Bachelor
Nachhaltiges Ressourcenmanagement
berufsbegleitend
Projektlaufzeit: 01.07.2018 bis 30.06.2023
Die Migration von potentiell gesundheitsschädlichen Stoffen aus Lebensmittelverpackungen ist ein Thema, das sowohl in der Öffentlichkeit als auch unter ForscherInnen und IndustrievertreterInnen intensiv diskutiert wird. Bei dem COIN Aufbauprojekt „MIGRATOX“ geht es darum, in vitro basierte Methoden und Teststrategien zu entwickeln, die dazu eingesetzt werden sollen, Lebensmittelkontaktmaterialien auf ihre Sicherheit für EndverbraucherInnen zu überprüfen.
Verpackungsmaterialien wie Papier, diverse Kunststoffe, Glas oder Metalle bestehen aus einer Vielzahl an Substanzen, die sowohl absichtlich bei der Herstellung als auch unabsichtlich, durch Abbaureaktionen oder Kontaminationen, eingebracht werden (sog. NIAS – non intentionally added substances). Während die Grundbestandteile einer Verpackung auf ihre Sicherheit überprüft werden, ist bei den NIAS eine vollständige Beurteilung des Gefahrenpotentials oft sehr schwierig. Besonders auf kritische Kontaminanten wie hormonaktive oder erbgutschädigende Substanzen wird bei dem Projekt das Hauptaugenmerk gelegt.
Das über 5 Jahre andauernde Aufbauprojekt wird in direkter Kooperation mit dem Studiengang molekulare Biotechnologie sowie dem Forschungspartner OFI durchgeführt. In diesem Projekt wird auf eine enge Zusammenarbeit mit großen internationalen Lebensmittel- und Verpackungsproduzenten Wert gelegt, um die Sicherheit von Verpackungsmaterialien nachhaltig zu gewährleisten und das Vertrauen der Konsument*innen in die Industrie zu stärken.
Leiter Forschungszentrum Nachhaltigkeitsbewertung und Verpackungslösungen (Karenz)
Departmentleiterin; Studiengangsleiterin Nachhaltige Verpackungstechnologie, Sustainable Packaging Design and Technology
Senior Lecturer
Projektmitarbeit