Aeromikrobiom und Allergene – Umweltfaktoren als Treiber respiratorischer Erkrankungen (RESPIRA)

Projektlaufzeit: 01.10.2026 bis 30.09.2029

Das Forschungsprojekt untersucht, wie Mikroorganismen auf Pollen allergische Reaktionen der Atemwege beeinflussen, um neue Ansätze zur Prävention von Allergien zu entwickeln und die Lebensqualität von Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Schematische Darstellung des ONE HEALTH Konzepts: 1) Gesunde Tiere 2) Gesunde Pflanzen 3) Gesunde Menschen. Mit Zusatz zur Verbindung von Pflanzen und Mensch bzgl. respiratorischer Allergien.

Forschungsbereiche

Life Sciences, Health, and Quality of Life

Forschungszentrum

Forschungszentrum Molecular Biotechnology

Department

Applied Life Sciences

Dem One Health Konzept folgend – ein interdisziplinärer Ansatz, der die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt als eng miteinander verbunden betrachtet – untersucht das Projekt „Pollenallergene und Pollenmikrobiom – Umweltfaktoren als Treiber respiratorischer Allergien (RESPIRA)“ den Einfluss des Pollenmikrobioms (der auf und in Pollen vorkommenden Mikroorganismen) auf allergische Reaktionen in den Atemwegen. 

Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, neue Ansätze zur Allergieprävention zu entwickeln und langfristig die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Auf Pollen lebt eine vielfältige Gemeinschaft von Mikroorganismen – ein „unsichtbares Ökosystem“, das bislang nur wenig erforscht ist. Die Forscher*innen untersuchen das Mikrobiom von Birken-  Ragweed  und Lieschgraspollen und erforschen, wie Mikroben die Struktur und Immunogenität von Allergenen verändern und damit die menschliche Immunantwort beeinflussen können. So gewinnen sie neue Einblicke in die komplexen Wechselwirkungen an der Schnittstelle von Umwelt, Pollen und menschlichem Immunsystem.
 

 

Forschungsziele

  • Charakterisierung des Pollenmikrobioms an unterschiedlichen Standorten
  • Bestimmung des Einflusses von Mikroben auf Allergene
  • Untersuchung der Effekte auf die Atemwegsbarriere mithilfe moderner 2D und 3D Zellkulturmodellen
  • Wissen breit verankern – in Forschung, Lehre und Öffentlichkeit.
 
 

Forschungsmethodik

  • Pollenprobenentnahme sowie Sequenzierung mikrobieller DNA
  • Kultivierung und Identifizierung pollenassoziierter Mikroorganismen
  • Exposition natürlicher und rekombinanter Allergene gegenüber Mikroben
  • Biochemische und immunologische Analyse von Struktur, Stabilität, IgE-Reaktivität und Effektorzellaktivierung
  • Untersuchung von Gen- und Proteinexpression in 2D- und 3D-Zellkulturmodellen mittels qPCR, ELISA und Western Blot
 

Fördergeber*innen


Kooperationspartner*innen

  • AZ Pollen Research GmbH, Stockerau/NÖ

Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO


Projektleitung

Projektteam