Personendetails

Tanja Budl, BSc MSc

Stellvertretende Leiterin Studienbereich 3 Gesundheits- und Krankenpflege; Senior Lecturer

tanja.budl@hcw.ac.at
+43 1 606 68 77-5001

Raum: F.1.14
Favoritenstraße 222
1100 Wien

Studiengänge

Bachelor

Gesundheits- und Krankenpflege

Vollzeit

Departments
Angewandte Pflegewissenschaft

Lehrveranstaltungen

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV | WS2026/27

Inhalt

- Einführung in den Gegenstandsbereich Pflegewissenschaft und Pflegeforschung: Wissensquellen, Wissenschaftstheorien

- Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich

- Anwendungsgebiete der Pflegeforschung

- Forschungsansätze im Überblick: Charakteristika, Grundprinzipien

- Phasen des Forschungsprozesses

- Ethische Aspekte der Pflegeforschung

- Grundlagen zu EBN: Definition, Komponenten einer pflegerischen Entscheidung, externe und interne Evidence, Schritte im EBN-Prozess

Lehrmethode

überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Ethik und diversitätskompetente Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Ethik und diversitätskompetente Gesundheits- und Krankenpflege ILV | WS2026/27

Inhalt

Allgemeine Ethik:

- Begriffsklärung: Ethik, Moral, Ethos, Werte (berufliche und kulturelle Werte, Wertekonflikte), Normen, Regeln, Tugenden

- Aufgaben der Ethik, Grundfragen der Ethik, Ziele und Grenzen der Ethik

- Modelle deskriptiver Ethiken (exemplarisch): z.B. phänomenologischer Ansatz, sprachanalytischer Ansatz

- Klassische Theorien normativer Ethiken (exemplarisch): Deontologie, Teleologie oder konsequenzialistische Ethik, Tugendethik, kommunitaristische Ethik, Gerechtigkeitsethik

- Gegenwärtige Ansätze: Care-Ethik, Verantwortungsethik

Ethik in der Gesundheits- und Krankenpflege:

- Ethische Probleme in Einrichtungen des Gesundheitswesens, die besondere Situation der professionell Pflegenden

- Ethikkodex: Funktion eines Berufskodex, ICN-Kodex

- Ausgewählte Grundfragen und Spannungsfelder der pflegerischen Praxis (exemplarisch): Autonomie Betroffene* (informed consent, Recht auf Nichtwissen), die Beziehung Erkrankte Person–Pflegeperson-An- und Zugehörige, Nahrungsablehnung, Hirntod und Wachkoma, Organtransplantation, Therapiebegrenzung - Therapieabbruch, Aggression und Gewalt, Patient*innenverfügung, Rationierungen im Gesundheitswesen u.a.

- Organisationsethik und Ethikkomitee: Modelle, Aufgaben, Ziele

- Modelle der Entscheidungsfindung z.B. Rabe, Nimwegener

Diversitätskompetenz:

- Verhältnis von Kultur und Religion

- Konzepte Diversitätskompetenz

- Modelle der diversitätssensiblen Pflege (z.B. M. Leininger)

- diversitätskompetente Interaktion im pflegerischen Setting

Lehrmethode

überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE | SS2027

Inhalt

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:

- Umgang mit Monitoren

- Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test

- Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem

- Algorithmus zum Advanced Life Support: ABCDE Schema, Gefäßzugänge (i.o., i.v.) Notfallmedikamente, Intubation, EKG Rhythmus, halbautomisch Defibrillator, Kapnographie

- Human Factors (10 for 10, speaking up, closed loop, double check) und der 15 CRM Leitlinien( Arbeitsumgebung, Antizipation, Führungsrolle, Fixierungsfehler usw.)

