Personendetails

Julia Drobits, BSc MSc

Senior Lecturer

julia.drobits@hcw.ac.at
+43 1 606 68 77-5011

Raum: F.1.10
Favoritenstraße 222
1100 Wien

Studiengänge

Bachelor

Gesundheits- und Krankenpflege

Vollzeit

Departments
Angewandte Pflegewissenschaft

Lehrveranstaltungen

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV | WS2026/27

Inhalt

- Einführung in den Gegenstandsbereich Pflegewissenschaft und Pflegeforschung: Wissensquellen, Wissenschaftstheorien

- Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich

- Anwendungsgebiete der Pflegeforschung

- Forschungsansätze im Überblick: Charakteristika, Grundprinzipien

- Phasen des Forschungsprozesses

- Ethische Aspekte der Pflegeforschung

- Grundlagen zu EBN: Definition, Komponenten einer pflegerischen Entscheidung, externe und interne Evidence, Schritte im EBN-Prozess

Lehrmethode

überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE

Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE | SS2027

Inhalt

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:

- Umgang mit Monitoren

- Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test

- Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem

- Algorithmus zum Advanced Life Support: ABCDE Schema, Gefäßzugänge (i.o., i.v.) Notfallmedikamente, Intubation, EKG Rhythmus, halbautomisch Defibrillator, Kapnographie

- Human Factors (10 for 10, speaking up, closed loop, double check) und der 15 CRM Leitlinien( Arbeitsumgebung, Antizipation, Führungsrolle, Fixierungsfehler usw.)

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte I" UE

Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte I" UE | SS2027

Inhalt

Selbstwahrnehmung und Interaktion:

- Kinaesthetics-Konzepte in Verbindung mit beruflichen Pflege- und Betreuungssituationen

- Einfluss der eigenen Bewegung

- Entwicklung von Ideen für beruflichen Alltag, zur Unterstützung der Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen und für die eigene körperliche Entlastung, Adaption der Umwelt (Lebensraum und Arbeitsplatz) an ergonomische Erfordernisse inkl. Anwenden von Prinzipien und Hilfsmittel der Ergonomie

- Begriffsklärung Ergonomie und Verhaltens-, Verhältnisergonomie

- Ausgleichende präventive und gesundheitsfördernde Angebote

- Positionierungstechniken und –arten anhand der Bedürfnisse der Betroffenen im Liegen, Sitzen, Stehen; z.B. VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen, Kutschersitz, Torwartstellung etc.; Einsetzen von Positionierungshilfsmittel

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE | SS2027

Inhalt

- Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation

- Einflussfaktoren auf die Wundheilung

- Verbandstoffe

- Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände

- allgemeine Verbandstechniken, inkl. Verbandswechsel mittels Non-Touch-Technik

- Chronische Wunden

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV | WS2026/27

Inhalt

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle konservative und operative Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

 

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:

- Diabetes mellitus Typ I und II

- Adipositas

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:

- Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)

- Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)

- Periphere arterielle Verschlusskrankheit

- Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation, Stent, Ballondilatation

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:

- Schilddrüse: Über- und Unterfunktion, Immunthyreoiditis sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:

- COPD

- Asthma bronchiale

- COVID-19

- professionelle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen (z.B.: Lobektomie)

 

Pflegeschwerpunkte im perioperativen Setting:

- Begriffsklärung peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege

- Risikoassessment, Einwilligung zur OP und Narkose

- pflegerisches Aufklärungsgespräch

- Allgemeine und spezifische perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen

- Sonden: Legen der nasogastralen Sonde (Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden)

- Intraoperative Pflege im Operationssaal und Anästhesiebereich (Verhalten im Operationssaal, Instrumentenkreislauf)

- Drainagearten, -wirkweise und Verwendung (im Weichteilgewebe, Pleuradrainagen)

- Allgemein und spezifische postoperative Komplikationen z.B. Blutung, Thrombose, Lungenembolie

- Einführung in die Grundlagen der Onkologie; technische Aspekte und Sicherheit der Tumortherapie; Intravenöse Chemotherapie – Komplikationen, Nebenwirkungen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3 ILV

Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3 ILV | WS2026/27

Inhalt

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Gesundheits- und Krankenpflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates am Beispiel:

- rheumatischen Formenkreis (z.B. chronische Polyartritis), Totalendoprothese, Unfallchirurgie – SHT inkl. Hirndruckmessung, Knochenfrakturen, Osteosynthese

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit onkologischen Erkrankungen (Teil 2, Teil 1 siehe Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2):

- Psychoonkologische Diagnostik, Symptommanagement (Komplikationen und Nebenwirkungen), Knochenmarkpunktion, Knochenmarktransplantation, Stammzelltransplantation, spezifische Modelle und Theorien im onkologischen Setting (z.B.: Uncertainty in Illness, Caring)

