Akademischer Hochschullehrgang

Funktionsdiagnostik*

Funktionsdiagnostik*

berufsbegleitend

 

Funktionsdiagnostik*

Der Akademische Hochschullehrgang Funktionsdiagnostik qualifiziert Sie für die evidenzbasierte Analyse und Lösung komplexer diagnostischer sowie therapeutischer Fragestellungen in der pulmologischen, schlafmedizinischen, kardiologischen und neurologischen Funktionsdiagnostik. Wissenschaftlich fundierte Inhalte, moderne Lehrmethoden und praxisnahes Arbeiten mit zeitgemäßer Ausstattung verbinden Innovation mit klinischer Expertise. Dank flexibler Lernformate und geringem Präsenzanteil lässt sich der Lehrgang optimal berufsbegleitend absolvieren.

Department
Gesundheitswissenschaften

Highlights

  • Fachspezifische Vertiefungen in Kardiologie, Pneumologie und Neurologie

  • Schlafmedizinische Diagnostik

  • Ultraschall

  • Modernste Forschungs- und Laborinfrastruktur

  • Nahtloser Ausbau zum Master (CE) Health Studies möglich

     

    Facts

    Abschluss

    Akademische*r Expert*in in Funktionsdiagnostik

    Studiendauer
    2 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Lehrgangsbeitrag

    Einmalzahlung € 7.350,-1

    + ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote2

    ECTS
    60 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Wintersemester 2026/27

    01. März 2026 - 15. Juni 2026

    Studienplätze

    18

    Alternativmodell für Semesterraten auf Anfrage 
    2 Die anfallenden Kosten sind abhängig von den gewählten Zusatzangeboten der Hochschule Campus Wien, etwa für Arbeitskleidung, Lizenzen, Tutorien oder Exkursionen.
    * Vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien bzw. die AQ Austria.


    Vor dem Studium

    Der Hochschullehrgang richtet sich an Biomedizinische Analytiker*innen in der Funktionsdiagnostik, die ihr Wissen gezielt vertiefen, erweitern und auf ein neues fachliches Niveau heben möchten. Er eröffnet zugleich neue Perspektiven für alle, die eine Spezialisierung oder einen beruflichen Wechsel innerhalb der Funktionsdiagnostik anstreben. Wenn Sie Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und an evidenzbasierter klinischer Praxis mitbringen, bietet Ihnen der Hochschullehrgang den idealen Rahmen zur Weiterentwicklung Ihrer diagnostischen Kompetenzen.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Fachlich tiefer. Beruflich weiter.

    Fundierte, praxisnahe Vertiefung und Spezialisierung mit klarer fachlicher Profilbildung.

    Wissenschaft trifft Anwendung

    Aktuelle Forschung, moderne Didaktik und digitale Lernformate verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientiertem Lernen.

    Weiterbilden ohne Kompromisse

    Dank geringen Präsenzzeiten und hohem Online-Anteil lässt sich der Lehrgang optimal mit Beruf und Privatleben vereinbaren – flexibel, planbar und praxisnah.

    Fachliche Zugangsvoraussetzung

    Die fachlichen Zugangsvoraussetzungen zum Studium dieses akademischen Hochschullehrgangs sind:

    • Abgeschlossenes Bachelorstudium in der Biomedizinischen Analytik gemäß
      FH-MTD-AV oder
    • Diplom in der Biomedizinischen Analytik gemäß FH-MTD-AV oder
    • ein gleich- oder höherwertiger Abschluss an einer inländischen oder ausländischen
      postsekundären bzw. tertiären Bildungseinrichtung im Bereich Biomedizinische
      Analytik.

    Bei Vorlage eines postsekundären Bildungsabschlusses (z.B. Diplom) muss zusätzlich

    • eine allgemeine Universitätsreife, nachgewiesen durch ein
      • österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
      • österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
      • gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    • oder alternativ dazu facheinschlägige Zusatzprüfungen in Deutsch (B2) nachgewiesen werden.

    Weitere Voraussetzungen

    • Zusätzlich muss eine aufrechte Registrierung im Gesundheitsberuferegister nachgewiesen werden.

    Sprachliche Zugangsvoraussetzung

    Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens

    • Deutsch - Niveau B2.

    Beglaubigung ausländischer Dokumente

    Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.

    Übersetzung Ihrer Dokumente

    Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.

    Online-Bewerbung – Dokumente hochladen

    Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.

    Bewerber*innen mit deutscher Fachhochschulreife

    Die deutsche Fachhochschulreife entspricht formal nicht der österreichischen allgemeinen Universitätsreife. Ob der Zugang zum Bachelorstudium über eine einschlägige berufliche Qualifikation möglich ist und welche Zusatzprüfungen dafür abzulegen sind, entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung nach Überprüfung der Bewerbungsunterlagen im Zuge des Aufnahmeverfahrens. Bitte wählen Sie in Ihrer Online-Bewerbung beim Auswahlfeld „Fachliche Zugangsvoraussetzung“ den Punkt „Ausländische beschränkte Reifeprüfung“ aus.

    Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.

    Dokumente für Ihre Online-Bewerbung

    Identitätsnachweis

    • Reisepass oder
    • Personalausweis oder
    • österreichischer Führerschein (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich) oder
    • Aufenthaltstitel (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich)

    Staatsbürgerschaftsnachweis

    Ein Staatsbürgerschaftsnachweis ist nur erforderlich, wenn Sie als Identitätsnachweis einen österreichischen Führerschein oder Aufenthaltstitel hochgeladen haben. Bei ausländischen Dokumenten bitte gesammelt in einer Datei hochladen:

    • Scan des Originaldokuments und
    • Beglaubigung (sofern notwendig - hier informieren) und
    • deutsche oder englische Übersetzung eines*einer allgemein beeidigten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher*in (sofern Originaldokument weder auf Deutsch noch Englisch verfasst ist)

    Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend

    • z.B. Heiratsurkunde

    Nachweis über die Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzung

    • Diplom- oder Bachelorurkunde eines Studiums der Biomedizinischen Analytik (gemäß FH-MTD-AV) bzw. gleich- oder höherwertiger Abschluss (Details entnehmen Sie bitte dem Reiter Zugangsvoraussetzungen oben) und
    • Nachweis über Registrierung im Gesundheitsberuferegister

    Wenn Sie Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, laden Sie bitte einen Nachweis über alle bisher im Zuge des facheinschlägigen Studiums absolvierten Lehrveranstaltungen inkl. ECTS-Credits hoch.


    Nachweis über die Registrierung im Berufsregister

    Nachweis über die aufrechte Registrierung im Gesundheitsberuferegister


    Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch


    Motivationsschreiben auf Deutsch


    Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend

    • Details im Reiter "Ausländische Dokumente und Abschlüsse"

    Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an die Administration Ihres Studienprogramms nach.

    Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.

    Das Aufnahmeverfahren besteht aus 2 Stufen. 

    Formalprüfung

    Die erste Stufe ist Ihre Online-Bewerbung. Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Erfüllung der formalen Zugangsvoraussetzungen überprüft. Der zweite Schritt ist ein persönliches Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten. 

    Aufnahmegespräch

    Im nächsten Schritt findet ein strukturiertes Aufnahmegespräch statt. Dabei wird ein Dokumentationsbogen verwendet, um die Ausbildungs- und Berufsmotivation der Bewerber*innen zu erfassen. 

