Personal Details

Johanna Binder, BSc MSc

Deputy Head of Bachelor’s Degree Program Health Care and Nursing; Head of Program Division 1 Health Care and Nursing

johanna.binder@hcw.ac.at
+43 1 606 68 77-4022

Room: F.1.27
Favoritenstraße 222
1100 Wien

Study programs

Bachelor

Health Care and Nursing

full-time

Departments
Applied Nursing Science

Lectures

Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE

Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE | SS2027

Content

- Arzneimittelgabe: Arzneimittelformen, gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich Medikamentenanordnung- u. verabreichung (inkl. Suchtgiftgebarung), inkl. Delegation (Qualitätssicherung: Aufgaben des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege hinsichtlich Bestellung, Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung von Arzneimitteln, Beobachtung von Wirkung/Nebenwirkungen des verabreichten Arzneimittels und Dokumentation), Gestaltung von Arzneimittelverpackungen und Packungsbeilagen, Anwendungs- und Aufbewahrungshinweise, , Fehlermanagement bei falscher Arzneimittelgabe

- Punktionen: Vene, Kapillare, Arterie, Vorbereitung (z.B. Emla Pflaster), Durchführung und Nachsorge bei venösen und kapillaren Blutabnahmen

- Peripherer Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, peripherer Gefäßkatheter, Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge beim Setzen von peripheren Gefäßkathetern

- Injektionen: s.c., i.m., i.v., Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung bei Injektionen

- Infusionen: Infusionsarten, Infusionszubehör, Tropfenzähler, Injektionsspritze, Infusionsspritze, Tropfgeschwindigkeitsberechnung , Infusionsvorbereitung, An- und Abschluss von Infusionen bei liegendem und nicht liegendem Gefäßzugang

Teaching method

Überwiegend aktivierende Methoden

Examination

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Teaching language

Deutsch

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV | WS2026/27

Content

Der Pflegeprozess

- Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses

- Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess

- Charakterisierung der einzelnen Schritte des Pflegeprozesses

- Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses einschl. Pflegebericht (Schwerpunkt: Pflegeassessment)

- Pflegediagnostischer Prozess mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NANDA I)

- Pflegeziele, Pflegemaßnahmen und Evaluation mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NIC, NOC)

- Gesetzliche Grundlagen (Schwerpunkt: Pflegedokumentation)

- Praktische Umsetzung des Pflegeprozesses anhand einzelner Fallsequenzen

- Reflexion des Pflegeprozesses hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen

- Grundlagen Advanced Nursing Process

 

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege

- Menschenbild des pflegerischen Handelns

- Rahmung der Lehrveranstaltungsinhalte anhand eines Bedürfnismodells (z.B.: Roper, Logan Tierney). Einzelne Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung sowie der diversitätskompetenten Gesundheits- und Krankenpflege und der Aromapflege finden im Rahmen der jeweiligen Lebensaktivität ihre Berücksichtigung.

- Verknüpfung der inhaltlichen Bearbeitungen der Lebensaktivitäten mit pflegewissenschaftlichen Studien

- Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Seine Geschlechtlichkeit leben“ und „Schlafen“ werden durch nachfolgende Systematik bearbeitet:

a. Bedeutungsaspekt:

- Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem

- Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen

- Einflussfaktoren auf die jeweilige Lebensaktivität und deren Wechselwirkungen

b. Beobachtungsaspekt:

- Ausprägungen der jeweiligen Lebensaktivität (LA)

- Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand

- Wahrnehmung und Beschreibung von Veränderungen über die gesamte Altersspanne

- Pflegerelevante professionelle Beobachtungen von Kriterien wie Haut und Hautanhangsgebilden, Gestik, Mimik, Körperhaltung und -bewegung, Kognition, Orientierung, Erkennen, Bewerten, Dokumentieren von Beobachtungskriterien und Weiterleiten von Abweichungen

- Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene: Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie & Atelektase, Thrombose/Thromboembolie, Dekubitus, Sturz, Aspiration, Soor-Parotitis, Intertrigo, Deprivation

 

c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:

- Einschätzung der Ressourcen und Bedürfnisse

- Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Phänomenen wie Scham, Angst, etc.

- Pflegebedarf erheben, beurteilen und zielorientiert pflegerische Maßnahmen in allen Settings und Altersstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung und Prävention, der Lebenswelten und Pflegeforschungsergebnissen, ableiten

- Diversitätskompetente prophylaktische Maßnahmensetzung über die gesamte Lebensspanne

- Aspekte der Aromapflege

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:

 

LA „Sich bewegen“:

- Bedeutungsaspekt:

- Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne

- Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen

- Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden

- Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ und deren Wechselwirkungen

 

- Beobachtungsaspekt:

- Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der jeweiligen Position im Raum

- Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegekompetenz

- Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Plegien/Paresen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)

- Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontraktur, Thrombose etc.)

Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:

- Gesundheitsförderung durch Bewegungskonzepte

- Rückenschonende Arbeitsweisen

- Bewegungsübungen und Positionswechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Teaching method

Überwiegend aktivierende Methoden

Examination

Endprüfung

 

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Teaching language

Deutsch

Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV

Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV | WS2026/27

Content

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen, Copingstrategien und Resilienz geführt.

 

Studienaufgaben:

- Praxislernphase 1- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Assessment

Teaching method

Überwiegend aktivierende Methoden

Examination

Immanente Leistungsüberprüfung

Teaching language

Deutsch

Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV

Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV | WS2026/27

Content

 

- In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung

- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

 

Studienaufgaben:

- Praxislernphase 3- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Pflegeplanung

- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis

Teaching method

Überwiegend aktivierende Methoden

Examination

Immanente Leistungsüberprüfung

Teaching language

Deutsch

Praxislernphase 5 PL

Praxislernphase 5 PL | WS2026/27

Content

Die Studierenden werden angeleitet zur:

- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:

- Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:

(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),

(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),

(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der

(4) Prävention und Rehabilitation.

Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

 

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.

- Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP

- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.

- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.

- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Teaching method

Praxislernphase

Examination

Immanente Leistungsüberprüfung

 

Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

Teaching language

Deutsch

Vorbereitungsworkshop kommissionelle Abschlussprüfung ILV

Vorbereitungsworkshop kommissionelle Abschlussprüfung ILV | SS2027

Content

- Komplexe Situationen anhand von exemplarischen Beispielen als solche erkennen, diese anhand von konstitutiven Merkmalen analysieren und beschreiben, sowie die Planung als auch Umsetzung des pflegediagnostischen Prozesses (u.a. Auswahl der entsprechenden evidenzbasierten pflegerischen und gesundheitsförderlichen Maßnahmen) skizzieren.

- Komplexe Situationen beschreiben:- Die Phänomene und Anlässe, die den Pflegebedarf begründen;

- Das subjektive Krankheitserleben der Patient*innen, Bewohner*innen und An- und Zugehörigen*, die erlebte Pflegebedürftigkeit, welche gleichzeitig den Pflegebedarf begründet und deren Auswirkungen

- Die Disziplinen Medizin, Psychologie und Soziologie als Bezugswissenschaften mit der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege verknüpfen;

- Den pflegediagnostischen Prozess anhand von Fallbeispielen zur exemplarischen Anwendung bringen;

- Die Umgebungsfaktoren welche auf die Patient*innen, Bewohner*innen und An- und Zugehörige* mittelbar und unmittelbar einwirken (Bezugspersonen, Lebensumstände etc.) identifizieren;

- Die Multiprofessionelle Zusammenarbeit in beruflichen Situationen reflektieren;

- Die Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention analysieren und reflektieren

- Die Verknüpfung von (evidenzbasierter) pflegewissenschaftlicher Literatur mit Fachliteratur der Gesundheits- und Krankenpflege;

 

- Auswahl der Patient*innen-und Bewohner*innengruppen aus der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege und psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege nach aktuellen n und relevanten Positionen (Lebenssituationen, Phänomenen & Krankheitsbildern)z. B.:- Metabolisches Syndrom

- Multimorbidität

- Chronischer Schmerz

- Onkologische Krankheitsbilder

- Neurologische Krankheitsbilder (Apoplexie, Paraplegie, Morbus Parkinson etc.)

- Kardiologische Krankheitsbilder (Myokardinfarkt, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, etc.)

- Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Funktionsstörungen der Schilddrüse, etc.)

- Gastroenterologische Krankheitsbilder (Darmerkrankungen – Stomata, Reflux, Cholezystolithiasis etc.)

- Psychiatrische Krankheitsbilder (Depression, etc.)

Teaching method

Überwiegend aktivierende Methoden

Examination

Immanente Leistungsüberprüfung

Teaching language

Deutsch