Dipl.-Ing. Martin Aichholzer
Ehemalige*r Mitarbeitende*r
Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 01.07.2021
Der Holzbau, als eine der wichtigsten Strategien zum Erreichen der Klimaziele im Bausektor in Österreich, beschränkt sich hauptsächlich auf den Einfamilienhaus-Sektor und ist auch firmenmäßig sehr kleinteilig und regional strukturiert.
Überregionale Entwicklungen wie die Digitalisierung und der Fachkräftemangel bewirken strukturelle Veränderungen der derzeitig sehr handwerklich organisierten Baustelle und erfordern neuartige Denkweisen und Arbeitsprozesse, die vor allem für kleine und mittelgroße Unternehmen große Herausforderungen darstellen aber auch eine Chance sind.
Um einerseits die kleinteilige Struktur der Holzbauunternehmen zu nutzen und anderseits dem großvolumigen Wohnbau zu ökologisieren, zielt das Qualifizierungsseminar darauf ab durch kooperative Arbeitsweisen der Holzbauunternehmen die Chancen der digitalen, regionalen und kleinteiligen Produktionsstruktur zu nutzen und durch Vernetzung und Systematisierung - Synergieeffekte und Effizienzsteigerung zu generieren und den Schritt zum großvolumigen Maßstab mit einer klimatisch verträglichen Bauweise zu schaffen.
Diese kooperative Arbeitsweise erfordert neuartige Denk- und Handlungsmuster. KMU müssen deren innovative Chance erkennen und den Willen zur Zusammenarbeit entwickeln, um dann als Vorreiter aus dem Qualifizierungsseminar zu gehen.
Ehemalige*r Mitarbeitende*r
Researcher (Karenz)
Senior Researcher