologie-Bildern (Hands-on)
    Patch-Generierung in Python (zentrales praktisches Modul)
    Training eines eigenen AI-Modells (Deep Learning)
    Statistische Auswertung der Performance
    Projektarbeit: Erstellung eines vollständigen Mini-AI-Pathologieprojekts

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und reflektieren fortgeschrittene Konzepte des Deep Learning und der Künstlichen Intelligenz in der Pathologie kritisch, leiten geeignete Modell- und Preprocessing-Strategien ab und begründen deren Einsatz unter Berücksichtigung fachlicher, methodischer und domänenspezifischer Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden entwickeln und implementieren eigenständig einen vollständigen technischen Workflow zur histopathologischen Bildanalyse, indem sie Histologie-Bilder vorverarbeiten, Patches in Python generieren, ein Deep-Learning-Modell trainieren und die Modellperformance mit geeigneten statistischen Verfahren evaluieren.

    • Die Studierenden konzipieren, realisieren und evaluieren ein eigenständiges Mini-AI-Pathologieprojekt, interpretieren die Ergebnisse kritisch, leiten fundierte Schlussfolgerungen für Optimierung und Anwendung ab und kommunizieren ihre Entscheidungen und Resultate adressatengerecht im fachlichen Kontext.

    Lehrmethode

    Theorieinputs 
    Geführte Tutorials 
    Stationen lernen 
    Gruppenbesprechungen & Peer-Review
    Mini-Projektarbeit mit Coaching
    Fehlersuche & Debugging-Sessions
    Reflexion 

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Modul Forschung in der Pathologie

    Forschung in der Pathologie

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden konzipieren, wie Forschung in der Pathologie von der Projektidee bis zur Umsetzung systematisch geplant, durchgeführt und evaluiert werden kann.

    • Die Studierenden sind in der Lage, den Forschungszyklus zu planen und zu steuern, präzise Fragestellungen und Hypothesen zu formulieren sowie das Studiendesign begründet festzulegen.

    • Die Studierenden sind in der Lage, fortgeschrittene computergestützte Methoden zu nutzen und deren statistische Validität kritisch zu evaluieren.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Datenauswertung in der Pathologie | SE

    Datenauswertung in der Pathologie | SE

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Grundlagen Statistik für histologische/zytologisch-diagnostische Studien
    Objektive Quantifizierung (Cell counting, ROI, Scores --> QuPath anwenden)
    Nutzung von R / Python für Pathologie-Daten
    ROC, Sensitivität, Spezifität, Concordance
    Bias & Limitations

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren grundlegende statistische Konzepte für histologische und zytologische Studien, erläutern Kenngrößen diagnostischer Testgüte (ROC, Sensitivität, Spezifität, Konkordanz) und reflektieren Bias, Limitationen und Aussagegrenzen quantitativer Auswertungen kritisch.

    • Die Studierenden führen objektive Quantifizierungen histologischer und zytologischer Befunde durch, indem sie Zellzählungen, ROI-basierte Analysen und Scores anwenden, digitale Bildanalysewerkzeuge (z. B. QuPath) nutzen und quantitative Ergebnisse reproduzierbar dokumentieren.

    • Die Studierenden werten pathologische Datensätze mit R oder Python aus, interpretieren statistische Ergebnisse im diagnostischen Kontext, bewerten die klinische Relevanz quantitativer Analysen und übernehmen Verantwortung für eine transparente, methodisch korrekte und limitiertheitsbewusste Ergebnisinterpretation in histo- und zytopathologischen Studien.

    Lehrmethode

    • Vortrag
    • Praktische Übungen mit QuPath
    • Hands-on-Training in R / Python
    • Fallbasierte Datenauswertung
    • Blended Learning
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Forschungsprojekt-Simulation "Von der Idee zur Studie" | SE

    Forschungsprojekt-Simulation "Von der Idee zur Studie" | SE

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Entwicklung eines Forschungsprojekts im Team
    Planung → Durchführung (simuliert) → Evaluierung
    Präsentation im „Mini-Tumorboard Research“
    Reflexion des gesamten Forschungsprozesses

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Fragestellungen, entwickeln im Team ein strukturiertes Forschungsprojekt und planen die Projektphasen (Zieldefinition, Methodik, Datenerhebung, Auswertung) unter Berücksichtigung fachlicher, methodischer und ethischer Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden setzen ein Forschungsprojekt im Team simuliert um, koordinieren Arbeitsschritte, integrieren unterschiedliche fachliche Perspektiven und präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert und adressatengerecht im Rahmen eines „Mini-Tumorboard Research“.

