Personendetails

Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Dominik Johannes Philipp

Senior Lecturer, Stadt Wien Stiftungsprofessur für Prozessinnovation und zirkuläres Bauen

dominik_johannes.philipp@hcw.ac.at
+43 1 606 68 77-1623

Raum: P.1.01
Favoritenstraße 226
1100 Wien

Schwerpunkte

  • Nachhaltige Architektur und zirkuläres Bauen

  • Ressourcenschonendes Entwerfen

  • Prozessinnovation, integrale Planung und kooperative Vergabemodelle

  • BIM, Ökobilanz und Materialpass

  • Holz- und Modulbau, Bauen im Bestand

Studiengänge

Master

Architektur­ – Green Building

Vollzeit

Master

Bauingenieurwesen­ – Baumanagement

berufsbegleitend

Departments
Bauen und Gestalten

Lehrveranstaltungen

BIM-basierte Bauwerksmodellierung - Visualisierung UE

BIM-basierte Bauwerksmodellierung - Visualisierung UE | SS2027

Inhalt

Die Thematik des Building Information Modeling wird umfassend eingeführt, inklusive deren Vorteile und Herausforderung als Planungswerkzeug.

Es werden die Inhalte des bSAT (building smart international/austria) "Professional Certification Program - BIMcert, Level A" gelehrt. Im Anschluss an den Vortrag können Interessierte auch das international gültige Zertifikat durch eine externe Prüfung erlangen.

Der zweite Teil der Übung vermittelt einschlägige Visualisierungstechniken zur Erstellung realistischer digitaler Zwillinge. Der Fokus liegt auf die realistische Darstellung bzw. der Virtualisierung der Modelle. Zum Abschluss werden die Modelle gemeinsam mit VR Brillen begangen.

Lehrmethode

Frontal, Projekt, Plattform (digitales Feedback), Präsentation und diverse Kleinmethoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

Schriftlicher Theorie (Test) und praktische Modellbegehung

Unterrichtssprache

Deutsch

Entwerfen 3 UE

Entwerfen 3 UE | WS2026/27

Inhalt

Die Übung "Entwerfen 3" stellt das letzte Entwurfsprojekt im Masterstudium dar und bildet somit alle im Masterstudium erlernten Fähigkeiten sowie erworbenen Kenntnisse ab, die zur Erstellung eines komplexen architektonischen Entwurfs nötig sind.

Im Besonderen nimmt "Entwerfen 3" Bezug auf die architektonische und städtebauliche Qualität, die Qualität der Tragwerksplanung und der Bauphysik, sowie der Qualität der ökologischen Nachhaltigkeit mit speziellem Augenmerk auf den Lebenszyklus des Gebäudes.

Konkret vermittelt die Lehrveranstaltung Entwerfen 3 die Entwicklung architektonischer Entwürfe im Spannungsfeld von Gebäudetypologie, Holzbau, Kreislaufwirtschaft und systemischem Denken. Ausgangspunkt ist die Entwurfsaufgabe einer temporären Schule im Sinne einer Interimsschule samt den dafür erforderlichen ergänzenden Nutzungen und spezifischen funktionalen Anforderungen.

Im Zentrum steht die Entwicklung eines architektonischen Gebäudekonzepts in Holzbauweise, das auf Wiederverwendbarkeit, Adaptierbarkeit und mehrfache Nutzung ausgelegt ist. Die Studierenden entwerfen eine Schule, deren Bauteile, Strukturen und Räume nicht nur auf die Erstnutzung als Interimsschule reagieren, sondern auch zukünftige Transformationen, Rückbauprozesse und alternative Nutzungsszenarien ermöglichen.

Zu Beginn werden Grundlagen des systemischen Entwerfens behandelt: Typologien, Raumprogramme, Tragstruktur, Raster, Fügung, Vorfertigung, Montage, Demontage sowie konstruktive und räumliche Flexibilität. Anhand von Referenzprojekten des zeitgenössischen Holzbaus wird untersucht, wie architektonische Qualität mit seriellen und modularen Prinzipien verbunden werden kann.

Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden ein eigenständiges Gebäudeprojekt. Im Entwurfsprozess werden konstruktive Regeln, Bauteilstrategien, Materialkonzepte und räumliche Organisationen erarbeitet, die eine Weiterverwendung in veränderten Kontexten ermöglichen. Die Systemlogik wird dabei als Entwurfswerkzeug verstanden und nicht als Selbstzweck.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen architektonischer Idee, konstruktiver Logik und Baukultur. Es wird untersucht, wie Standardisierung, Wiederholung und Modularität neue architektonische Ausdrucksformen erzeugen können.

Begleitend werden Entwurfsdarstellung, Modellarbeit, iterative Entwurfsmethoden, Präsentationstechniken sowie argumentatives Vermitteln architektonischer Konzepte trainiert.

Lehrmethode

Vorlesung mit Übungsbeispielen und Anwendung

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Die Lehrveranstaltung hat prüfungsimmanenten Charakter. Die Gesamtnote setzt sich aus der kontinuierlichen Mitarbeit während des gesamten Semesters, der Erarbeitung eines Entwurf, den Zwischenpräsentationen sowie einer finalen Schlusspräsentation zusammen. Es besteht Anwesenheitspflicht.

Unterrichtssprache

Deutsch

Integrale Planung 2 UE

Integrale Planung 2 UE | WS2026/27

Inhalt

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit dem Bauen im Bestand. Eine bestehende Bausubstanz wird einer baukonstruktiven und funktionalen Analyse unterzogen, das Potential für eine Ertüchtigung des Bestandes mit einer Funktionserweiterung und dem Ausbau des Bestandes unter Einhaltung von baurechtlichen Rahmenbedingungen ausgelotet, und ein spezifisches, individuelles Raumprogramm entwickelt.

Auf dieser Basis aufbauend wird in einer fachübergreifenden Herangehensweise ein detailliertes Ausführungsprojekt mit einem individuellen Bausystem in Holzbauweise erstellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf Vorfertigung und generell lebenszyklusorientiertes Bauen mit nachhaltigen Baustoffen gelegt.

Das Projekt wirf fachübergreifend in den Teilbereichen Architektur, Konstruktion, Bauphysik und Bauwirtschaft durchgearbeitet, wobei sich Studierenden des Lehrgangs "Green Building" für die architektonische Ausarbeitung, jene des Bauingenieurwesens für die fachspezifische Bearbeitung verantwortlich zeigen;

Das Zusammenführen der Vorentwurfskonzepte zu einem ganzheitlichen Projekt ist das grundsätzliche Wesen der integralen Lehrveranstaltung.

Die Studierenden sind in der Lage, die Projekte bis zum Planungsstand einer Einreich-, Polier-, und Detailplanung durchzuarbeiten.

Lehrmethode

Fachübergreifende Gruppenkorrekturen abwechselnd im Rotationsverfahren mit Präsentationen vor dem Fachlektoren Kollegium

Prüfungsmethode

Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Low-high tech design VO

Low-high tech design VO | WS2026/27

Inhalt

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Rolle von Technologie in der Architektur. Im Zentrum steht nicht die Gegenüberstellung von „viel Technik“ und „wenig Technik“, sondern die Frage nach dem angemessenen Verhältnis von Architektur, Technik, Komfort, Ressourceneinsatz, Betrieb und Lebenszyklus.

 

Ausgehend von historischen und aktuellen Positionen werden Low-Tech-, High-Tech- und Hybridstrategien vorgestellt und kritisch diskutiert. Behandelt werden die Entwicklung der technischen Gebäudeausstattung, Komfortversprechen, Übertechnisierung, Nutzerverhalten, Performance Gap sowie die Frage, wann technische Systeme notwendig sind und wann sie durch architektonische, bauliche oder passive Strategien reduziert werden können.

 

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis des Gebäudes als robustes, klimatisch wirksames und thermodynamisches System. Die Studierenden setzen sich mit Einfach Bauen, Suffizienz, Raumtoleranz, thermischer Masse, Speicherfähigkeit, Orientierung, Hülle, Verschattung, natürlicher Lüftung, Pufferräumen, Materialwahl und blau-grüner Infrastruktur auseinander.

 

Ergänzend werden zirkuläre und prozessuale Aspekte behandelt. Die Lehrveranstaltung zeigt, dass Low-Tech nicht den Verzicht auf moderne Werkzeuge bedeutet, sondern präzise Planung, digitale Dokumentation und klare Materiallogiken benötigt. Themen wie BIM, digitale Zwillinge, Materialpässe, Urban Mining, Design for Disassembly, Lebenszyklus, Wartbarkeit und angemessener Technologieeinsatz werden anhand von Beispielen und Praxisbezügen diskutiert.

Lehrmethode

Vorlesung

Prüfungsmethode

Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Mehrgeschossiger Holzbau + Modulbauweisen VO

Mehrgeschossiger Holzbau + Modulbauweisen VO | WS2026/27

Inhalt

Studierende lernen im Rahmen der Vorlesung den Umgang mit mehrgeschossiger Holzbauweise kennen. Die Grenzen, gesetzlichen Rahmenbedingungen, grundsätzlichen Aufbauten, Außengestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Nachhaltigkeit und Haltbarkeit werden anhand von Beispielen und Projektanalysen aufgezeigt und diskutiert.

