Neues Masterprogramm Health Studies
Die Hochschule Campus Wien startet mit Health Studies ein neues berufsbegleitendes Masterprogramm. Das modulare Studium qualifiziert gezielt für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen.
- Gesundheitswissenschaften

berufsbegleitend
Demografische Entwicklungen, Digitalisierung und steigende Qualitätsanforderungen verlangen nach hochqualifizierten Expert*innen im Gesundheitswesen. Der Master Health Studies reagiert auf diese Entwicklungen mit einem klar strukturierten, modularen Aufbau: Im Rahmen des Masterprogramms wählen Sie eine 60-ECTS-Spezialisierung gemäß MTD-Gesetz (§43) – in Sonography, Funktionsdiagnostik, Histopathologie oder Zytologie. Aufbauend auf Ihrer fachlichen Vertiefung erweitern Sie Ihre wissenschaftlichen, strategischen und interprofessionellen Kompetenzen bis hin zum Masterabschluss. Im Fokus stehen evidenzbasierte Praxis, Digitalisierung im Gesundheitswesen, Public Health sowie Management- und Steuerungskompetenzen.
Master of Science (Continuing Education) MSc (CE)
€ 12.900,-1
+ ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote2
Bewerbung Wintersemester 2026/27
01. März 2026 - 15. Juni 2026
25
1 Alternativmodell für Semesterraten auf Anfrage. Alle Details zum Studienbeitrag in der allgemeinen Beitragsordnung.
2 Die anfallenden Kosten sind abhängig von den gewählten Zusatzangeboten der Hochschule Campus Wien, etwa für Arbeitskleidung, Lizenzen, Tutorien oder Exkursionen.
* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien bzw. die AQ Austria.
Sie arbeiten in der Versorgung, der Diagnostik oder im Gesundheitsmanagement? Sie möchten sich gezielt spezialisieren – in Funktionsdiagnostik, Histopathologie, Zytologie oder Sonography – und darauf aufbauend Ihre Karriere weiterentwickeln? Sie wollen Digitalisierung und KI sinnvoll einsetzen, Projekte leiten und interprofessionell zusammenarbeiten? Das a.o. Masterstudium Health Studies ist ideal für alle, die spezialisierte Rollen übernehmen, Qualität gestalten und ihre Karriere ohne Neubeginn ausbauen möchten.
Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen eröffnet neue Sichtweisen und stärkt Ihre interprofessionelle Kompetenz.
Durch unser internationales Netzwerk erweitern Sie Ihre Perspektive über nationale Grenzen hinweg und profitieren von internationalen Kontakten sowie „Internationalisation at Home“.
Ein Studium an der Hochschule Campus Wien eröffnet Ihnen Zugang zu einem starken Forschungsumfeld.
Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens
Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.
Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.
Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.
Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.
Identitätsnachweis
Staatsbürgerschaftsnachweis
Ein Staatsbürgerschaftsnachweis ist nur erforderlich, wenn Sie als Identitätsnachweis einen österreichischen Führerschein oder Aufenthaltstitel hochgeladen haben. Bei ausländischen Dokumenten bitte gesammelt in einer Datei hochladen:
Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend
Nachweis über die Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzung
Wenn Sie Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, laden Sie bitte einen Nachweis über alle bisher im Zuge des facheinschlägigen Studiums absolvierten Lehrveranstaltungen inkl. ECTS-Credits hoch. Sofern die Originaldokumente weder auf Deutsch noch Englisch verfasst sind, beachten Sie bitte die Hinweise im Reiter “ausländische Dokumente und Abschlüsse”.
Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch
Motivationsschreiben auf Deutsch
Nachweis über die facheinschlägige Berufstätigkeit
Bitte laden Sie einen Nachweis über Ihre facheinschlägige Berufstätigkeit hoch:
Zusatzqualifikationen und spezifische Zusatzausbildungen, falls vorhanden
Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend
Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an die Administration Ihres Studienprogramms nach.
Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.
Das Aufnahmeverfahren besteht aus der Erfüllung der formalen Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Online-Bewerbung und einem persönlichen Aufnahmegespräch in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten.
Online-Bewerbung
Eignungsfeststellung
Informieren Sie sich über Studieninhalte und Ablauf des Studienprogramms, auch Fragen zu Voraussetzungen und zur Bewerbung werden beantwortet.
Zur Teilnahme treten Sie mit dem Zoom-Link bei, für alle Termine gilt derselbe Link. (Link: https://hcw-ac-at.zoom.us/j/99069263976)
Sollten Sie zur Teilnahme an den Online-Infosessions noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an healthstudies@hcw.ac.at.
Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben? Vereinbaren Sie mit dem Sekretariat healthstudies@hcw.ac.at einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin mit der Studienprogrammleiterin Michaela Hassler via Zoom.
Zu Beginn des a.o. Masterstudiums Health Studies vertiefen Sie Ihr Fachwissen in Funktionsdiagnostik, Histopathologie, Zytologie oder Sonography. Darauf aufbauend erweitern Sie Ihre Kompetenzen über die Spezialisierung hinaus und entwickeln ein Profil, das Praxis, Management, Digitalisierung und anwendungsorientierte Forschung verbindet. Damit qualifizieren Sie sich für verantwortungsvolle Aufgaben im Gesundheitswesen.
Das Blended-Learning-Konzept mit planbaren Präsenzblöcken und flexiblen Online-Phasen ermöglicht es Ihnen, Beruf, Studium und Privatleben in Einklang zu bringen und das Masterstudium optimal in Ihr Leben zu integrieren. Der hohe Anteil digitaler Lehrformate macht das Studium für Interessierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zugänglich und schafft zugleich Raum für fachlichen Austausch über regionale und institutionelle Grenzen hinweg. Eine moderne Infrastruktur sowie digitales und praxisnahes Lehren sichern nachhaltiges Lernen und einen unmittelbaren Transfer in den Berufsalltag. Durch die aktive Einbindung in Forschungs- und Entwicklungsprojekte können Sie aktuelle Fragestellungen wissenschaftlich bearbeiten und wertvolle Kontakte für Ihre weitere Karriere knüpfen.
Die Hochschule Campus Wien bietet dafür ein besonders starkes Umfeld: Mit einem breiten Netzwerk in Versorgung, Forschung und Praxis – unter anderem durch enge Kooperationen mit dem Wiener Gesundheitsverbund und zentralen Berufsverbänden – ist sie fest im Gesundheitssektor verankert. Als einzige Fachhochschule in Österreich, die alle sieben gesetzlich geregelten medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe sowie Hebammen ausbildet, vereint sie umfassendes interprofessionelles Know-how an einem Standort. Das eröffnet Ihnen wertvolle Anknüpfungspunkte für Forschungsprojekte und vielfältige Perspektiven für Ihre berufliche Weiterentwicklung.
Das a. o. Masterstudium Health Studies umfasst folgende Kernbereiche:
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr anatomisches Grundlagenwissen zu Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus, interpretieren dabei kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen – aufbauend auf Anatomie- und Physiologiegrundlagen – ihr Verständnis des Stellenwerts der Pathologie für die medizinische Diagnostik von Erkrankungen.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Vernetzung ihrer Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Die Studierenden wiederholen systematisch, festigen ihr Wissen zu physiologischen Vorgängen und beschreiben Regelkreise und Struktur-Funktions-Beziehungen (z.B. HerzKreislauf, Atmung, Renale Regulation)
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zu Zellaufbau sowie zu Gewebe und Organstrukturen, analysieren kritisch StrukturFunktionsZusammenhänge und ordnen histologische und funktionelle Befunde begründet ein.
Die Studierenden orchestrieren ihren Studienstart, indem sie belastbare Lernnetzwerke am Lernort etablieren (Rollen, Kommunikationskanäle, Kollaborationsregeln), einen Semester- und Workloadplan ableiten, sowie ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung konfigurieren.
Die Studierenden bauen zielgerichtet Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.
Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Risiko- und Pufferzeiten), den sie in einer Reflexionsschleife iterativ evaluieren und anpassen.
Die Studierenden richten ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung ein.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wiederholen und festigen grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus.
Die Studierenden interpretieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden vernetzen ihre Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr Verständnis von Krankheitsursachen und zugrunde liegenden Mechanismen, analysieren kritisch ÄtiologieWirkpfade.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen Wissen zur Pathogenese und zu morphologischen Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen, interpretieren histologische und bildgebende Befunde, klassifizieren Muster (z.B. Nekroseformen, DysplasieGrade) anhand definierter Kriterien.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Beurteilung der Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen, wählen fallbezogen diagnostische und therapeutische Optionen aus Leitlinien aus und argumentieren die Auswahl nachvollziehbar.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Verknüpfung zwischen pathologischen Veränderungen und diagnostischen Ergebnissen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen die grundlegenden Parameter zu Aufbau und Funktion des menschlichen Organismus.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die interdisziplinäre Einordnung der Physiologie. Sie leiten den Stellenwert innerhalb der medizinisch, diagnostisch therapeutischen Gesundheitsberufe ab.
Die Studierenden wiederholen und festigen physiologische Grundlagen unter Berücksichtigung der Anforderungen der professionsspezifischen Diagnostik.
Immanente Leistungsüberprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren praxis- oder theoriebezogene Problemstellungen kritisch und entwickeln daraus überprüfbare, theoretisch fundierte und forschungsleitende Fragestellungen als Ausgangspunkt für evidenzbasierte Recherche- und Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden können Literatur zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Fragestellung durch Recherche in fachbezogenen Datenbanken – mit oder ohne KI-Tools – gezielt finden.
Die Studierenden können kurze, strukturierte Zusammenfassungen der besten verfügbaren Evidenz zu einer klinischen Fragestellung erstellen. Diese sogenannten Critically Appraised Topics basieren auf nachvollziehbaren Bewertungsverfahren und Unterstützen fundierte Entscheidungen in der Praxis.
Die Studierenden sind in der Lage, Prinzipien und Bewertungsverfahren (z.B. GRADE) der gesundheitswissenschaftlichen Evidenzbasierung zu erläutern und kritisch zu reflektieren.
: Portfolio (Einzelarbeit) mit Erstellung eines Critically Appraised Topic (CAT) inklusive begründeter Fragestellung, dokumentierter Literaturrecherche, strukturierter Evidenzzusammenfassung und reflexiver Darstellung des methodischen Vorgehens.
Die Studierenden formulieren aus praxis- oder theoriebezogenen Problemstellungen klar strukturierte wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen und begründen deren Relevanz im jeweiligen fachlichen Kontext.
Die Studierenden planen und führen gezielte Literaturrecherchen in fachspezifischen Datenbanken durch und reflektieren den Einsatz KI-gestützter Recherchetools hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Bias und Limitationen.
Die Studierenden begründen die Auswahl relevanter Fachliteratur in Bezug auf die jeweilige Fragestellung und dokumentieren ihren Recherche- und Auswahlprozess transparent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder systematische Evidenzsynthese.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden erläutern und reflektieren die Grundprinzipien evidenzbasierter Praxis sowie die Aussagekraft unterschiedlicher Evidenzarten im Kontext klinischer und professionsspezifischer Fragestellungen.
Die Studierenden schätzen die methodische Qualität und Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Studien anhand vorgegebener Kriterien ein und legen ihre Beurteilung nachvollziehbar dar.
Die Studierenden erstellen ein Critically Appraised Topic (CAT) zu einer klar definierten Fragestellung, in dem relevante Evidenz strukturiert zusammengefasst und als begründete Entscheidungsunterstützung für den jeweiligen Praxiskontext dargestellt wird.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe Anamnesesituationen, identifizieren kommunikative Herausforderungen und reflektieren kritisch deren Einfluss auf die diagnostische Entscheidungsfindung.
Die Studierenden wenden fortgeschrittene Gesprächsführungstechniken in simulierten und realen klinischen Settings an, passen ihr Vorgehen adressatengerecht an und evaluieren den Verlauf hinsichtlich Verständlichkeit, Empathie und Zielorientierung.
Die Studierenden entwickeln innovative Konzepte zur Verbesserung der patient*innenzentrierten Kommunikation, begründen diese wissenschaftlich und diskutieren deren Relevanz für die Weiterentwicklung professioneller Praxisstandards.
Datenerfassung-Dokumentation, Anamnese usw.,
Rollenspiele, Fallbeispiele
Die Studierenden analysieren komplexe Anamnesesituationen im klinisch-diagnostischen Kontext, identifizieren kommunikative Herausforderungen und bewerten deren Einfluss auf die diagnostische Entscheidungsfindung sowie den weiteren klinischen Prozess.
Die Studierenden entwickeln strukturierte, adressatengerechte Anamnesestrategien, indem sie gezielt Gesprächsführungs- und Fragetechniken auswählen, deren Anwendung im patient*innenzentrierten Setting begründen und deren diagnostischen Mehrwert reflektieren.
Die Studierenden evaluieren die Qualität von Anamnesegesprächen anhand wissenschaftlich fundierter Kommunikationsmodelle und werten Faktoren wie Verständlichkeit, Empathie, Beziehungsgestaltung, Gesprächsleitung und nonverbale Signale systematisch aus.
Die Studierenden entwickeln innovative, evidenzbasierte Kommunikations- und Anamnesekonzepte zur Qualitätsverbesserung in der funktionsdiagnostischen Praxis und argumentieren deren Bedeutung für professionelle Standards, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Patient*innenorientierung.
E-Learning, Blended-Learning/ Darbietende und aktivierende Form, Flipped Classroom
Immanente Leistungsüberprüfung: Praktische Prüfung und Reflexionsgespräch
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren kardio-pulmologische, neurologische und schlafmedizinische Untersuchungsverfahren kritisch und vergleichen deren diagnostische Aussagekraft in komplexen klinischen Kontexten.
Die Studierenden planen und führen spezialisierte Untersuchungsprotokolle eigenständig durch, interpretieren die erhobenen Befunde evidenzbasiert und leiten daraus differenzierte diagnostische Schlussfolgerungen und Folgeuntersuchungen ab.
Die Studierenden reflektieren aktuelle wissenschaftliche Studien zu den genannten Untersuchungsmethoden, evaluieren deren klinische Relevanz und entwickeln innovative Ansätze zur Weiterentwicklung diagnostischer Standards.
Widerholung der Inhalte der ILV Funktionsdiagnostik im Bachelorstudium, zusätzlich BGA
Die Studierenden analysieren die methodischen Grundlagen von Bodyplethysmographie, Elektroenzephalogramm, Elektrokardiogramm und Blutgasanalyse und bewerten deren diagnostische Aussagekraft anhand definierter Qualitäts- und Interpretationskriterien.
Die Studierenden führen Bodyplethysmographie-, Elektroenzephalogramm und Elektrokardiogramm-Messungen unter Berücksichtigung von Sicherheitsstandards, Indikationen und Kontraindikationen selbstständig durch und evaluieren die resultierenden Befunde im Hinblick auf typische pathologische Muster.
Die Studierenden vergleichen kardiale, pulmonale und neurologische Krankheitsbilder hinsichtlich ihrer diagnostischen Leitbefunde und leiten klinisch relevante Zusammenhänge zwischen Pathophysiologie und Messergebnissen kritisch ab.
Die Studierenden beurteilen indikationsspezifische Einsatzmöglichkeiten der drei Messverfahren und treffen begründete Entscheidungen zur diagnostischen Vorgehensweise in komplexen, multidisziplinären Fragestellungen.
Skripten, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Endprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe Situationen der Patient*innen-Sicherheit, identifizieren ergonomische Risikofaktoren und reflektieren deren Auswirkungen auf Qualität und Versorgungsergebnisse.
Die Studierenden wenden fortgeschrittene Methoden des Risiko- und Fehlermanagements in simulierten Settings an, entwickeln evidenzbasierte Präventionsstrategien und evaluieren deren Wirksamkeit im interdisziplinären Kontext.
Die Studierenden konzipieren innovative ergonomische und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der Patient*innen-Sicherheit, begründen diese wissenschaftlich und diskutieren deren Relevanz für nachhaltige Praxisstandards.
Patient*innen- Lagerung, ergonomisches Arbeiten
Die Studierenden analysieren ergonomische Prinzipien und bewerten deren Bedeutung für sichere und effiziente Patient*innenlagerung in unterschiedlichen klinischen Situationen.
Die Studierenden reflektieren Risiken und Belastungsfaktoren für Patient*innen und Personal bei Lagerungsprozessen und argumentieren evidenzbasierte Lösungsansätze.
Die Studierenden wenden fortgeschrittene Techniken der Patient*innenlagerung unter Berücksichtigung ergonomischer Standards praktisch an und evaluieren deren Effektivität hinsichtlich Sicherheit und Komfort.
Die Studierenden entwickeln praxisorientierte Konzepte zur Optimierung von Lagerungsabläufen und Qualitätsverbesserung.
Die Studierenden diskutieren den Einsatz technischer Hilfsmittel und digitaler Assistenzsysteme zur Unterstützung ergonomischer Lagerung und transferieren deren Potenzial in klinische Szenarien.
Blended Learning, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Patient*innen-Aufklärung und Stufendiagnostik, Fehlerquellen
Die Studierenden analysieren aktuelle internationale Konzepte und Richtlinien zur Patient*innen-Sicherheit und bewerten deren Anwendbarkeit in unterschiedlichen klinischen und organisatorischen Kontexten.
Die Studierenden reflektieren ethische, rechtliche und ökonomische Dimensionen von Sicherheitsstrategien und argumentieren deren Einfluss auf Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen.
Die Studierenden entwickeln Kriterien zur Beurteilung von Sicherheitskultur und evaluieren deren Bedeutung für die kontinuierliche Qualitätsverbesserung in interprofessionellen Teams.
Die Studierenden konzipieren ein theoretisch fundiertes Modell zur Integration von Risiko- und Fehlermanagement in komplexe Versorgungssysteme und begründen dessen Relevanz für nachhaltige Patient*innen-Sicherheit.
Die Studierenden diskutieren innovative Ansätze wie digitale Technologien oder KI-gestützte Systeme zur Fehlerprävention und transferieren deren Potenzial in praxisorientierte Szenarien.
E-Learning, Skripten
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren polysomnographische und polygraphische Messdaten, bewerten kritisch deren Aussagekraft und leiten differentialdiagnostische Schlussfolgerungen unter Anwendung aktueller Leitlinien ab.
Die Studierenden erstellen eigenständig strukturierte Schlafbefunde, integrieren interdisziplinäre Informationen (klinische Anamnese, Labor, apparative Diagnostik) und kommunizieren diagnostische Ergebnisse an medizinische Fachkolleg*innen.
Die Studierenden entwickeln und begründen individuelle Basistherapieansätze bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (z. B. CPAP-, APAP-Therapie) unter Berücksichtigung von Patient*innencharakteristika, evaluieren deren Wirksamkeit und reflektieren Anpassungsstrategien im interdisziplinären Behandlungsteam.
PSG, PG-ableiten, interpretieren, CPAP/APAP Therapie, Maskenanpassungen, BGA und evtl. arterillle Blutabnahme
Die Studierenden führen polysomnographische Messungen einschließlich Vorbereitung, Ableitung und Qualitätskontrolle selbstständig durch und evaluieren die technische und inhaltliche Aussagekraft der erhobenen Daten anhand definierter Standards.