 

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen, Erkrankungen des Auges sowie Erkrankungen der Haut

- Sehbeeinträchtigung

- Hörbeeinträchtigung

- Larynxkarzinom

- Allergien und psychosomatische Hautveränderung

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei Erkrankungen des Urogenitalsystems am Beispiel:

- Erkrankungen der Prostata, Blase und Niere, Urothelkarzinome, akutes und chronisches Nierenversagen (Nierenersatztherapie)

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV | SS2027

Inhalt

Der Pflegeprozess

- Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses

- Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess

- Charakterisierung der einzelnen Schritte des Pflegeprozesses

- Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses einschl. Pflegebericht (Schwerpunkt: Pflegeassessment)

- Pflegediagnostischer Prozess mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NANDA I)

- Pflegeziele, Pflegemaßnahmen und Evaluation mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NIC, NOC)

- Gesetzliche Grundlagen (Schwerpunkt: Pflegedokumentation)

- Praktische Umsetzung des Pflegeprozesses anhand einzelner Fallsequenzen

- Reflexion des Pflegeprozesses hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen

- Grundlagen Advanced Nursing Process

 

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege

- Menschenbild des pflegerischen Handelns

- Rahmung der Lehrveranstaltungsinhalte anhand eines Bedürfnismodells (z.B.: Roper, Logan Tierney). Einzelne Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung sowie der diversitätskompetenten Gesundheits- und Krankenpflege und der Aromapflege finden im Rahmen der jeweiligen Lebensaktivität ihre Berücksichtigung.

- Verknüpfung der inhaltlichen Bearbeitungen der Lebensaktivitäten mit pflegewissenschaftlichen Studien

- Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Seine Geschlechtlichkeit leben“ und „Schlafen“ werden durch nachfolgende Systematik bearbeitet:

a. Bedeutungsaspekt:

- Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem

- Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen

- Einflussfaktoren auf die jeweilige Lebensaktivität und deren Wechselwirkungen

b. Beobachtungsaspekt:

- Ausprägungen der jeweiligen Lebensaktivität (LA)

- Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand

- Wahrnehmung und Beschreibung von Veränderungen über die gesamte Altersspanne

- Pflegerelevante professionelle Beobachtungen von Kriterien wie Haut und Hautanhangsgebilden, Gestik, Mimik, Körperhaltung und -bewegung, Kognition, Orientierung, Erkennen, Bewerten, Dokumentieren von Beobachtungskriterien und Weiterleiten von Abweichungen

- Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene: Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie & Atelektase, Thrombose/Thromboembolie, Dekubitus, Sturz, Aspiration, Soor-Parotitis, Intertrigo, Deprivation

 

c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:

- Einschätzung der Ressourcen und Bedürfnisse

- Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Phänomenen wie Scham, Angst, etc.

- Pflegebedarf erheben, beurteilen und zielorientiert pflegerische Maßnahmen in allen Settings und Altersstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung und Prävention, der Lebenswelten und Pflegeforschungsergebnissen, ableiten

- Diversitätskompetente prophylaktische Maßnahmensetzung über die gesamte Lebensspanne

- Aspekte der Aromapflege

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:

 

LA „Sich bewegen“:

- Bedeutungsaspekt:

- Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne

- Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen

- Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden

- Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ und deren Wechselwirkungen

 

- Beobachtungsaspekt:

- Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der jeweiligen Position im Raum

- Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegekompetenz

- Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Plegien/Paresen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)

- Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontraktur, Thrombose etc.)

Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:

- Gesundheitsförderung durch Bewegungskonzepte

- Rückenschonende Arbeitsweisen

- Bewegungsübungen und Positionswechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Jour Fixe VO
Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV | SS2027

Inhalt

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

 

Grundlagen in der pädiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

- Kind und Familie in der Gesellschaft

- UN-Kinderrechtskonvention, EACH-Charta

- Kind im Krankenhaus (Aufnahmen, Trennungstrauma/Hospitalismus, Sicherheit, Aufsichtspflicht, Schutzbefohlenenverpflichtung)

- Familie im Kinderkrankenhaus - Möglichkeiten der Mitaufnahme, finanzielle Aspekte, KIB

- Grundlage pflegerischen Handelns in der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege (Entwicklungsstand berücksichtigen, Elternbegleitung, Elternintegration etc.)