    • Die Studierenden evaluieren kritisch den gesamten Forschungsprozess, reflektieren Ergebnisse, Limitationen und Teamdynamiken, leiten Optimierungsansätze ab und übernehmen Verantwortung für eine transparente, qualitätsgesicherte und reflektierte wissenschaftliche Arbeitsweise im interdisziplinären Kontext.

    Lehrmethode

    • Projektarbeit im Team
    • Fallbasierte Simulation
    • Interaktive Diskussionen
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Blended Learning
    • Peer-Learning
    • Präsentationstraining
    • Reflexionsrunden

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Journal Club Pathologie/ Zytologie | SE

    Journal Club Pathologie/ Zytologie | SE

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Präsentation von wissenschaftlichen Publikationen im Thema Pathologie/Zytologie
    Diskussion dieser Papers

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Publikationen aus der Pathologie und Zytologie hinsichtlich Fragestellung, Studiendesign, Methodik, statistischer Auswertung und Schlussfolgerungen und ordnen die Ergebnisse kritisch in den aktuellen Stand der Forschung ein.

    • Die Studierenden bereiten ausgewählte Publikationen strukturiert auf, präsentieren zentrale Inhalte präzise und adressatengerecht, heben Stärken, Limitationen und klinisch-diagnostische Relevanz hervor und nutzen fachlich angemessene wissenschaftliche Sprache.

    • Die Studierenden diskutieren wissenschaftliche Arbeiten kritisch im Plenum, argumentieren methodische Entscheidungen und Interpretationen fachlich fundiert, reflektieren unterschiedliche Sichtweisen und übernehmen Verantwortung für einen sachlichen, evidenzbasierten wissenschaftlichen Austausch im fachlichen Kontext von Pathologie und Zytologie.

    Lehrmethode

    • Präsentationen durch Studierende
    • Interaktive Diskussionen im Plenum
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit
    • Kritische Analyse wissenschaftlicher Publikationen
    • Blended Learning
    • Reflexionsrunden

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Modul Makroskopie vertiefend

    Makroskopie vertiefend

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden planen den systematischen Zuschnitt aufwändiger, großer Präparate (z.B. Konus-, Prostatektomie-, Mammatumorresektate, Hautpräparate), führen diesen fachgerecht durch und setzen die standardisierte Fotodokumentation anhand festgelegter Kriterien qualitätsgesichert um.

    • Die Studierenden dokumentieren Makrobefunde strukturiert auf Basis von Templates und belegen ihre Zuschnittentscheidungen einschließlich der abgeleiteten histologischen Folgeschritte mit nachvollziehbaren Kriterien.

    • Die Studierenden korrelieren makroskopische Befunde mit den resultierenden mikroskopischen Bildern und dem pathologischen Befundbericht, reflektieren die Grenzen der Makroskopie und kommunizieren ihre Ergebnisse adressatengerecht unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen.

    2 SWS
    5 ECTS
    Zuschnittsystematik - vertiefend | ILV

    Zuschnittsystematik - vertiefend | ILV

    2 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Praxis der Makroskopie    
    Systematische Orientierung und Zuschnittplanung von aufwändigeren und größeren Präparaten (Konuspräparate, Prostatektomiepräparate, Mammatumorresektate, Hautpräparate)         
    Teilbearbeitung und Mitarbeit bei komplexen Fällen, seltenen Resektionen und Besonderheiten                                                                                (Kenntnis der Bearbeitung und Zusammenarbeit mit Patholog*innen)
    Standardisierte Fotodokumentation und Einbindung in digitale Befundsysteme
    Erstellung von Makroskopiebeschreibungen nach Templates 
    Fehlerquellenanalyse und Qualitätssicherung 
    Diskussion makroskopischer Befunde und weitere histologische Schritte
    Korrelation makroskopischer Befunde mit den resultierenden mikroskopischen Bildern und dem finalen pathologischen Befundbericht
    Grenzen der Makroskopie 
    Interdisziplinäre Zusammenarbeit
    •    Rechtliche Rahmenbedingungen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und beurteilen komplexe makroskopische Präparate (u. a. Konus-, Prostatektomie-, Mammatumor- und Hautresektate), wählen geeignete Zuschnitt- und Bearbeitungsstrategien und reflektieren kritisch die Grenzen der Makroskopie unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und qualitätssichernder Vorgaben.

