5. März 2026

Campus Lectures: Regretting Motherhood – wenn Mütter bereuen

 

5.3.2026, 17.30-19.00 Uhr, Festsaal B.E.02, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Viele Mütter kennen ambivalente Gefühle – doch kaum jemand spricht offen darüber. Wiebke Schenter tut es. In ihrem Buch „Ich liebe meine Kinder, aber …“ setzt sie sich mit einem der größten Tabus rund um Mutterschaft auseinander: der Frage, ob man sich mit dem Wissen von heute noch einmal für Kinder entscheiden würde. Dabei geht es nicht um fehlende Liebe zu den Kindern, sondern um die Ablehnung einer Rolle, die oft mit Selbstaufgabe, Überforderung und stiller Scham darüber verbunden ist, all das zu empfinden verbunden ist.

Programm

In Vorwegnahme des internationalen Weltfrauentags präsentiert Wiebke Schenter am 5. März Auszüge aus ihrem Buch und diskutiert mit Beatrix Habusta-Paschen zentrale Fragen nach Ehrlichkeit und gesellschaftlichen Erwartungen sowie dem Mut, die eigene Erfahrung jenseits normativer Zuschreibungen auszusprechen. Im Zentrum steht Mutterschaft als vielschichtige, ambivalente Realität – ebenso wie jene Stimmen, die im öffentlichen Diskurs bislang zu wenig Gehör finden.

Eine Veranstaltung für alle, die Mutterschaft nicht idealisieren oder moralisch bewerten wollen, sondern bereit sind, sie differenziert, reflektiert und in radikaler Ehrlichkeit zu betrachten.

Im Anschluss ist Raum für Fragen aus dem Publikum und für offenen Austausch.

17.30 Uhr: Begrüßung und Eröffnung
17.35 Uhr: Wiebke Schenter: Lesung aus dem Buch „Ich liebe meine Kinder, aber…“ mit anschließender Diskussion

Zur Person

Wiebke Schenter ist Autorin, Content-Creatorin, Kolumnistin und eine öffentliche Stimme für gesellschaftliche Debatten rund um Mutterschaft, Gleichberechtigung und Care-Arbeit. Bekannt wurde sie in den sozialen Medien, wo sie sich als @piepmadame differenziert und persönlich mit Themen wie Mental Load, Rollenerwartungen und den Ambivalenzen moderner Elternschaft auseinandersetzt. Mit ihrem Buch trägt sie dazu bei, bislang tabuisierte Erfahrungen sichtbar zu machen und eine offenere Diskussion über Elternschaft, Verantwortung und Selbstbestimmung anzustoßen.

Beatrix Habusta-Paschen ist Senior Lecturer im Bachelorstudiengang Hebammen an der Hochschule Campus Wien und als Hebamme mit dem Thema Regretting Motherhood weit vertrauter, als es die öffentliche Debatte vermuten lässt. Ihre Tätigkeit ermöglicht Einblicke in Lebensrealitäten, die bis heute selten benannt werden – nicht zuletzt deshalb, weil unbequeme Wahrheiten rund um Mutterschaft nach wie vor marginalisiert und überwiegend im Verborgenen verhandelt werden.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich hier an.

Sollten Sie für Ihre Teilnahme etwas Bestimmtes benötigen, z. B. Gebärdensprach-Dolmetscher*in oder technische Unterstützung bei Hörbeeinträchtigung, kontaktieren Sie bitte Eva Jöchtl bis möglichst 20.2.2026 unter eva.joechtl@hcw.ac.at oder telefonisch 01 606 68 77-1722.

Anreise und Kontakt

Wir empfehlen die öffentliche Anreise mit der U1 (Station Altes Landgut) oder mit der Linie 15A (Station Altes Landgut).

Falls Sie Fragen zur Veranstaltung haben, wenden Sie sich bitte an eva.joechtl@hcw.ac.at.

Wir fertigen bei dieser Veranstaltung Fotos und Videos an. Die Aufnahmen werden zur Darstellung unserer Aktivitäten auch in Social-Media-Kanälen sowie in Printmedien veröffentlicht.

Gesundheitswissenschaften