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV | WS2026/27

Inhalt

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle konservative und operative Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

 

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:

- Diabetes mellitus Typ I und II

- Adipositas

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:

- Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)

- Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)

- Periphere arterielle Verschlusskrankheit

- Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation, Stent, Ballondilatation

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:

- Schilddrüse: Über- und Unterfunktion, Immunthyreoiditis sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:

- COPD

- Asthma bronchiale

- COVID-19

- professionelle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen (z.B.: Lobektomie)

 

Pflegeschwerpunkte im perioperativen Setting:

- Begriffsklärung peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege

- Risikoassessment, Einwilligung zur OP und Narkose

- pflegerisches Aufklärungsgespräch

- Allgemeine und spezifische perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen

- Sonden: Legen der nasogastralen Sonde (Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden)

- Intraoperative Pflege im Operationssaal und Anästhesiebereich (Verhalten im Operationssaal, Instrumentenkreislauf)

- Drainagearten, -wirkweise und Verwendung (im Weichteilgewebe, Pleuradrainagen)

- Allgemein und spezifische postoperative Komplikationen z.B. Blutung, Thrombose, Lungenembolie

- Einführung in die Grundlagen der Onkologie; technische Aspekte und Sicherheit der Tumortherapie; Intravenöse Chemotherapie – Komplikationen, Nebenwirkungen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2 ILV

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2 ILV | SS2027

Inhalt

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle konservative und operative Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei Erkrankungen des Immunsystems:

- HIV und AIDS

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patien*Innen bei Erkrankungen des Verdauungssystems am Beispiel:

- Akut und chronisch entzündliche Erkrankungen z.B. Ulcuserkrankung, Morbus Crohn, Colitis ulzerosa, Pankreatitis

- Magen- und Darmkarzinome

- Pankreaskarzinom

- Hepatitis und Leberzirrhose

- Akute Notfälle wie zum Beispiel Ileus oder Peritonitis

- Enterostomaversorgung, sowie Materialien und Wechseln des Stomaversorgungssystems

 

 

Die allgemeinen peri- (prä-, intra- und post-) operativen Pflegeerfordernisse und -bedarfe in allen Altersstufen:

- Begriffserklärung (peri-, prä-, intra- und postoperative Pflege, pflegerisches Aufklärungsgespräch, Einwilligung zu OP und Narkose, etc.)

- Allgemeine perioperative (einschließlich prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen

- Intraoperative Pflege im OP und Anästhesiebereich

- Postoperative Pflege im Aufwachzimmer/IMC/Intensivstation und im stationären Bereich

- Unterschiedliche Drainagenversorgungen

- Postoperative Komplikationen wie z.B. Thrombosen, Lungenembolien

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems am Beispiel:

- Ischämischer Insult, intrakranieller Blutung, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose

- Rehabilitative Pflegeschwerpunkte bei ausgewählten Krankheitsbildern: Insult, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit onkologischen Erkrankungen (Teil 1, Teil 2 siehe Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3):

- Begriffsklärung (TMN, Grading), Grundzüge der Psychoonkologie; ausgewählte Pflegeassessmentinstrumente in der onkologischen Begleitung, Symptomcluster und Symptommanagement (Komplikationen, Nebenwirkungen und Diagnostik)

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei gynäkologischen Erkrankungen am Beispiel:

- Entzündliche Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane

- Operative Eingriffe im gynäkologischen Bereich (z.B. Zervixkarzinom)

- Onkologische Erkrankungen im gynäkologischen Bereich: z. B.: Mammakarzinom

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheitsförderung, Prävention, Pflegeepidemiologie ILV

Gesundheitsförderung, Prävention, Pflegeepidemiologie ILV | SS2027

Inhalt

Gesundheitsförderung und Prävention:

- Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis

- Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren

- Die Gesundheit der Bevölkerung (Surveys) – Rahmengesundheitsziele

- Gesundheitskompetenz

- Gesundheitstheorien und -konzepte, z.B. Salutogenese

- Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (primäre, sekundäre und tertiäre Prävention), Zielen (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Methoden

- Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international);

- Settingspezifische Aufgabenbereiche der Pflege in Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health (Kindergärten, Schulen, Arbeitsplatz)

- Innovative Rollen für Gesundheitsförderung und Prävention: School Nurses, Community Nurses, Primary Health Care Nurses

- Arbeitsmedizin: Aufgaben, Ziele, Arbeitnehmerschutzgesetz, Arbeitssicherheit

 

Pflegeepidemiologie:

- Begriffsklärung Epidemiologie mit Zielsetzung und Anwendung

- Epidemiologische Grundbegriffe wie Häufigkeitsmaße, Effektmaße etc.