    • Die Studierenden führen eigenständig die strukturierte makroskopische Bearbeitung komplexer und seltener Präparate durch, indem sie standardisierte Fotodokumentationen erstellen, Makroskopiebeschreibungen anhand von Templates verfassen, Fehlerquellen identifizieren und analysieren sowie makroskopische Befunde mit mikroskopischen Ergebnissen und dem finalen pathologischen Befund korrelieren.

    • Die Studierenden arbeiten verantwortungsvoll in interdisziplinären Teams, diskutieren makroskopische Befunde mit Patholog*innen, leiten daraus weitere histologische Schritte ab, bewerten die eigene Bearbeitung im Kontext der Gesamtbefundung und übernehmen Mitverantwortung für die Qualität und Nachvollziehbarkeit diagnostischer Prozesse.

    Lehrmethode

    Praktische Übungen am Demonstrationsmaterial
    Arbeiten mit Standard-Templates & Protokollen
    Online-VO
    Fallarbeit

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    5 ECTS
    Modul Case Management

    Case Management

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden planen und steuern die Stufendiagnostik fallbezogen, analysieren die Ergebnisse jeder Stufe und begründen die nächsten diagnostischen Schritte.

    • Die Studierenden integrieren Erkenntnisse aus relevanten Disziplinen, gewichten widersprüchliche Informationen und konsolidieren diese zu einem kohärenten Befundbild.

    • Die Studierenden leiten für unterschiedliche medizinische Fragestellungen evidenzbasierte diagnostische Beurteilungen und Empfehlungen ab und dokumentieren diese adressatengerecht.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    0.5 SWS
    5 ECTS
    Theoretische Grundlagen Casemanagement | SE

    Theoretische Grundlagen Casemanagement | SE

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Definition & Zielsetzung des Case Managements
    Intradisziplinär vs. interdisziplinär Fallkoordination
    Stufendiagnostik (HE → Spezialfärbungen → IHC → IHS)
    verschiedene Modelle des Case Managements
    verschiedene Prozessphasen des Case Managements
    Rechtliche Grundlagen: Datenschutz, Akkreditierung, Verantwortung
    Dokumentation & Laborinformationssystem-gestützte Fallführung
    Einführung in interprofessionelle Entscheidungsprozesse

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren Definition, Zielsetzung und Modelle des Case Managements, differenzieren intra- und interdisziplinäre Formen der Fallkoordination und ordnen die Stufendiagnostik (HE - Spezialfärbungen - IHC - ISH) als zentrales Steuerungsinstrument diagnostischer Prozesse kritisch ein.

    • Die Studierenden strukturieren diagnostische Fälle entlang verschiedener Prozessphasen des Case Managements, nutzen Laborinformationssysteme zur dokumentations- und qualitätsgesicherten Fallführung, koordinieren diagnostische Schritte effizient und integrieren relevante fachliche und organisatorische Informationen systematisch.

    • Die Studierenden reflektieren rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere Datenschutz, Akkreditierung und Verantwortlichkeiten), beteiligen sich kompetent an interprofessionellen Entscheidungsprozessen, argumentieren diagnostische Priorisierungen fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine transparente, koordinierte und patient*innenorientierte Fallsteuerung im komplexen diagnostischen Setting.

    Lehrmethode

    Vorlesung
    Fallseminare (intra- & interprofessionell)
    Gruppenarbeit & Peer-Review
    Simulationen (zB. Tumorboard)
    Einsatz digitaler Pathologieplattformen

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Intra- und Interprofessionelle Case studies | SE

    Intra- und Interprofessionelle Case studies | SE

    0.5 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    Analyse histologischer Präparate

    Diagnostische Entscheidungswege & Zusatzuntersuchungen

    Qualitäts- und Fehlerquellenanalyse

    Dokumentation

    Entwicklung intradisziplinärer Handlungsempfehlungen

    Zusammenarbeit mit Radiologie, Gynäkologie, Onkologie, Urologie usw.

    - Simulation & Analyse von Tumorboards

    - Präsentation pathologischer Befunde für klinische Entscheidungen

    - Integration von interdisziplinären Befunden

    - Umgang mit widersprüchlichen Befunden

    - Ethische & Patient*innenorientierte Entscheidungslogik

     

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden steuern die fallbezogene Stufendiagnostik durch systematische morphologische Analyse, strukturieren diagnostische Entscheidungswege und begründen die Auswahl evidenzbasierter Zusatzuntersuchungen (z. B. IHC, ISH) auf Basis fachlicher Leitlinien.