Weiters vermittelt die Vorlesung verschiedene modulare Systeme im Detail. Damit wird anhand von vorbildhaften innovativen Konstruktionsweisen eine Vertiefung in archi­tektonisch konzeptionelles Denken vor dem Hintergrund material- und strukturell bedingter Formzusammenhänge im Detail erlernt und begriffen.

Lehrmethode

Vorlesung und Recherchearbeit als Übung.

Prüfungsmethode

Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Projektentwicklung VO

Projektentwicklung VO | SS2027

Inhalt

Die integrierte Lehrveranstaltung vermittelt Projektentwicklung als strategischen, interdisziplinären Entscheidungs- und Steuerungsprozess im Lebenszyklus von Immobilien. Projektentwicklung wird dabei nicht auf Neubau reduziert, sondern als Umgang mit Diskontinuitäten in Bestand, Nutzung, Markt, Regulierung und gesellschaftlichen Anforderungen verstanden.

Im Mittelpunkt stehen die frühen Phasen der Projektentwicklung, in denen wesentliche Entscheidungen zu Nutzung, Dichte, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Risiko getroffen werden. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen werden praxisnahe Methoden der Projektinitiierung, Projektkonzeption und Baureifentwicklung behandelt. Dazu zählen Standort- und Marktanalysen, Variantenbildung, Projektvorstudien, Grobkostenschätzungen, Investitionsüberlegungen sowie Grundzüge der Verwertung.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Architekt:innen in der Projektentwicklung: nicht nur als Entwerfende, sondern als strategisch denkende Akteur:innen, die Projektlogiken mitgestalten, Nachhaltigkeit früh verankern und Entscheidungsprozesse fachlich fundieren. Internationale Perspektiven und unterschiedliche Akteurslogiken ergänzen den österreichischen Kontext.

Die Lehrveranstaltung verbindet Vorlesung, Diskussion und angewandte Übungen und fördert aktives, reflexives Lernen.

Lehrmethode

- Impulsvorträge mit Diskussion

 

- Integrierte Kurzaufgaben und Reflexionsformate in der Vorlesung

 

- Arbeit mit Fallbeispielen

 

- Wöchentliche Glossararbeit mit Peer-Review (aktive und passive Beiträge)

 

- Gemeinsame Analyse und Diskussion ausgewählter Projektlogiken

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

Die Gesamtbeurteilung setzt sich aus mehreren Elementen zusammen:

 

Abschlussprüfung (Überprüfung der inhaltlichen und konzeptionellen Kompetenzen) (60%)

 

Laufende Mitarbeit durch aktive Beteiligung an Vorlesungsaufgaben (20%)

 

Peer-Review-Glossararbeit (20%)

mindestens 2 aktive Glossarbeiträge pro Woche,

mindestens 3 passive Peer-Reviews pro Woche

Unterrichtssprache

Deutsch

Integrale Planung mittels digitaler Anwendungen 2 UE

Integrale Planung mittels digitaler Anwendungen 2 UE | WS2026/27

Inhalt

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit dem Bauen im Bestand. Eine bestehende Bausubstanz wird einer baukonstruktiven und funktionalen Analyse unterzogen, das Potential für eine Ertüchtigung des Bestandes mit einer Funktionserweiterung und dem Ausbau des Bestandes unter Einhaltung von baurechtlichen Rahmenbedingungen ausgelotet, und ein spezifisches, individuelles Raumprogramm entwickelt.

Auf dieser Basis aufbauend wird in einer fachübergreifenden Herangehensweise ein detailliertes Ausführungsprojekt mit einem individuellen Bausystem in Holzbauweise erstellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf Vorfertigung und generell lebenszyklusorientiertes Bauen mit nachhaltigen Baustoffen gelegt.

Das Projekt wirf fachübergreifend in den Teilbereichen Architektur, Konstruktion, Bauphysik und Bauwirtschaft durchgearbeitet, wobei sich Studierenden des Lehrgangs "Green Building" für die architektonische Ausarbeitung, jene des Bauingenieurwesens für die fachspezifische Bearbeitung verantwortlich zeigen;

Das Zusammenführen der Vorentwurfskonzepte zu einem ganzheitlichen Projekt ist das grundsätzliche Wesen der integralen Lehrveranstaltung.

Die Studierenden sind in der Lage, die Projekte bis zum Planungsstand einer Einreich-, Polier-, und Detailplanung durchzuarbeiten.

Lehrmethode

Fachübergreifende Gruppenkorrekturen abwechselnd im Rotationsverfahren mit Präsentationen vor dem Fachlektoren Kollegium

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

Zwischenbeurteilung, Endpräsentation, Projektabgabe

Unterrichtssprache

Deutsch