Personendetails

Natalie Rupprecht, BSc MSc

Senior Lecturer (Karenz)

natalie.rupprecht@hcw.ac.at
+43 1 606 68 77-5012

Raum: F.1.03
Favoritenstraße 222
1100 Wien

Studiengänge

Bachelor

Gesundheits- und Krankenpflege

Vollzeit

Departments
Angewandte Pflegewissenschaft

Publikationen

In unserer Publikationsdatenbank finden Sie die wissenschaftlichen Arbeiten und betreuten Abschlussarbeiten von Natalie Rupprecht, BSc MSc an der Hochschule Campus Wien.

Lehrveranstaltungen

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE | SS2027

Inhalt

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:

- Umgang mit Monitoren

- Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test

- Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem

- Algorithmus zum Advanced Life Support: ABCDE Schema, Gefäßzugänge (i.o., i.v.) Notfallmedikamente, Intubation, EKG Rhythmus, halbautomisch Defibrillator, Kapnographie

- Human Factors (10 for 10, speaking up, closed loop, double check) und der 15 CRM Leitlinien( Arbeitsumgebung, Antizipation, Führungsrolle, Fixierungsfehler usw.)

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE | SS2027

Inhalt

- Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation

- Einflussfaktoren auf die Wundheilung

- Verbandstoffe

- Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände

- allgemeine Verbandstechniken, inkl. Verbandswechsel mittels Non-Touch-Technik

- Chronische Wunden

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE | SS2027

Inhalt

 

Grundlagen:

- Kompetenzen nach §15 GuKG i.d.g.F.

- Delegation und Subdelegation

- Standards/SOP, Leitlinien, Richtlinien

- Hygienerichtlinien und Einhaltung ergonomischer Körperhaltungen

Ermitteln von Vitalparametern:

- Klinische Überwachung/Non-invasives Monitoring: manuelles und/oder maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion Grundlagen

- Apparative Überwachung am Monitor (nicht invasiv)

- Dokumentieren und interpretieren der ermittelten Werte

- Dokumentationssyteme (analog/digital)

Sauerstoff:

- Ermitteln und interpretieren der peripheren Sauerstoffsättigung

- Sauerstoffflasche (Handhabung, Sicherheitsmaßnahme, Berechnung O²-Vorrat)

- Patient*innenüberwachung

- Applikationssysteme (Maske, Brille, Sonde)

Katheterismus:

- Harnkatheterismus (Arten des Katheterismus hinsichtlich Liegedauer und Funktion, Instillationen und Spülungen)

- Handlungsschema: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

- Pflegerische Maßnahmen beim liegenden Blasenverweilkatheter, Auffangsysteme

- Suprapubischer Blasenkatheter (Arten, Vorteile und Nachteile, Komplikationen, Vor- und Nachbereitung und Wechsel)

- Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden

Darmeinläufe und Klistiere:

- Definition, Wirkung, Indikationen und Kontraindikationen, Komplikationen

- Arten und Formen (Einmalklistiere, Darmreinigung, Darmspülungen)

- Handlungsschema: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

- Stuhlmanagementsysteme (offene und geschlossene), Fäkalkollektor

Lehrmethode

Lehrveranstaltung mit aktivierenden Methoden, Praktische Übungen

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Palliative Care ILV

Palliative Care ILV | WS2026/27

Inhalt

- Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung: Historische und gegenwärtige Entwicklungen von Hospiz und Palliative Care

- Definitionen und Begriffsklärungen der Palliative Care: WHO, EAPC, Caring, Spiritual Caring

- Multiprofessionelle und interprofessionelle Zusammenarbeit

- Rechtlicher Bezugsrahmen im palliativen Setting (GuK Novelle, Patient*nnenverfügungen und Vorsorgevollmacht, assistierter Suizid)

- Bedürfnisse Sterbender: Körperliche, psychische, religiöse-kulturelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung

- Professionelle Pflege von Verstorbenen

- Palliative Care in verschiedenen Versorgungskontexten: Betreuung am Lebensende in unterschiedlichen Institutionen, zu Hause und in Notfallsituationen, vom würdigen Umgang mit dem Verstorbenen und seinem Bezugssystem

- Psychosoziale Aspekte: Kommunikation mit sterbenden und schwerkranken Personen, „Breaking Bad News“, Trauerprozesse verstehen und begleiten

- Selbstfürsorge und Psychohygiene

- Bedürfnisse An- und Zugehöriger in der palliativen Versorgung

- Tod und Kinder

- Der Sterbeprozess und die Stadien des Sterbens (z.B. Kübler-Ross, Renz, Jonen-Thielemann)

- Trauerphasen- und Traueraufgabenmodelle (z.B. Kast, Worden)

- Trauerbegleitung und deren Grenzen von An- und Zugehörigen

- Ausgewählte Symptome in der Palliative Care inkl. Assessmentinstrumente: „Total pain“ und Schmerztherapie, Fatigue, Ernährung und Appetitlosigkeit, Kachexie, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und Diarrhoe, Dyspnoe, Agitation, Pruritis, Stomatitis und Xerostomie, Angst und Depression, Dehydratation in der letzten Lebensphase

- Ethik in der Palliative Care: ethische Entscheidungskulturen, Sterben in Würde, Euthanasiedebatte

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Inhalt

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:

- Praxislernphase 4 - Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt evidenzbasierte Pflegeinterventionen, Evaluation

- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch