19. Februar 2026

Orthoptik trifft Spitzensport

 

Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Bereich Sportorthoptik durfte der Studiengang Orthoptik zwei besondere Gäste begrüßen: die erfolgreichen Beachvolleyballspielerinnen Dorina Klinger und Ronja Klinger.

Eine Gruppe von neun Personen posiert für ein Foto.

Worauf richten Volleyballspielerinnen im Spiel ihre Aufmerksamkeit? Wie ausgeprägt ist ihr Kontrastsehen? Und wie funktioniert die binokulare Zusammenarbeit der Augen unter hoher sportlicher Belastung? Diese Fragen stand im Fokus der orthoptischen Untersuchung von Dorina und Ronja Klinger im Studiengang Orthoptik an der Hochschule Campus Wien. Ziel der Untersuchung war es, die visuellen Anforderungen und spezifischen Problemstellungen im Volleyball näher zu analysieren. Denn gerade im Spitzensport spielen visuelle Fähigkeiten eine zentrale Rolle für Leistung, Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision.

Maßgeschneiderte Übungen für den sportlichen Alltag

Die gewonnenen Ergebnisse bilden die Grundlage für den nächsten Schritt: die Entwicklung eines individuell abgestimmten Übungsprogramms, das gezielt auf die visuellen Bedürfnisse von Dorina und Ronja Klinger eingeht. Damit sollen ihre visuellen Leistungsfähigkeiten im sportlichen Kontext weiter verbessert werden. 

Ein besonderer Mehrwert der Untersuchung lag auch in der aktiven Einbindung der Studierenden: Sophia Schmied und Anna Appeltauer aus dem waren maßgeblich an der Planung und Durchführung beteiligt und konnten ihr Fachwissen direkt in der Praxis anwenden. Unterstützt wurden Dorina und Ronja Klinger von ihrem Trainer sowie einem Neuroathletiktrainer. Fachlich begleitet wurde die Untersuchung von Andreas Hladik sowie den hauptberuflich Lehrenden Andreas Huber und Claudia Hundsdorfer.

Alles im Blick mit dem Bachelorstudium Orthoptik

Die Orthoptik ist ein medizinisch‑therapeutisch‑diagnostischer Gesundheitsberuf mit Fokus auf die Augenheilkunde. Im Bachelorstudium Orthoptik beschäftigen sich Studierende intensiv mit Sehstörungen, Schielerkrankungen, Schwachsichtigkeit und Augenbewegungsstörungen sowie mit deren Diagnose‑ und Therapiemöglichkeiten. Ergänzt wird die Ausbildung durch medizinische Grundlagen, Anatomie sowie Inhalte aus Psychologie und Pädagogik.
Das sechssemestrige Studium schließt mit dem Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inklusive Berufsqualifikation ab. Bewerbungen für den Studienstart im Wintersemester 2026/27 sind noch bis 22. März 2026 möglich.

Gesundheitswissenschaften