Die Studierenden analysieren polysomnographische Parameter (Schlafstadien, Atmungsereignisse, Arousal-Muster, Effort-Signale) und leiten daraus differenzierte schlafmedizinische Befunde ab, die sie kritisch mit typischen pathophysiologischen Mustern in Verbindung bringen.
Die Studierenden beurteilen Indikationen und Grenzen der Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) - und Automatic Positive Airway Pressure (APAP) -Therapie auf Basis klinischer, polysomnographischer und patient*innen bezogener Kriterien und argumentieren Therapieentscheidungen evidenzbasiert.
Die Studierenden konfigurieren Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) - und Automatic Positive Airway Pressure (APAP)-Systeme für verschiedene klinische Szenarien, bewerten die Auswirkungen unterschiedlicher Geräteeinstellungen auf Therapieeffektivität und ziehen daraus praxisrelevante Schlussfolgerungen für individuelle Therapieanpassungen.
Die Studierenden analysieren und interpretieren arterielle Blutgasanalysen unter Berücksichtigung präanalytischer, analytischer und postanalytischer Einflussfaktoren und bewerten deren diagnostische Aussagekraft gemäß biomedizinischer Richtlinien, um daraus fundierte klinisch-therapeutische Schlussfolgerungen abzuleiten.
Flipped Classroom, Blended-Learning, Darbietende und
aktivierende Form, Simulation
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Physiologie und Pathologien des Schlafes
Die Studierenden analysieren grundlegende neurophysiologische Mechanismen des Schlafs und bewerten deren Bedeutung für die Entstehung schlafmedizinischer Krankheitsbilder.
Die Studierenden differenzieren zentrale Schlafstörungen anhand charakteristischer Symptome, Pathomechanismen und diagnostischer Kriterien und leiten daraus begründete diagnostische Fragestellungen ab.
Die Studierenden evaluieren Aufbau, Ablauf und Einsatzmöglichkeiten von polysomnografischen Untersuchungen im Schlaflabor und beurteilen deren Relevanz für verschiedene klinische Szenarien.
Die Studierenden begründen indikationsspezifische Entscheidungen über Untersuchungs- und Betreuungsschritte im Schlaflabor und reflektieren dabei fachliche, sicherheitstechnische und organisatorische Anforderungen.
E-Learning, Skripten
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr anatomisches Grundlagenwissen zu Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus, interpretieren dabei kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen – aufbauend auf Anatomie- und Physiologiegrundlagen – ihr Verständnis des Stellenwerts der Pathologie für die medizinische Diagnostik von Erkrankungen.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Vernetzung ihrer Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Die Studierenden wiederholen systematisch, festigen ihr Wissen zu physiologischen Vorgängen und beschreiben Regelkreise und Struktur-Funktions-Beziehungen (z.B. HerzKreislauf, Atmung, Renale Regulation)
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zu Zellaufbau sowie zu Gewebe und Organstrukturen, analysieren kritisch StrukturFunktionsZusammenhänge und ordnen histologische und funktionelle Befunde begründet ein.
Die Studierenden orchestrieren ihren Studienstart, indem sie belastbare Lernnetzwerke am Lernort etablieren (Rollen, Kommunikationskanäle, Kollaborationsregeln), einen Semester- und Workloadplan ableiten, sowie ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung konfigurieren.
Die Studierenden bauen zielgerichtet Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.
Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Risiko- und Pufferzeiten), den sie in einer Reflexionsschleife iterativ evaluieren und anpassen.
Die Studierenden richten ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung ein.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wiederholen und festigen grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus.
Die Studierenden interpretieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden vernetzen ihre Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr Verständnis von Krankheitsursachen und zugrunde liegenden Mechanismen, analysieren kritisch ÄtiologieWirkpfade.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen Wissen zur Pathogenese und zu morphologischen Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen, interpretieren histologische und bildgebende Befunde, klassifizieren Muster (z.B. Nekroseformen, DysplasieGrade) anhand definierter Kriterien.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Beurteilung der Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen, wählen fallbezogen diagnostische und therapeutische Optionen aus Leitlinien aus und argumentieren die Auswahl nachvollziehbar.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Verknüpfung zwischen pathologischen Veränderungen und diagnostischen Ergebnissen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zum Zell, Gewebs und Organaufbau, analysieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen histologische Befunde begründet ein.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Herleitung von Zusammenhängen zwischen organischen Strukturen und deren Funktionen.
Die Studierenden wiederholen und festigen theoretische Fachkenntnisse zur mikroskopischen Differenzierung von Zell und Gewebsstrukturen sowie Organpräparaten.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren praxis- oder theoriebezogene Problemstellungen kritisch und entwickeln daraus überprüfbare, theoretisch fundierte und forschungsleitende Fragestellungen als Ausgangspunkt für evidenzbasierte Recherche- und Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden können Literatur zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Fragestellung durch Recherche in fachbezogenen Datenbanken – mit oder ohne KI-Tools – gezielt finden.
Die Studierenden können kurze, strukturierte Zusammenfassungen der besten verfügbaren Evidenz zu einer klinischen Fragestellung erstellen. Diese sogenannten Critically Appraised Topics basieren auf nachvollziehbaren Bewertungsverfahren und Unterstützen fundierte Entscheidungen in der Praxis.
Die Studierenden sind in der Lage, Prinzipien und Bewertungsverfahren (z.B. GRADE) der gesundheitswissenschaftlichen Evidenzbasierung zu erläutern und kritisch zu reflektieren.
: Portfolio (Einzelarbeit) mit Erstellung eines Critically Appraised Topic (CAT) inklusive begründeter Fragestellung, dokumentierter Literaturrecherche, strukturierter Evidenzzusammenfassung und reflexiver Darstellung des methodischen Vorgehens.
Die Studierenden formulieren aus praxis- oder theoriebezogenen Problemstellungen klar strukturierte wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen und begründen deren Relevanz im jeweiligen fachlichen Kontext.
Die Studierenden planen und führen gezielte Literaturrecherchen in fachspezifischen Datenbanken durch und reflektieren den Einsatz KI-gestützter Recherchetools hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Bias und Limitationen.
Die Studierenden begründen die Auswahl relevanter Fachliteratur in Bezug auf die jeweilige Fragestellung und dokumentieren ihren Recherche- und Auswahlprozess transparent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder systematische Evidenzsynthese.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden erläutern und reflektieren die Grundprinzipien evidenzbasierter Praxis sowie die Aussagekraft unterschiedlicher Evidenzarten im Kontext klinischer und professionsspezifischer Fragestellungen.
Die Studierenden schätzen die methodische Qualität und Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Studien anhand vorgegebener Kriterien ein und legen ihre Beurteilung nachvollziehbar dar.
Die Studierenden erstellen ein Critically Appraised Topic (CAT) zu einer klar definierten Fragestellung, in dem relevante Evidenz strukturiert zusammengefasst und als begründete Entscheidungsunterstützung für den jeweiligen Praxiskontext dargestellt wird.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden beurteilen fundiert mikroskopische Befunde von Zell- und Gewebestrukturen, ordnen sie funktionell den Organsystemen zu und begründen die Bewertung anhand definierter Kriterien (z. B. Färbungen, Artefakte, Referenzpräparate)
Die Studierenden evaluieren kritisch Struktur Funktions Zusammenhänge diverser Organsysteme hinsichtlich pathophysiologischer Mechanismen.
Die Studierenden interpretieren ausgewählte pathologische Präparate, leiten fundierte Bezüge zu entsprechenden Krankheitsbildern ab und beurteilen deren diagnostische Relevanz unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Physiologische Präparate aus ausgewählten Organsystemen sollen theoretisch behandelt werden
Physiologische Präparate aus ausgewählten Organsystemen sollen praktisch mikroskopiert werden
Die Studierenden analysieren den physiologischen Aufbau und die Funktion ausgewählter Organsysteme auf zellulärer und histologischer Ebene, ordnen diese in übergeordnete funktionelle Zusammenhänge ein und reflektieren deren Bedeutung für diagnostische Fragestellungen.
Die Studierenden mikroskopieren physiologische Präparate ausgewählter Organsysteme selbstständig und methodisch korrekt, identifizieren und interpretieren charakteristische Strukturen kritisch und validieren ihre Beobachtungen durch den Abgleich mit theoretischen Modellen.
Die Studierenden bewerten mikroskopische Befunde physiologischer Präparate im Hinblick auf Normvarianten und Abgrenzungen zu pathologischen Veränderungen und integrieren diese Erkenntnisse fundiert in weiterführende diagnostische Überlegungen.
Fernlehre
Moodle Kurs mit Lernvideos
Selbstüberprüfung durch MC-Quizzes
Lernkartei
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Ausgewählte pathologische Präparate sollen theoretisch behandelt werden
Ausgesuchte pathologische Präparate müssen sich auf im Kurs „Histologische Morphologie Physiologie“ behandelte physiologische Präparate beziehen (bspw. Colon -> Colonadenom)
Ausgewählte pathologische Präparate sollen praktisch mikroskopiert werden
Die Studierenden analysieren ausgewählte pathologische Präparate auf theoretischer Ebene, setzen diese systematisch in Beziehung zu den entsprechenden physiologischen Referenzpräparaten (z. B. Colon - Colonadenom) und bewerten die morphologischen Veränderungen im Kontext pathophysiologischer Prozesse.
Die Studierenden mikroskopieren ausgewählte pathologische Präparate selbstständig und methodisch korrekt, identifizieren und interpretieren charakteristische Abweichungen von der physiologischen Norm und vergleichen diese kritisch mit den im Kurs „Histologische Morphologie Physiologie“ behandelten Präparaten.
Die Studierenden integrieren theoretische und praktische Befunde zu physiologischen und pathologischen Präparaten, analysieren komplexe morphologische Befundkonstellationen und leiten fundierte diagnostische Schlussfolgerungen für weiterführende klinisch-pathologische Fragestellungen ab.
Fernlehre
Moodle Kurs mit Lernvideos
Selbstüberprüfung durch MC-Quizzes
Lernkartei
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden begründen fachübergreifend die klinische und funktionelle Relevanz der makroskopischen Anatomie sowie der anatomischen Orientierungsstrukturen anhand definierter Kriterien.
Die Studierenden sind in der Lage Biopsie- und Operationspräparate hinsichtlich Herkunft, Technik (z.B. Kürettage, Hysterektomie nach Konisation) und klinischer Fragestellung kritisch zu analysieren und bewerten den Einfluss auf die makroskopische Beurteilung.
Die Studierenden planen und führen systematische, organspezifische Zuschnitte qualitätsgesichert durch, wenden standardisierte Dokumentations- und Fotodokumentationsverfahren an, erstellen strukturierte Makroskopie-Protokolle und reflektieren Befunde im Hinblick auf Fehlerquellen und Qualitätssicherung.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Die Studierenden integrieren vertieftes Wissen zur makroskopischen Anatomie und topografische Orientierungsstrukturen in die Analyse komplexer Organpräparate, um klinische Fragestellungen zielgerichtet in den diagnostischen Kontext einzuordnen.
Die Studierenden bewerten unterschiedliche Materialarten und Gewinnungstechniken (z. B. Biopsien vs. komplexe Resektate) hinsichtlich ihrer diagnostischen Aussagekraft und analysieren kritisch deren Einfluss auf die weitere makroskopische Beurteilung.
Die Studierenden konzipieren und steuern komplexe makroskopische Zuschnitte unter Anwendung standardisierter Verfahren und dokumentieren die Befunde mittels geeigneter Strategien (z. B. Fotodokumentation und Makroskopie-Texte) selbstständig und qualitätsgesichert.
Die Studierenden reflektieren klinische Vorbefunde und interdisziplinäre Diagnosen (z. B. Hysterektomie nach Konisation), um fundierte Entscheidungen für die methodische Vorgehensweise beim Zuschnitt und die weitere Probenverarbeitung zu treffen.
Die Studierenden entwickeln und evaluieren qualitätssichernde Maßnahmen für den makroskopischen Arbeitsprozess, identifizieren proaktiv potenzielle Fehlerquellen und kommunizieren ihre Ergebnisse adressatengerecht im professionellen Umfeld.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Systematischer Zuschnitt allgemein und organspezifische Aufarbeitung in Themenblöcken (u.a. gynäkologische und urologische Präparate)
Fotodokumentation
Anwendung standardisierter Makroskopietexte
Die Studierenden planen und analysieren den systematischen Zuschnitt von Präparaten allgemein sowie organspezifisch (u. a. gynäkologische und urologische Präparate), bewerten die diagnostische Zielsetzung und setzen strukturierte Aufarbeitungskonzepte fachlich begründet um.
Die Studierenden erstellen eine vollständige und qualitätsgesicherte Fotodokumentation makroskopischer Präparate, bewerten deren diagnostische Relevanz und integrieren die Bilddokumentation nachvollziehbar in den makroskopischen Arbeits- und Befundungsprozess.
Die Studierenden wenden standardisierte Makroskopietexte korrekt und situationsadäquat an, reflektieren deren Bedeutung für Nachvollziehbarkeit, Qualitätssicherung und interdisziplinäre Kommunikation und passen diese bei komplexen Befundlagen fachlich begründet an.
Praktische Laboreinheiten
Übungen am Demonstrationsmaterial
Dokumentations- und Schreibtraining
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden bewerten histologische Techniken (manuell/automatisiert inkl. Spezialfärbungen, Histochemie, IHC, ISH, Multiplex) für definierte diagnostische Fragestellungen.
Die Studierenden argumentieren, unter Berücksichtigung präanalytischer Anforderungen, den methodischen Einsatz verschiedener histologischer Verfahren und begründen die Auswahl anhand valider Kriterien.
Die Studierenden wenden qualitätssichernde Maßnahmen zur Herstellung und Beurteilung befundbarer Präparate an, evaluieren die Ergebnisqualität kritisch, dokumentieren die Resultate gemäß fachspezifischen Standards und reflektieren deren Einfluss auf die diagnostische Aussagekraft.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Präanalytik, Fixation, Probenhandling, inkl. Gewebe-Asservierung
Artefakte und deren diagnostische Relevanz
Manuelle vs. automatisierte histologische Workflows
Überblick über Spezialfärbungen & histochemische Reaktionen
Basiswissen Multiplex-, IHC- und ISH-Methoden
H&E, PAS, Giemsa, Trichrom, Silber-, Elastika-Färbungen
• Färbeautomation: Ablauf & Validierung
• Troubleshooting: Artefakte, Fehlfärbungen
• Erste Multiplex-IHC-Demonstrationen
• Präparatbewertung nach Qualitätskriterien
Die Studierenden evaluieren und steuern komplexe präanalytische Prozesse sowie Gewebe-Asservierungsstrategien und entwickeln auf Basis kritischer Analysen qualitätssichernde Maßnahmen zur Optimierung der diagnostischen Präparategüte.
Die Studierenden vergleichen und validieren manuelle sowie automatisierte histologische Workflows und Färbeverfahren (Routine- und Spezialfärbungen) hinsichtlich ihrer Effizienz und Fehleranfälligkeit, um begründete Entscheidungen für einen situationsadäquaten Methodeneinsatz zu treffen.
Die Studierenden wählen auf Basis vertiefter Kenntnisse über histochemische Reaktionen und moderne Detektionsverfahren (IHC, ISH, Multiplex-Verfahren) gezielt weiterführende Analysen aus und argumentieren deren Einsatz für spezifische diagnostische Fragestellungen.
Die Studierenden beurteilen die Qualität histologischer Präparate anhand definierter Kriterien, differenzieren Artefakte systematisch von morphologischen Strukturen und wenden strukturierte Troubleshooting-Strategien zur Sicherstellung befundbarer Resultate an.
Die Studierenden reflektieren die methodischen Grenzen und Potenziale moderner Färbe- und Detektionsverfahren im diagnostischen Kontext, dokumentieren die Ergebnisse gemäß fachspezifischen Standards und evaluieren deren Einfluss auf die diagnostische Aussagekraft.
Vorlesung mit Bild- und Videobeispielen
Fallbasierte Diskussionen
Online-Selbstlernmodule (Bildmaterial, Artefaktquiz)
Laborpraktikum (einzelne Färbungen durchführen)
• Mikroskopische Analyseübungen
• Digitale Präparate via virtuelles Mikroskop
• Peer-Review der Färbeergebnisse
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Antigen-Antikörper-Prinzip
Chromogene und fluoreszente Systeme
ISH-Grundlagen: CISH, SISH, FISH
Multiplex-Ansätze und Titration
Elementare Auswertung (Score-Systeme)
ISO 15189: Anforderungen an Histopathologie
• Validierung & Verifizierung
• Dokumentationsstandards
• Einfluss der Qualität auf Diagnostik
• Kritische Fallanalysen
Die Studierenden analysieren das Antigen-Antikörper-Prinzip sowie die physikochemischen Grundlagen der In-situ-Hybridisierung und argumentieren den gezielten Einsatz chromogener und fluoreszenter Detektionssysteme (CISH, FISH, Multiplex) für komplexe diagnostische Fragestellungen.
Die Studierenden konzipieren, bewerten und dokumentieren Validierungs- und Verifizierungsprozesse für histopathologische Methoden gemäß geltenden Standards und reflektieren deren Bedeutung für die Rechtssicherheit und die kontinuierliche Qualitätssicherung.
Die Studierenden interpretieren und transformieren die Anforderungen der ISO 15189 in normkonforme Maßnahmen für den spezifischen Workflow der Histopathologie und bewerten deren Relevanz für die diagnostische Prozesssicherheit.
Die Studierenden wenden komplexe Auswertungs- und Score-Systeme für IHC- und ISH-basierte Verfahren sicher an, evaluieren die Ergebnisse kritisch im Kontext potenzieller Qualitätsmängel und reflektieren deren Einfluss auf die klinische Entscheidungsfindung.
Die Studierenden entwickeln auf Basis der Analyse kritischer Fallbeispiele begründete Strategien zur Fehlerprävention und zum Troubleshooting, um die diagnostische Aussagekraft spezialisierter Verfahren nachhaltig zu sichern.
Demonstrationslabor
Online-Annotation von Färbungen
Kurze Gruppenanalysen
Seminar mit Fallbeispielen
• Online-Reflexion
• Gruppenarbeit zur Fehlersuche
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden erläutern die technischen Grundlagen der digitalen Zytologie/Histologie, wenden spezialisierte Verfahren der Bildaufnahme, -verarbeitung und -analyse an und beurteilen deren Aussagekraft im Hinblick auf diagnostische und forschungsbezogene Fragestellungen.
Die Studierenden sind in der Lage, digitale Workflows zu implementieren und zu steuern, kennen Whole Slide Imaging und verschiedene Scannertypen sowie Dateiformat und metadatenkonformes Datenmanagement.
Die Studierenden sind in der Lage, IT- und KI-basierte Verfahren in die digitale Zytologie/Histopathologie zu evaluieren und integrieren und können Prozessmaßnahmen vor der Digitalisierung (histologisch/zytologisch) identifizieren und standardisieren.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Was ist Digitale Pathologie/Zytologie?
Whole-Slide-Imaging
Dateiformate & Datenmanagement
Technische Voraussetzungen für Digitalisierung
Prozessmaßnahmen im histologischen/zytologischen Workflow vor der Digitalisierung
Die Studierenden analysieren das Konzept der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern die Funktionsweise des Whole-Slide-Imaging (WSI) und ordnen digitale Verfahren im Vergleich zur konventionellen Mikroskopie hinsichtlich Nutzen, Limitationen und Einsatzgebieten kritisch ein.