    • Die Studierenden integrieren und gewichten komplexe Befunde aus verschiedenen klinischen Fachdisziplinen (z. B. Radiologie, Onkologie) sowie molekulare Daten, um widersprüchliche Informationen methodisch fundiert zu einem kohärenten Befundbild zu konsolidieren.

    • Die Studierenden präsentieren pathologische Befunde strukturiert und adressatengerecht in simulierten Tumorboards und leiten unter Berücksichtigung klinischer Kontexte sowie ethischer Aspekte transparente, patient*innenzentrierte Therapieempfehlungen ab.

    • Die Studierenden identifizieren qualitätsrelevante Fehlerquellen im diagnostischen Ablauf, dokumentieren Entscheidungsprozesse nachvollziehbar gemäß fachspezifischen Standards und übernehmen die Verantwortung für eine konsistente und qualitätsgesicherte Befundinterpretation.

    • Die Studierenden beteiligen sich verantwortungsvoll an interdisziplinären Entscheidungsprozessen, argumentieren diagnostische Priorisierungen fachlich fundiert und übernehmen Mitverantwortung für die Standardisierung klinischer und methodischer Schnittstellen.

    Lehrmethode

    Vorlesung
    Fallseminare (intra- & interprofessionell)
    Gruppenarbeit & Peer-Review
    Simulationen (zB. Tumorboard)
    Einsatz digitaler Pathologieplattformen

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    4 ECTS
    Modul Histopathologische Methoden vertiefend

    Histopathologische Methoden vertiefend

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe histotechnische Verfahren (spezielle Mikrotomie mit Vibratom, Elektronenmikroskopie, Knochenhistologie, Kunstharzeinbettung) und entwickeln auf Basis wissenschaftlicher Standards Validierungs- und Verifizierungsstrategien für neue Färbemethoden und Antikörper.

    • Die Studierenden konzipieren diagnostische IHC Panels durch begründete Auswahl und Kombination immunhistochemischer Marker für spezifische klinische Fragestellungen anhand transparenter Qualitätskriterien.

    • Die Studierenden sichern die Prozessqualität in der Gewebe und Zellverarbeitung (Biobank Management, Clearing, Zellisolation, Imaging Mass Cytometry) durch evidenzbasierte Verfahrensauswahl, standardisierte Durchführung und adressatengerechte Dokumentation.

    Prüfungsmethode

    : Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.

    Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.

    Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.

    Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:

     

    Sehr gut: 90–100 %

    Gut: 80–89 %

    Befriedigend: 70–79 %

    Genügend: 60–69 %

    Nicht genügend: < 60 %

     

    In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.

    1 SWS
    5 ECTS
    Spezialverfahren der Geweberverarbeitung und Mikrotomie | ILV

    Spezialverfahren der Geweberverarbeitung und Mikrotomie | ILV

    0.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    Vibratom-Schnitttechnik

    Kunstharzeinbettung: Prinzipien & Verarbeitung

    Knochenhistologie: decalcified / undecalcified

    Thin-Section-Präparation (Elektronenmikroskopie)

    Artefaktanalyse

    Biobank-Management-Richtlinien

    • Gewebeclearing (CLARITY, iDISCO)

    • Zellisolation (LMD, FACS)

    • Imaging Mass Cytometry (Grundlagen)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden evaluieren komplexe histotechnische Spezialverfahren – wie Vibratom-Schnitttechnik, Kunstharzeinbettung, Knochenhistologie und Elektronenmikroskopie – und konzipieren auf Basis wissenschaftlicher Standards zielgerichtete Präparationsstrategien für die ultrastrukturelle Diagnostik.

    • Die Studierenden analysieren und steuern moderne Proben- und Zellaufbereitungstechniken, einschließlich Gewebeclearing, Zellisolation (LMD, FACS) und Imaging Mass Cytometry, um deren Eignung für spezifische experimentelle und diagnostische Fragestellungen evidenzbasiert zu beurteilen.

    • Die Studierenden interpretieren Biobank-Management-Richtlinien unter Berücksichtigung rechtlicher, ethischer und qualitätssichernder Anforderungen und integrieren diese Standards in die strategische Planung translationaler Forschungs- und Diagnostikprojekte.