    Es wird die fachliche und soziale Qualifikation bewertet, einschließlich Motivation, Klarheit der Zielvorstellungen, Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass das Qualitätsprofil des Lehrgangs für die Studierenden gewahrt bleibt und das Risiko eines Studienabbruchs reduziert wird. Das Gespräch kann bei Bedarf auch online mittels Video-Call durchgeführt werden. 

    Die Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach Kriterien, die im Rahmen des Aufnahmegesprächs erhoben werden. Die Bewertungen werden gemäß den festgelegten Kriterien nachvollziehbar dokumentiert.
    Die Auswahlkriterien sind ausschließlich fachbezogen. 

    Informieren Sie sich über Studieninhalte und Ablauf des Studienprogramms, auch Fragen zu Voraussetzungen und zur Bewerbung werden beantwortet.

    Termine

    • Donnerstag, 23.4.2026, 18.00 Uhr
    • Mittwoch, 20.5.2026, 18.00 Uhr
    • Freitag, 12.6.2026, 17.00 Uhr
    • Dienstag, 30.6.2026, 17.00 Uhr

    Zur Teilnahme treten Sie mit dem Zoom-Link bei, für alle Termine gilt derselbe Link. (Link: https://hcw-ac-at.zoom.us/j/99069263976)

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben? Vereinbaren Sie mit der Administration des Studienprogramms (func-dia@hcw.ac.at) einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin mit der Studienprogrammleiterin Elis Godaj via Zoom.  
     


    Im Studium

    Die Hochschule Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. Als einzige Hochschule in Österreich bildet die Hochschule Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund.

    Moderne Infrastruktur und fachliche Community

    Auch mit dem Berufsverband biomed austria arbeiten wir eng zusammen. Fachveranstaltungen wie die Jahrestagung der Biomedizinischen Analytiker*innen finden regelmäßig in unserem Haus statt. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie auch von unserer modernen Infrastruktur, zu der L2-Labors (Labors der Sicherheitsstufe 2) gehören. Darüber hinaus erhalten Sie Zugang zu einer disziplinenübergreifenden fachlichen Community. Ein großes Potenzial liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. 

    Große Bandbreite an Funktionsuntersuchungen

    Im Akademischen Hochschullehrgang Funktionsdiagnostik erwerben Sie vertiefte Kompetenzen in der Durchführung, Analyse und Interpretation kardiologischer, pneumologischer, neurologischer und schlafmedizinischer Funktionsuntersuchungen – von Ruhe- und Belastungsdiagnostik bis hin zur Abklärung komplexer Funktionsstörungen. Darüber hinaus befassen Sie sich mit dem sicheren Einsatz, der Kalibrierung und der digitalen Vernetzung funktionsdiagnostischer Systeme und vertiefen Ihre Fähigkeiten in der interdisziplinären Zusammenarbeit an diagnostischen Schnittstellen. Im Rahmen von Journal Clubs und praxisorientierten Projektarbeiten entwickeln Sie eigene Fragestellungen aus der Funktionsdiagnostik, werten Ihre Ergebnisse methodisch aus und präsentieren Ihre Ergebnisse in fachlichen Diskussionsformaten, wodurch Sie wissenschaftliches Arbeiten mit innovativen Ansätzen verbinden.

    • Gezielte Vertiefungen und unterschiedlichen funktionsdiagnostischen Bereichen
    • Zeitgemäße Inhalte und Methoden sowie praktische Übungen
    • Wissenschaft, Forschung und Ethik: Von der Idee zur Publikation – Simulation von Forschungsprojekten und Teilnahme an Journal Clubs.
    • Management und Recht: Vertiefung in das MTD-Gesetz, Qualitätsmanagement nach ISO 15189 und die strategische Planung der Freiberuflichkeit.

    Modul Repetitorien Anatomie, Physiologie, Histologie, Pathologie

    Repetitorien Anatomie, Physiologie, Histologie, Pathologie

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr anatomisches Grundlagenwissen zu Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus, interpretieren dabei kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen – aufbauend auf Anatomie- und Physiologiegrundlagen – ihr Verständnis des Stellenwerts der Pathologie für die medizinische Diagnostik von Erkrankungen.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Vernetzung ihrer Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.

    • Die Studierenden wiederholen systematisch, festigen ihr Wissen zu physiologischen Vorgängen und beschreiben Regelkreise und Struktur-Funktions-Beziehungen (z.B. HerzKreislauf, Atmung, Renale Regulation)

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zu Zellaufbau sowie zu Gewebe und Organstrukturen, analysieren kritisch StrukturFunktionsZusammenhänge und ordnen histologische und funktionelle Befunde begründet ein.

    • Die Studierenden orchestrieren ihren Studienstart, indem sie belastbare Lernnetzwerke am Lernort etablieren (Rollen, Kommunikationskanäle, Kollaborationsregeln), einen Semester- und Workloadplan ableiten, sowie ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung konfigurieren.

    1 SWS
    5 ECTS
    Studium starten | SE

    Studium starten | SE

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in das Studium und die Lernumgebung
    • Überblick über Curriculum und Studienablauf
    • ECTS-System und Workload-Planung
    • Meilensteinplanung und Semesterstruktur
    • Risikomanagement und Pufferzeiten im Studienplan
    • Team-Building und Kommunikationsregeln im Jahrgang
    • Einrichtung von Lernnetzwerken und Kollaborationsplattformen
    • Portfolio-Arbeit zur Dokumentation der Fachspezialisierung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden bauen zielgerichtet Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.

    • Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Risiko- und Pufferzeiten), den sie in einer Reflexionsschleife iterativ evaluieren und anpassen.

    • Die Studierenden richten ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung ein.

    Lehrmethode

    • Interaktive Einführungssession
    • Gruppenarbeit / Team-Building
    • Peer-Learning
    • Workshop zur Studienplanung
    • Portfolio-Arbeit
    • Reflexionsrunden
    • Blended Learning (optional für Materialien)

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Anatomie | VO

    Anatomie | VO

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus
    • Wiederholung der anatomischen Grundkenntnisse
    • Struktur-Funktions-Bezüge und deren Interpretation
    • Anatomische Varianten vs. Normbefunde
    • Vernetzung anatomischer Kenntnisse mit medizinisch-therapeutischen Fachbereichen
    • Klinische Relevanz anatomischer Strukturen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen und festigen grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus.

    • Die Studierenden interpretieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.

    • Die Studierenden vernetzen ihre Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.

    Lehrmethode

    • Blended Learning (digitale Module, Selbststudium)
    • Interaktive Lernplattformen
    • Fallbasierte Übungen (Struktur-Funktions-Bezüge)
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    • Aumüller, G., et al.: Anatomie, Duale Reihe, 2. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2010)
    • Platzer, W., et al.: Taschenatlas Anatomie  12. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2018)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Pathologie | VO

    Pathologie | VO

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Krankheitsursachen und zugrunde liegende Mechanismen (Ätiologie, Pathogenese)
    • Analyse von Ätiologie-Wirkpfaden
    • Morphologische Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen
    • Interpretation histologischer und bildgebender Befunde
    • Klassifikation pathologischer Muster (z. B. Nekroseformen, Dysplasiegrade)
    • Verknüpfung pathologischer Veränderungen mit diagnostischen Ergebnissen
    • Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen
    • Auswahl diagnostischer und therapeutischer Optionen aus Leitlinien

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr Verständnis von Krankheitsursachen und zugrunde liegenden Mechanismen, analysieren kritisch ÄtiologieWirkpfade.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen Wissen zur Pathogenese und zu morphologischen Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen, interpretieren histologische und bildgebende Befunde, klassifizieren Muster (z.B. Nekroseformen, DysplasieGrade) anhand definierter Kriterien.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen die Beurteilung der Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen, wählen fallbezogen diagnostische und therapeutische Optionen aus Leitlinien aus und argumentieren die Auswahl nachvollziehbar.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen die Verknüpfung zwischen pathologischen Veränderungen und diagnostischen Ergebnissen.

