TEAM SIM - Teamworkskills im interprofessionellen Simulationstraining

Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 31.01.2024

TEAM SIM hat zum Ziel, in einem Notfallszenario die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege und Studierenden der Medizin bereits während der Ausbildung zu trainieren.

Eine mit einer Übungspuppe simulierte Situation aus der Neonatologie ist abgebildet

Forschungsbereiche

Digital Innovation, Engineering, and AI
Life Sciences, Health, and Quality of Life

Forschungszentrum

Zentrum für Angewandte Pflegeforschung

Department

Angewandte Pflegewissenschaft

In der täglichen Praxis arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen und Ärzt*innen im Krankenhaussetting sehr eng zusammen, jedoch erfolgt die Ausbildung beider derzeit in voneinander abgeschlossenen Systemen. Die Curricula zwischen den Gesundheitsversorgungsdisziplinen differieren stark, das Erlernen der technischen und praktischen Skills in der Ausbildung erfolgt meist ohne Interaktion mit den Kolleg*innen anderer Studienrichtungen und Ausbildungszweige. In einem effektiven Gesundheitssystem braucht das Fachpersonal jedoch Teamwork und Zusammenarbeit als Schlüsselkompetenzen.

Seit 2016 gibt es in Wien das IPE Projekt "Interprofessionelles Team-Simulationstraining in der Ausbildung" (vgl. Atlas der guten Lehre 2019), ein Kooperationsprojekt zwischen der Medizinischen Universität Wien und der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Wien am Campus Floridotower – einem Kooperationsstudienstandort der Hochschule Campus Wien. Seit dem Sommersemester 2022 finden an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien interprofessionelle Simulationstrainings mit Studierenden der Medizinischen Universität Wien und Bachelorstudierenden der Gesundheits- und Krankenpflege des FH-Studienstandortes Campus Floridotower statt. Bei diesen pädiatrischen Simulationstrainings liegt der Fokus auf Kindernotfällen, trainiert wird mit einem High-Fidelity Simulator, das Training wird durch Lehrende und Tutor*innen interdisziplinär begleitet.

 

Forschungsziele

  • Evaluation der Auswirkung der interprofessionellen Simulation auf Einstellung zu interprofessioneller Zusammenarbeit und der Einstellung zur jeweils anderen Berufsgruppe der Studierenden
  • Analyse der Häufigkeit und des Kontextes des Auftretens der in einem Notfallsetting bedeutenden drei Kommunikationsstrategien: „closed-loop Kommunication“, „Speaking up“ und das „10-für-10 Prinzip”
 
 

Forschungsmethode

  • Mixed Methods Ansatz das interprofessionelle Simulationstraining evaluiert
  • Qualitative und quantitative Auswertung von Videoaufnahmen, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen entstehen, hinsichtlich der oben genannten Kommunikationsstrategien
  • Quantitative pre- post Fragebogenerhebung mit allen an der Lehrveranstaltung teilnehmenden Studierenden
 


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Projektleitung