- Theoretische Grundposition Familienzentrierung/Familienorientierung im pädiatrischen Setting

- Umgang mit entwicklungsbedingten Ängsten

- Ernährung in Lebensaltern von 0-18 Jahren

 

Das akut kranke Kind am Beispiel eines Kleinkindes mit Exsikkose im Säuglingsalter mit den Hauptproblemstellungen

Zugeordnete Inhalte:

- Physiologischer Ernährungszustand und Abweichungen (Dokumentation mit Perzentilen)

- Wasser- und Elektrolythaushalt inkl. Beobachtung und Beurteilung

- Beobachtung – Haut, Ausscheidung, Ernährungszustand, Vitalzeichen, Vigilanz, Allgemeinzustand, Abdomen

- Pflegeintervention dem Entwicklungsstand angepasst

- Unterstützung des Bezugssystems bei „lebensbedrohlicher“ Erkrankung

 

Das chronisch kranke Kind am Beispiel eines Kindes mit angeborenen Fehlbildungen vom Säuglingsalter bis zum jungen Erwachsenenalter mit den Hauptproblemstellungen

Zugeordnete Inhalte:

- Spezielle Kommunikation

- Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung (Hören, Sprechen, Sehen, Motorik) im Setting Kinderkrankenhaus und im Rahmen der Frühförderung

- Pflegeschwerpunkte bei angeborenen Vitien

- Umgang mit Abwehr von medizinisch pflegerischen Interventionen (z.B. Assistenz bei Untersuchungen: erschwerte „gewalttätige“ Blutabnahmen)

- Schmerzmanagement

- Unterstützungsmöglichkeit des Bezugssystems

Das frühgeborene Kind am Beispiel eines in der 32 SSW geborenem Kind mit Hyperbilirubinämie mit den Hauptproblemstellungen

Zugeordnete Inhalte:

- Individuelle Betreuung des Frühgeborenen: NIDCAP® (Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program), Konzepte wie Kinaesthetics®, Infant Handling® und Basale Stimulation®,

- Krankenbeobachtung versus Monitoring

- Setting Neonatologie – Umgang mit Medizinprodukten und deren Bedeutung und Auswirkungen auf das Kind und sein Bezugssystem

- Stress von Frühgeborenen, Signale des Frühgeborenen

- Positionierung

- Fototherapie – Möglichkeiten, Auswirkungen, Auswahl passender Pflegeinterventionen

- Ernährung des Frühgeborenen und Verabreichung

- Prinzipien und Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Elterninformation und -integration

- Unterstützungsmöglichkeiten des Bezugssystems

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden mit Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion und Feedback

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Modul Beratung MODUL
Palliative Care ILV

Palliative Care ILV | WS2026/27

Inhalt

- Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung: Historische und gegenwärtige Entwicklungen von Hospiz und Palliative Care

- Definitionen und Begriffsklärungen der Palliative Care: WHO, EAPC, Caring, Spiritual Caring

- Multiprofessionelle und interprofessionelle Zusammenarbeit

- Rechtlicher Bezugsrahmen im palliativen Setting (GuK Novelle, Patient*nnenverfügungen und Vorsorgevollmacht, assistierter Suizid)

- Bedürfnisse Sterbender: Körperliche, psychische, religiöse-kulturelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung

- Professionelle Pflege von Verstorbenen

- Palliative Care in verschiedenen Versorgungskontexten: Betreuung am Lebensende in unterschiedlichen Institutionen, zu Hause und in Notfallsituationen, vom würdigen Umgang mit dem Verstorbenen und seinem Bezugssystem

- Psychosoziale Aspekte: Kommunikation mit sterbenden und schwerkranken Personen, „Breaking Bad News“, Trauerprozesse verstehen und begleiten

- Selbstfürsorge und Psychohygiene

- Bedürfnisse An- und Zugehöriger in der palliativen Versorgung

- Tod und Kinder

- Der Sterbeprozess und die Stadien des Sterbens (z.B. Kübler-Ross, Renz, Jonen-Thielemann)

- Trauerphasen- und Traueraufgabenmodelle (z.B. Kast, Worden)

- Trauerbegleitung und deren Grenzen von An- und Zugehörigen

- Ausgewählte Symptome in der Palliative Care inkl. Assessmentinstrumente: „Total pain“ und Schmerztherapie, Fatigue, Ernährung und Appetitlosigkeit, Kachexie, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und Diarrhoe, Dyspnoe, Agitation, Pruritis, Stomatitis und Xerostomie, Angst und Depression, Dehydratation in der letzten Lebensphase

- Ethik in der Palliative Care: ethische Entscheidungskulturen, Sterben in Würde, Euthanasiedebatte

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

Unterrichtssprache

Deutsch

Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE

Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE | WS2026/27

Inhalt

- Komplexe Pflegesituationen anhand von exemplarischen Beispielen als solche erkennen, diese anhand von konstitutiven Merkmalen analysieren und beschreiben, sowie entsprechende evidencebasierte pflegerische und gesundheitsförderliche Maßnahmen auswählen und nach dem Prinzip des Pflegeprozesses planen