    Lehrmethode

    • Vorlesung
    • Fallbesprechungen und interaktive Diskussionen
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Blended Learning
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit
    • Digitale Bildanalyse 

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    • Böcker, W. et al: Lehrbuch Pathologie, 6. Auflage (Elsevier, München, 2019);
    • Riede, U.-K. et al: Allgemeine und spezielle Pathologie, 2. Auflage (Springer, Berlin, 2017)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Physiologie | VO

    Physiologie | VO

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Grundbegriffe der Physiologie
    • Aufbau und Funktion des menschlichen Organismus
    • Physiologische Prozesse in den Organsystemen
    • Struktur-Funktions-Beziehungen
    • Anatomische Varianten und deren funktionelle Bedeutung
    • Verknüpfung physiologischer Grundlagen mit diagnostischen Anwendungen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen die grundlegenden Parameter zu Aufbau und Funktion des menschlichen Organismus.

    • Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die interdisziplinäre Einordnung der Physiologie. Sie leiten den Stellenwert innerhalb der medizinisch, diagnostisch therapeutischen Gesundheitsberufe ab.

    • Die Studierenden wiederholen und festigen physiologische Grundlagen unter Berücksichtigung der Anforderungen der professionsspezifischen Diagnostik.

    Lehrmethode

    • Vorlesung
    • Interaktive Diskussionen
    • Blended Learning (digitale Module + Präsenz)
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit
    • Fallbeispiele zur Anwendung physiologischer Prinzipien

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    • Silbernagl, S., et al: Physiologie. 9. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2019)
    • Silbernagl, S., Despopoulos, A.: Taschenatlas Physiologie. 9. Auflage (Thieme, Stuttgart, 2018)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 ECTS
    Modul Wissenschaftliches Arbeiten

    Wissenschaftliches Arbeiten

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren praxis- oder theoriebezogene Problemstellungen kritisch und entwickeln daraus überprüfbare, theoretisch fundierte und forschungsleitende Fragestellungen als Ausgangspunkt für evidenzbasierte Recherche- und Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden können Literatur zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Fragestellung durch Recherche in fachbezogenen Datenbanken – mit oder ohne KI-Tools – gezielt finden.

    • Die Studierenden können kurze, strukturierte Zusammenfassungen der besten verfügbaren Evidenz zu einer klinischen Fragestellung erstellen. Diese sogenannten Critically Appraised Topics basieren auf nachvollziehbaren Bewertungsverfahren und Unterstützen fundierte Entscheidungen in der Praxis.

    • Die Studierenden sind in der Lage, Prinzipien und Bewertungsverfahren (z.B. GRADE) der gesundheitswissenschaftlichen Evidenzbasierung zu erläutern und kritisch zu reflektieren.

    Prüfungsmethode

    : Portfolio (Einzelarbeit) mit Erstellung eines Critically Appraised Topic (CAT) inklusive begründeter Fragestellung, dokumentierter Literaturrecherche, strukturierter Evidenzzusammenfassung und reflexiver Darstellung des methodischen Vorgehens.

    1 SWS
    5 ECTS
    Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche | SE

    Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche | SE

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Ableitung und Begründung wissenschaftlicher Fragestellungen
    • Strukturierung von Forschungsfragen (z. B. PICO)
    • Systematische Literaturrecherche in fachspezifischen Datenbanken
    • Kritische Auswahl und Dokumentation relevanter Literatur
    • Reflexion von Chancen und Limitationen KI-gestützter Recherche

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden formulieren aus praxis- oder theoriebezogenen Problemstellungen klar strukturierte wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen und begründen deren Relevanz im jeweiligen fachlichen Kontext.

    • Die Studierenden planen und führen gezielte Literaturrecherchen in fachspezifischen Datenbanken durch und reflektieren den Einsatz KI-gestützter Recherchetools hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Bias und Limitationen.

    • Die Studierenden begründen die Auswahl relevanter Fachliteratur in Bezug auf die jeweilige Fragestellung und dokumentieren ihren Recherche- und Auswahlprozess transparent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder systematische Evidenzsynthese.

    Lehrmethode

    • Problemorientiertes Lernen
    • Forschendes und selbstgesteuertes Lernen
    • Angeleitete Literaturrechercheübungen
    • Moderiertes Peer-Learning
    • Reflexionsaufgaben / Lernjournal

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    • Ritschl, V., Weigl, R. und Stamm, T.: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Verstehen, Anwenden, Nutzen für die Praxis. 1. Auflage (Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2016).
    • Niedermair, K.: Recherchieren und Dokumentieren. 1. Auflage (Huter & Roth KG, Wien, 2010).

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Evidenzbasierte Praxis und Critically Appraised Topic | SE

    Evidenzbasierte Praxis und Critically Appraised Topic | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen evidenzbasierter Praxis
    • Evidenzhierarchien und Studiendesigns
    • Kritische Bewertung wissenschaftlicher Studien
    • Bewertungsverfahren der Evidenz (z. B. GRADE)
    • Erstellung strukturierter CATs
    • Ableitung praxisrelevanter Schlussfolgerungen und kritische Reflexion der Evidenzqualität

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erläutern und reflektieren die Grundprinzipien evidenzbasierter Praxis sowie die Aussagekraft unterschiedlicher Evidenzarten im Kontext klinischer und professionsspezifischer Fragestellungen.

    • Die Studierenden schätzen die methodische Qualität und Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Studien anhand vorgegebener Kriterien ein und legen ihre Beurteilung nachvollziehbar dar.

    • Die Studierenden erstellen ein Critically Appraised Topic (CAT) zu einer klar definierten Fragestellung, in dem relevante Evidenz strukturiert zusammengefasst und als begründete Entscheidungsunterstützung für den jeweiligen Praxiskontext dargestellt wird.

    Lehrmethode

    • Strukturierte Literaturdiskussion
    • Guided Critical Appraisal
    • Projektorientiertes Lernen (CAT-Erstellung)
    • Selbstgesteuertes Lernen
    • Präsentations- und Feedbackformate
    • Kollegiales Peer-Feedback

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Modul Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung

    Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Anamnesesituationen, identifizieren kommunikative Herausforderungen und reflektieren kritisch deren Einfluss auf die diagnostische Entscheidungsfindung.

    • Die Studierenden wenden fortgeschrittene Gesprächsführungstechniken in simulierten und realen klinischen Settings an, passen ihr Vorgehen adressatengerecht an und evaluieren den Verlauf hinsichtlich Verständlichkeit, Empathie und Zielorientierung.

    • Die Studierenden entwickeln innovative Konzepte zur Verbesserung der patient*innenzentrierten Kommunikation, begründen diese wissenschaftlich und diskutieren deren Relevanz für die Weiterentwicklung professioneller Praxisstandards.

