1. April 2026

Gemeinsam viel bewirken in der Pflege

 

Voneinander lernen – miteinander wachsen: Best Practice und wertvoller Austausch über internationale Grenzen hinweg steht jährlich im März bei den International Days des Department Angewandte Pflegewissenschaft im Vordergrund.

Gruppenbild der Teilnehmenden der internationals days 2026 im Department Angewandte Pflegewissenschaft auf einer Treppe stehend

Europa, Asien, Afrika – die Beziehungen des Departments Angewandte Pflegewissenschaft zu Universitäten und Hochschulen reichen weit über die Landesgrenzen hinaus. „Der Austausch ist enorm wertvoll und bringt unseren Studierenden Vorteile, wenn es beispielsweise um die bereichernden Erfahrungen eines Auslandspraktikums geht“, weiß Sabine Schweiger, Studienprogrammleiterin im Department Angewandte Pflegewissenschaft. Seit vielen Jahren pflegt sie als Departmentkoordinatorin für Internationales das Netzwerk, baut es aus und setzt als Gastgeberin die jährlichen International Days um. In diesem Jahr reisten knapp 25 Gäste von unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten aus 12 unterschiedlichen Destinationen an: Albanien, Deutschland, Ghana, Griechenland, Italien, Kenya, Luxemburg, Portugal, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine.

Gegenseitiges Verstehen und voneinander Profitieren

Die Begrüßung erfolgte durch Sabine Schweiger, Melissa Resl, Koordinatorin Internationales im Department, Johanna Binder, stv. Studiengangsleiterin Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege, sowie Elisabeth Brunner-Sobanski, Leiterin des International Offices an der HCW. Danach startete das intensive Programm mit Präsentationen über das Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege an der HCW und wie Lehre, Forschung und Praxisbezug ineinander übergreifen. Besichtigungen führten in das Science und Skills-Training Centers und das 3.000 m² großen Simulationszentrum SimLabs. In beiden Zentren erlernen, trainieren und perfektionieren Studierende Fertigkeiten und Kompetenzen für Begleitung von Patient*innen und Klient*innen in unterschiedlichen Settings genauso wie interprofessionelle Zusammenarbeit. Im Museums für Gesundheits- und Krankenpflege an der Hochschule tauchten die Teilnehmenden der International Days in die Geschichte der Gesundheits- und Krankenpflege ein.

Weitere historische und auch aktuelle Eindrücke brachten in den folgenden Tagen die Besichtigung des Parlaments an der Wiener Ringstraße, die medizinisch-historische City Tour zum Alten AKH sowie ein Besuch in der Klinik Floridsdorf des Wiener Gesundheitsverbunds. 

Im Laufe der Tage gab es ausreichend Möglichkeit für die Gäste, ihre Institutionen vorzustellen und in regen Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gesundheits- sowie Ausbildungssystem der vielen Nationen zu gehen und Kooperationsideen zu sprechen.

Auslandserfahrungen – wertvoller Input für Weiterentwicklung

Studierende im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege haben im 5. Semester die Möglichkeit, Praxiserfahrung in anderen Ländern zu sammeln. Auch Masterstudierende haben während der zwei Studienjahre des a.o. Masterprogramms Advanced Nursing Education die Option, ins Ausland zu gehen. Genauso schätzen Studierende von Partneruniversitäten und -hochschulen die HCW als Destination für Erasmus+ Aufenthalte. So begrüßte Sabine Schweiger erst kürzlich Masterstudierende der katho aus Nordrhein-Westfalen an der HCW im Department Angewandte Pflegewissenschaft. Die angehenden Pflegepädagog*innen gestalteten Lehrveranstaltungen und nahmen viele Anregungen für ihre Lehrtätigkeit mit, wie sie selbst in einem Erfahrungsbericht zusammenfassen.
 

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