Die Rolle von bronchialen und nasalen Epithelzellen bei Allergien

Projektlaufzeit: 15.01.2012 bis 14.01.2015

An sich harmlose Allergene aus der Umwelt lösen die Bildung von IgE-Antikörpern aus, die für Allergien verantwortlich ist. Bei respiratorischen Allergien treten Zellen der Atemwege als erste mit Allergenen in Kontakt. Der Fachbereich Biotechnologie untersucht, welche Rolle sie in der allergischen Immunantwort spielen.

Department

Applied Life Sciences

Analysiert wird, welche Gene und Signaltransduktionswege in nasalen und bronchialen Epithelzellen induziert werden, wenn sie Allergenquellen ausgesetzt sind. Dabei werden zwei Testsysteme verwendet: eine bronchiale Epithelzelllinie und Primärzellen aus der Nasenschleimhaut. Als Allergenquellen werden Pollen von Gräsern, Bäumen, Unkräutern sowie Hausstaubmilben, Tierhaare und Pilzsporen getestet. Mittels Microarrays, Real-Time-PCR-Analysen sowie ELISA-Experimenten wird die Wirkung der unterschiedlichen Allergenquellen auf die Genexpression in Epithelzellen auf RNA- und Protein-Ebene untersucht. Ziel ist es, die Pathomechanismen der allergischen Reaktion besser zu verstehen und neue Strategien zur Behandlung von respiratorischen Allergien zu entwickeln.

 

Forschungsziele

  • Zellbasierte Testsysteme
  • Untersuchung auf RNA- und Protein-Ebene
  • Verständnis der Pathomechanismen
  • Behandlungsstrategien von respiratorischen Allergien
 

Fördergeber*innen



Projektleitung

FH-Prof. Mag. Dr. Beatrix Kuen-Krismer

ehem. Mitarbeitende*r

Projektteam


Beteiligte Studienprogramme