Die Studierenden bewerten technische Voraussetzungen für die Digitalisierung histologischer und zytologischer Präparate, analysieren Dateiformate, Speicher- und Datenmanagementstrategien und beurteilen deren Auswirkungen auf Bildqualität, Workflow-Effizienz und diagnostische Aussagekraft.
Die Studierenden analysieren und gestalten Prozessmaßnahmen im histologischen und zytologischen Workflow vor der Digitalisierung, identifizieren qualitätsrelevante Einflussfaktoren, argumentieren notwendige Anpassungen fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine qualitätsgesicherte, nachvollziehbare Implementierung digitaler Diagnostikprozesse.
Theorieinputs mit technischen Demonstrationen
Gruppenarbeit
Praktische Übungen mit realen Objektträgern
Hands-on: Scanner-Testing – Scannen verschiedener Slides – Parameter testen (Auflösung, Focus, Z-Stack, Scanmode) – Vergleich unterschiedlicher Scanqualitäten – Diskussion: Was beeinflusst die Bildqualität?
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
IT-Grundlagen in der Digitalen Pathologie/Zytologie
Einführung in AI und Machine Learning in der Pathologie/Zytologie
Technische Voraussetzungen zur Nutzung von AI
Praktisches Arbeiten mit QuPath
Chancen, Risiken & Limitationen von AI in der digitalen Pathologie/Zytologie
Die Studierenden analysieren IT-Grundlagen der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern Konzepte von Artificial Intelligence und Machine Learning und ordnen deren Einsatzmöglichkeiten, Voraussetzungen und Anwendungsfelder im pathologischen und zytologischen Kontext kritisch ein.
Die Studierenden arbeiten praktisch mit digitalen Bildanalysewerkzeugen (z. B. QuPath), nutzen grundlegende AI-basierte Analysefunktionen, interpretieren quantitative Analyseergebnisse und bewerten die Abhängigkeit der Resultate von Datenqualität, Annotation und technischen Rahmenbedingungen.
Die Studierenden bewerten Chancen, Risiken und Limitationen von AI-Systemen in der digitalen Pathologie und Zytologie, reflektieren technische, methodische und ethische Herausforderungen, argumentieren den verantwortungsvollen Einsatz von AI fachlich fundiert und übernehmen Mitverantwortung für eine qualitätsgesicherte, transparente Nutzung digitaler Entscheidungsunterstützungssysteme.
Theorieinput
Live-Demonstrationen digitaler Pipelines
Hands-on in QuPath
Gruppenarbeit
Fallbeispiele
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr anatomisches Grundlagenwissen zu Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus, interpretieren dabei kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen – aufbauend auf Anatomie- und Physiologiegrundlagen – ihr Verständnis des Stellenwerts der Pathologie für die medizinische Diagnostik von Erkrankungen.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Vernetzung ihrer Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Die Studierenden wiederholen systematisch, festigen ihr Wissen zu physiologischen Vorgängen und beschreiben Regelkreise und Struktur-Funktions-Beziehungen (z.B. HerzKreislauf, Atmung, Renale Regulation)
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zu Zellaufbau sowie zu Gewebe und Organstrukturen, analysieren kritisch StrukturFunktionsZusammenhänge und ordnen histologische und funktionelle Befunde begründet ein.
Die Studierenden orchestrieren ihren Studienstart, indem sie belastbare Lernnetzwerke am Lernort etablieren (Rollen, Kommunikationskanäle, Kollaborationsregeln), einen Semester- und Workloadplan ableiten, sowie ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung konfigurieren.
Die Studierenden bauen zielgerichtet Lernnetzwerke am neuen Lernort auf, definieren Rollen, Kommunikationskanäle und Kollaborationsregeln in ihrem Jahrgangsteam.
Die Studierenden analysieren Curriculum und Studienablauf, leiten Workload und Meilensteinplanung ab und erstellen einen Semesterplan (ECTS Abgleich, Risiko- und Pufferzeiten), den sie in einer Reflexionsschleife iterativ evaluieren und anpassen.
Die Studierenden richten ein lernzielorientiertes Portfolio zur Prozessdokumentation ihrer Fachspezialisierung ein.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wiederholen und festigen grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur des menschlichen Organismus.
Die Studierenden interpretieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen anatomische Varianten gegenüber Normbefunden begründet ein.
Die Studierenden vernetzen ihre Erkenntnisse mit den Fachbereichen der medizinisch therapeutisch diagnostischen Gesundheitsberufen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen ihr Verständnis von Krankheitsursachen und zugrunde liegenden Mechanismen, analysieren kritisch ÄtiologieWirkpfade.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen Wissen zur Pathogenese und zu morphologischen Gewebsveränderungen wichtiger Erkrankungen, interpretieren histologische und bildgebende Befunde, klassifizieren Muster (z.B. Nekroseformen, DysplasieGrade) anhand definierter Kriterien.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Beurteilung der Bedeutung verschiedener Erkrankungen für Patient:innen, wählen fallbezogen diagnostische und therapeutische Optionen aus Leitlinien aus und argumentieren die Auswahl nachvollziehbar.
Die Studierenden wiederholen und festigen die Verknüpfung zwischen pathologischen Veränderungen und diagnostischen Ergebnissen.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden wiederholen systematisch und festigen fundiertes Wissen zum Zell, Gewebs und Organaufbau, analysieren kritisch StrukturFunktionsBezüge und ordnen histologische Befunde begründet ein.
Die Studierenden wiederholen zielgerichtet und festigen die Herleitung von Zusammenhängen zwischen organischen Strukturen und deren Funktionen.
Die Studierenden wiederholen und festigen theoretische Fachkenntnisse zur mikroskopischen Differenzierung von Zell und Gewebsstrukturen sowie Organpräparaten.
Endprüfung
Deutsch
Die Studierenden analysieren praxis- oder theoriebezogene Problemstellungen kritisch und entwickeln daraus überprüfbare, theoretisch fundierte und forschungsleitende Fragestellungen als Ausgangspunkt für evidenzbasierte Recherche- und Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden können Literatur zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Fragestellung durch Recherche in fachbezogenen Datenbanken – mit oder ohne KI-Tools – gezielt finden.
Die Studierenden können kurze, strukturierte Zusammenfassungen der besten verfügbaren Evidenz zu einer klinischen Fragestellung erstellen. Diese sogenannten Critically Appraised Topics basieren auf nachvollziehbaren Bewertungsverfahren und Unterstützen fundierte Entscheidungen in der Praxis.
Die Studierenden sind in der Lage, Prinzipien und Bewertungsverfahren (z.B. GRADE) der gesundheitswissenschaftlichen Evidenzbasierung zu erläutern und kritisch zu reflektieren.
: Portfolio (Einzelarbeit) mit Erstellung eines Critically Appraised Topic (CAT) inklusive begründeter Fragestellung, dokumentierter Literaturrecherche, strukturierter Evidenzzusammenfassung und reflexiver Darstellung des methodischen Vorgehens.
Die Studierenden formulieren aus praxis- oder theoriebezogenen Problemstellungen klar strukturierte wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen und begründen deren Relevanz im jeweiligen fachlichen Kontext.
Die Studierenden planen und führen gezielte Literaturrecherchen in fachspezifischen Datenbanken durch und reflektieren den Einsatz KI-gestützter Recherchetools hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Bias und Limitationen.
Die Studierenden begründen die Auswahl relevanter Fachliteratur in Bezug auf die jeweilige Fragestellung und dokumentieren ihren Recherche- und Auswahlprozess transparent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder systematische Evidenzsynthese.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden erläutern und reflektieren die Grundprinzipien evidenzbasierter Praxis sowie die Aussagekraft unterschiedlicher Evidenzarten im Kontext klinischer und professionsspezifischer Fragestellungen.
Die Studierenden schätzen die methodische Qualität und Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Studien anhand vorgegebener Kriterien ein und legen ihre Beurteilung nachvollziehbar dar.
Die Studierenden erstellen ein Critically Appraised Topic (CAT) zu einer klar definierten Fragestellung, in dem relevante Evidenz strukturiert zusammengefasst und als begründete Entscheidungsunterstützung für den jeweiligen Praxiskontext dargestellt wird.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden können Präparate der konventionellen und Dünnschichtzytologie in der Gynäkologie fachgerecht beurteilen, erkennen altersbedingte, infektiöse und reaktive Zellbilder sowie Artefakte und wenden Troubleshooting-Strategien an
Die Studierenden sind in der Lage, benigne Zellbilder korrekt zu klassifizieren, kritisch zu reflektieren und fachlich fundiert zu interpretieren sowie dysplastische Zellbilder selbstständig zu identifizieren.
Die Studierenden sind in der Lage, auffällige Zellbilder nach dem Bethesda-System zu klassifizieren, notwendige differenzialdiagnostische Zusatzuntersuchungen zu initiieren und die Befundentscheidung adressatengerecht dokumentieren und kommunizieren.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Anatomie & Histologie
Normale Zellbilder
Altersbedingte Veränderungen
Artefakte & Fehlerquellen
Präanalytik & Basis-Troubleshooting
Zellarten &zytologische Morphologie
Infektionen (Candida, Gardnerella, Trichomonas, HPV etc.)
Reaktive Veränderungen
Differenzierung reaktiv vs. dysplastisch
Die Studierenden analysieren anatomische und histologische Strukturen des weiblichen Genitaltrakts und leiten daraus komplexe Beurteilungskriterien für normale und pathologisch veränderte Zellbilder ab, unter Beachtung gültiger Standards.
Die Studierenden analysieren zytologische Morphologien verschiedener Zellarten und leiten differenzierte diagnostische Kriterien zur Beurteilung physiologischer und pathologischer Veränderungen ab, mit trennscharfer Mustererkennung.
Die Studierenden differenzieren komplexe reaktive Veränderungen von dysplastischen Befunden und begründen ihre diagnostischen Entscheidungen evidenzbasiert, unter Integration interdisziplinärer Erkenntnisse zur Qualitätssicherung.
Die Studierenden evaluieren infektiöse Veränderungen (z. B. Candida, Gardnerella, Trichomonas, HPV) anhand charakteristischer Muster und beurteilen deren Relevanz im diagnostischen Gesamtkontext, unter Berücksichtigung möglicher Artefakte.
Die Studierenden entwickeln Strategien zur präanalytischen Qualitätssicherung und steuern evidenzbasiertes Troubleshooting in komplexen Untersuchungskontexten, unter Einhaltung rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen.
Online-Vorlesung/Fernlehr-Videos
Interaktive Selbstlernmodule
Online-Mikroskopie/Präsenz-Mikroskopie
Forendiskussionen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Bethesda-System
PAP-Klassifikation
HPV & Co-Testung
Korrelation klinischer Befunde
Fehlerquellen (prä-/analytisch)
Qualitätsstandards
Schwierige Präparate
Die Studierenden interpretieren Befunde nach dem Bethesda-System und der PAP-Klassifikation und leiten daraus fundierte diagnostische Schlussfolgerungen ab, unter Berücksichtigung unterschiedlicher klinischer Situationen.
Die Studierenden analysieren HPV- und Co-Test-Ergebnisse und bewerten deren Aussagekraft, unter Einbindung zytologischer Befunde in ein evidenzbasiertes diagnostisches Vorgehen.
Die Studierenden korrelieren zytologische Befunde mit klinischen Parametern und entwickeln strategische Handlungsempfehlungen, nach kritischer Reflexion von Diskrepanzen.
Die Studierenden bearbeiten schwierige Präparate selbstständig und begründen Befundentscheidungen fachlich korrekt, unter Anwendung und kontinuierlicher Verbesserung von Qualitätsstandards.
Die Studierenden erkennen Fehlerquellen in der prä- und analytischen Phase und beheben diese gezielt, unter Anwendung definierter Qualitätsstandards.
Online-Vorlesung/Fernlehr-Videos
Gruppen-Fallbearbeitung und Live-Fallbesprechungen
Präsenz-Mikroskopie-Workshop
Online-Quality-Fälle
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden beurteilen selbstständig zytologische Präparate aus Lunge, serösen Höhlen, Harn, Zysten und Gelenken.
Die Studierenden sind in der Lage, benigne von malignen Zellbildern zu differenzieren und daraus klinisch relevante Schlussfolgerungen abzuleiten.
Die Studierenden integrieren interdisziplinäres Wissen aus Zytologie, Pathologie und klinischen Fachbereichen und leiten daraus klinisch relevante Schlussfolgerungen ab.
Mikroskopische Praxis (Lungenpräparate, Harnpräparate)
Fallbesprechungen & Fallstricke
Praxisfälle: Dysplasie vs. reaktiv vs. malign
Die Studierenden analysieren Lungenpräparate und beurteilen benigne gegenüber malignen Veränderungen und begründen ihre diagnostischen Entscheidungen anhand typischer Muster unter Beachtung gültiger Standards.
Die Studierenden differenzieren normale, reaktive und atypische Mesothelzellpopulationen in Pleura-, Peritoneal- und Perikardergüssen und identifizieren maligne Zellen und leiten klinisch relevante Schlussfolgerungen insbesondere bei metastatischen Malignomen ab.
Die Studierenden analysieren Harnpräparate unterschiedlicher Gewinnungsarten und bewerten Proben im Sinne des Paris-Systems auf Basisniveau und differenzieren normales, reaktives und dysplastisches Urothel unter Beachtung präanalytischer Besonderheiten.
Die Studierenden bewerten hochgradige urotheliale Läsionen und integrieren klinische sowie morphologische Zusatzinformationen und leiten begründete diagnostische Schlussfolgerungen in komplexen urologischen Fragestellungen ab unter Berücksichtigung entzündlicher Veränderungen, Strahlenschäden und therapieinduzierter Effekte.
Die Studierenden beurteilen Zysteninhalte und Gelenksergüsse und differenzieren typische benigne Muster und identifizieren seltene maligne oder infektiöse Veränderungen im Basisniveau unter Beachtung artefakt- und matrixbedingter Limitationen.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Mikroskopische Übungen an Punktaten, Zysten- und Gelenkpräparaten
Fallbasierte Befundung & typische Fallstricke
Die Studierenden differenzieren Mesothelzellpopulationen in Pleura-, Peritoneal- und Perikardergüssen und leiten differentialdiagnostisch begründete Einschätzungen zur Abgrenzung benigner und maligner Effusionen ab, unter Nutzung typischer zytomorphologischer Muster.
Die Studierenden bewerten zytologische Muster metastatischer Malignome in Effusionen und entwickeln fundierte diagnostische Schlussfolgerungen, unter Einbindung klinischer und bildgebender Zusatzinformationen.
Die Studierenden analysieren zytologische Präparate verschiedener Zystenarten und leiten begründete diagnostische Einschätzungen ab, unter Berücksichtigung seröser, muköser und entzündlicher Inhalte sowie makrophagenassoziierter und matrixbedingter Hintergrundbefunde inklusive der Erkennung seltener maligner oder infektiöser Veränderungen.
Die Studierenden bewerten synoviale und knorpelige Zellpopulationen in Gelenksergüssen und entwickeln differenzialdiagnostisch begründete Schlussfolgerungen, unter Berücksichtigung entzündlicher Muster, Kristallerkrankungen und infektiöser Veränderungen.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden wenden zytologische Methoden kritisch reflektiert an und passen diese eigenständig an neue diagnostische Fragestellungen an.
Die Studierenden verknüpfen ihr Wissen zu Präanalytik, Färbungen, Mikroskopietechnik und Zellblock um fundierte Befunde zu erstellen.
Die Studierenden planen und steuern die methodische Prozesskette der zytologischen Diagnostik, indem sie präanalytische Schritte standardisieren, fallbezogen geeignete Färbungen und Mikroskopie-Parameter auswählen, den Zellblock gezielt anlegen und indikationsgerecht Zusatzmethoden (z.B. Immunzytochemie, Molekulardiagnostik) einbinden.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Probengewinnung (genital, extragenital, anal) und Materialarten
Fixationsmethoden: Alkohol-, Spray-, Lufttrocknung, LBC-Fixate
Transport- und Lagerungsbedingungen unterschiedlicher Probenarten
Einflussfaktoren auf Zellqualität /Präanalytische Artefakte und technisches
Troubleshooting
Die Studierenden analysieren Anforderungen und Risiken unterschiedlicher Probengewinnungsarten (genital, extragenital, anal) sowie zugehöriger Materialtypen und leiten daraus evidenzbasierte Strategien für eine qualitätsoptimierte Probenentnahme ab.
Die Studierenden evaluieren Fixationsmethoden (Alkohol-, Spray-, Lufttrocknung, LBC-Fixate) sowie Transport- und Lagerungsbedingungen verschiedener Probenarten und treffen begründete Entscheidungen zur Sicherstellung reproduzierbarer diagnostischer Qualität.
Die Studierenden identifizieren Einflussfaktoren auf die Zellqualität, erkennen präanalytische Artefakte und entwickeln technische Troubleshooting-Ansätze zur Bewältigung komplexer Herausforderungen in der zytologischen Präanalytik.
Lernvideos, Skriptum, Selbsttests
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Ausstriche: Technik, Druck, Winkel, Geschwindigkeit
LBC-Verfahren
Praktische Übungen zu Ausstrichen und LBC
Zellblock-Grundlagen (ohne Diagnostik): Plasma-Thrombin, Agar, Gelmethoden
Zytospin
Technische Fehlerquellen und methodisches Troubleshooting
Aufbereitung im OP
Materialgewinnung für weiterführende Analysen (z.B. Molekularbiologie; Bakteriologie)
Routinefärbungen: Papanicolaou, MGG/Giemsa, H&E
Spezialfärbungen: PAS, Mucin, Eisen, Silberfärbungen, Ziehl-Neelsen Reagenzienkunde und chemische Grundlagen
Färbeartefakte: Überfärbung, Ausfällungen, unklare Zellkomponenten
Praktische Übungen zu Routine- und Spezialfärbungen Vergleich von Färbevarianten und methodisches Troubleshooting
Immunzytologie
Die Studierenden analysieren die technischen Parameter von Ausstrichtechniken und leiten evidenzbasierte Kriterien für eine qualitätsgesicherte Präparation ab, unter Einbezug des Vergleichs konventioneller Ausstriche mit LBC und unter Beachtung gültiger SOPs und Sicherheitsvorgaben.
Die Studierenden evaluieren präanalytische Präparationsmethoden in komplexen zytologischen Settings und entwickeln darauf aufbauend zielgerichtete Troubleshooting-Strategien, unter Berücksichtigung typischer technischer Fehlerquellen und qualitätssichernder Standards.
Die Studierenden planen die Materialgewinnung für weiterführende Analysen und integrieren die entsprechenden Anforderungen verantwortungsvoll in präanalytische Arbeitsabläufe, im Sinne interdisziplinär verwertbarer Probenqualität und Ressourcenökonomie.
Die Studierenden analysieren Anwendung und chemische Grundlagen von Routine- und Spezialfärbungen und leiten fundierte Entscheidungen zur diagnostischen Einsatzfähigkeit ab, unter Berücksichtigung typischer Färbeartefakte und qualitätssichernder Maßnahmen.
Die Studierenden vergleichen Färbeverfahren in anspruchsvollen Anwendungssituationen und begründen evidenzbasierte methodische Empfehlungen, unter Integration immunzytologischer Methoden und in Abstimmung mit interdisziplinären Diagnosepfaden.