- Studiendesigns in der Epidemiologie

- Einsatz der Epidemiologie in der Gesundheitspolitik und Gesundheitsplanung

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV

Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV | WS2026/27

Inhalt

- Zielsetzung, Strukturen und Einrichtungen des Österreichischen Gesundheitssystems (nationale und einschlägige internationale gesetzliche Grundlagen, Gesundheitswesen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, stationäre, teilstationäre und ambulante Einrichtungen)

- Finanzierung von Gesundheitsleistungen in Österreich (3- Säulen-Modell; Sozialversicherungen, Krankenhausfinanzierung, Pflegegeld)

- Organisationsformen in der Pflege (Anforderungen in unterschiedlichen Pflegesettings, Pflegesysteme, Schnittstellen in der Pflege, Delegation und Anleitung)

- Führung in der Pflege (Führungsstrukturen, Führungsstile, Motivation und Arbeitsverhalten)

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Grundlagen und Methoden der Beratung ILV

Grundlagen und Methoden der Beratung ILV | WS2026/27

Prüfungsmethode

Modulprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Klinisches Praktikum 7 PL

Klinisches Praktikum 7 PL | WS2026/27

Inhalt

Die Studierenden werden angeleitet zur:

- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:

(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich

(allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise

Gynäkologie, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b)

konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische

Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie),

(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer

Bereich),

(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der

(4) Prävention und Rehabilitation.

Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege,

im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen

Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfallbzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.

- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.

- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.

- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.

- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Leben mit chronischer Krankheit ILV

Leben mit chronischer Krankheit ILV | WS2026/27

Inhalt

- Definitionen und Merkmale chronischer Krankheiten

- Pflegetheorien und -modelle chronischer Krankheiten

- Bedeutung chronischer Krankheiten für Individuen und unterschiedliche Zielgruppen und Familie/Bezugssystem aus psychosozialer und ökonomischer Sicht anhand eines pflegetheoretischen Modells

- Ausgewählte Phänomene im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung am Beispiel von Stigmatisierung, Körperbildveränderungen, Adhärenz und Transition

- Bewältigungsmechanismen chronischer Krankheiten für das Individuum und sein Bezugssystem in unterschiedlichen Lebensabschnitten bzw. Entwicklungsstufen anhand ausgewählter Beispiele: AIDS, Asthma, Demenz, chronischer Schmerz, Cystische Fibrose, angeborene Fehlbildungen, etc.

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

Abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Leben mit chronischer Krankheit - Vertiefung ILV

Leben mit chronischer Krankheit - Vertiefung ILV | WS2026/27

Inhalt

- Vertiefung zu Theorien und Modellen zum Leben mit chronischer Krankheit für unterschiedliche Zielgruppe

- Anwendungsbezogener Einsatz von Konzepten zum Thema Leben mit chronischer Krankheit

- Erkennen von Merkmalen, Phänomenen und Krankheitsverläufen bei Menschen mit chronischer Krankheit (Praxisbeispiele)

- Edukation und Beratung von Menschen mit chronischer Krankheit und deren Zu- und Angehörigen

- Versorgungsstrukturen und Versorgungslücken im Gesundheitswesen mit Fokus auf chronische Erkrankungen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE

Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE | WS2026/27

Inhalt

- Komplexe Pflegesituationen anhand von exemplarischen Beispielen als solche erkennen, diese anhand von konstitutiven Merkmalen analysieren und beschreiben, sowie entsprechende evidencebasierte pflegerische und gesundheitsförderliche Maßnahmen auswählen und nach dem Prinzip des Pflegeprozesses planen

- Komplexe Pflegesituationen beschreiben:

- Die Pflegeanlässe, die den Pflegebedarf begründen;

- Das Subjektives Krankheitserleben der Patientin/des Patienten, ihre/seine

Pflegebedürftigkeit, welche gleichzeitig den Pflegebedarf begründet und deren

Auswirkungen auf das Bezugssystem;

- Die Medizin als Bezugswissenschaft mit Pflege verknüpfen;

- Den pflegediagnostischen Prozess anhand von Fallbeispielen zur exemplarischen

Anwendung bringen;