    1 SWS
    5 ECTS
    Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung | ILV

    Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung | ILV

    1 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Datenerfassung-Dokumentation, Anamnese usw.,
    Rollenspiele, Fallbeispiele

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Anamnesesituationen im klinisch-diagnostischen Kontext, identifizieren kommunikative Herausforderungen und bewerten deren Einfluss auf die diagnostische Entscheidungsfindung sowie den weiteren klinischen Prozess.

    • Die Studierenden entwickeln strukturierte, adressatengerechte Anamnesestrategien, indem sie gezielt Gesprächsführungs- und Fragetechniken auswählen, deren Anwendung im patient*innenzentrierten Setting begründen und deren diagnostischen Mehrwert reflektieren.

    • Die Studierenden evaluieren die Qualität von Anamnesegesprächen anhand wissenschaftlich fundierter Kommunikationsmodelle und werten Faktoren wie Verständlichkeit, Empathie, Beziehungsgestaltung, Gesprächsleitung und nonverbale Signale systematisch aus.

    • Die Studierenden entwickeln innovative, evidenzbasierte Kommunikations- und Anamnesekonzepte zur Qualitätsverbesserung in der funktionsdiagnostischen Praxis und argumentieren deren Bedeutung für professionelle Standards, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Patient*innenorientierung.

    Lehrmethode

    E-Learning, Blended-Learning/ Darbietende und aktivierende Form, Flipped Classroom

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Praktische Prüfung und Reflexionsgespräch

     

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    5 ECTS
    Modul Kardio-, Pulmo-, Neurologische Grundlagen

    Kardio-, Pulmo-, Neurologische Grundlagen

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren kardio-pulmologische, neurologische und schlafmedizinische Untersuchungsverfahren kritisch und vergleichen deren diagnostische Aussagekraft in komplexen klinischen Kontexten.

    • Die Studierenden planen und führen spezialisierte Untersuchungsprotokolle eigenständig durch, interpretieren die erhobenen Befunde evidenzbasiert und leiten daraus differenzierte diagnostische Schlussfolgerungen und Folgeuntersuchungen ab.

    • Die Studierenden reflektieren aktuelle wissenschaftliche Studien zu den genannten Untersuchungsmethoden, evaluieren deren klinische Relevanz und entwickeln innovative Ansätze zur Weiterentwicklung diagnostischer Standards.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Kardio-, Pulmo-, Neurologische Grundlagen | ILV

    Kardio-, Pulmo-, Neurologische Grundlagen | ILV

    1.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Widerholung der Inhalte der ILV Funktionsdiagnostik im Bachelorstudium, zusätzlich BGA

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren die methodischen Grundlagen von Bodyplethysmographie, Elektroenzephalogramm, Elektrokardiogramm und Blutgasanalyse und bewerten deren diagnostische Aussagekraft anhand definierter Qualitäts- und Interpretationskriterien.

    • Die Studierenden führen Bodyplethysmographie-, Elektroenzephalogramm und Elektrokardiogramm-Messungen unter Berücksichtigung von Sicherheitsstandards, Indikationen und Kontraindikationen selbstständig durch und evaluieren die resultierenden Befunde im Hinblick auf typische pathologische Muster.

    • Die Studierenden vergleichen kardiale, pulmonale und neurologische Krankheitsbilder hinsichtlich ihrer diagnostischen Leitbefunde und leiten klinisch relevante Zusammenhänge zwischen Pathophysiologie und Messergebnissen kritisch ab.

    • Die Studierenden beurteilen indikationsspezifische Einsatzmöglichkeiten der drei Messverfahren und treffen begründete Entscheidungen zur diagnostischen Vorgehensweise in komplexen, multidisziplinären Fragestellungen.

    Lehrmethode

    Skripten, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Modul Patient*innensicherheit, -management und Ergonomie

    Patient*innensicherheit, -management und Ergonomie

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Situationen der Patient*innen-Sicherheit, identifizieren ergonomische Risikofaktoren und reflektieren deren Auswirkungen auf Qualität und Versorgungsergebnisse.

    • Die Studierenden wenden fortgeschrittene Methoden des Risiko- und Fehlermanagements in simulierten Settings an, entwickeln evidenzbasierte Präventionsstrategien und evaluieren deren Wirksamkeit im interdisziplinären Kontext.

    • Die Studierenden konzipieren innovative ergonomische und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der Patient*innen-Sicherheit, begründen diese wissenschaftlich und diskutieren deren Relevanz für nachhaltige Praxisstandards.

    1 SWS
    5 ECTS
    Ergonomie | ILV

    Ergonomie | ILV

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Patient*innen- Lagerung, ergonomisches Arbeiten

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren ergonomische Prinzipien und bewerten deren Bedeutung für sichere und effiziente Patient*innenlagerung in unterschiedlichen klinischen Situationen.

    • Die Studierenden reflektieren Risiken und Belastungsfaktoren für Patient*innen und Personal bei Lagerungsprozessen und argumentieren evidenzbasierte Lösungsansätze.

    • Die Studierenden wenden fortgeschrittene Techniken der Patient*innenlagerung unter Berücksichtigung ergonomischer Standards praktisch an und evaluieren deren Effektivität hinsichtlich Sicherheit und Komfort.

    • Die Studierenden entwickeln praxisorientierte Konzepte zur Optimierung von Lagerungsabläufen und Qualitätsverbesserung.

    • Die Studierenden diskutieren den Einsatz technischer Hilfsmittel und digitaler Assistenzsysteme zur Unterstützung ergonomischer Lagerung und transferieren deren Potenzial in klinische Szenarien.

    Lehrmethode

    Blended Learning, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Patient*innensicherheit und -management | VO

    Patient*innensicherheit und -management | VO

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Patient*innen-Aufklärung und Stufendiagnostik, Fehlerquellen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren aktuelle internationale Konzepte und Richtlinien zur Patient*innen-Sicherheit und bewerten deren Anwendbarkeit in unterschiedlichen klinischen und organisatorischen Kontexten.

    • Die Studierenden reflektieren ethische, rechtliche und ökonomische Dimensionen von Sicherheitsstrategien und argumentieren deren Einfluss auf Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen.

    • Die Studierenden entwickeln Kriterien zur Beurteilung von Sicherheitskultur und evaluieren deren Bedeutung für die kontinuierliche Qualitätsverbesserung in interprofessionellen Teams.

    • Die Studierenden konzipieren ein theoretisch fundiertes Modell zur Integration von Risiko- und Fehlermanagement in komplexe Versorgungssysteme und begründen dessen Relevanz für nachhaltige Patient*innen-Sicherheit. 

    • Die Studierenden diskutieren innovative Ansätze wie digitale Technologien oder KI-gestützte Systeme zur Fehlerprävention und transferieren deren Potenzial in praxisorientierte Szenarien.

    Lehrmethode

    E-Learning, Skripten

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Wahlpflichtmodule 1. Semester (5 ECTS nach Wahl)
    Modul Schlafmedizin

    Schlafmedizin

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren polysomnographische und polygraphische Messdaten, bewerten kritisch deren Aussagekraft und leiten differentialdiagnostische Schlussfolgerungen unter Anwendung aktueller Leitlinien ab.

    • Die Studierenden erstellen eigenständig strukturierte Schlafbefunde, integrieren interdisziplinäre Informationen (klinische Anamnese, Labor, apparative Diagnostik) und kommunizieren diagnostische Ergebnisse an medizinische Fachkolleg*innen.

    • Die Studierenden entwickeln und begründen individuelle Basistherapieansätze bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (z. B. CPAP-, APAP-Therapie) unter Berücksichtigung von Patient*innencharakteristika, evaluieren deren Wirksamkeit und reflektieren Anpassungsstrategien im interdisziplinären Behandlungsteam.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    PSG: Durchführung, Interpretation & Therapie  | ILV

    PSG: Durchführung, Interpretation & Therapie  | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    PSG, PG-ableiten, interpretieren, CPAP/APAP Therapie, Maskenanpassungen, BGA und evtl. arterillle Blutabnahme

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden führen polysomnographische Messungen einschließlich Vorbereitung, Ableitung und Qualitätskontrolle selbstständig durch und evaluieren die technische und inhaltliche Aussagekraft der erhobenen Daten anhand definierter Standards.

    • Die Studierenden analysieren polysomnographische Parameter (Schlafstadien, Atmungsereignisse, Arousal-Muster, Effort-Signale) und leiten daraus differenzierte schlafmedizinische Befunde ab, die sie kritisch mit typischen pathophysiologischen Mustern in Verbindung bringen.

    • Die Studierenden beurteilen Indikationen und Grenzen der Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) - und Automatic Positive Airway Pressure (APAP) -Therapie auf Basis klinischer, polysomnographischer und patient*innen bezogener Kriterien und argumentieren Therapieentscheidungen evidenzbasiert.

    • Die Studierenden konfigurieren Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) - und Automatic Positive Airway Pressure (APAP)-Systeme für verschiedene klinische Szenarien, bewerten die Auswirkungen unterschiedlicher Geräteeinstellungen auf Therapieeffektivität und ziehen daraus praxisrelevante Schlussfolgerungen für individuelle Therapieanpassungen.

    • Die Studierenden analysieren und interpretieren arterielle Blutgasanalysen unter Berücksichtigung präanalytischer, analytischer und postanalytischer Einflussfaktoren und bewerten deren diagnostische Aussagekraft gemäß biomedizinischer Richtlinien, um daraus fundierte klinisch-therapeutische Schlussfolgerungen abzuleiten.

    Lehrmethode

    Flipped Classroom, Blended-Learning, Darbietende und
    aktivierende Form, Simulation

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS
    Schlaf - Grundlagen | VO

    Schlaf - Grundlagen | VO

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Physiologie und Pathologien  des Schlafes

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren grundlegende neurophysiologische Mechanismen des Schlafs und bewerten deren Bedeutung für die Entstehung schlafmedizinischer Krankheitsbilder.

    • Die Studierenden differenzieren zentrale Schlafstörungen anhand charakteristischer Symptome, Pathomechanismen und diagnostischer Kriterien und leiten daraus begründete diagnostische Fragestellungen ab.

    • Die Studierenden evaluieren Aufbau, Ablauf und Einsatzmöglichkeiten von polysomnografischen Untersuchungen im Schlaflabor und beurteilen deren Relevanz für verschiedene klinische Szenarien.

    • Die Studierenden begründen indikationsspezifische Entscheidungen über Untersuchungs- und Betreuungsschritte im Schlaflabor und reflektieren dabei fachliche, sicherheitstechnische und organisatorische Anforderungen.

    Lehrmethode

    E-Learning, Skripten

    Prüfungsmethode

    Modulprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS

    Modul Biomedizinischer Befund in der Funktionsdiagnostik, Berufsbild und Gesetzlicher Rahmen

    Biomedizinischer Befund in der Funktionsdiagnostik, Berufsbild und Gesetzlicher Rahmen

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe biomedizinische Befunde in der Funktionsdiagnostik, reflektieren deren Aussagekraft kritisch und diskutieren deren Bedeutung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

    • Die Studierenden reflektieren kritisch rechtliche, ethische und datenschutzrechtliche Aspekte der Befunderstellung, diskutieren deren Relevanz für Patient*innen-Sicherheit und Qualitätssicherung und entwickeln Strategien für die verantwortungsvolle Umsetzung im Praxisalltag.

    • Die Studierenden analysieren komplexe biomedizinische Befunde und integrieren diese evidenzbasiert in diagnostische sowie therapeutische Entscheidungsprozesse. Dabei begründen sie ihre Entscheidungen wissenschaftlich fundiert und unter Berücksichtigung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

    1 SWS
    5 ECTS
    Berufsbild und Gesetzlicher Rahmen | VO

    Berufsbild und Gesetzlicher Rahmen | VO

    0.5 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Rechtliche Anforderungen und Compliance im diagnostischen Prozess
    • Evidenzbasierte Befundinterpretation und deren Einfluss auf die Qualität
    • Erstellung standardisierter, rechtlich korrekter Befunde
    • Interdisziplinäre Kommunikation im diagnostischen Kontext
    • Strategien zur Qualitätssicherung und Fehlervermeidung
    • Überblick über relevante gesetzliche Rahmenbedingungen für Gesundheitsberufe

    Lernergebnisse

    • Studierende können die gesetzlichen Anforderungen des Berufsbildes identifizieren und professionell anwenden, um Compliance im Befundprozess sicherzustellen.

    • Studierende können die Evidenzbasis funktionsdiagnostischer Verfahren kritisch bewerten und deren Einfluss auf Befundqualität reflektieren.

    • Studierende können einen standardisierten, rechtlich fundierten Befundbericht entwerfen, der fachlich korrekt und interprofessionell kommunizierbar ist.

    Lehrmethode

    • Vortrag
    • Interaktive Diskussionen
    • Fallbesprechungen (rechtliche und diagnostische Fragestellungen)
    • Problem-Based Learning (PBL)
    • Blended Learning
    • Peer-Learning / Gruppenarbeit
    • Übungen zur Befunderstellung und rechtlichen Bewertung

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    1 ECTS
    Biomedizinischer Befund in der Funktionsdiagnostik | VO

    Biomedizinischer Befund in der Funktionsdiagnostik | VO

    0.5 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    Gesetzlicher Rahmen/Befundung, Interpetation,
    QM, rechtliche Lage, Professionalisierung/ Portfolio

    Lernergebnisse

    • Studierende können komplexe funktionsdiagnostische Messdaten analysieren und daraus evidenzbasierte biomedizinische Befunde ableiten.

    • Studierende können rechtliche, ethische und professionelle Anforderungen evaluieren und auf die Befunderstellung im klinischen Kontext anwenden.

    • Studierende können ein individuelles Portfolio entwickeln, das die eigene Befundkompetenz dokumentiert und reflektiert.

    • Studierende können strukturierte Befundberichte entwerfen und deren klinische Relevanz adressatengerecht argumentieren.

    • Studierende können komplexe Fallbeispiele kritisch reflektieren und die eigene Entscheidungsfindung im Hinblick auf Evidenz und Verantwortung beurteilen.

    Lehrmethode

    E-Learning, Blended-Learning, Skripten, Fallbeispiele

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    4 ECTS
    Modul Forschung und Ethik in der Funktionsdiagnostik

    Forschung und Ethik in der Funktionsdiagnostik

    1 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe forschungs- und ethikrelevante Fragestellungen der Funktionsdiagnostik, bewerten wissenschaftliche Studiendesigns sowie deren methodische und moralische Implikationen unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher und berufsethischer Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden konzipieren eigenständig forschungsbasierte Projekte in der Funktionsdiagnostik, wählen und begründen geeignete Forschungsmethoden und setzen diese unter Einhaltung ethischer Standards und Datenschutzrichtlinien um.