    • Die Studierenden identifizieren und bewerten präparationsbedingte Artefakte sowie methodische Limitationen komplexer Imaging-Verfahren, leiten korrigierende Maßnahmen ab und übernehmen die Verantwortung für die Sicherstellung der diagnostischen Aussagekraft ultrastruktureller Befunde.

    • Die Studierenden argumentieren den Einsatz innovativer Technologien und bioinformatischer Datenkomplexität fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern und tragen die Mitverantwortung für eine ethisch reflektierte und qualitätsgesicherte Nutzung biologischer Proben im Forschungs- und Diagnostikkontext.

    Lehrmethode

    Laborpraktikum

    Demonstrationsmikrotomie

    Analyse realer Fehlerfälle

    Seminare

    • Demonstrationen

    • Online-Analyse von IMC-Beispielen

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2.5 ECTS
    Validierung, Verifizierung und diagnostische Markersteuerung in der Histopathologie | SE

    Validierung, Verifizierung und diagnostische Markersteuerung in der Histopathologie | SE

    0.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    Titration & Klonvergleich

    Ringversuche

    Dokumentation nach CAP/ISO

    Methodentransfer & Vergleichsstudien

    Paneldesign (z. B. CK7/20, TTF1/PAX8 etc.)

    • Organ- und tumortypische Markerstrategien

    • Bewertung von Markerintensität & Mustern

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Prinzipien des immunhistochemischen Paneldesigns und ordnen organ- sowie tumortypische Markerstrategien systematisch in differenzialdiagnostische Konzepte ein.

    • Die Studierenden konzipieren und adaptieren diagnostische Markerpanels durch die gezielte Auswahl und Kombination immunhistochemischer Klone, um Markerexpressionen hinsichtlich Intensität und Färbemuster methodisch fundiert zu bewerten.

    • Die Studierenden führen systematische Titrationen, Klonvergleiche und Vergleichsstudien durch, dokumentieren diese gemäß internationalen Standards (z. B. CAP, ISO 15189) und beteiligen sich fachgerecht an externen Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Ringversuchen.

    • Die Studierenden bewerten die Übertragbarkeit und Stabilität diagnostischer Methoden, planen Methodentransfers und übernehmen die Verantwortung für eine akkreditierungskonforme Implementierung sowie kontinuierliche Qualitätssicherung im Laboralltag.

    • Die Studierenden integrieren komplexe IHC-Ergebnisse in eine kohärente diagnostische Gesamtbewertung, reflektieren Limitationen von Markerprofilen kritisch und argumentieren ihre Panelentscheidungen fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern.

    Lehrmethode

    Seminar

    Kleingruppenvalidierungsprojekt

    Fallbasiertes Training

    • Digitale IHC-Annotationen

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2.5 ECTS
    Modul Molekularpathologie vertiefend

    Molekularpathologie vertiefend

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und bewerten molekularpathologische Befunde (z.B. Next-Generation Sequencing, Tumormutationslast, Mikrosatelliteninstabilität, homologe Rekombinationsdefizienz, Liquid Biopsy) kritisch.

    • Die Studierenden leiten aus den analysierten Befunden patient*innenorientierte Therapieoptionen ab und begründen ihre Auswahl.

    • Die Studierenden integrieren molekularpathologische Daten in interdisziplinäre Tumorboards und begründen diagnostische Entscheidungen evidenzbasiert.

    1 SWS
    5 ECTS
    Integrierte Molekulardiagnostik | ILV

    Integrierte Molekulardiagnostik | ILV

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Variant Calling (SNVs/Indels), CNVs, Genfusionen; TMB, MSI, HRD

    Liquid Biopsy (ctDNA/CTCs): Nachweisgrenzen, Sensitivität/Spezifität; Vergleich zur Gewebebiopsie

    FFPE‑basierte Verfahren: Spatial Transcriptomics, Multiplex‑IHC (6–9‑plex), scRNA‑seq (Einordnung, Basis‑Workflows)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe NGS-Ergebnisse (SNVs/Indels, CNVs, Genfusionen) und erläutern deren bioinformatische sowie biologische Grundlagen im onkologischen Kontext.

    • Die Studierenden berechnen und interpretieren TMB, MSI und HRD, bewerten die methodische Robustheit und leiten kontextualisierte diagnostische Entscheidungen ab.

    • Die Studierenden vergleichen Liquid-Biopsy-Befunde (ctDNA/CTCs) mit Gewebediagnostik, beurteilen Sensitivität/Spezifität und integrieren räumliche und molekulare Gewebedaten (Multiplex IHC/Spatial/scRNA-seq) zu einer kohärenten Befundinterpretation.

