DEPARTMENT

Applied Life Sciences

Die Hochschule Campus Wien bietet im Department Applied Life Sciences Studiengänge mit naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkten an. Studierenden steht eine erstklassige technische Infrastruktur mit spezialisierten Labors für Mikrobiologie, Zellbiologie, Mikroskopie und Zellkulturen sowie für Material- und Verpackungsprüfung und Bioengineering zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch das Scientific Brewhouse, eine hochmoderne Versuchsbrauerei, die einzigartige Einblicke in biotechnologische Prozesse bietet. Diese umfangreiche Ausstattung gewährleistet eine praxisnahe und anwendungsorientierte Ausbildung, die Studierende optimal auf die Herausforderungen der modernen Applied Life Sciences vorbereitet. Die Forschung im Department Applied Life Sciences konzentriert sich auf die Lösung gesellschaftlich relevanter Herausforderungen. Das Department Applied Life Sciences hat sich mit praxisnahen Ausbildungsinhalten und anwendungsnahen F&E-Projekten in der medizinischen, molekularen und industriellen Biotechnologie sowie im Verpackungs- und Ressourcenmanagement etabliert.



Einblicke in Applied Life Sciences

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Nachhaltige Verpackungstechnologie studieren? Jacobs Erfahrungen im Studium

Jacob studiert berufsbegleitend Nachhaltige Verpackungstechnologie. Er schätzt besonders die Verbindung von Nachhaltigkeit und Praxis: Von Lehrenden aus der Verpackungsbranche gibt es Infos aus erster Hand, in Laborübungen haben alle Studierenden die Möglichkeit, Verpackungen zu untersuchen.

1:53

Nachhaltige Verpackungstechnologie studieren? Andreas' Erfahrungen im Studium

Andreas arbeitet im Einkauf für einen Lebensmittelhersteller und studiert berufsbegleitend Nachhaltige Verpackungstechnologie. Das Besondere am Studium? Jedes Semester ist durchorganisiert und strukturiert, so dass er Studium und Beruf gut vereinen und sich ganz auf die Inhalte konzentrieren kann.

2:05

Nachhaltiges Ressourcenmanagement studieren? Anna-Sophies Erfahrungen im Studium

Im berufsbegleitendem Studium Nachhaltiges Ressourcenmanagement geht es erst einmal darum, Nachhaltigkeit zu verstehen, ist Anna-Sophie überzeugt. Denn Nachhaltigkeit beinhaltet nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Aspekte. Im Studium schätzt sie die Vernetzung unter den Kolleg*innen und den leichten Zugang zum umfangreichen Wissen der Vortragenden.

2:04

Wie funktionieren Totimpfstoffe gegen COVID-19?

Dieses Erklärvideo beschreibt, wie inaktivierte Ganzvirus- und Proteinimpfstoffe gegen SARS-CoV-2 hergestellt werden, was sie beinhalten und wie sie wirken

11:45

Wege in eine lebenswerte Zukunft

Kunststoff im Meer, Erderwärmung und Lebensmittelverschwendung: Wie können wir uns diesen globalen Herausforderungen stellen? Mehr dazu im Video.

2:08

Zukunft nachhaltig gestalten

Dieses Video gibt einen Einblick in die Bachelorstudiengänge Nachhaltige Verpackungstechnologie und Nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie das Masterstudium Packaging Technology and Sustainability. Studierende sprechen über Inhalte und Schwerpunkte sowie ihre Zukunftsaussichten.

3:41

Totimpfstoffe gegen SARS-CoV-2: Ganzvirus- und Proteinimpfstoffe

Wie funktionieren Totimpfstoffe gegen COVID-19? Dieses Erklärvideo beschreibt, wie inaktivierte Ganzvirus- und Proteinimpfstoffe gegen SARS-CoV-2 hergestellt werden, was sie beinhalten und wie sie wirken.

11:57

SARS-CoV-2: Corona-Impfstoffe im Vergleich (mRNA und Vektor)

Wie funktionieren Corona-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2? Dieses Video erklärt den Ablauf einer Impfung im Körper, Unterschiede und Gemeinsamkeiten von mRNA- und Vektorimpfstoffen sowie das Entstehen und die Problematik von neuen Virusvarianten.

9:24

SARS-CoV-2: Mutationen und Varianten des Coronavirus

Wie entstehen Mutationen bei Viren, und was unterscheidet sie von Varianten? Der Virologe Andreas Bergthaler beantwortet diese Fragen und geht auf die Problematik in Hinblick auf SARS-CoV-2 und COVID-19 ein.