    • Die Studierenden reflektieren kritisch die gesellschaftliche und ethische Verantwortung forschender Fachpersonen, evaluieren den Einfluss diagnostischer Forschung auf Patient*innenrechte, Sicherheit und wissenschaftliche Integrität und entwickeln Strategien für eine verantwortungsbewusste Forschungspraxis.

    1 SWS
    5 ECTS
    Ethik in der Funktionsdiagnostik | VO

    Ethik in der Funktionsdiagnostik | VO

    0.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    • Analyse ethischer Prinzipien und Richtlinien im Kontext der Funktionsdiagnostik.
    • Bewertung der Relevanz dieser Prinzipien für klinische Entscheidungsprozesse.
    • Reflexion über moralische Dilemmata bei der Durchführung diagnostischer Verfahren.
    • Argumentation evidenzbasierter Lösungsansätze für ethische Fragestellungen.
    • Diskussion rechtlicher und datenschutzrechtlicher Anforderungen in der Funktionsdiagnostik.
    • Bedeutung von Datenschutz und wissenschaftlicher Integrität für Patient*innenrechte.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren ethische Prinzipien und Richtlinien im Kontext der Funktionsdiagnostik und bewerten deren Relevanz für klinische Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden reflektieren moralische Dilemmata, die bei der Durchführung diagnostischer Verfahren entstehen können, und argumentieren evidenzbasierte Lösungsansätze.

    • Die Studierenden evaluieren rechtliche und datenschutzrechtliche Anforderungen in der Funktionsdiagnostik und diskutieren deren Bedeutung für Patient*innenrechte und wissenschaftliche Integrität.

    • Die Studierenden erarbeiten ein Studienprotokoll für eine geplante Untersuchung in der Funktionsdiagnostik, das als Grundlage für einen Ethikantrag dient, und begründen die wesentlichen ethischen Aspekte.

    Lehrmethode

    • E-Learning
    • Skripten
    • Fallbeispiele
    • Vorlesung (VO) mit interaktiven Elementen.
    • Diskussionen zu ethischen und rechtlichen Fragestellungen.
    • Fallbeispiele zur Analyse moralischer Dilemmata.
    • Gruppenarbeit zur Entwicklung evidenzbasierter Lösungsansätze
    • Literaturarbeit
    • Reflexionsübungen zu Datenschutz und ethischen Standards.

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2.5 ECTS
    Forschung in der Funktionsdiagnostik | VO

    Forschung in der Funktionsdiagnostik | VO

    0.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    • Analyse wissenschaftlicher Literatur zur Funktionsdiagnostik und Bewertung der Evidenzqualität für klinische Anwendung.
    • Reflexion methodischer Ansätze in der Forschung und deren Einfluss auf Validität und Stabilität diagnostischer Verfahren.
    • Entwicklung von Forschungsdesigns zur Untersuchung spezifischer Fragestellungen in der Funktionsdiagnostik.
    • Begründung der Wahl von Methoden und statistischen Verfahren.
    • Kritische Interpretation von Forschungsergebnissen und Ableitung praxisorientierter Empfehlungen für die klinische Diagnostik.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren aktuelle wissenschaftliche Literatur zur Funktionsdiagnostik und bewerten deren Evidenzqualität im Hinblick auf klinische Anwendung.

    • Die Studierenden reflektieren methodische Ansätze in der Forschung zur Funktionsdiagnostik und argumentieren deren Einfluss auf Validität und Reliabilität diagnostischer Verfahren.

    • Die Studierenden entwickeln ein Forschungsdesign zur Untersuchung einer Fragestellung in der Funktionsdiagnostik und begründen die Wahl von Methoden und statistischen Verfahren.

    • Die Studierenden interpretieren Forschungsergebnisse kritisch und transferieren diese in praxisorientierte Empfehlungen für die klinische Diagnostik.

    Lehrmethode

    • Vorlesung (VO) mit theoretischen Grundlagen.
    • Literaturarbeit: Analyse aktueller wissenschaftlicher Studien.
    • Gruppenarbeit: Entwicklung und Diskussion von Forschungsdesigns.
    • Fallbeispiele: Anwendung von Forschungsergebnissen auf diagnostische Fragestellungen.
    • Diskussionen zu methodischen und ethischen Aspekten.
    • Online-Module zur Ergänzung (Fernlehre-Anteil).
    • Präsentationen: Vorstellung von Forschungskonzepten und Ergebnissen.

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2.5 ECTS
    Modul Pharmakologie und Notfallmanagement

    Pharmakologie und Notfallmanagement

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren pharmakologische Wirkmechanismen und Interaktionen kritisch und beurteilen deren klinische Relevanz im Hinblick auf komplexe klinische Fallbeispiele.

    • Die Studierenden wenden einschlägige rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Arzneimittelrecht, Berufsgesetze) systematisch auf pharmakologische Fragestellungen an und reflektieren deren Auswirkungen auf die professionelle Praxis.

    • Die Studierenden entwickeln interdisziplinäre Strategien zur Umsetzung von pharmakologischen und rechtlichen Standards in akuten Notfallsituationen, evaluieren deren Wirksamkeit und leiten Optimierungsvorschläge zur Qualitätssicherung und Patientensicherheit ab.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Notfallmanagement und Erste Hilfe | ILV

    Notfallmanagement und Erste Hilfe | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Erste Hilfe Maßnahmen, Reanimation

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe medizinische Notfallsituationen unter Einbezug interdisziplinärer Informationen und bewerten prioritäre Handlungsoptionen im Hinblick auf Risiken, zeitkritische Faktoren und Ressourcenverfügbarkeit.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte, situativ angepasste Notfallinterventionsstrategien und argumentieren deren Auswahl gegenüber relevanten Akteur*innen, unter Berücksichtigung organisatorischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.

    • Die Studierenden analysieren komplexe diagnostische Notfallsituationen unter Einbezug präanalytischer, analytischer und postanalytischer Faktoren und bewerten deren Auswirkungen auf die patient*innenrelevante Entscheidungsfindung.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte, situativ angepasste Erstversorgungsstrategien (z. B. bei Kreislaufstillstand, Atemwegsproblemen, Traumata) und argumentieren deren Auswahl im interprofessionellen Team unter Berücksichtigung organisatorischer und rechtlicher Vorgaben.

    • Die Studierenden evaluieren die Wirksamkeit, Sicherheit und Prozessqualität durchgeführter Erstmaßnahmen anhand definierter Qualitätsindikatoren und leiten daraus Optimierungsmaßnahmen für die Notfall- und Erstversorgungspraxis im Krankenhaus ab.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS
    Pharmakologie | VO

    Pharmakologie | VO

    0.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Medikamenten Verabreichung (Lyse, Schlafmittel), O2 Titration

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren pharmakologische Wirkmechanismen und Indikationen von Arzneimitteln im Kontext der medizinischen Verabreichung bei Bronchospasmolyse, Diffusionsmessung, Provokationstests sowie beim Einsatz von Schlafmitteln und bewerten deren Relevanz für diagnostische und klinische Anwendungssituationen.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Strategien zur sicheren und situationsangepassten Arzneimittelverabreichung und O2-Titration und argumentieren deren Auswahl unter Berücksichtigung patient*innenbezogener Risiken, Wechselwirkungen und aktueller Leitlinien.

    • Die Studierenden evaluieren potenzielle Nebenwirkungen, Kontraindikationen und pharmakologisch bedingte Einflussfaktoren auf diagnostische Messergebnisse und leiten daraus Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Patient*innensicherheit ab.

    • Die Studierenden beurteilen den rechtlichen Rahmen der Arzneimittelanwendung und Sauerstoffgabe im Verantwortungsbereich der Biomedizinischen Analytik und integrieren biomedizinische Richtlinien in ihr professionelles Handeln und ihre Entscheidungsprozesse.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Skripiten

    Prüfungsmethode

    Endprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    2 ECTS
    Wahlpflichtmodule 2. Semester (15 ECTS nach Wahl)
    Modul Organmodul Kardiologie

    Organmodul Kardiologie

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe kardiovaskuläre Funktions- und Krankheitsmechanismen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Evidenz, integrieren interdisziplinäre diagnostische Befunde und leiten daraus differentialdiagnostische Schlussfolgerungen für patient*innenzentrierte Entscheidungsprozesse ab.

    • Die Studierenden bewerten die Validität, Sensitivität und Spezifität moderner kardiologischer Funktionsdiagnostik und reflektieren deren Limitationen im Hinblick auf wissenschaftliche Evidenz und klinische Relevanz.

    • Die Studierenden entwickeln auf Basis aktueller Forschungsergebnisse innovative diagnostische Strategien, um die klinische Aussagekraft und Anwendbarkeit kardiologischer Funktionsdiagnostik zu optimieren.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Fallstudien | SE

    Fallstudien | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Analyse und kritische Bewertung klinischer Fallstudien.
    • Integration relevanter Befunde in die Fallbearbeitung.
    • Ableitung differenzierter diagnostischer und therapeutischer Optionen.
    • Entwicklung evidenzbasierter Argumentationen für klinische Entscheidungen.
    • Vergleich verschiedener Lösungsansätze für Fallbeispiele.
    • Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe kardiologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische und klinische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen zu Differentialdiagnostik und weiteren Abklärungsschritten.

    • Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Befunde integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.

    • Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.

    Lehrmethode

    Projektarbeit, Portfolio

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Weiterführende kardiologische Untersuchungen | ILV

    Weiterführende kardiologische Untersuchungen | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Belastungs-EKG, 24h-EKG,  HRV, Laktat Sport, pAVK

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe kardiologische Befunde anhand von Elektrokardiographie, Echokardiographie, Bildgebung und Belastungsuntersuchungen und bewerten deren diagnostische Aussagekraft im klinischen Kontext.

    • Sie entwickeln evidenzbasierte diagnostische Strategien, indem sie geeignete Tests auswählen, kombinieren und deren Beitrag zur Abklärung differenzierter Krankheitsbilder begründen.

    • Sie integrieren Ergebnisse aus verschiedenen kardiologischen Verfahren mit klinischen Informationen und formulieren fundierte diagnostische Schlussfolgerungen für die weitere Entscheidungsfindung.

    • Die Studierenden analysieren sportkardiologische Befunde, unterscheiden physiologische Anpassungen von Pathologien und leiten evidenzbasierte Vorgehensweisen für Tauglichkeitsbeurteilungen individuelle Trainingsempfehlungen ab.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Organmodul Neurologie

    Organmodul Neurologie

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe neurophysiologische Prozesse im Kontext neurologischer Erkrankungen und bewerten die diagnostische Aussagekraft funktioneller Verfahren im Hinblick auf differenzialdiagnostische Fragestellungen und interprofessionelle Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden bewerten die diagnostische Relevanz neurophysiologischer Verfahren im Kontext spezifischer neurologischer Krankheitsbilder und diskutieren deren methodische Stärken und Schwächen unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und klinischer Standards.

    • Die Studierenden entwickeln diagnostische Konzepte zur gezielten Anwendung neurophysiologischer Untersuchungsmethoden bei komplexen neurologischen Fragestellungen. Sie begründen ihre Auswahl unter Berücksichtigung funktioneller Zusammenhänge, individueller Symptomverläufe und aktueller wissenschaftlicher Evidenz.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Fallstudien | SE

    Fallstudien | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Analyse und kritische Bewertung klinischer Fallstudien.
    • Integration relevanter Befunde in die Fallbearbeitung.
    • Ableitung differenzierter diagnostischer und therapeutischer Optionen.
    • Entwicklung evidenzbasierter Argumentationen für klinische Entscheidungen.
    • Vergleich verschiedener Lösungsansätze für Fallbeispiele.
    • Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe neurologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische, klinische und neurophysiologische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen zur Differentialdiagnostik und weiteren Abklärung.

    • Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Befunde (z. B. Elektroenzephalographie, Elektromyographie/Elektroneurographie, Bildgebung, Labor) integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.

    • Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller neurologischer Leitlinien.

    Lehrmethode

    Projektarbeit, Portfolio

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Weiterführende neurologische Untersuchungen | ILV

    Weiterführende neurologische Untersuchungen | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    NLG, Evozierte Potenziale, Epilepsie, Langzeit-Monitoring, EMG, Kinder EEG

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe neurophysiologische Befunde anhand Elektroenzephalographie, Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigeit und evozierter Potenzial-Messungen und bewerten die diagnostische Aussagekraft einzelner Messparameter im Hinblick auf differenzialdiagnostische Fragestellungen und interprofessionelle Entscheidungsprozesse.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte diagnostische Vorgehensweisen, indem sie geeignete neurophysiologische Testverfahren auswählen, kombinieren und argumentieren, wie diese zur Abklärung spezifischer neurologischer Krankheitsbilder beitragen.

    • Die Studierenden integrieren Untersuchungsergebnisse aus mehreren neurophysiologischen Verfahren mit klinischen Informationen und formulieren begründete diagnostische Schlussfolgerungen, die zur weiteren neurologischen Entscheidungsfindung beitragen.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Organmodul Pulmologie

    Organmodul Pulmologie

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe physiologische und pathophysiologische Prozesse der Lungen- und Atemmechanik unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Literatur. Sie bewerten interdisziplinäre diagnostische Daten hinsichtlich ihrer Relevanz für pulmonale Krankheitsbilder und entwickeln differentialdiagnostische Hypothesen zur Unterstützung klinischer Entscheidungsfindung.

    • Die Studierenden analysieren die diagnostische Aussagekraft ausgewählter pulmologischer Verfahren unter Berücksichtigung krankheitsspezifischer Anforderungen und bewerten deren methodische Grenzen im Kontext aktueller Forschung und klinischer Leitlinien.

    • Die Studierenden entwickeln forschungsbasierte Konzepte zur Auswahl und Kombination pulmologischer Funktionsdiagnostikverfahren in komplexen klinischen Szenarien und begründen deren Einsatz unter Berücksichtigung individueller Krankheitsverläufe und therapeutischer Zielsetzungen.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Fallstudien | SE

    Fallstudien | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Analyse und kritische Bewertung klinischer Fallstudien.
    • Integration relevanter Befunde in die Fallbearbeitung.
    • Ableitung differenzierter diagnostischer und therapeutischer Optionen.
    • Entwicklung evidenzbasierter Argumentationen für klinische Entscheidungen.
    • Vergleich verschiedener Lösungsansätze für Fallbeispiele.
    • Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe pulmologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische und klinische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen im Hinblick auf Differentialdiagnostik und weitere Abklärungsschritte.

    • Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Untersuchungsbefunde (z. B. Lungenfunktion, Bildgebung, Laborparameter) integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.

    • Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller Leitlinien.

    Lehrmethode

    Projektarbeit, Portfolio

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Weiterführende pulmologische Untersuchungen | ILV

    Weiterführende pulmologische Untersuchungen | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Spiroergometrie, Bronchospasmolyse, Diffusionsmessung, Provokation, Atemmuskelkraftmessung, Impulsoszillometrie, Arterielle Blutentnahme

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe pneumologische Fragestellungen auf Basis von Spiroergometrie-, Blutgasanalyse, Bronchospasmolyse-, Diffusions- und Provokationstests usw. und bewerten die diagnostische Aussagekraft der jeweiligen Messparameter im interdisziplinären klinischen Kontext.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte diagnostische Vorgehensweisen, indem sie geeignete Tests auswählen, kombinieren und argumentieren, wie diese zur Abklärung differenzierter pneumologischer Krankheitsbilder beitragen.

    • Die Studierenden evaluieren die Präanalytik, Messgüte, Qualitätskontrollen und potenzielle Artefakte der genannten Untersuchungsverfahren und leiten Maßnahmen zur Sicherstellung eines validen und sicheren diagnostischen Gesamtprozesses ab.

    • Die Studierenden integrieren Untersuchungsergebnisse aus mehreren pulmologischen Testverfahren und formulieren begründete diagnostische Schlussfolgerungen, die zur weiteren klinischen Entscheidungsfindung beitragen.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Schlafmedizin Vertiefung

    Schlafmedizin Vertiefung

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren und differenzieren komplexe schlafmedizinische Krankheitsbilder, bewerten pathophysiologische Mechanismen und leiten daraus evidenzbasierte diagnostische und therapeutische Entscheidungen ab.

    • Die Studierenden planen, implementieren und evaluieren individualisierte, komplexere, nicht-invasive Beatmungstherapien (BIPAP, ASV) inklusive Sauerstofftitration, analysieren Therapieeffekte anhand polysomnographischer Parameter und adaptieren Einstellungen nach klinischen Kriterien.

    • Die Studierenden evaluieren interdisziplinäre Therapieansätze (medizinisch, technisch) und reflektieren Behandlungsstrategien kritisch im Hinblick auf Patient*innensicherheit, Adhärenz und Versorgungsqualität. Sie entwickeln evidenzbasierte Empfehlungen für komplexe klinische Entscheidungssituationen.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Fallstudien | SE

    Fallstudien | SE

    0.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Analyse und kritische Bewertung klinischer Fallstudien.
    • Integration relevanter Befunde in die Fallbearbeitung.
    • Ableitung differenzierter diagnostischer und therapeutischer Optionen.
    • Entwicklung evidenzbasierter Argumentationen für klinische Entscheidungen.
    • Vergleich verschiedener Lösungsansätze für Fallbeispiele.
    • Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Fallbeispiele aus dem Schlaflabor, identifizieren relevante diagnostische Muster und ordnen diese wissenschaftlich fundiert ein.

    • Die Studierenden interpretieren erhobene Schlaflaborparameter fallbezogen, integrieren interdisziplinäres Wissen und formulieren differenzierte Befunde.

    • Die Studierenden evaluieren diagnostische Hypothesen anhand der vorliegenden Datensätze, begründen Entscheidungsschritte kritisch und reflektieren alternative diagnostische Pfade.

    • Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zu jedem Fallbeispiel und begründen die diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen nachvollziehbar.

    • Die Studierenden überprüfen die Qualität der eigenen Befundung, diskutieren Unsicherheiten in komplexen Fällen und leiten Maßnahmen zur Verbesserung der diagnostischen Entscheidungsprozesse ab.

    Lehrmethode

    Projektarbeit, Portfolio

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    3 ECTS
    Scoring, weiterführende Untersuchungen | ILV

    Scoring, weiterführende Untersuchungen | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Scoring, BIPAP, ASV, O2-Titration, arterielle Blutabnahme 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden analysieren komplexe Polysomnographie-Datensätze, identifizieren pathologische Muster und leiten daraus fundierte diagnostische Schlüsse im Einklang mit einschlägigen Richtlinien des Schlaflabors ab.

    • Die Studierenden evaluieren Biphasic Positive Airway Pressure (BiPAP)- und Servoventilations-Einstellungen in unterschiedlichen klinischen Szenarien, begründen notwendige Adaptationen und integrieren interdisziplinäres Wissen zur Optimierung der Therapie.

    • Die Studierenden beurteilen Messergebnisse der Blutgasanalyse kritisch, interpretieren diese im Kontext respiratorischer Störungen und formulieren evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für weiterführende Diagnostik und Therapie.

    • Die Studierenden entwickeln sichere und patient*innenorientierte Strategien zur Durchführung und Steuerung von Sauerstoff-Titrationen, reflektieren dabei Risiken und dokumentieren Entscheidungen nachvollziehbar.

    Lehrmethode

    Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form, Simulation

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Literatur

    Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS

    Unterrichtszeiten
    1 mal pro Monat geblockt in Präsenz:

    • Donnerstag nachmittags
    • Freitag und Samstag ganztägig
       

    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in des Akademischen Hochschullehrgangs Funktionsdiagnostik stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen – auch auf globaler Ebene. Zudem können Sie Ihre bereits erworbenen Kompetenzen direkt im a.o. Masterstudium Health Studies einbringen: Die 60-ECTS-Spezialisierung gemäß MTD-Gesetz (§43) lässt sich nahtlos zum Masterprogramm mit insgesamt 120 ECTS ausbauen.

    Absolvent*innen des Akademischen Hochschullehrgangs profitieren von hervorragenden Karrierechancen in einem wachsenden, interdisziplinären Feld. Die spezialisierte Ausbildung qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Schnittstellenpositionen im Gesundheits-, Sport- und Rehabilitationsbereich sowie für Tätigkeiten mit hoher Eigenverantwortung und Entwicklungsperspektive.

    • Gesundheitswesen und medizinische Einrichtungen

    • Sport- und Leistungsdiagnostik

    • Rehabilitation und Prävention

      • Betriebliche Gesundheitsförderung

      • Forschung, Lehre und angewandte Wissenschaft

      • Diagnostik- und Medizintechnikunternehmen

        Studieren einfach gemacht

        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
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        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
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        Bücher und Laptop
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
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        Start-up Service
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        Barrierefrei studieren
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        queer@HCW
        >

        Vier Personen sitzen in einem kleinen, ruhigen Raum auf Bodenkissen und beschäftigen sich gemeinsam mit einem großen rosafarbenen Stofftier sowie Kopfhörern und technischen Geräten.
        6. März 2026

        Lernen, wo Logopädie wirkt

        Logopädie-Studierende setzten im Rahmen einer Lehrveranstaltung ihr Wissen in drei unterschiedlichen Schwerpunkten direkt in der Praxis um: im Kindergarten, auf der Demenzstation und im Stimmtraining.

        • Gesundheitswissenschaften

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Laboratorien des niedergelassenen Bereichs, mit der Medizinischen Universität Wien und europäischen Hochschulen, dem Berufsverband biomed austria und Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Praxislernphasen, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Plattform Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Die Aktivitäten des Forschungszentrums Gesundheitswissenschaften beschäftigen sich mit…

        Testprojekt

        Leitung: Bernd Wacke


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