    Lehrmethode

    Datensatz‑Übungen (IGV/Pipelines), fallbasierte Interpretation

    Kurzlabore/Simulationen (Multiplex/Spatial), R/Python‑Mini‑Workflows

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Befunderstellung & Tumorboard-Praxis | ILV

    Befunderstellung & Tumorboard-Praxis | ILV

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Strukturierte Befunde (CAP/ESMO/NCCN‑Mindestangaben), Umgang mit VUS/unklaren Ergebnissen

    Adressatengerechte Kommunikation; Entscheidungsbegründung im Tumorboard

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erstellen strukturierte, klare und nachvollziehbare molekularpathologische Befunde gemäß internationalen Mindeststandards und trennen Ergebnisse, Interpretation und Limitationen.

    • Die Studierenden kommunizieren Befunde adressatengerecht, begründen diagnostische Entscheidungen evidenzbasiert und priorisieren klinisch relevante Informationen im Tumorboard.

    • Die Studierenden reflektieren Unsicherheiten, Risiken und VUS, dokumentieren Konsequenzen transparent und übernehmen Verantwortung für die qualitätsgesicherte Umsetzung diagnostischer Entscheidungen.

    Lehrmethode

    Analyse realer Befunde/Leitlinien, Schreibwerkstatt mit Peer‑Review

    Rollenspiel „Mini‑Tumorboard“ mit Fallkonsensus

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS

    Unterrichtszeiten
    1 mal pro Monat geblockt in Präsenz:

    • Donnerstag nachmittags
    • Freitag und Samstag ganztägig
       


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in des Akademischen Hochschullehrgangs Histopathologie stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen – auch auf globaler Ebene. Zudem können Sie Ihre bereits erworbenen Kompetenzen direkt im a.o. Masterstudium (CE) Health Studies einbringen: Die 60-ECTS-Spezialisierung gemäß MTD-Gesetz (§43) lässt sich nahtlos zum Masterprogramm mit insgesamt 120 ECTS ausbauen.

    Mit dem Abschluss positionieren Sie sich als hochqualifizierte Schlüsselfigur in der diagnostischen Kette. Sie verfügen über das fundierte Wissen, um komplexe Laborprozesse nicht nur technisch sicher durchzuführen, sondern diese auch wissenschaftlich zu validieren und strategisch zu leiten. Als akademische Fachexpertin eröffnen sich Ihnen neue Verantwortungsbereiche in der personalisierten Medizin und der digitalen Diagnostik.

    • Klinische Institute: Universitätskliniken und Schwerpunktkrankenhäuser mit eigenen Pathologie-Abteilungen

    • Private Labore: Spezialisierte Facharztpraxen und überregionale diagnostische Verbundzentren

      • Pharmaindustrie: Unternehmen im Bereich Biomarker-Entwicklung und klinische Studien (Companion Diagnostics)

      • Forschung und Wissenschaft: Medizinische Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (Onkologie/Genetik)

        Weiterführende Master

        Studieren einfach gemacht

        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Bücher und Laptop
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer@HCW
        >

        Vier Personen sitzen in einem kleinen, ruhigen Raum auf Bodenkissen und beschäftigen sich gemeinsam mit einem großen rosafarbenen Stofftier sowie Kopfhörern und technischen Geräten.
        6. März 2026

        Lernen, wo Logopädie wirkt

        Logopädie-Studierende setzten im Rahmen einer Lehrveranstaltung ihr Wissen in drei unterschiedlichen Schwerpunkten direkt in der Praxis um: im Kindergarten, auf der Demenzstation und im Stimmtraining.

        • Gesundheitswissenschaften

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Laboratorien des niedergelassenen Bereichs, mit der Medizinischen Universität Wien und europäischen Hochschulen, dem Berufsverband biomed austria und Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Praxislernphasen, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Plattform Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Die Aktivitäten des Forschungszentrums Gesundheitswissenschaften beschäftigen sich mit…

        Testprojekt

        Leitung: Bernd Wacke


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        Kontakt

        Studienprogrammleitung

        Administration

        Andreas Moser

        Favoritenstraße 226, D.1.33 (Gebäudeübersicht)
        1100 Wien

        +43-1-6066877-4130
        histopathology@hcw.ac.at

        Öffnungszeiten
        Donnerstag und Freitag
        14.00 - 17.00 Uhr

        Lehrende und Forschende

         

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