Theorie: Lernvideos, Skriptum, Selbsttests
Praktischer Teil: Demonstration, Laborübungen, Peer-Learning
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden erläutern die technischen Grundlagen der digitalen Zytologie/Histologie, wenden spezialisierte Verfahren der Bildaufnahme, -verarbeitung und -analyse an und beurteilen deren Aussagekraft im Hinblick auf diagnostische und forschungsbezogene Fragestellungen.
Die Studierenden sind in der Lage, digitale Workflows zu implementieren und zu steuern, kennen Whole Slide Imaging und verschiedene Scannertypen sowie Dateiformat und metadatenkonformes Datenmanagement.
Die Studierenden sind in der Lage, IT- und KI-basierte Verfahren in die digitale Zytologie/Histopathologie zu evaluieren und integrieren und können Prozessmaßnahmen vor der Digitalisierung (histologisch/zytologisch) identifizieren und standardisieren.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Was ist Digitale Pathologie/Zytologie?
Whole-Slide-Imaging
Dateiformate & Datenmanagement
Technische Voraussetzungen für Digitalisierung
Prozessmaßnahmen im histologischen/zytologischen Workflow vor der Digitalisierung
Die Studierenden analysieren das Konzept der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern die Funktionsweise des Whole-Slide-Imaging (WSI) und ordnen digitale Verfahren im Vergleich zur konventionellen Mikroskopie hinsichtlich Nutzen, Limitationen und Einsatzgebieten kritisch ein.
Die Studierenden bewerten technische Voraussetzungen für die Digitalisierung histologischer und zytologischer Präparate, analysieren Dateiformate, Speicher- und Datenmanagementstrategien und beurteilen deren Auswirkungen auf Bildqualität, Workflow-Effizienz und diagnostische Aussagekraft.
Die Studierenden analysieren und gestalten Prozessmaßnahmen im histologischen und zytologischen Workflow vor der Digitalisierung, identifizieren qualitätsrelevante Einflussfaktoren, argumentieren notwendige Anpassungen fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine qualitätsgesicherte, nachvollziehbare Implementierung digitaler Diagnostikprozesse.
Theorieinputs mit technischen Demonstrationen
Gruppenarbeit
Praktische Übungen mit realen Objektträgern
Hands-on: Scanner-Testing – Scannen verschiedener Slides – Parameter testen (Auflösung, Focus, Z-Stack, Scanmode) – Vergleich unterschiedlicher Scanqualitäten – Diskussion: Was beeinflusst die Bildqualität?
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
IT-Grundlagen in der Digitalen Pathologie/Zytologie
Einführung in AI und Machine Learning in der Pathologie/Zytologie
Technische Voraussetzungen zur Nutzung von AI
Praktisches Arbeiten mit QuPath
Chancen, Risiken & Limitationen von AI in der digitalen Pathologie/Zytologie
Die Studierenden analysieren IT-Grundlagen der digitalen Pathologie und Zytologie, erläutern Konzepte von Artificial Intelligence und Machine Learning und ordnen deren Einsatzmöglichkeiten, Voraussetzungen und Anwendungsfelder im pathologischen und zytologischen Kontext kritisch ein.
Die Studierenden arbeiten praktisch mit digitalen Bildanalysewerkzeugen (z. B. QuPath), nutzen grundlegende AI-basierte Analysefunktionen, interpretieren quantitative Analyseergebnisse und bewerten die Abhängigkeit der Resultate von Datenqualität, Annotation und technischen Rahmenbedingungen.
Die Studierenden bewerten Chancen, Risiken und Limitationen von AI-Systemen in der digitalen Pathologie und Zytologie, reflektieren technische, methodische und ethische Herausforderungen, argumentieren den verantwortungsvollen Einsatz von AI fachlich fundiert und übernehmen Mitverantwortung für eine qualitätsgesicherte, transparente Nutzung digitaler Entscheidungsunterstützungssysteme.
Theorieinput
Live-Demonstrationen digitaler Pipelines
Hands-on in QuPath
Gruppenarbeit
Fallbeispiele
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe biomedizinische Befunde in der Funktionsdiagnostik, reflektieren deren Aussagekraft kritisch und diskutieren deren Bedeutung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Die Studierenden reflektieren kritisch rechtliche, ethische und datenschutzrechtliche Aspekte der Befunderstellung, diskutieren deren Relevanz für Patient*innen-Sicherheit und Qualitätssicherung und entwickeln Strategien für die verantwortungsvolle Umsetzung im Praxisalltag.
Die Studierenden analysieren komplexe biomedizinische Befunde und integrieren diese evidenzbasiert in diagnostische sowie therapeutische Entscheidungsprozesse. Dabei begründen sie ihre Entscheidungen wissenschaftlich fundiert und unter Berücksichtigung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.
Studierende können die gesetzlichen Anforderungen des Berufsbildes identifizieren und professionell anwenden, um Compliance im Befundprozess sicherzustellen.
Studierende können die Evidenzbasis funktionsdiagnostischer Verfahren kritisch bewerten und deren Einfluss auf Befundqualität reflektieren.
Studierende können einen standardisierten, rechtlich fundierten Befundbericht entwerfen, der fachlich korrekt und interprofessionell kommunizierbar ist.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Gesetzlicher Rahmen/Befundung, Interpetation,
QM, rechtliche Lage, Professionalisierung/ Portfolio
Studierende können komplexe funktionsdiagnostische Messdaten analysieren und daraus evidenzbasierte biomedizinische Befunde ableiten.
Studierende können rechtliche, ethische und professionelle Anforderungen evaluieren und auf die Befunderstellung im klinischen Kontext anwenden.
Studierende können ein individuelles Portfolio entwickeln, das die eigene Befundkompetenz dokumentiert und reflektiert.
Studierende können strukturierte Befundberichte entwerfen und deren klinische Relevanz adressatengerecht argumentieren.
Studierende können komplexe Fallbeispiele kritisch reflektieren und die eigene Entscheidungsfindung im Hinblick auf Evidenz und Verantwortung beurteilen.
E-Learning, Blended-Learning, Skripten, Fallbeispiele
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe forschungs- und ethikrelevante Fragestellungen der Funktionsdiagnostik, bewerten wissenschaftliche Studiendesigns sowie deren methodische und moralische Implikationen unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher und berufsethischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden konzipieren eigenständig forschungsbasierte Projekte in der Funktionsdiagnostik, wählen und begründen geeignete Forschungsmethoden und setzen diese unter Einhaltung ethischer Standards und Datenschutzrichtlinien um.
Die Studierenden reflektieren kritisch die gesellschaftliche und ethische Verantwortung forschender Fachpersonen, evaluieren den Einfluss diagnostischer Forschung auf Patient*innenrechte, Sicherheit und wissenschaftliche Integrität und entwickeln Strategien für eine verantwortungsbewusste Forschungspraxis.
Die Studierenden analysieren ethische Prinzipien und Richtlinien im Kontext der Funktionsdiagnostik und bewerten deren Relevanz für klinische Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden reflektieren moralische Dilemmata, die bei der Durchführung diagnostischer Verfahren entstehen können, und argumentieren evidenzbasierte Lösungsansätze.
Die Studierenden evaluieren rechtliche und datenschutzrechtliche Anforderungen in der Funktionsdiagnostik und diskutieren deren Bedeutung für Patient*innenrechte und wissenschaftliche Integrität.
Die Studierenden erarbeiten ein Studienprotokoll für eine geplante Untersuchung in der Funktionsdiagnostik, das als Grundlage für einen Ethikantrag dient, und begründen die wesentlichen ethischen Aspekte.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren aktuelle wissenschaftliche Literatur zur Funktionsdiagnostik und bewerten deren Evidenzqualität im Hinblick auf klinische Anwendung.
Die Studierenden reflektieren methodische Ansätze in der Forschung zur Funktionsdiagnostik und argumentieren deren Einfluss auf Validität und Reliabilität diagnostischer Verfahren.
Die Studierenden entwickeln ein Forschungsdesign zur Untersuchung einer Fragestellung in der Funktionsdiagnostik und begründen die Wahl von Methoden und statistischen Verfahren.
Die Studierenden interpretieren Forschungsergebnisse kritisch und transferieren diese in praxisorientierte Empfehlungen für die klinische Diagnostik.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren pharmakologische Wirkmechanismen und Interaktionen kritisch und beurteilen deren klinische Relevanz im Hinblick auf komplexe klinische Fallbeispiele.
Die Studierenden wenden einschlägige rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Arzneimittelrecht, Berufsgesetze) systematisch auf pharmakologische Fragestellungen an und reflektieren deren Auswirkungen auf die professionelle Praxis.
Die Studierenden entwickeln interdisziplinäre Strategien zur Umsetzung von pharmakologischen und rechtlichen Standards in akuten Notfallsituationen, evaluieren deren Wirksamkeit und leiten Optimierungsvorschläge zur Qualitätssicherung und Patientensicherheit ab.
Erste Hilfe Maßnahmen, Reanimation
Die Studierenden analysieren komplexe medizinische Notfallsituationen unter Einbezug interdisziplinärer Informationen und bewerten prioritäre Handlungsoptionen im Hinblick auf Risiken, zeitkritische Faktoren und Ressourcenverfügbarkeit.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte, situativ angepasste Notfallinterventionsstrategien und argumentieren deren Auswahl gegenüber relevanten Akteur*innen, unter Berücksichtigung organisatorischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.
Die Studierenden analysieren komplexe diagnostische Notfallsituationen unter Einbezug präanalytischer, analytischer und postanalytischer Faktoren und bewerten deren Auswirkungen auf die patient*innenrelevante Entscheidungsfindung.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte, situativ angepasste Erstversorgungsstrategien (z. B. bei Kreislaufstillstand, Atemwegsproblemen, Traumata) und argumentieren deren Auswahl im interprofessionellen Team unter Berücksichtigung organisatorischer und rechtlicher Vorgaben.
Die Studierenden evaluieren die Wirksamkeit, Sicherheit und Prozessqualität durchgeführter Erstmaßnahmen anhand definierter Qualitätsindikatoren und leiten daraus Optimierungsmaßnahmen für die Notfall- und Erstversorgungspraxis im Krankenhaus ab.
Blended-Learning, Flipped Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Medikamenten Verabreichung (Lyse, Schlafmittel), O2 Titration
Die Studierenden analysieren pharmakologische Wirkmechanismen und Indikationen von Arzneimitteln im Kontext der medizinischen Verabreichung bei Bronchospasmolyse, Diffusionsmessung, Provokationstests sowie beim Einsatz von Schlafmitteln und bewerten deren Relevanz für diagnostische und klinische Anwendungssituationen.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Strategien zur sicheren und situationsangepassten Arzneimittelverabreichung und O2-Titration und argumentieren deren Auswahl unter Berücksichtigung patient*innenbezogener Risiken, Wechselwirkungen und aktueller Leitlinien.
Die Studierenden evaluieren potenzielle Nebenwirkungen, Kontraindikationen und pharmakologisch bedingte Einflussfaktoren auf diagnostische Messergebnisse und leiten daraus Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Patient*innensicherheit ab.
Die Studierenden beurteilen den rechtlichen Rahmen der Arzneimittelanwendung und Sauerstoffgabe im Verantwortungsbereich der Biomedizinischen Analytik und integrieren biomedizinische Richtlinien in ihr professionelles Handeln und ihre Entscheidungsprozesse.
Blended-Learning, Skripiten
Endprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe kardiovaskuläre Funktions- und Krankheitsmechanismen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Evidenz, integrieren interdisziplinäre diagnostische Befunde und leiten daraus differentialdiagnostische Schlussfolgerungen für patient*innenzentrierte Entscheidungsprozesse ab.
Die Studierenden bewerten die Validität, Sensitivität und Spezifität moderner kardiologischer Funktionsdiagnostik und reflektieren deren Limitationen im Hinblick auf wissenschaftliche Evidenz und klinische Relevanz.
Die Studierenden entwickeln auf Basis aktueller Forschungsergebnisse innovative diagnostische Strategien, um die klinische Aussagekraft und Anwendbarkeit kardiologischer Funktionsdiagnostik zu optimieren.
Die Studierenden analysieren komplexe kardiologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische und klinische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen zu Differentialdiagnostik und weiteren Abklärungsschritten.
Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Befunde integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.
Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller evidenzbasierter Empfehlungen.
Projektarbeit, Portfolio
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Belastungs-EKG, 24h-EKG, HRV, Laktat Sport, pAVK
Die Studierenden analysieren komplexe kardiologische Befunde anhand von Elektrokardiographie, Echokardiographie, Bildgebung und Belastungsuntersuchungen und bewerten deren diagnostische Aussagekraft im klinischen Kontext.
Sie entwickeln evidenzbasierte diagnostische Strategien, indem sie geeignete Tests auswählen, kombinieren und deren Beitrag zur Abklärung differenzierter Krankheitsbilder begründen.
Sie integrieren Ergebnisse aus verschiedenen kardiologischen Verfahren mit klinischen Informationen und formulieren fundierte diagnostische Schlussfolgerungen für die weitere Entscheidungsfindung.
Die Studierenden analysieren sportkardiologische Befunde, unterscheiden physiologische Anpassungen von Pathologien und leiten evidenzbasierte Vorgehensweisen für Tauglichkeitsbeurteilungen individuelle Trainingsempfehlungen ab.
Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe neurophysiologische Prozesse im Kontext neurologischer Erkrankungen und bewerten die diagnostische Aussagekraft funktioneller Verfahren im Hinblick auf differenzialdiagnostische Fragestellungen und interprofessionelle Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden bewerten die diagnostische Relevanz neurophysiologischer Verfahren im Kontext spezifischer neurologischer Krankheitsbilder und diskutieren deren methodische Stärken und Schwächen unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und klinischer Standards.
Die Studierenden entwickeln diagnostische Konzepte zur gezielten Anwendung neurophysiologischer Untersuchungsmethoden bei komplexen neurologischen Fragestellungen. Sie begründen ihre Auswahl unter Berücksichtigung funktioneller Zusammenhänge, individueller Symptomverläufe und aktueller wissenschaftlicher Evidenz.
Die Studierenden analysieren komplexe neurologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische, klinische und neurophysiologische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen zur Differentialdiagnostik und weiteren Abklärung.
Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Befunde (z. B. Elektroenzephalographie, Elektromyographie/Elektroneurographie, Bildgebung, Labor) integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.
Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller neurologischer Leitlinien.
Projektarbeit, Portfolio
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
NLG, Evozierte Potenziale, Epilepsie, Langzeit-Monitoring, EMG, Kinder EEG
Die Studierenden analysieren komplexe neurophysiologische Befunde anhand Elektroenzephalographie, Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigeit und evozierter Potenzial-Messungen und bewerten die diagnostische Aussagekraft einzelner Messparameter im Hinblick auf differenzialdiagnostische Fragestellungen und interprofessionelle Entscheidungsprozesse.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte diagnostische Vorgehensweisen, indem sie geeignete neurophysiologische Testverfahren auswählen, kombinieren und argumentieren, wie diese zur Abklärung spezifischer neurologischer Krankheitsbilder beitragen.
Die Studierenden integrieren Untersuchungsergebnisse aus mehreren neurophysiologischen Verfahren mit klinischen Informationen und formulieren begründete diagnostische Schlussfolgerungen, die zur weiteren neurologischen Entscheidungsfindung beitragen.
Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe physiologische und pathophysiologische Prozesse der Lungen- und Atemmechanik unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Literatur. Sie bewerten interdisziplinäre diagnostische Daten hinsichtlich ihrer Relevanz für pulmonale Krankheitsbilder und entwickeln differentialdiagnostische Hypothesen zur Unterstützung klinischer Entscheidungsfindung.
Die Studierenden analysieren die diagnostische Aussagekraft ausgewählter pulmologischer Verfahren unter Berücksichtigung krankheitsspezifischer Anforderungen und bewerten deren methodische Grenzen im Kontext aktueller Forschung und klinischer Leitlinien.
Die Studierenden entwickeln forschungsbasierte Konzepte zur Auswahl und Kombination pulmologischer Funktionsdiagnostikverfahren in komplexen klinischen Szenarien und begründen deren Einsatz unter Berücksichtigung individueller Krankheitsverläufe und therapeutischer Zielsetzungen.
Die Studierenden analysieren komplexe pulmologische Fallbeispiele, bewerten verfügbare diagnostische und klinische Informationen kritisch und identifizieren zentrale Fragestellungen im Hinblick auf Differentialdiagnostik und weitere Abklärungsschritte.
Die Studierenden entwickeln strukturierte, evidenzbasierte Fallbearbeitungen, indem sie relevante Untersuchungsbefunde (z. B. Lungenfunktion, Bildgebung, Laborparameter) integrieren und differenzierte diagnostische oder therapeutische Handlungsoptionen argumentieren.
Die Studierenden evaluieren verschiedene Lösungsansätze zu den Fallbeispielen und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen für klinische Entscheidungsprozesse ab, unter besonderer Berücksichtigung interprofessioneller Perspektiven und aktueller Leitlinien.
Projektarbeit, Portfolio
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Spiroergometrie, Bronchospasmolyse, Diffusionsmessung, Provokation, Atemmuskelkraftmessung, Impulsoszillometrie, Arterielle Blutentnahme
Die Studierenden analysieren komplexe pneumologische Fragestellungen auf Basis von Spiroergometrie-, Blutgasanalyse, Bronchospasmolyse-, Diffusions- und Provokationstests usw. und bewerten die diagnostische Aussagekraft der jeweiligen Messparameter im interdisziplinären klinischen Kontext.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte diagnostische Vorgehensweisen, indem sie geeignete Tests auswählen, kombinieren und argumentieren, wie diese zur Abklärung differenzierter pneumologischer Krankheitsbilder beitragen.
Die Studierenden evaluieren die Präanalytik, Messgüte, Qualitätskontrollen und potenzielle Artefakte der genannten Untersuchungsverfahren und leiten Maßnahmen zur Sicherstellung eines validen und sicheren diagnostischen Gesamtprozesses ab.
Die Studierenden integrieren Untersuchungsergebnisse aus mehreren pulmologischen Testverfahren und formulieren begründete diagnostische Schlussfolgerungen, die zur weiteren klinischen Entscheidungsfindung beitragen.
Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren und differenzieren komplexe schlafmedizinische Krankheitsbilder, bewerten pathophysiologische Mechanismen und leiten daraus evidenzbasierte diagnostische und therapeutische Entscheidungen ab.
Die Studierenden planen, implementieren und evaluieren individualisierte, komplexere, nicht-invasive Beatmungstherapien (BIPAP, ASV) inklusive Sauerstofftitration, analysieren Therapieeffekte anhand polysomnographischer Parameter und adaptieren Einstellungen nach klinischen Kriterien.
Die Studierenden evaluieren interdisziplinäre Therapieansätze (medizinisch, technisch) und reflektieren Behandlungsstrategien kritisch im Hinblick auf Patient*innensicherheit, Adhärenz und Versorgungsqualität. Sie entwickeln evidenzbasierte Empfehlungen für komplexe klinische Entscheidungssituationen.
Die Studierenden analysieren komplexe Fallbeispiele aus dem Schlaflabor, identifizieren relevante diagnostische Muster und ordnen diese wissenschaftlich fundiert ein.
Die Studierenden interpretieren erhobene Schlaflaborparameter fallbezogen, integrieren interdisziplinäres Wissen und formulieren differenzierte Befunde.
Die Studierenden evaluieren diagnostische Hypothesen anhand der vorliegenden Datensätze, begründen Entscheidungsschritte kritisch und reflektieren alternative diagnostische Pfade.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zu jedem Fallbeispiel und begründen die diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen nachvollziehbar.
Die Studierenden überprüfen die Qualität der eigenen Befundung, diskutieren Unsicherheiten in komplexen Fällen und leiten Maßnahmen zur Verbesserung der diagnostischen Entscheidungsprozesse ab.
Projektarbeit, Portfolio
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Scoring, BIPAP, ASV, O2-Titration, arterielle Blutabnahme
Die Studierenden analysieren komplexe Polysomnographie-Datensätze, identifizieren pathologische Muster und leiten daraus fundierte diagnostische Schlüsse im Einklang mit einschlägigen Richtlinien des Schlaflabors ab.
Die Studierenden evaluieren Biphasic Positive Airway Pressure (BiPAP)- und Servoventilations-Einstellungen in unterschiedlichen klinischen Szenarien, begründen notwendige Adaptationen und integrieren interdisziplinäres Wissen zur Optimierung der Therapie.
Die Studierenden beurteilen Messergebnisse der Blutgasanalyse kritisch, interpretieren diese im Kontext respiratorischer Störungen und formulieren evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für weiterführende Diagnostik und Therapie.
Die Studierenden entwickeln sichere und patient*innenorientierte Strategien zur Durchführung und Steuerung von Sauerstoff-Titrationen, reflektieren dabei Risiken und dokumentieren Entscheidungen nachvollziehbar.
Blended-Learning, Flipped-Classroom, Darbietende und aktivierende Form, Simulation
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren und bewerten erweiterte Verfahren der digitalen Bildanalyse unter Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Machine-Learning.
Die Studierenden reflektieren die diagnostische Aussagekraft und technischen Grenzen KI-gestützter Bildanalyse in Big-Data-basierten Systemen der Pathologie.
Die Studierenden entwickeln und steuern Konzepte zur Implementierung digitaler Pathologiesysteme in bestehende klinische Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer, qualitätssichernder und rechtlicher Anforderungen.
Grundlagen Deep Learning & AI in der Pathologie (Theorie & Mini-Coding)
Preprocessing von Histopathologie-Bildern (Hands-on)
Patch-Generierung in Python (zentrales praktisches Modul)
Training eines eigenen AI-Modells (Deep Learning)
Statistische Auswertung der Performance
Projektarbeit: Erstellung eines vollständigen Mini-AI-Pathologieprojekts
Die Studierenden analysieren und reflektieren fortgeschrittene Konzepte des Deep Learning und der Künstlichen Intelligenz in der Pathologie kritisch, leiten geeignete Modell- und Preprocessing-Strategien ab und begründen deren Einsatz unter Berücksichtigung fachlicher, methodischer und domänenspezifischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden entwickeln und implementieren eigenständig einen vollständigen technischen Workflow zur histopathologischen Bildanalyse, indem sie Histologie-Bilder vorverarbeiten, Patches in Python generieren, ein Deep-Learning-Modell trainieren und die Modellperformance mit geeigneten statistischen Verfahren evaluieren.
Die Studierenden konzipieren, realisieren und evaluieren ein eigenständiges Mini-AI-Pathologieprojekt, interpretieren die Ergebnisse kritisch, leiten fundierte Schlussfolgerungen für Optimierung und Anwendung ab und kommunizieren ihre Entscheidungen und Resultate adressatengerecht im fachlichen Kontext.
Theorieinputs
Geführte Tutorials
Stationen lernen
Gruppenbesprechungen & Peer-Review
Mini-Projektarbeit mit Coaching
Fehlersuche & Debugging-Sessions
Reflexion
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden planen den systematischen Zuschnitt aufwändiger, großer Präparate (z.B. Konus-, Prostatektomie-, Mammatumorresektate, Hautpräparate), führen diesen fachgerecht durch und setzen die standardisierte Fotodokumentation anhand festgelegter Kriterien qualitätsgesichert um.
Die Studierenden dokumentieren Makrobefunde strukturiert auf Basis von Templates und belegen ihre Zuschnittentscheidungen einschließlich der abgeleiteten histologischen Folgeschritte mit nachvollziehbaren Kriterien.
Die Studierenden korrelieren makroskopische Befunde mit den resultierenden mikroskopischen Bildern und dem pathologischen Befundbericht, reflektieren die Grenzen der Makroskopie und kommunizieren ihre Ergebnisse adressatengerecht unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Praxis der Makroskopie
Systematische Orientierung und Zuschnittplanung von aufwändigeren und größeren Präparaten (Konuspräparate, Prostatektomiepräparate, Mammatumorresektate, Hautpräparate)
Teilbearbeitung und Mitarbeit bei komplexen Fällen, seltenen Resektionen und Besonderheiten (Kenntnis der Bearbeitung und Zusammenarbeit mit Patholog*innen)
Standardisierte Fotodokumentation und Einbindung in digitale Befundsysteme
Erstellung von Makroskopiebeschreibungen nach Templates
Fehlerquellenanalyse und Qualitätssicherung
Diskussion makroskopischer Befunde und weitere histologische Schritte
Korrelation makroskopischer Befunde mit den resultierenden mikroskopischen Bildern und dem finalen pathologischen Befundbericht
Grenzen der Makroskopie
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
• Rechtliche Rahmenbedingungen
Die Studierenden analysieren und beurteilen komplexe makroskopische Präparate (u. a. Konus-, Prostatektomie-, Mammatumor- und Hautresektate), wählen geeignete Zuschnitt- und Bearbeitungsstrategien und reflektieren kritisch die Grenzen der Makroskopie unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und qualitätssichernder Vorgaben.
Die Studierenden führen eigenständig die strukturierte makroskopische Bearbeitung komplexer und seltener Präparate durch, indem sie standardisierte Fotodokumentationen erstellen, Makroskopiebeschreibungen anhand von Templates verfassen, Fehlerquellen identifizieren und analysieren sowie makroskopische Befunde mit mikroskopischen Ergebnissen und dem finalen pathologischen Befund korrelieren.
Die Studierenden arbeiten verantwortungsvoll in interdisziplinären Teams, diskutieren makroskopische Befunde mit Patholog*innen, leiten daraus weitere histologische Schritte ab, bewerten die eigene Bearbeitung im Kontext der Gesamtbefundung und übernehmen Mitverantwortung für die Qualität und Nachvollziehbarkeit diagnostischer Prozesse.
Praktische Übungen am Demonstrationsmaterial
Arbeiten mit Standard-Templates & Protokollen
Online-VO
Fallarbeit
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden bewerten begründet zentrale molekularpathologische Methoden (Polymerase-Kettenreaktion, In-situ-Hybridisierung, Next-Generation Sequencing, Mikroarray und Liquid Biopsy) für definierte Fragestellungen anhand festgelegter Qualitätskriterien.
Die Studierenden entscheiden evidenzbasiert über den gezielten Einsatz molekularpathologischer Methoden zur Analyse onkologisch relevanter Biomarker und stützen die Entscheidung auf transparente Kriterien.
Die Studierenden interpretieren molekulare Analyseergebnisse im Kontext der Grundlagen der molekularen Onkologie und leiten die Implikationen für Diagnostik/Therapie nachvollziehbar aus definierten Kriterien ab.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Onkogene Signalwege
Mutationsarten
Biomarker-Grundlagen
Funktionsprinzipien
• technische Gegenüberstellung
• Sensitivität, Spezifität
PCR / qPCR
• NGS-Demodaten
• Microarray-Basis
• Liquid Biopsy (ctDNA)
Die Studierenden analysieren komplexe onkogene Signalwege sowie Mutationsarten und ordnen deren funktionelle Bedeutung für die Tumorgenese und therapeutische Zielstrukturen kritisch in den onkologisch-diagnostischen Kontext ein.
Die Studierenden führen spezialisierte Analysen onkologisch relevanter Biomarker mittels PCR, NGS, Microarrays und Liquid Biopsy eigenständig durch und stellen dabei die Einhaltung laborpraktischer sowie qualitätssichernder Standards sicher.
Die Studierenden evaluieren und vergleichen die Funktionsprinzipien sowie die diagnostische Aussagekraft (Sensitivität, Spezifität) molekularpathologischer Methoden systematisch, um begründete methodische Entscheidungen für spezifische klinische Fragestellungen zu treffen.
Die Studierenden interpretieren experimentelle und digitale Messdaten aus molekularen Analysen, identifizieren methodenspezifische Limitationen sowie Fehlerquellen und integrieren die Ergebnisse in eine strukturierte fachliche Interpretation von Biomarker-Profilen.
Die Studierenden reflektieren die klinische Relevanz und die Grenzen molekularer Befunde, argumentieren die methodische Auswahl fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern und übernehmen Verantwortung für die sachgerechte Nutzung der Daten im onkologischen Entscheidungsprozess.
Online-Vorlesung
Online-Selbstlerneinheiten
Laboreinheiten
• Datenanalyseübungen
• Fallbeispiele
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Variant Classifier
VUS
molekulare Befundinterpretation
PCR fail, primer-dimer, contamination
• NGS: schlechte clonal coverage, low library complexity
• FFPE-Artefakte
• Index hopping, sample swaps
• Bioinformatikfehler (QC-Plots, FASTQC, MultiQC)
Die Studierenden evaluieren komplexe Konzepte der Variantenklassifikation (z. B. Variant Classifier) und ordnen die biologische sowie diagnostische Relevanz unterschiedlicher Variantenklassen, insbesondere von VUS (Variants of Uncertain Significance), kritisch in den onkologisch-diagnostischen Kontext ein.
Die Studierenden interpretieren molekulare Analyseergebnisse durch die Synthese bioinformatischer, molekularer und klinisch-pathologischer Informationen und formulieren strukturierte, evidenzbasierte molekulare Befundinterpretationen.
Die Studierenden analysieren systematisch komplexe Fehler- und Artefaktquellen im gesamten molekularpathologischen Workflow (z. B. PCR-Fails, NGS-spezifische Limitationen, Index Hopping, FFPE-Artefakte) und bewerten deren Ursachen sowie Auswirkungen auf die diagnostische Belastbarkeit.
Die Studierenden identifizieren technische und bioinformatische Mängel anhand experimenteller Daten sowie Qualitätsmetriken (z. B. QC-Plots) und leiten gezielte Optimierungsstrategien zur Sicherstellung laborpraktischer und qualitätssichernder Standards ab.
Die Studierenden reflektieren Unsicherheiten molekularer Befunde, übernehmen die Verantwortung für die Entscheidung über die Verwertbarkeit von Ergebnissen und kommunizieren Limitationen sowie komplexe Befundkonstellationen (z. B. VUS) transparent und fachlich fundiert im interdisziplinären Entscheidungsprozess.
Seminar
Online-Fallarbeit
Online Lehrvideos
• Ausarbeitungen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden interpretieren rechtliche Rahmenbedingungen und bewerten aktuelle Entwicklungen des Berufsbildes kritisch, um daraus Handlungsoptionen für ihre Berufspraxis abzuleiten.
Die Studierenden gestalten rechts- und akkreditierungskonforme Berufsausübungsmodelle, indem sie relevante Rechtsgrundlagen und Registeranforderungen fallbezogen anwenden.
Die Studierenden entwickeln und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, analysieren Aufgaben , Methoden und Prozessüberschneidungen und standardisieren Kommunikations und Informationsflüsse.
Überblick über das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie
Rechte und Pflichten laut MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister, Ärztegesetz
Entwicklungen im Gesundheitswesen mit Einfluss auf das Berufsbild (z. B. Digitalisierung, Laborautomatisierung)
Zusammenarbeit im interdisziplinären Team
Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung
Die Studierenden analysieren das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie, erläutern Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten gemäß MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister und Ärztegesetz und ordnen diese kritisch in den institutionellen und rechtlichen Rahmen des österreichischen Gesundheitswesens ein
Die Studierenden reflektieren ihre professionelle Rolle im interdisziplinären Team, gestalten die Zusammenarbeit mit relevanten Berufsgruppen (z. B. Pathologie, Klinik, Pflege, IT, QM) sachgerecht und adressatengerecht und berücksichtigen aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, Laborautomatisierung und neue Technologien in ihrem beruflichen Handeln.
Die Studierenden bewerten Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung, leiten individuelle Entwicklungs- und Qualifikationsperspektiven ab, argumentieren deren Relevanz fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine reflektierte, lebenslang orientierte Weiterentwicklung im sich wandelnden Berufsfeld der Histopathologie und Zytologie.
Kurzvorträge mit Diskussion (z.B. zu den berufspolitischen Entwicklungen)
Arbeit mit Gesetzestexten und Berufsdokumenten (z.B. Berufsbilder, Registerauszüge),
Gruppenübungen zu Fallbeispielen
Austausch zu beruflichen Perspektiven
Reflexionsaufgaben (schriftlich oder mündlich) zur eigenen Rolle im histologisch-zytologischen Umfeld
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Rahmenbedingungen der freiberuflichen Tätigkeit als biomedizinische*r Analytiker*in in Österreich - rechtliche, organisatorsiche und berufsrechtliche Grundlagen gemäß MTD-Gesetz, Gewerbeordnung, Sozialversicherungsgesetz etc.
Vergleich internationaler Standards in der Zytodiagnostik und Histopathologie - Ländervergleich (z.B. Deutschland, UK, Skandinavien): Berufsrollen, Qualifikationen, Reglementierung, Qualitätsanforderungen
Rolle und Bedeutung von Berufsverbänden: Zytologie: z.B. ÖGZ (Österreichische Gesellschaft für Zytologie), QUATE (The Quality Assurance Training an Examiinations in Cervical Cytopathology)
Histopathologie: z.B. ÖGPath/ IAP Austria (Österreichische Gesellschaft für Pathologie), Bundesverband Deutscher Pathologen, ESP (European Society of Pathology)
BMA-Vertretungen: z.B. biomed Austria (Berufsverband der Biomedizinischen Analytiker*innen), internationale Vernetzungen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aufgaben, Methoden und Prozessen, Relevante Qualitätsanforderungen und Berührungspunkte im Laboralltag, Kommunikations- und Informationsflüsse zwischen den Disziplinen, Interdisziplinäre Befundung: Beiträge zur diagnostischen Gesamtbewertung, Beispiele aus der Praxis: gynäkologische Zytologie, Feinnadelaspiration, intraoperative Schnellschnitte, Bedeutung von Kooperation für Qualitätssicherung und Patient*innensicherheit
Die Studierenden evaluieren die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der freiberuflichen Berufsausübung (z. B. MTD-Gesetz, Sozialversicherungsrecht) und leiten daraus rechtskonforme Strategien für Verantwortlichkeiten und Qualitätssicherung in der eigenen Praxis ab.
Die Studierenden analysieren internationale Berufsmodelle und Qualifikationsstandards im Vergleich zum österreichischen Berufsfeld, um innovative Handlungsoptionen und Entwicklungsperspektiven für die Zytodiagnostik und Histopathologie kritisch zu bewerten.
Die Studierenden reflektieren die strategische Bedeutung nationaler und internationaler Fachgesellschaften für die berufspolitische Interessenvertretung und übernehmen Verantwortung für die aktive Integration professioneller Netzwerke in die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Berufspraxis.
Die Studierenden konzipieren und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, indem sie Prozessüberschneidungen systematisch harmonisieren und zielgerichtete Kommunikationsflüsse für komplexe Anwendungsszenarien (z. B. Schnellschnittdiagnostik) standardisieren.
Die Studierenden beurteilen die Relevanz interdisziplinärer Kooperation für die Patient*innensicherheit, argumentieren die Notwendigkeit koordinierter Befundprozesse fachlich fundiert und tragen Mitverantwortung für konsistente und transparente diagnostische Gesamtbewertungen im klinischen Kontext.
Fachinputs zu rechtlichen Grundlagen, Berufsausübung und Verbandsstrukturen, Gruppenarbeit und Vergleich internationaler Berufsbilder in Zytologie und Histopathologie, Analyse von Fallbeispielen zu Freiberuflichkeit und beruflicher Verantwortung, Diskussion aktueller Entwicklungen (z.B. Qualitätsprüfung, Digitalisierung, EU-Mobilität), Optionaler Gastvortrag (z.B. BMA mit internationaler oder freiberuflicher Erfahrung), Interaktive Fallbesprechungen, Kurze Fachinputs mit Abgrenzungs- und Vergleichsaufgaben, Diskussion realer Laborprozesse
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden konzipieren, wie Forschung in der Pathologie von der Projektidee bis zur Umsetzung systematisch geplant, durchgeführt und evaluiert werden kann.
Die Studierenden sind in der Lage, den Forschungszyklus zu planen und zu steuern, präzise Fragestellungen und Hypothesen zu formulieren sowie das Studiendesign begründet festzulegen.
Die Studierenden sind in der Lage, fortgeschrittene computergestützte Methoden zu nutzen und deren statistische Validität kritisch zu evaluieren.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Grundlagen Statistik für histologische/zytologisch-diagnostische Studien
Objektive Quantifizierung (Cell counting, ROI, Scores --> QuPath anwenden)
Nutzung von R / Python für Pathologie-Daten
ROC, Sensitivität, Spezifität, Concordance
Bias & Limitations
Die Studierenden analysieren grundlegende statistische Konzepte für histologische und zytologische Studien, erläutern Kenngrößen diagnostischer Testgüte (ROC, Sensitivität, Spezifität, Konkordanz) und reflektieren Bias, Limitationen und Aussagegrenzen quantitativer Auswertungen kritisch.
Die Studierenden führen objektive Quantifizierungen histologischer und zytologischer Befunde durch, indem sie Zellzählungen, ROI-basierte Analysen und Scores anwenden, digitale Bildanalysewerkzeuge (z. B. QuPath) nutzen und quantitative Ergebnisse reproduzierbar dokumentieren.
Die Studierenden werten pathologische Datensätze mit R oder Python aus, interpretieren statistische Ergebnisse im diagnostischen Kontext, bewerten die klinische Relevanz quantitativer Analysen und übernehmen Verantwortung für eine transparente, methodisch korrekte und limitiertheitsbewusste Ergebnisinterpretation in histo- und zytopathologischen Studien.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Entwicklung eines Forschungsprojekts im Team
Planung → Durchführung (simuliert) → Evaluierung
Präsentation im „Mini-Tumorboard Research“
Reflexion des gesamten Forschungsprozesses
Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Fragestellungen, entwickeln im Team ein strukturiertes Forschungsprojekt und planen die Projektphasen (Zieldefinition, Methodik, Datenerhebung, Auswertung) unter Berücksichtigung fachlicher, methodischer und ethischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden setzen ein Forschungsprojekt im Team simuliert um, koordinieren Arbeitsschritte, integrieren unterschiedliche fachliche Perspektiven und präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert und adressatengerecht im Rahmen eines „Mini-Tumorboard Research“.
Die Studierenden evaluieren kritisch den gesamten Forschungsprozess, reflektieren Ergebnisse, Limitationen und Teamdynamiken, leiten Optimierungsansätze ab und übernehmen Verantwortung für eine transparente, qualitätsgesicherte und reflektierte wissenschaftliche Arbeitsweise im interdisziplinären Kontext.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Präsentation von wissenschaftlichen Publikationen im Thema Pathologie/Zytologie
Diskussion dieser Papers
Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Publikationen aus der Pathologie und Zytologie hinsichtlich Fragestellung, Studiendesign, Methodik, statistischer Auswertung und Schlussfolgerungen und ordnen die Ergebnisse kritisch in den aktuellen Stand der Forschung ein.
Die Studierenden bereiten ausgewählte Publikationen strukturiert auf, präsentieren zentrale Inhalte präzise und adressatengerecht, heben Stärken, Limitationen und klinisch-diagnostische Relevanz hervor und nutzen fachlich angemessene wissenschaftliche Sprache.
Die Studierenden diskutieren wissenschaftliche Arbeiten kritisch im Plenum, argumentieren methodische Entscheidungen und Interpretationen fachlich fundiert, reflektieren unterschiedliche Sichtweisen und übernehmen Verantwortung für einen sachlichen, evidenzbasierten wissenschaftlichen Austausch im fachlichen Kontext von Pathologie und Zytologie.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden planen und steuern die Stufendiagnostik fallbezogen, analysieren die Ergebnisse jeder Stufe und begründen die nächsten diagnostischen Schritte.
Die Studierenden integrieren Erkenntnisse aus relevanten Disziplinen, gewichten widersprüchliche Informationen und konsolidieren diese zu einem kohärenten Befundbild.
Die Studierenden leiten für unterschiedliche medizinische Fragestellungen evidenzbasierte diagnostische Beurteilungen und Empfehlungen ab und dokumentieren diese adressatengerecht.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Definition & Zielsetzung des Case Managements
Intradisziplinär vs. interdisziplinär Fallkoordination
Stufendiagnostik (HE → Spezialfärbungen → IHC → IHS)
verschiedene Modelle des Case Managements
verschiedene Prozessphasen des Case Managements
Rechtliche Grundlagen: Datenschutz, Akkreditierung, Verantwortung
Dokumentation & Laborinformationssystem-gestützte Fallführung
Einführung in interprofessionelle Entscheidungsprozesse
Die Studierenden analysieren Definition, Zielsetzung und Modelle des Case Managements, differenzieren intra- und interdisziplinäre Formen der Fallkoordination und ordnen die Stufendiagnostik (HE - Spezialfärbungen - IHC - ISH) als zentrales Steuerungsinstrument diagnostischer Prozesse kritisch ein.
Die Studierenden strukturieren diagnostische Fälle entlang verschiedener Prozessphasen des Case Managements, nutzen Laborinformationssysteme zur dokumentations- und qualitätsgesicherten Fallführung, koordinieren diagnostische Schritte effizient und integrieren relevante fachliche und organisatorische Informationen systematisch.
Die Studierenden reflektieren rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere Datenschutz, Akkreditierung und Verantwortlichkeiten), beteiligen sich kompetent an interprofessionellen Entscheidungsprozessen, argumentieren diagnostische Priorisierungen fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine transparente, koordinierte und patient*innenorientierte Fallsteuerung im komplexen diagnostischen Setting.
Vorlesung
Fallseminare (intra- & interprofessionell)
Gruppenarbeit & Peer-Review
Simulationen (zB. Tumorboard)
Einsatz digitaler Pathologieplattformen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Analyse histologischer Präparate
Diagnostische Entscheidungswege & Zusatzuntersuchungen
Qualitäts- und Fehlerquellenanalyse
Dokumentation
Entwicklung intradisziplinärer Handlungsempfehlungen
Zusammenarbeit mit Radiologie, Gynäkologie, Onkologie, Urologie usw.
- Simulation & Analyse von Tumorboards
- Präsentation pathologischer Befunde für klinische Entscheidungen
- Integration von interdisziplinären Befunden
- Umgang mit widersprüchlichen Befunden
- Ethische & Patient*innenorientierte Entscheidungslogik
Die Studierenden steuern die fallbezogene Stufendiagnostik durch systematische morphologische Analyse, strukturieren diagnostische Entscheidungswege und begründen die Auswahl evidenzbasierter Zusatzuntersuchungen (z. B. IHC, ISH) auf Basis fachlicher Leitlinien.
Die Studierenden integrieren und gewichten komplexe Befunde aus verschiedenen klinischen Fachdisziplinen (z. B. Radiologie, Onkologie) sowie molekulare Daten, um widersprüchliche Informationen methodisch fundiert zu einem kohärenten Befundbild zu konsolidieren.
Die Studierenden präsentieren pathologische Befunde strukturiert und adressatengerecht in simulierten Tumorboards und leiten unter Berücksichtigung klinischer Kontexte sowie ethischer Aspekte transparente, patient*innenzentrierte Therapieempfehlungen ab.
Die Studierenden identifizieren qualitätsrelevante Fehlerquellen im diagnostischen Ablauf, dokumentieren Entscheidungsprozesse nachvollziehbar gemäß fachspezifischen Standards und übernehmen die Verantwortung für eine konsistente und qualitätsgesicherte Befundinterpretation.
Die Studierenden beteiligen sich verantwortungsvoll an interdisziplinären Entscheidungsprozessen, argumentieren diagnostische Priorisierungen fachlich fundiert und übernehmen Mitverantwortung für die Standardisierung klinischer und methodischer Schnittstellen.
Vorlesung
Fallseminare (intra- & interprofessionell)
Gruppenarbeit & Peer-Review
Simulationen (zB. Tumorboard)
Einsatz digitaler Pathologieplattformen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden berücksichtigen Anforderungen der Akkreditierung bei der Gestaltung von Labormanagement- und Qualitätsprozessen an den Schnittstellen zwischen Histologie und Zytologie.
Die Studierenden sind in der Lage, nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien für medizinische Laboratorien kritisch zu interpretieren und die Einführung und Integration digitaler Tools im Qualitätsmanagement strategisch zu planen.
Die Studierenden sind befähigt, Fehlerquellen in diagnostischen Arbeitsabläufen mittels digitaler Kontrollpunkte zu identifizieren und komplexe Risikobewertungen durchzuführen.
Nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien (ISO 15189, ISO 17025, ÖAK)
Phasen eines Akkreditierungsverfahrens: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung
Entwicklung eines QM-Dokumentationssystems
Rollenverständnis und Verantwortlichkeiten im Akkreditierungsprozess
Aufbau eines internen Kontrollsystems
Grundlagen und Umsetzung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS)
Digitale Tools im Qualitätsmanagement
Digitale Pathologie & Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung
Fehlermanagement & Risikobewertung
Die Studierenden analysieren und bewerten internationale Qualitätsmanagement-Normen und rechtliche Grundlagen (wie ISO 15189, ISO 17025) sowie deren systematische Bedeutung für die diagnostischen, organisatorischen und rechtlichen Prozesse im Laborumfeld.
Die Studierenden konzipieren und erstellen normenkonforme, praxisorientierte Qualitätsmanagement-Dokumente (z. B. Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, SOPs) und überführen theoretische Anforderungen eigenständig in anwendbare institutionelle QM-Strukturen.
Die Studierenden gestalten und steuern interne Qualitätssicherungsmethoden, wie interne Audits sowie Abweichungs- und Korrekturmaßnahmen, um die Patient*innensicherheit und die kontinuierliche Verbesserung der Laborprozesse nachhaltig zu gewährleisten.
Die Studierenden evaluieren die spezifischen Anforderungen der ISO 15189 für die Histologie und Zytologie und analysieren qualitätsrelevante Schnittstellen sowie Fehlerquellen, um präventive Maßnahmen für eine optimierte Akkreditierungsfähigkeit abzuleiten.
Die Studierenden übernehmen in Simulationen die Verantwortung für die fachliche Argumentation von Verbesserungsmaßnahmen und die Umsetzung auditfähige Prozesse, wobei sie Good-Practice-Beispiele kritisch diskutieren und auf den institutionellen Kontext transferieren.
Theorieinputs und Normenanalyse
Übungen zur Erstellung von QM-Dokumenten (z. B. Verfahrensanweisungen)
Gruppenarbeiten (z. B. Akkreditierungssimulation)
Diskussion von Good-Practice-Beispielen
Online-Rechercheaufgaben zu Normen und rechtlichen Grundlagen
Fallorientierte Gruppenarbeit
Peer-Feedback zu Prozessanalysen
Literaturgeleitete Reflexionsaufgaben
Diskussion realer Laborbeispiele
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe histotechnische Verfahren (spezielle Mikrotomie mit Vibratom, Elektronenmikroskopie, Knochenhistologie, Kunstharzeinbettung) und entwickeln auf Basis wissenschaftlicher Standards Validierungs- und Verifizierungsstrategien für neue Färbemethoden und Antikörper.
Die Studierenden konzipieren diagnostische IHC Panels durch begründete Auswahl und Kombination immunhistochemischer Marker für spezifische klinische Fragestellungen anhand transparenter Qualitätskriterien.
Die Studierenden sichern die Prozessqualität in der Gewebe und Zellverarbeitung (Biobank Management, Clearing, Zellisolation, Imaging Mass Cytometry) durch evidenzbasierte Verfahrensauswahl, standardisierte Durchführung und adressatengerechte Dokumentation.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Vibratom-Schnitttechnik
Kunstharzeinbettung: Prinzipien & Verarbeitung
Knochenhistologie: decalcified / undecalcified
Thin-Section-Präparation (Elektronenmikroskopie)
Artefaktanalyse
Biobank-Management-Richtlinien
• Gewebeclearing (CLARITY, iDISCO)
• Zellisolation (LMD, FACS)
• Imaging Mass Cytometry (Grundlagen)
Die Studierenden evaluieren komplexe histotechnische Spezialverfahren – wie Vibratom-Schnitttechnik, Kunstharzeinbettung, Knochenhistologie und Elektronenmikroskopie – und konzipieren auf Basis wissenschaftlicher Standards zielgerichtete Präparationsstrategien für die ultrastrukturelle Diagnostik.
Die Studierenden analysieren und steuern moderne Proben- und Zellaufbereitungstechniken, einschließlich Gewebeclearing, Zellisolation (LMD, FACS) und Imaging Mass Cytometry, um deren Eignung für spezifische experimentelle und diagnostische Fragestellungen evidenzbasiert zu beurteilen.
Die Studierenden interpretieren Biobank-Management-Richtlinien unter Berücksichtigung rechtlicher, ethischer und qualitätssichernder Anforderungen und integrieren diese Standards in die strategische Planung translationaler Forschungs- und Diagnostikprojekte.
Die Studierenden identifizieren und bewerten präparationsbedingte Artefakte sowie methodische Limitationen komplexer Imaging-Verfahren, leiten korrigierende Maßnahmen ab und übernehmen die Verantwortung für die Sicherstellung der diagnostischen Aussagekraft ultrastruktureller Befunde.
Die Studierenden argumentieren den Einsatz innovativer Technologien und bioinformatischer Datenkomplexität fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern und tragen die Mitverantwortung für eine ethisch reflektierte und qualitätsgesicherte Nutzung biologischer Proben im Forschungs- und Diagnostikkontext.
Laborpraktikum
Demonstrationsmikrotomie
Analyse realer Fehlerfälle
Seminare
• Demonstrationen
• Online-Analyse von IMC-Beispielen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Titration & Klonvergleich
Ringversuche
Dokumentation nach CAP/ISO
Methodentransfer & Vergleichsstudien
Paneldesign (z. B. CK7/20, TTF1/PAX8 etc.)
• Organ- und tumortypische Markerstrategien
• Bewertung von Markerintensität & Mustern
Die Studierenden analysieren komplexe Prinzipien des immunhistochemischen Paneldesigns und ordnen organ- sowie tumortypische Markerstrategien systematisch in differenzialdiagnostische Konzepte ein.
Die Studierenden konzipieren und adaptieren diagnostische Markerpanels durch die gezielte Auswahl und Kombination immunhistochemischer Klone, um Markerexpressionen hinsichtlich Intensität und Färbemuster methodisch fundiert zu bewerten.
Die Studierenden führen systematische Titrationen, Klonvergleiche und Vergleichsstudien durch, dokumentieren diese gemäß internationalen Standards (z. B. CAP, ISO 15189) und beteiligen sich fachgerecht an externen Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Ringversuchen.
Die Studierenden bewerten die Übertragbarkeit und Stabilität diagnostischer Methoden, planen Methodentransfers und übernehmen die Verantwortung für eine akkreditierungskonforme Implementierung sowie kontinuierliche Qualitätssicherung im Laboralltag.
Die Studierenden integrieren komplexe IHC-Ergebnisse in eine kohärente diagnostische Gesamtbewertung, reflektieren Limitationen von Markerprofilen kritisch und argumentieren ihre Panelentscheidungen fachlich fundiert gegenüber interdisziplinären Partnern.
Seminar
Kleingruppenvalidierungsprojekt
Fallbasiertes Training
• Digitale IHC-Annotationen
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren und bewerten molekularpathologische Befunde (z.B. Next-Generation Sequencing, Tumormutationslast, Mikrosatelliteninstabilität, homologe Rekombinationsdefizienz, Liquid Biopsy) kritisch.
Die Studierenden leiten aus den analysierten Befunden patient*innenorientierte Therapieoptionen ab und begründen ihre Auswahl.
Die Studierenden integrieren molekularpathologische Daten in interdisziplinäre Tumorboards und begründen diagnostische Entscheidungen evidenzbasiert.
Variant Calling (SNVs/Indels), CNVs, Genfusionen; TMB, MSI, HRD
Liquid Biopsy (ctDNA/CTCs): Nachweisgrenzen, Sensitivität/Spezifität; Vergleich zur Gewebebiopsie
FFPE‑basierte Verfahren: Spatial Transcriptomics, Multiplex‑IHC (6–9‑plex), scRNA‑seq (Einordnung, Basis‑Workflows)
Die Studierenden analysieren komplexe NGS-Ergebnisse (SNVs/Indels, CNVs, Genfusionen) und erläutern deren bioinformatische sowie biologische Grundlagen im onkologischen Kontext.
Die Studierenden berechnen und interpretieren TMB, MSI und HRD, bewerten die methodische Robustheit und leiten kontextualisierte diagnostische Entscheidungen ab.
Die Studierenden vergleichen Liquid-Biopsy-Befunde (ctDNA/CTCs) mit Gewebediagnostik, beurteilen Sensitivität/Spezifität und integrieren räumliche und molekulare Gewebedaten (Multiplex IHC/Spatial/scRNA-seq) zu einer kohärenten Befundinterpretation.
Datensatz‑Übungen (IGV/Pipelines), fallbasierte Interpretation
Kurzlabore/Simulationen (Multiplex/Spatial), R/Python‑Mini‑Workflows
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Strukturierte Befunde (CAP/ESMO/NCCN‑Mindestangaben), Umgang mit VUS/unklaren Ergebnissen
Adressatengerechte Kommunikation; Entscheidungsbegründung im Tumorboard
Die Studierenden erstellen strukturierte, klare und nachvollziehbare molekularpathologische Befunde gemäß internationalen Mindeststandards und trennen Ergebnisse, Interpretation und Limitationen.
Die Studierenden kommunizieren Befunde adressatengerecht, begründen diagnostische Entscheidungen evidenzbasiert und priorisieren klinisch relevante Informationen im Tumorboard.
Die Studierenden reflektieren Unsicherheiten, Risiken und VUS, dokumentieren Konsequenzen transparent und übernehmen Verantwortung für die qualitätsgesicherte Umsetzung diagnostischer Entscheidungen.
Analyse realer Befunde/Leitlinien, Schreibwerkstatt mit Peer‑Review
Rollenspiel „Mini‑Tumorboard“ mit Fallkonsensus
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe zytologische Präparate und korrelieren die Befunde mit histologischen Ergebnissen und HPV-Genotypisierungen unter Beachtung anerkannter Standards, mit fallbezogener Klassifikation nach Bethesda/WHO und indikationsgerechter Einbindung von Zusatzuntersuchungen.
Die Studierenden integrieren multimodale diagnostische Informationen einschließlich kolposkopischer Mapping-Ansätze und leiten daraus interdisziplinäre Entscheidungen ab unter kritisch-reflektierter Evidenzbewertung und mit Entscheidungsverantwortung.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Follow-up-Strategien und algorithmische Vorgehensweisen und steuern deren Anwendung in komplexen interdisziplinären Kontexten auf Basis aktueller Leitlinien und Forschung.
Analyse hochgradiger Plattenepithel-Läsionen (HSIL)
Dysplastische Muster in LBC/Dünnschichtpräparationen
Ko-Faktoren & komplexe Reaktionsmuster
HPV-Hochrisiko-Morphologien
AIN-Typen
HPV-assoziierte Progression
Erkennen metastatischer Muster in Zervix- und Analabstrichen
Die Studierenden analysieren höhergradige Plattenepithel-Läsionen einschließlich AIN-Typen anhand komplexer zellmorphologischer Kriterien und leiten differenzierte diagnostische Schlussfolgerungen für unterschiedliche Progressions- und Befundsituationen ab.
Die Studierenden beurteilen dysplastische Muster in LBC-/Dünnschichtpräparationen im Vergleich zu konventionellen Präparationsformen und reflektieren methodenbedingte Unterschiede kritisch im Hinblick auf diagnostische Validität und strategische Implikationen.
Die Studierenden evaluieren Ko-Faktoren und komplexe Reaktionsmuster einschließlich HPV-Hochrisiko-Morphologien und integrieren diese interdisziplinär in die Befundinterpretation, um evidenzbasierte Entscheidungen in komplexen klinischen Kontexten zu treffen.
Die Studierenden beurteilen HPV-assoziierte Progressionsmuster im anogenitalen Bereich und integrieren virologische und morphologische Befunde in den interdisziplinären diagnostischen Entscheidungsprozess unter Berücksichtigung aktueller Standard.
Die Studierenden erkennen metastatische Muster in Zervix- und Analabstrichen und begründen fundierte diagnostische Schlussfolgerungen zur Abklärung komplexer unklarer Befundsituationen unter Beachtung relevanter Qualitätskriterien.
Digitale Präparate (inkl. LBC)
Präsenz-Mikroskopie/Online-Mikroskopie hochgradiger Fälle
Fallbesprechungen: CIN2/3 vs. AIN2/3
Online-Vorlesung/Fernlehr-Videos
Vergleichendes Morphologietraining
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
AGC/AIS in konventionellen & LBC-Präparaten
Endometriale vs. endozervikale Differenzierung
Spezielle Zellbilder: strahlenbedingt, hormonell, immunmoduliert, Neovagina,
Tamoxifen
Seltene Tumore (z. B. klarzellig, neuroendokrin)
Die Studierenden analysieren AGC- und AIS-Befunde in konventionellen und LBC-Präparaten, vergleichen morphologische Muster beider Präparationstechniken und leiten daraus differenzierte diagnostische Schlussfolgerungen ab.
Die Studierenden differenzieren endometriale von endozervikalen Zellpopulationen unter Berücksichtigung spezieller Einflussfaktoren (z. B. strahlenbedingte, hormonelle, immunmodulierte Veränderungen, Neovagina, Tamoxifen) und reflektieren deren Relevanz im diagnostischen Gesamtbild.
