3. März 2026

Best Practice aus der Lehre für Ausbildung in der Gesundheitsförderung

 

Die Gesundheits Österreich GmbH listet Lehrveranstaltungen aus dem akademischen Hochschullehrgang Primary Health Care Nursing im Bericht innovativer Lehrformate.

Ein Mann mit einem Bericht in der Hand

Zentrale Bausteine für qualitätsvolle Lehre fokussiert der Bericht „Aus- und Weiterbildung in der Gesundheitsförderung: Innovative Lehrbeispiele und modulare Gestaltungsmöglichkeiten“ der Gesundheits Österreich GmbH. Der im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz umgesetzte Sammelband gibt einen Überblick, wie aktuelle gesellschaftliche Themen und Problemstellung in der Lehre zu Gesundheitsförderung aufgegriffen werden können. Ziel ist, den Austausch über die Weiterentwicklung von Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten zu fördern, um damit die Praxis von Gesundheitsförderung und Public Health zu stärken. Als essenzielle Faktoren, die die Qualität der Lehre maßgeblich beeinflussen, werden Interdisziplinarität, Praxistransfer und Forschung sowie partizipative, reflexive und digitale Lehr- und Lernformate resümiert.

eCounseling- und eHealth-Methoden für erfolgreiche Gesundheitskommunikation

Als innovatives Beispiel zur Vermittlung von praxisnahen Kompetenzen zählt das Modul Gesundheitskommunikation im akademischen Hochschullehrgang Primary Health Care Nursing an der Hochschule Campus Wien. Das didaktische Konzept des Moduls wurde von Marius Contor, Leiter des Studienprogramms, entwickelt. Im Zentrum stehen die Definition und Differenzierung von eCounseling- und eHealth-Methoden, die professionelle Rolle der Pflegepersonen im digitalen Beziehungsprozess sowie Instrumente zur Umsetzung, Nutzenbewertung und kritischen Einordnung digitaler Angebote. „Interaktion und Reflexion sind wesentlich für eine professionelle digitale Beziehungsgestaltung in der Gesundheitskommunikation. Studierende lernen, eCounseling- und eHealth-Angebote nicht nur anzuwenden, sondern diese anhand klarer Kriterien evidenzbasiert zu prüfen, rechtlich einzuordnen und patientenzentriert zu gestalten. Ziel ist eine reflektierte, strukturierte und verantwortungsbewusste Nutzung digitaler Versorgungsformate“, so Marius Contor.

Angewandte Pflegewissenschaft