- Komplexe Pflegesituationen beschreiben:

- Die Pflegeanlässe, die den Pflegebedarf begründen;

- Das Subjektives Krankheitserleben der Patientin/des Patienten, ihre/seine

Pflegebedürftigkeit, welche gleichzeitig den Pflegebedarf begründet und deren

Auswirkungen auf das Bezugssystem;

- Die Medizin als Bezugswissenschaft mit Pflege verknüpfen;

- Den pflegediagnostischen Prozess anhand von Fallbeispielen zur exemplarischen

Anwendung bringen;

- Die Umgebungsfaktoren welche auf die Patientin/den Patienten mittelbar und

unmittelbar einwirken (Bezugspersonen, Lebensumstände etc.) identifizieren;

- Die Multiprofessionelle Zusammenarbeit in beruflichen Situationen reflektieren;

- Die Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention analysieren und reflektieren

- Die Verknüpfung von (evidencebasierter) pflegewissenschaftlicher Literatur mit

Fachliteratur der Pflege;

- Auswahl der Zielgruppen nach aktuellen Gesichtspunkten und Bearbeitung der Bespiele anhand des Problembasierten Prozesses (PBL)

- Auswahl der PatientInnengruppen aus der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege und psychiatrische Gesundheits-und Krankenpflege nach aktuellen Gesichtspunkten z. B.:

- Depression

- Diabetes mellitus

- Metabolisches Syndrom

- Onkologische Krankheitsbilder

- Apoplexie

- Querschnittlähmung

- Herzinfarkt

- Organtransplantation

- Dialysebehandlung

- Darmerkrankungen (Stomata)

- Multimorbidität

- Chronische Schmerzen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Modulprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praktikum 7: Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 7: Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Inhalt

- In der Einführung wird der bevorstehende Praxisprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praxisziele, Praxisdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:

Studienaufgabe 1: Klinische Praxislernphase 1

- Erstellung einer Anamnese

- Präsentation einer ATL

- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den

Pflegeprozess

Studienaufgabe 2: Klinische Praxislernphase 2

- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA

- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose

- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen

Gesundheits- und Krankenpflege

Studienaufgabe 3: Klinische Praxislernphase 3

- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und

Pflegeinterventionen nach NANDA

- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den

wissenschaftlichen Kriterien entspricht

- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer

Wundsituation aus der Praxis

Studienaufgabe 4: Klinische Praxislernphase 5 + 6

- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell

geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen

- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien

- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV | SS2027

Inhalt

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

 

Studienaufgaben:

- Praxislernphase 3- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Pflegeplanung

- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 3 PL

Praxislernphase 3 PL | SS2027

Inhalt

Die Studierenden werden angeleitet zur:

- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:

- Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:

(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),

(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),

(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der

(4) Prävention und Rehabilitation.

Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

 

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.

- Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP

- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.

- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.

- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Lehrmethode

Praxislernphase

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

Unterrichtssprache

Deutsch

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Inhalt

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:

- Praxislernphase 4 - Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt evidenzbasierte Pflegeinterventionen, Evaluation

- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Lehrmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Immanente Leistungsüberprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch

Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Statistik ILV

Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Statistik ILV | WS2026/27

Inhalt

- Grundorientierung und wissenschaftstheoretischer Bezug

- Forschungsansätze und ihre Merkmale/Charakteristika

- Phasen des Forschungsprozesses

- Richtungen der qualitativen Forschung z.B. Phänomenologie, Grounded Theory

- Forschungsdesigns der quantitativen Forschung z.B. Experimentelle, quasiexperimentelle Designs

- Methoden und Techniken der Datenerhebung und -auswertung in der qualitativen und quantitativen Forschung

- Gütekriterien der qualitativen und quantitativen Forschung

- Deskriptive Statistik z.B. Grundbegriffe, Grundgesamtheit/Stichproben/Repräsentativität, Datentypen/Skalenniveaus, statistische Kennzahlen incl. epidemiologische Maßzahlen, Ursachen von Messfehlern

- Einführung in die schließende (induktive) Statistik z.B. Hypothesenbildung /-testung, Wahrscheinlichkeitsverteilung, statistische Kennzahlen

- Statistikprogramme z.B. SPSS®, Darstellung und Interpretation von statistischen Kennzahlen

Lehrmethode

überwiegend aktivierende Methoden

Prüfungsmethode

Endprüfung

 

Schriftliche oder mündliche Einzelprüfung

Unterrichtssprache

Deutsch