09:28

 

30. Juni 2014

Stadt Wien Stiftungsprofessur bringt Genomforschung voran

 

Viel Know-how für Lehre und Forschung und eine Reihe von Folgeprojekten brachte die vierjährige Stadt Wien Stiftungsprofessur „Funktionelle Genomforschung“ an der FH Campus Wien hervor. In der Genomforschung wird weltweit daran gearbeitet, den Informationsgehalt der Erbanlagen von Lebewesen zu entschlüsseln und die genetischen Funktionseinheiten zu charakterisieren. An Österreichs größter akkreditierter Fachhochschule betreibt eine Forschungsgruppe Funktionelle Genomforschung mit Fischen, um Signalwege der Zellen besser zu verstehen und Grundlagen für neue Therapien in der Humanmedizin zu schaffen.

FH Campus Wien entwickelte F&E-Folgeprojekte und neue Lehrveranstaltungen

Thomas Czerny, der nach Stationen an der Universität für Bodenkultur und an der Veterinärmedizinischen Universität Wien als Stiftungsprofessor an die FH Campus Wien kam, leitet die Forschungsgruppe Signalling Pathways im Fachbereich Biotechnologie. Sie befasst sich mit zwei speziellen Signalwegen der menschlichen Zelle im medizinischen Kontext – dem Heat Shock Signalweg und dem Wnt Signalweg – und sucht gezielt nach neuen Wirkstoffen.

Das Projekt „Stiftungsprofessur Funktionelle Genomforschung“ wurde in der Projektlaufzeit von 1. Mai 2010 bis 30. April 2014 von der MA 23 gefördert und stand unter der Leitung von Bea Kuen-Krismer, die das Department Applied Life Sciences der Fachhochschule führt. Die Projektziele konnten nicht nur erreicht, sondern in etlichen Bereichen klar übertroffen werden. Die aufgebaute Forschungskompetenz wurde in Publikationen und Konferenzbeiträgen national und international präsentiert. Mit der Stiftungsprofessur als Hebel konnte der Fachbereich weitere Drittmittel akquirieren und führt die Funktionelle Genomforschung in mehreren F&E Folgeprojekten fort.

Der Fachbereich Biotechnologie der FH Campus Wien, der seit 2002 erfolgreich in der Ausbildung von BiotechnologInnen tätig ist, begann 2007 eigene Forschung aufzubauen. Ein wichtiges Ziel der Stiftungsprofessur war, diesen Aufbau konsequent weiterzuführen und die geschaffenen Strukturen abzusichern. Die F&E Infrastruktur des Fachbereichs am Standort Vienna Biocenter wurde im Zuge der Stiftungsprofessur optimal genutzt.

Medaka-Fische als in vivo Modellsystem

Die ForscherInnen der FH verwenden ein Modellsystem mit Medaka-Fischen, um genetische Signalwege zu erkunden und Wirkstoffe effizient zu analysieren. Weltweit ist die Funktionelle Genomforschung in den letzten Jahren in den Mittelpunkt der biotechnologischen Forschung gerückt und brachte zutage, wie stark das menschliche Genom mit dem von anderen Wirbeltieren übereinstimmt. Fische eignen sich für in vivo Experimente besonders, da sich molekularmedizinisch relevante Signalwege bei ihnen sehr gut genetisch manipulieren lassen. Zellbasierte Testsysteme mit einem Focus auf Signalling Pathways erweitern das Methodenrepertoire der Funktionellen Genomforschung am Fachbereich Biotechnologie und ermöglichen die Suche nach neuen Arzneistoffen gemeinsam mit der Biotechindustrie.

F&E Folgeprojekte zu Verbrennungen und neuen Wirkstoffen

Die Forschungsgruppe von Thomas Czerny verwertet und erweitert das im Zuge der Stiftungsprofessur aufgebaute F&E-Know-how nachhaltig in Folgeprojekten. Sowohl der FWF als auch die FFG bewilligten im Sommer 2012 neue Forschungsprojekte, deren Projektvolumina in Summe eine halbe Million Euro übersteigen. Dies sind das FWF-Projekt „PST of Burn Injuries“ mit einer Laufzeit von drei Jahren und das FFG-Projekt „Catemer-Ugimere“ mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Im Sommer 2013 kam das auf vier Jahre angelegte Projekt „Biorelation” hinzu, das im Rahmen des FFG-Programms COIN gefördert wird und einen Anteil von rund 330.000 Euro zugunsten des Fachbereichs Biotechnologie aufweist. Damit konnte der Forschungsbetrieb voll etabliert und über die Stiftungsprofessur hinaus abgesichert werden. Die Hebelwirkung des Projekts wurde optimal genutzt.

Dem Projektteam gelang es, Kooperationen mit der Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien sowie mit dem Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) und der Ugichem GmbH zu etablieren, die ebenfalls weitergeführt werden.

Mehrfach konnte die Forschungskompetenz auch nach außen demonstriert werden. Die Publikationen von Stiftungsprofessor Czerny befassten sich unter anderem mit dem Heat Shock Mechanismus, mit dem Zellen auf Hitzeeinwirkung reagieren und mit magnetfeldinduzierter Genexpression in verkapselten Zellen. Ein Teil der Arbeiten entstand in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Department Technik der FH Campus Wien. In Konferenzbeiträgen widmeten sich Czerny und KollegInnen unter anderem der hitzeinduzierbaren Genexpression in verkapselten Zellen mit magnetischen Nano-Partikeln. Im Mai 2011 spielte Stiftungsprofessor Czerny eine tragende Rolle bei den Vorbereitungen und der Durchführung des österreichischen Forschungsforums der Fachhochschulen an der FH Campus Wien.

Schwerpunkt „Drug Discovery“ im Masterstudium

Im Bachelorstudium Molekulare Biotechnologie und im Masterstudium Molecular Biotechnology, das ab 2014 in englischer Sprache angeboten wird, hat forschungsgeleitete Lehre einen hohen Stellenwert. Die gewonnene Forschungskompetenz wurde effizient in die Lehre transferiert, um den Studierenden eine topaktuelle Ausbildung zu ermöglichen. Die Methoden der Genomforschung wurden ins Studium integriert, um bestmöglich auf Aufgaben in der biotechnologisch-pharmazeutischen Industrie vorzubereiten.

Insbesondere in die neue Vertiefungsrichtung „Drug Discovery“ des Masterstudiums konnte Czerny das Know-how aus der Forschung intensiv einbringen. Er übernahm die Koordination der Schwerpunkt-Lehrveranstaltungen und hält selbst mehrere Vorlesungen und Praktika. Dazu zählen die Lehrveranstaltungen „Signalling Pathways”, „Drug Screening“ und „Drug-Target Interaktionen“.

Applied Life Sciences

Vielfalt in der Forschung

Forschung und Entwicklung machen einen bedeutenden und weiter wachsenden Teil der Aktivitäten des Departments Applied Life Sciences aus. Kooperationen mit renommierten Universitäten, Forschungseinrichtungen und Spitälern sowie projektbezogene Förderungen von FWF, FFG und MA23 belegen die anerkannte Forschungskompetenz der Hochschule Campus Wien. Masterstudierende werden laufend in F&E-Aktivitäten einbezogen.

Forschungsbereiche

Hier geht es zu unseren fünf interdisziplinären Forschungsbereichen.

Forschungszentrum Molecular Biotechnology

Das Forschungszentrum Molecular Biotechnology verknüpft die vorhandene Expertise in den Bereichen Immunologie und Signaltransduktion für die Analyse von Allergien, Entzündungsprozessen und anderen Signalling Pathways. Ausgehend von einem grundlegenden Verständnis von Allergien und Signalling kommen Proteomics- und Genomics-basierte Methoden, immunologische Methoden, Reporterassays, sowie Fluoreszenz-basierte Analysen zur Anwendung.

Forschungsschwerpunkte

  • Signalling Pathways – Cell Based Testsystems

  • Allergy Research

    Forschungszentrum Nachhaltigkeitsbewertung und Verpackungslösungen

    Aktuelle Entwicklungen und Rahmenbedingungen üben einen hohen Innovationsdruck auf Verpackungsproduzent*innen und –anwender*innen aus, nachhaltig und zukunftsorientiert zu handeln. Das Forschungszentrum Nachhaltigkeitsbewertung und Verpackungslösungen adressiert diese Herausforderungen durch die Entwicklung geeigneter Verpackungen und Methoden zur Bewertung der Nachhaltigkeit und Sicherheit. Daraus ergibt sich ein klarer Nutzen für Gesellschaft und Umwelt.

      Forschungsschwerpunkte

      • Sicherheit von Verpackungen

      • Bewertung und Verbesserung der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen


        Kooperationen

        Wenn Sie Interesse daran haben, mit der Hochschule Campus Wien zu kooperieren, finden Sie auf unserer Seite für Unternehmen und Organisationen genauere Informationen zu Kooperationen und Partnerschaften.


        Kontakt

        Departmentleitung

        Administration

        Silke Rott
        Mag.a Janina Agis-Blei

        Favoritenstraße 222
        F.2.25 / F.3.21
        1100 Wien
        als@hcw.ac.at


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