- Die Umgebungsfaktoren welche auf die Patientin/den Patienten mittelbar und

unmittelbar einwirken (Bezugspersonen, Lebensumstände etc.) identifizieren;

- Die Multiprofessionelle Zusammenarbeit in beruflichen Situationen reflektieren;

- Die Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention analysieren und reflektieren

- Die Verknüpfung von (evidencebasierter) pflegewissenschaftlicher Literatur mit

Fachliteratur der Pflege;

- Auswahl der Zielgruppen nach aktuellen Gesichtspunkten und Bearbeitung der Bespiele anhand des Problembasierten Prozesses (PBL)

- Auswahl der PatientInnengruppen aus der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege und psychiatrische Gesundheits-und Krankenpflege nach aktuellen Gesichtspunkten z. B.:

- Depression

- Diabetes mellitus

- Metabolisches Syndrom

- Onkologische Krankheitsbilder

- Apoplexie

- Querschnittlähmung

- Herzinfarkt

- Organtransplantation

- Dialysebehandlung

- Darmerkrankungen (Stomata)

- Multimorbidität

- Chronische Schmerzen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Modulprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praktikum 7: Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 7: Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Inhalt

- In der Einführung wird der bevorstehende Praxisprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praxisziele, Praxisdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:

Studienaufgabe 1: Klinische Praxislernphase 1

- Erstellung einer Anamnese

- Präsentation einer ATL

- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den

Pflegeprozess

Studienaufgabe 2: Klinische Praxislernphase 2

- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA

- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose

- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen

Gesundheits- und Krankenpflege

Studienaufgabe 3: Klinische Praxislernphase 3

- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und

Pflegeinterventionen nach NANDA

- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den

wissenschaftlichen Kriterien entspricht

- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer

Wundsituation aus der Praxis

Studienaufgabe 4: Klinische Praxislernphase 5 + 6

- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell

geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen

- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien

- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV

Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV | SS2027

Inhalt

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen, Copingstrategien und Resilienz geführt.

 

Studienaufgaben:

- Praxislernphase 1- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Assessment

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Inhalt

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:

- Praxislernphase 4 - Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt evidenzbasierte Pflegeinterventionen, Evaluation

- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 4 PL

Praxislernphase 4 PL | WS2026/27

Inhalt

Die Studierenden werden angeleitet zur:

- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:

- Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:

(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),

(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),

(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der

(4) Prävention und Rehabilitation.

Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

 

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.

- Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP

- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.

- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.

- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Lehrmethode

Praxislernphase

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 5 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 5 - Einführung und Reflexion ILV | SS2027

Inhalt

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 5 PL

Praxislernphase 5 PL | SS2027

Inhalt

Die Studierenden werden angeleitet zur:

- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:

- Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:

(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),

(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),

(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der

(4) Prävention und Rehabilitation.

Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

 

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.

- Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP

- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.

- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.

- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Lehrmethode

Praxislernphase

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

Unterrichtssprache

Deutsch

Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV

Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV | WS2026/27

Inhalt

Grundlagen des Wissensmanagements

- Bedeutung von Wissen (Wissensverständnis; Machtgrundlage; Erlangung von Wissen) Wissensdimensionen, Wissensmodelle und Wissensmerkmale

- Ausgewählte Methoden des Wissensmanagements in Hinblick auf Kommunikation

Grundlagen des Qualitätsmanagements

- Einführung in den Qualitätsbegriff

- Überblick über Qualitätsmanagementsysteme

- Erläuterung von Qualitätsmanagement anhand eines ausgewählten QMS (z.B: KTQ, e-

Qualine, ISO) insb. Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Pflegesetting; KVP;

Prozessmanagement inkl. Schnittstellenmanagement

Methoden zur Qualitätssicherung in der Pflege

- z.B. Pflegevisiten, Fehlermanagement, Hygienemanagement etc.

Grundlagen des Projektmanagements

- Einführung und Definitionen im PM

- Methoden des PM z.B. Projektstrukturplan, Kontextanalysen, Meilensteinplan,

Ressourcen und Kostenplanung

Projektorganisation inkl. Rollen, Kommunikation, Dokumentation

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch