28. September 2026

HCW zeigt eines der größten interprofessionellen Simulationszentren Europas

 

Mit dem SimLab setzt die Hochschule Campus Wien einen bedeutenden Meilenstein in der hochschulischen Ausbildung der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe. Auf rund 3.000 Quadratmetern bietet das Zentrum neun hochmoderne Simulationsräume mit jeweils eigenem Debriefingraum für Analyse und Reflexion der Szenarien sowie 16 spezialisierte Skills- und Funktionsräume.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, der medizinische Direktor des WIGEV, Michael Binder und Geschäftsführerin Silvia Kaupa-Götzl (HCW) im SimLab im Kreise von Studierenden der Studienprogramme Hebammen sowie Gesundheits- und Krankenpflege.

Damit gehört das SimLab zu den größten interprofessionellen Trainingszentren Europas – und schafft eine neue Qualität in der praxisnahen Ausbildung von Berufen der Gesundheitswissenschaften sowie der Gesundheits- und Krankenpflege.

„Das SimLab der Hochschule Campus Wien ist ein starkes Signal: Wien investiert gezielt in die Qualität der Gesundheitsausbildung“, betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker anlässlich eines Medientermins. „Hier wird trainiert, was im echten Leben den Unterschied macht – professionelles Handeln in komplexen Situationen. Das stärkt nicht nur die Kompetenz der Studierenden, sondern auch unser Gesundheitssystem insgesamt.“ Simulationstrainings gewinnen in der Ausbildung von Gesundheitsberufen zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen Studierenden, kritische und Ausnahmesituationen wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte unter kontrollierten Bedingungen durchzuführen. Der geschützte Rahmen der Simulation schärft auch bei therapeutischen und beratenden Interventionen wichtige Erfahrungen – etwa im Case- und Care-Management, in der familienorientierten Beratung, bei postoperativer Mobilisation sowie in der Robotik- oder Teletherapie.

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