Die Studierenden beurteilen seltene Tumore wie klarzellige und neuroendokrine Neoplasien sowie Metastasen anhand komplexer zellmorphologischer Kriterien und integrieren diese Erkenntnisse in interdisziplinäre Entscheidungsprozesse zur Absicherung anspruchsvoller Befundsituationen.
Online-Vorlesung/Fernlerhr-Videos
Interaktive Selbstlernmodule
Online-Mikroskopie
Digitale Präparate
Präsenz-Mikroskopie/Online-Mikroskopie
Fallbesprechungen
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Korrelation komplexer Zytologie mit Histologie & HPV-Genotypisierung
Kolposkopischer Mapping-Ansatz
Evidenzbasierte Follow-Up-Strategien
Algorithmisches Vorgehen im interdisziplinären Kontext
Die Studierenden korrelieren komplexe zytologische Befunde mit histologischen Ergebnissen und HPV-Genotypisierungen, integrieren multidimensionale diagnostische Informationen und leiten daraus fundierte interdisziplinäre Entscheidungen ab.
Die Studierenden wenden kolposkopische Mapping-Ansätze kritisch-reflektiert an, analysieren deren Aussagekraft im Zusammenspiel mit Zytologie, Histologie und virologischen Daten und bewerten deren Relevanz für differenzierte diagnostische Fragestellungen.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Follow-Up-Strategien und algorithmische Vorgehensweisen, begründen diese auf Basis aktueller Leitlinien und Forschungsergebnisse und steuern deren Anwendung in komplexen interdisziplinären Kontexten.
Entscheidungs-Workflows
Interdisziplinäre Fallboards (Gyn/Path/Zyto online)
Gruppenentscheidungen mit Rollenverteilung
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden interpretieren rechtliche Rahmenbedingungen und bewerten aktuelle Entwicklungen des Berufsbildes kritisch, um daraus Handlungsoptionen für ihre Berufspraxis abzuleiten.
Die Studierenden gestalten rechts- und akkreditierungskonforme Berufsausübungsmodelle, indem sie relevante Rechtsgrundlagen und Registeranforderungen fallbezogen anwenden.
Die Studierenden entwickeln und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, analysieren Aufgaben , Methoden und Prozessüberschneidungen und standardisieren Kommunikations und Informationsflüsse.
Überblick über das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie
Rechte und Pflichten laut MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister, Ärztegesetz
Entwicklungen im Gesundheitswesen mit Einfluss auf das Berufsbild (z. B. Digitalisierung, Laborautomatisierung)
Zusammenarbeit im interdisziplinären Team
Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung
Die Studierenden analysieren das aktuelle Berufsbild in der Histopathologie und Zytologie, erläutern Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten gemäß MTD-Gesetz, Gesundheitsberuferegister und Ärztegesetz und ordnen diese kritisch in den institutionellen und rechtlichen Rahmen des österreichischen Gesundheitswesens ein
Die Studierenden reflektieren ihre professionelle Rolle im interdisziplinären Team, gestalten die Zusammenarbeit mit relevanten Berufsgruppen (z. B. Pathologie, Klinik, Pflege, IT, QM) sachgerecht und adressatengerecht und berücksichtigen aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, Laborautomatisierung und neue Technologien in ihrem beruflichen Handeln.
Die Studierenden bewerten Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung, leiten individuelle Entwicklungs- und Qualifikationsperspektiven ab, argumentieren deren Relevanz fachlich fundiert und übernehmen Verantwortung für eine reflektierte, lebenslang orientierte Weiterentwicklung im sich wandelnden Berufsfeld der Histopathologie und Zytologie.
Kurzvorträge mit Diskussion (z.B. zu den berufspolitischen Entwicklungen)
Arbeit mit Gesetzestexten und Berufsdokumenten (z.B. Berufsbilder, Registerauszüge),
Gruppenübungen zu Fallbeispielen
Austausch zu beruflichen Perspektiven
Reflexionsaufgaben (schriftlich oder mündlich) zur eigenen Rolle im histologisch-zytologischen Umfeld
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Rahmenbedingungen der freiberuflichen Tätigkeit als biomedizinische*r Analytiker*in in Österreich - rechtliche, organisatorsiche und berufsrechtliche Grundlagen gemäß MTD-Gesetz, Gewerbeordnung, Sozialversicherungsgesetz etc.
Vergleich internationaler Standards in der Zytodiagnostik und Histopathologie - Ländervergleich (z.B. Deutschland, UK, Skandinavien): Berufsrollen, Qualifikationen, Reglementierung, Qualitätsanforderungen
Rolle und Bedeutung von Berufsverbänden: Zytologie: z.B. ÖGZ (Österreichische Gesellschaft für Zytologie), QUATE (The Quality Assurance Training an Examiinations in Cervical Cytopathology)
Histopathologie: z.B. ÖGPath/ IAP Austria (Österreichische Gesellschaft für Pathologie), Bundesverband Deutscher Pathologen, ESP (European Society of Pathology)
BMA-Vertretungen: z.B. biomed Austria (Berufsverband der Biomedizinischen Analytiker*innen), internationale Vernetzungen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aufgaben, Methoden und Prozessen, Relevante Qualitätsanforderungen und Berührungspunkte im Laboralltag, Kommunikations- und Informationsflüsse zwischen den Disziplinen, Interdisziplinäre Befundung: Beiträge zur diagnostischen Gesamtbewertung, Beispiele aus der Praxis: gynäkologische Zytologie, Feinnadelaspiration, intraoperative Schnellschnitte, Bedeutung von Kooperation für Qualitätssicherung und Patient*innensicherheit
Die Studierenden evaluieren die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der freiberuflichen Berufsausübung (z. B. MTD-Gesetz, Sozialversicherungsrecht) und leiten daraus rechtskonforme Strategien für Verantwortlichkeiten und Qualitätssicherung in der eigenen Praxis ab.
Die Studierenden analysieren internationale Berufsmodelle und Qualifikationsstandards im Vergleich zum österreichischen Berufsfeld, um innovative Handlungsoptionen und Entwicklungsperspektiven für die Zytodiagnostik und Histopathologie kritisch zu bewerten.
Die Studierenden reflektieren die strategische Bedeutung nationaler und internationaler Fachgesellschaften für die berufspolitische Interessenvertretung und übernehmen Verantwortung für die aktive Integration professioneller Netzwerke in die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Berufspraxis.
Die Studierenden konzipieren und steuern kollaborative Schnittstellen zwischen Histopathologie und Zytologie, indem sie Prozessüberschneidungen systematisch harmonisieren und zielgerichtete Kommunikationsflüsse für komplexe Anwendungsszenarien (z. B. Schnellschnittdiagnostik) standardisieren.
Die Studierenden beurteilen die Relevanz interdisziplinärer Kooperation für die Patient*innensicherheit, argumentieren die Notwendigkeit koordinierter Befundprozesse fachlich fundiert und tragen Mitverantwortung für konsistente und transparente diagnostische Gesamtbewertungen im klinischen Kontext.
Fachinputs zu rechtlichen Grundlagen, Berufsausübung und Verbandsstrukturen, Gruppenarbeit und Vergleich internationaler Berufsbilder in Zytologie und Histopathologie, Analyse von Fallbeispielen zu Freiberuflichkeit und beruflicher Verantwortung, Diskussion aktueller Entwicklungen (z.B. Qualitätsprüfung, Digitalisierung, EU-Mobilität), Optionaler Gastvortrag (z.B. BMA mit internationaler oder freiberuflicher Erfahrung), Interaktive Fallbesprechungen, Kurze Fachinputs mit Abgrenzungs- und Vergleichsaufgaben, Diskussion realer Laborprozesse
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden berücksichtigen Anforderungen der Akkreditierung bei der Gestaltung von Labormanagement- und Qualitätsprozessen an den Schnittstellen zwischen Histologie und Zytologie.
Die Studierenden sind in der Lage, nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien für medizinische Laboratorien kritisch zu interpretieren und die Einführung und Integration digitaler Tools im Qualitätsmanagement strategisch zu planen.
Die Studierenden sind befähigt, Fehlerquellen in diagnostischen Arbeitsabläufen mittels digitaler Kontrollpunkte zu identifizieren und komplexe Risikobewertungen durchzuführen.
Nationale und internationale Akkreditierungsrichtlinien (ISO 15189, ISO 17025, ÖAK)
Phasen eines Akkreditierungsverfahrens: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung
Entwicklung eines QM-Dokumentationssystems
Rollenverständnis und Verantwortlichkeiten im Akkreditierungsprozess
Aufbau eines internen Kontrollsystems
Grundlagen und Umsetzung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS)
Digitale Tools im Qualitätsmanagement
Digitale Pathologie & Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung
Fehlermanagement & Risikobewertung
Die Studierenden analysieren und bewerten internationale Qualitätsmanagement-Normen und rechtliche Grundlagen (wie ISO 15189, ISO 17025) sowie deren systematische Bedeutung für die diagnostischen, organisatorischen und rechtlichen Prozesse im Laborumfeld.
Die Studierenden konzipieren und erstellen normenkonforme, praxisorientierte Qualitätsmanagement-Dokumente (z. B. Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, SOPs) und überführen theoretische Anforderungen eigenständig in anwendbare institutionelle QM-Strukturen.
Die Studierenden gestalten und steuern interne Qualitätssicherungsmethoden, wie interne Audits sowie Abweichungs- und Korrekturmaßnahmen, um die Patient*innensicherheit und die kontinuierliche Verbesserung der Laborprozesse nachhaltig zu gewährleisten.
Die Studierenden evaluieren die spezifischen Anforderungen der ISO 15189 für die Histologie und Zytologie und analysieren qualitätsrelevante Schnittstellen sowie Fehlerquellen, um präventive Maßnahmen für eine optimierte Akkreditierungsfähigkeit abzuleiten.
Die Studierenden übernehmen in Simulationen die Verantwortung für die fachliche Argumentation von Verbesserungsmaßnahmen und die Umsetzung auditfähige Prozesse, wobei sie Good-Practice-Beispiele kritisch diskutieren und auf den institutionellen Kontext transferieren.
Theorieinputs und Normenanalyse
Übungen zur Erstellung von QM-Dokumenten (z. B. Verfahrensanweisungen)
Gruppenarbeiten (z. B. Akkreditierungssimulation)
Diskussion von Good-Practice-Beispielen
Online-Rechercheaufgaben zu Normen und rechtlichen Grundlagen
Fallorientierte Gruppenarbeit
Peer-Feedback zu Prozessanalysen
Literaturgeleitete Reflexionsaufgaben
Diskussion realer Laborbeispiele
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden beurteilen selbstständig zytologische Präparate aus Schilddrüse, Mamma, gastrointestinalem Trakt, Leber, Pankreas und differenzieren benigne von malignen Zellbildern.
Die Studierenden integrieren interdisziplinäres Wissen aus Zytologie, Pathologie und klinischen Fachbereichen und leiten daraus klinisch relevante Schlussfolgerungen ab.
Die Studierenden sind in der Lage, Probenentnahme und Präparatequalität zu bewerten und typische Fallstricke gezielt zu adressieren.
Die Studierenden ordnen Befunde nach anerkannten Systemen begründet ein und veranlassen indikationsgerecht Zusatzuntersuchungen.
Mikroskopietraining
Fallarbeit: „Papillary features vs. reaktiv atypical“ und differenzialdiagnostische Herausforderungen
Die Studierenden beurteilen zytologische Brustpräparate und differenzieren typische benigne und maligne Muster, unter Berücksichtigung klinischer Informationen und festgelegter Qualitätskriterien.
Die Studierenden analysieren FNA-Präparate der Brust und leiten diagnostisch fundierte Entscheidungen ab, unter Beachtung der Indikationen und diagnostischen Grenzen.
Die Studierenden bewerten maligne zytologische Muster der Brust einschließlich der Unterscheidung von high-grade und low-grade Läsionen und entwickeln nachvollziehbare diagnostische Schlussfolgerungen, wobei Hintergrundmerkmale und typische Fallstricke systematisch berücksichtigt werden
Die Studierenden differenzieren in Lungen- und Effusionspräparaten normale, reaktive und atypische Mesothelzellen sowie benigne und maligne Veränderungen und leiten klinisch relevante Schlussfolgerungen für komplexe Befunde ab, auf Basis gesicherter zytomorphologischer Kriterien.
Die Studierenden analysieren Harnpräparate und klassifizieren reaktive Veränderungen, Dysplasien und hochgradige urotheliale Läsionen unter Anwendung des Paris-Systems auf Basisniveau.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Mikroskopietraining
Falltraining: GI-Malignität vs. Entzündung
Die Studierenden analysieren zytologische GI-Präparate aus Bürsten-, Spül- und FNA-Material und differenzieren reaktive, entzündliche und regenerative Veränderungen von malignen Mustern unter Berücksichtigung typischer Hintergrundmerkmale und Artefakte.
Die Studierenden bewerten maligne Muster von Adenokarzinomen des GI-Trakts und Plattenepithelkarzinomen des Ösophagus und leiten nachvollziehbare diagnostische Schlussfolgerungen für komplexe gastrointestinale Fragestellungen ab.
Die Studierenden beurteilen Leberpräparate aus Aspiraten und Punktaten und unterscheiden hepatozelluläre von metastatischen Mustern mit Ableitung klinisch relevanter Konsequenzen.
Die Studierenden analysieren Pankreas-FNA-Präparate aus EUS-Punktionen und identifizieren duktale Adenokarzinome sowie neuroendokrine Tumoren, mit korrekter Zuordnung zystischer Läsionen auf Basismorphologie.
Die Studierenden evaluieren maligne Lebermuster einschließlich hepatozellulärer Karzinome und metastatischer Tumoren und integrieren Hintergrundmerkmale wie Galle, Blut und Nekrose in die diagnostische Entscheidung.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden beurteilen selbstständig zytologische Präparate aus Auge, Lymphknoten, Liquor, Knochenmark und erkennen seltene sowie komplexe Krankheitsbilder.
Die Studierenden integrieren interdisziplinäres Wissen aus Zytologie, Pathologie und klinischen Fachbereichen und leiten daraus klinisch relevante Schlussfolgerungen ab.
Die Studierenden steuern den qualitätsgesicherten Abklärungs- und Befundungsprozess in der extragenitalen Zytologie, indem sie materialspezifische Präparate unter Berücksichtigung spezifischer Limitierungen und typischer Artefakte systematisch screenen.
Mikroskopietraining
Fallanalysen: „reaktiv-entzündlich vs. maligne“
Die Studierenden beurteilen Liquorpräparate sicher, unterscheiden entzündliche, reaktive und maligne Prozesse und erkennen metastatische oder hämatologische Veränderungen, trotz geringer Zellzahlen und anspruchsvoller Präparatequalität.
Die Studierenden analysieren die Gewinnung, Präanalytik und besonderen Rahmenbedingungen der Liquorzytologie und bewerten deren Auswirkungen auf Zellmorphologie, Sensitivität und diagnostische Aussagekraft unter ZNS-spezifischen Bedingungen (u. a. rascher Zellzerfall, geringe Zellzahlen).
Die Studierenden differenzieren zelluläre Normalbefunde und pathologische Veränderungen im Liquor (physiologische Zellpopulationen, entzündliche Reaktionsmuster bei viralen, bakteriellen und mykotischen Infektionen sowie Aktivierungsformen) auf morphologischer Basis und ordnen diese diagnostisch korrekt ein.
Die Studierenden identifizieren und beurteilen maligne Zellen und Metastasen im Liquor (hämatologische vs. solide Neoplasien), erkennen diagnostische Fallstricke, Artefakte und technische Limitationen und treffen begründete diagnostische Entscheidungen in komplexen und ambivalenten Befundkonstellationen.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Mikroskopietraining
Fallanalysen: „Blasten erkennen“, „Reifegrade beurteilen“
Falltraining: „Lymphomverdacht – next steps
Fallbeispiele: „Melanozyt vs. Pigment-Artefakt“
Die Studierenden analysieren Knochenmarkaspirate und identifizieren Blasten sicher, unter differenzierter Einordnung reaktiver, dysplastischer und neoplastischer Muster in die diagnostische Bewertung.
Die Studierenden interpretieren Knochenmarkaspirate entlang myeloischer, erythroider, megakaryozytärer und lymphatischer Zellreihen und leiten fundierte Differenzialdiagnosen zu akuten und chronischen Leukämien sowie zur zytologischen Erkennung von Lymphomen ab.
Die Studierenden analysieren Lymphknotenpräparate einschließlich FNA im Kontext des normalen lymphatischen Hintergrunds und unterscheiden reaktive, metastatische und lymphomtypische Muster, unter kritischer Reflexion typischer Fallstricke.
Die Studierenden beurteilen zytologische Präparate des Auges aus Bürstenzytologie, Tränenflüssigkeit und ausgewähltem Kammerwasser und ordnen entzündliche Veränderungen fachlich begründet ein, unter Abgrenzung reaktiver Befunde von Tumoren.
Die Studierenden differenzieren okuläre Tumorbefunde und erkennen melanozytäre atypische Zellen, unter Formulierung diagnostischer Einschätzungen mit Berücksichtigung seltener Entitäten und relevanter Differenzialdiagnosen.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden konzipieren, wie Forschung in der Pathologie von der Projektidee bis zur Umsetzung systematisch geplant, durchgeführt und evaluiert werden kann.
Die Studierenden sind in der Lage, den Forschungszyklus zu planen und zu steuern, präzise Fragestellungen und Hypothesen zu formulieren sowie das Studiendesign begründet festzulegen.
Die Studierenden sind in der Lage, fortgeschrittene computergestützte Methoden zu nutzen und deren statistische Validität kritisch zu evaluieren.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
Grundlagen Statistik für histologische/zytologisch-diagnostische Studien
Objektive Quantifizierung (Cell counting, ROI, Scores --> QuPath anwenden)
Nutzung von R / Python für Pathologie-Daten
ROC, Sensitivität, Spezifität, Concordance
Bias & Limitations
Die Studierenden analysieren grundlegende statistische Konzepte für histologische und zytologische Studien, erläutern Kenngrößen diagnostischer Testgüte (ROC, Sensitivität, Spezifität, Konkordanz) und reflektieren Bias, Limitationen und Aussagegrenzen quantitativer Auswertungen kritisch.
Die Studierenden führen objektive Quantifizierungen histologischer und zytologischer Befunde durch, indem sie Zellzählungen, ROI-basierte Analysen und Scores anwenden, digitale Bildanalysewerkzeuge (z. B. QuPath) nutzen und quantitative Ergebnisse reproduzierbar dokumentieren.
Die Studierenden werten pathologische Datensätze mit R oder Python aus, interpretieren statistische Ergebnisse im diagnostischen Kontext, bewerten die klinische Relevanz quantitativer Analysen und übernehmen Verantwortung für eine transparente, methodisch korrekte und limitiertheitsbewusste Ergebnisinterpretation in histo- und zytopathologischen Studien.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Entwicklung eines Forschungsprojekts im Team
Planung → Durchführung (simuliert) → Evaluierung
Präsentation im „Mini-Tumorboard Research“
Reflexion des gesamten Forschungsprozesses
Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Fragestellungen, entwickeln im Team ein strukturiertes Forschungsprojekt und planen die Projektphasen (Zieldefinition, Methodik, Datenerhebung, Auswertung) unter Berücksichtigung fachlicher, methodischer und ethischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden setzen ein Forschungsprojekt im Team simuliert um, koordinieren Arbeitsschritte, integrieren unterschiedliche fachliche Perspektiven und präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert und adressatengerecht im Rahmen eines „Mini-Tumorboard Research“.
Die Studierenden evaluieren kritisch den gesamten Forschungsprozess, reflektieren Ergebnisse, Limitationen und Teamdynamiken, leiten Optimierungsansätze ab und übernehmen Verantwortung für eine transparente, qualitätsgesicherte und reflektierte wissenschaftliche Arbeitsweise im interdisziplinären Kontext.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Präsentation von wissenschaftlichen Publikationen im Thema Pathologie/Zytologie
Diskussion dieser Papers
Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Publikationen aus der Pathologie und Zytologie hinsichtlich Fragestellung, Studiendesign, Methodik, statistischer Auswertung und Schlussfolgerungen und ordnen die Ergebnisse kritisch in den aktuellen Stand der Forschung ein.
Die Studierenden bereiten ausgewählte Publikationen strukturiert auf, präsentieren zentrale Inhalte präzise und adressatengerecht, heben Stärken, Limitationen und klinisch-diagnostische Relevanz hervor und nutzen fachlich angemessene wissenschaftliche Sprache.
Die Studierenden diskutieren wissenschaftliche Arbeiten kritisch im Plenum, argumentieren methodische Entscheidungen und Interpretationen fachlich fundiert, reflektieren unterschiedliche Sichtweisen und übernehmen Verantwortung für einen sachlichen, evidenzbasierten wissenschaftlichen Austausch im fachlichen Kontext von Pathologie und Zytologie.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden steuern Fallmanagementprozesse für Patient*innen mit auffälligen PAP Befunden und korrelieren zytologische und histologische Befunde kritisch, unter Einbezug forensischer Anforderungen an Beweissicherung und Nachvollziehbarkeit sowie der Anamnese und weiterführender Analysenergebnisse.
Die Studierenden leiten aus den Befunden verantwortungsvoll diagnostische, therapeutische und Nachsorgemaßnahmen ab und begründen diese im forensischen Kontext, unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und einer rechtssicheren, fachlich verantworteten Dokumentation.
Die Studierenden identifizieren und beheben präanalytische Fehlerquellen und klären Befunddiskrepanzen analytisch, wobei sie fallbezogene diagnostische Algorithmen anwenden und die Fallpriorisierung steuern, unter spezifischer Berücksichtigung forensischer Fragestellungen und der Anforderungen an nachvollziehbare Beweissicherung.
Definition, Ziele und Prozessschritte des Casemanagements
Kommunikation im interdisziplinären Team
Bedeutung der Anamnese für die Befundinterpretation
Dokumentation und Qualitätssicherung im Casemanagement
Besonderheiten im diagnostischen Setting
Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
Integration klinischer Informationen in die zytologische Diagnostik
Differentialdiagnostische Überlegungen bei komplexen Befundlagen
Grundlagen der forensischen Zytologie
Zytologische Aspekte in forensischen Fragestellungen Dokumentation und rechtliche Rahmenbedingungen
Fehlerquellen in der Probenentnahme und -verarbeitung
Qualitätssicherung in der Präanalytik
Praktische Übungen zur Fehleranalyse
Artefakte, technische Fehler
Reflexion des eigenen diagnostischen Handelns
Die Studierenden analysieren Fehlerquellen in Probenentnahme und -verarbeitung und bewerten Artefakte sowie technische Fehler im präanalytischen Gesamtprozess.
Die Studierenden bewerten Konzepte der Qualitätssicherung in der Präanalytik und wenden sie in praktischen Übungen zur Fehleranalyse an, um die diagnostische Aussagekraft von Proben zu sichern.
Die Studierenden reflektieren ihr diagnostisches Handeln kritisch und leiten begründete Maßnahmen zur Verbesserung diagnostischer Prozesse und Ergebnisse ab.
Die Studierenden analysieren die Grundlagen der forensischen Zytologie und ordnen zytologische Befunde fachlich fundiert in unterschiedliche forensische Fragestellungen ein.
Die Studierenden bewerten zytologische Befunde im forensischen Kontext kritisch und verantworten die rechtssichere Dokumentation unter Berücksichtigung von Beweissicherung und Nachvollziehbarkeit.
Fallbesprechungen und interaktive Diskussionen
Problem-Based Learning (PBL)
Blended Learning · Peer-Learning / Gruppenarbeit
Problem-Based Learning (PBL)
Digitale Analyse- und Dokumentationstools
Rollenspiele / Simulationen für interdisziplinäre Kommunikation
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Kritische Korrelation von zytologischen und histologischen Befunden
Einbeziehung weiterführender Analysen (HPV-Testung, Biomarker)
Analyse komplexer Befundkonstellationen
Ableitung geeigneter diagnostischer Maßnahmen
Leitlinienbasierte Therapieoptionen bei auffälligen Befunden
Erstellung individueller Therapie- und Nachsorgepläne
Befunddiskrepanzen zwischen Zyto, Histo und HPV
Schnittstellen Gynäkologie – Onkologie – Zytologie
Einsatz diagnostischer Algorithmen (ASC-H, ASC-US, AGC)
Fallpriorisierung (Routine vs. dringlich vs. onkologischer Verdacht)
Die Studierenden analysieren Definition, Ziele und Prozessschritte des Casemanagements und wenden sie strukturiert in diagnostischen Settings an, unter kritischer Einbindung anamnestischer und klinischer Informationen sowie adressatengerechter interdisziplinärer Kommunikation.
Die Studierenden korrelieren zytologische, histologische und molekulare Befunde einschließlich HPV-Testung und relevanter Biomarker und bewerten Befunddiskrepanzen reflektiert, um begründete diagnostische Entscheidungen in komplexen Konstellationen abzuleiten.
Die Studierenden entwickeln differentialdiagnostische Entscheidungen auf Basis festgelegter diagnostischer Algorithmen und priorisieren Fälle im interdisziplinären Kontext nachvollziehbar.
Die Studierenden reflektieren den professionellen Umgang mit persistierenden Infektionen und leiten evidenzbasierte diagnostische und organisatorische Maßnahmen im jeweiligen klinischen Kontext ab.
Die Studierenden bewerten Dokumentation und Qualitätssicherung im Casemanagement und verantworten eine rechtssichere, nachvollziehbare Umsetzung unter Berücksichtigung rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen.
Arbeit an realitätsnahen Fallstudien, Gruppenarbeit (Tumorboard)
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden steuern Fallmanagementprozesse für Patient*innen mit extragenitalen Befunden, indem sie zytologische und histologische Befunde, unter Berücksichtigung der Anamnese sowie weiterführender Analysenergebnisse, kritisch korrelieren.
Die Studierenden sind in der Lage, aus den Befunden, verantwortungsvoll diagnostische, therapeutische und Nachsorge Maßnahmen abzuleiten.
Die Studierenden koordinieren das fallbezogene Case Management einschließlich ROSE, indem sie zeitkritische Befundungen organisieren, infektiöses Probenmaterial nach Biosicherheitsstandards handhaben und die Fallpriorisierung steuern.
Definition, Ziele und Prozessschritte des Casemanagements
Kommunikation im interdisziplinären Team
Bedeutung der Anamnese für die Befundinterpretation
Dokumentation und Qualitätssicherung im Casemanagement
Besonderheiten im diagnostischen Setting
Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
Zeitkritische Befundung Umgang mit infektiösem Probenmaterial Bedeutung der Zytologie bei speziellen Krankheitsbildern (z. B. Tuberkulose) Rolle der Zytologie in Tumorboards
Fehlerquellen in der Probenentnahme und -verarbeitung
Qualitätssicherung in der Präanalytik
Praktische Übungen zur Fehleranalyse
Praktische Übungen zur Fehleranalyse
Artefakte, technische Fehler
Reflexion des eigenen diagnostischen Handelns
Die Studierenden analysieren und bewerten Fehlerquellen in der Probenentnahme und -verarbeitung und ordnen Artefakte sowie technische Fehler systematisch in den präanalytischen Gesamtprozess ein.
Die Studierenden bewerten Konzepte der Qualitätssicherung in der Präanalytik und wenden diese reflektiert in praktischen Übungen zur Fehleranalyse an, um die diagnostische Aussagekraft von Proben zu sichern.
Die Studierenden reflektieren kritisch ihr eigenes diagnostisches Handeln, identifizieren potenzielle Fehlerursachen und leiten begründete Maßnahmen zur Verbesserung diagnostischer Prozesse und Ergebnisse ab.
Vortrag mit interaktiven Elementen
Fallbesprechungen und Fallanalysen
Interaktive Diskussionen
Problem-Based Learning (PBL)
Rollenspiele / Simulationen
Blended Learning · Peer-Learning / Gruppenarbeit
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Kritische Korrelation von zytologischen und histologischen Befunden
Anwendung von ROSE (Rapid On-Site Evaluation) in der Entscheidungsfindung und Umgang mit kritischen Ereignissen
Korrekte Befundkommunikation im Rahmen von ROSE
Fallpriorisierung (Routine vs. dringlich vs. onkologischer Verdacht)
Schnittstellen Klinik – Onkologie – Pathologie
Einbeziehung weiterführender Analysen
Analyse komplexer Befundkonstellationen
Ableitung geeigneter diagnostischer Maßnahmen
Leitlinienbasierte Therapieoptionen bei auffälligen Befunden
Erstellung individueller Therapie- und Nachsorgepläne
Ethische und rechtliche Aspekte der Entscheidungsfindung
Die Studierenden analysieren Casemanagement-Definition, Ziele und Prozessschritte und wenden sie in strukturierter Weise in komplexen diagnostischen Settings an, unter Berücksichtigung interdisziplinärer Kommunikation sowie rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen.
Die Studierenden bewerten anamnestische Informationen und integrieren sie kritisch in den casemanagementbasierten Entscheidungsprozess, mit Blick auf diagnostische Besonderheiten und den klinischen Kontext.
Die Studierenden verantworten Dokumentation und Qualitätssicherung und leiten fachlich fundierte, nachvollziehbare Entscheidungen ab, unter Einhaltung rechtlicher und organisatorischer Anforderungen.
Die Studierenden integrieren zytologische Befunde in interdisziplinäre Entscheidungsstrukturen wie Tumorboards und kommunizieren ihre Einschätzungen adressatengerecht, einschließlich der Anwendung von ROSE und des verantwortungsvollen Umgangs mit infektiösem Probenmaterial.
Die Studierenden korrelieren zytologische und histologische Befunde und entwickeln priorisierte diagnostische und therapeutische Maßnahmen, einschließlich der Bewertung auffälliger Befunde und der Ableitung individueller Therapie- und Nachsorgepläne nach Leitlinien.
Simulation im Labor, Arbeit an realitätsnahen Fallstudien, Peer-Review, Expertenrunden (Tumorboard)
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden sind in der Lage komplexe Fragestellungen durch den kritischen Einsatz von molekularpathologischen und immunzytochemischen Analyseverfahren zu bearbeiten und ihre diagnostische Relevanz zu bewerten.
Die Studierenden steuern die immunzytochemische Diagnostik in der Zytologie qualitätsgesichert, indem sie material- und fixationsspezifische Besonderheiten berücksichtigen, typische Artefakte und Grenzen adressieren, den Zytologie zu Molekular Workflow standardisieren und die Entscheidungen adressatengerecht dokumentieren und kommunizieren.
Die Studierenden steuern integrative molekularpathologische Abklärungen, indem sie Entscheidungsbäume anwenden, indikationsgerechte Panels und Verfahren einsetzen, widersprüchliche Befunde systematisch klären und die therapeutische Relevanz evidenzbasiert begründen.
: Das Modul wird mit einer integrierten Modulnote abgeschlossen, die sich aus der aggregierten Bewertung aller prüfungsrelevanten Leistungen der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen ergibt.
Jede Lehrveranstaltung trägt mit einem definierten Punkteanteil zur Modulnote bei; die Summe aller Punkte ergibt 100 %.
Alle prüfungsrelevanten Teilleistungen müssen positiv absolviert sein, um das Modul erfolgreich abzuschließen.
Die Umrechnung der erreichten Gesamtpunkte in die Modulnote erfolgt nach folgendem Schema:
Sehr gut: 90–100 %
Gut: 80–89 %
Befriedigend: 70–79 %
Genügend: 60–69 %
Nicht genügend: < 60 %
In den Lehrveranstaltungen selbst werden keine Noten vergeben.
Einsatz immunzytochemischer Marker in schwierigen Fällen
Zytologisches Material vs. FFPE
ICC vs. IHC: Validierung, Risiken, Artefakte
Marker-Panel für „hard cases“ (unklare Tumoren, CUP)
Bedeutung für Therapieentscheidungen
Die Studierenden analysieren die Einsatzmöglichkeiten immunzytochemischer Marker in herausfordernden zytologischen Fällen und leiten falladäquate Untersuchungsstrategien ab, unter Berücksichtigung der Potenziale und Grenzen von zytologischem Material gegenüber FFPE-Präparaten.
Die Studierenden bewerten ICC- und IHC-Methoden hinsichtlich Validierung, Risiken und Artefaktanfälligkeit und entwickeln nachvollziehbare Empfehlungen für einen sicheren und reproduzierbaren Einsatz gemäß interdisziplinären Qualitätsstandards.
Die Studierenden entwickeln diagnostisch begründete Marker-Panels für unklare Tumoren und CUP-Situationen und argumentieren die Auswahl der Marker adressatengerecht im klinisch-onkologischen Kontext.
Die Studierenden analysieren diagnostische Entscheidungsbäume und wählen indikationsspezifische Marker- und Sequenzierpanels (z. B. Gliome, CUP-Syndrom, Endometrium) begründet aus, unter Berücksichtigung von Aussagekraft, Limitationen und klinischem Kontext.
Die Studierenden integrieren fortgeschrittene molekulare Verfahren strategisch in diagnostische Konzepte und empfehlen adaptive diagnostische Vorgehensweisen für komplexe klinische Fragestellungen, einschließlich MSI/MMR-Testing mittels IHC, PCR und NGS sowie TMB-, HRD-, Liquor-Zytologie-, ctDNA- und Liquid-Biopsy-Analysen.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Besonderheiten der Zytologie (Material, Fixation, Sensitivität)
ICC: TTF1, p40, Synapto, Ki67, ER/PR, P16
Grenzen und Fallstricke
Zytologie-zu-Molekular Workflow (FNA → NGS)
Die Studierenden analysieren die Besonderheiten zytologischer Proben (Materialgewinnung, Fixation, Präanalytik) und bewerten deren Einfluss auf Sensitivität, Aussagekraft und Limitationen zytologischer und weiterführender diagnostischer Verfahren kritisch.
Die Studierenden wählen und interpretieren immunzytochemische Marker (u. a. TTF1, p40, Synapto, Ki67, ER/PR, p16) indikations- und materialadäquat, identifizieren Grenzen und Fallstricke der ICC und leiten abgesicherte diagnostische Aussagen im klinischen Kontext ab.
Die Studierenden konzipieren und evaluieren einen Zytologie-zu-Molekular-Workflow (FNA -> NGS), integrieren zytologische, immunzytochemische und molekulare Befunde, und treffen strategische Entscheidungen zur optimalen Nutzung limitierter Proben in komplexen diagnostischen Situationen.
Modulprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren komplexe Organisations- und Krisensituationen, entwickeln integrierte Strategien des Risiko-, Qualitäts- und Lean-Managements und wenden evidenzbasierte Methoden zur nachhaltigen und resilienten Organisationsgestaltung an.
Die Studierenden konzipieren und implementieren Managementsysteme und Standard Operating Procedures (SOPs) unter Berücksichtigung rechtlicher, normativer, wissenschaftlicher und ökonomischer Anforderungen und evaluieren deren Wirksamkeit im Hinblick auf Qualität, Effizienz und Kontinuität betrieblicher Prozesse.
(Wahlbereich) Die Studierenden übernehmen strategische Führungs- und Gestaltungsverantwortung, fördern Team- und Innovationsprozesse und reflektieren ihr eigenes Entscheidungs- und Führungsverhalten im Sinne eines nachhaltigen, verantwortungsbewussten und lernorientierten Organisationsmanagements.
(Wahlbereich) Die Studierenden nehmen Führungsaufgaben reflektiert wahr, gestalten Teamprozesse und wenden Leadership-Konzepte situationsgerecht an.
(Wahlbereich) Die Studierenden integrieren Nachhaltigkeitsstrategien und betriebswirtschaftliche Steuerungskonzepte in organisationalen Entwicklungsprozessen.
Fokus auf integrierte QM-, RM- und Prozessmanagementsysteme (inkl. SOP-Entwicklung)
Die Studierenden konzipieren Qualitätsmanagementsysteme auf Basis aktueller nationaler und internationaler Normen (z. B. ISO, EFQM, KTQ) und implementieren evidenzbasierte Qualitäts- und Lean-Strategien in Organisationen.
Die Studierenden analysieren Risiken und Prozessabweichungen in Versorgungs- und Organisationsstrukturen und entwickeln Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Risikominimierung auf Basis nationaler und internationaler Rahmenwerke.
Die Studierenden evaluieren die Wirksamkeit von Qualitäts- und Risikomanagementsystemen im Hinblick auf Effizienz, Sicherheit und kontinuierliche Verbesserung.
Projektarbeit mit Präsentation (z. B. Entwicklung eines Management- oder QM-Konzepts)
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Vermittelt Analyse- und Gestaltungskompetenzen für komplexe Organisationsprozesse (Analyse, Strategieentwicklung, Veränderungsprozesse, Resilienz)
Die Studierenden analysieren komplexe Organisationsstrukturen und -prozesse unter Anwendung systemischer und evidenzbasierter Modelle und leiten daraus strategische Veränderungsbedarfe ab.
Die Studierenden entwickeln integrierte Change-Management-Konzepte, die auf organisationales Lernen, Resilienz und nachhaltige Entwicklung abzielen.
Die Studierenden bewerten Auswirkungen von Veränderungsprozessen kritisch und reflektieren die eigene Rolle in strategischen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen.
• Fall- und Projektarbeit (Change- oder QM-Projekt)
• Simulationsübungen zu Krisen- und Entscheidungssituationen
• Gruppen- und Peer-Reflexion (Führungsstile, Kommunikation)
• Portfolio-Arbeit / Lerntagebuch zur Selbstreflexion
• Gastvorträge aus Praxis und Management
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Förderung der persönlichen Führungs-, Kommunikations- und Reflexionskompetenz; (Leadership, Verantwortung, Reflexion).
Die Studierenden gestalten Führungs- und Teamprozesse reflektiert, situationsgerecht und unter Berücksichtigung interprofessioneller Dynamiken.
Die Studierenden wenden Methoden des Selbst- und Zeitmanagements zur effektiven Steuerung komplexer beruflicher Anforderungen an.
Die Studierenden reflektieren ihr Entscheidungs- und Führungsverhalten kritisch im Hinblick auf Verantwortung, Nachhaltigkeit und persönliche Wirksamkeit.
• Fall- und Projektarbeit (Change- oder QM-Projekt)
• Simulationsübungen zu Krisen- und Entscheidungssituationen
• Gruppen- und Peer-Reflexion (Führungsstile, Kommunikation)
• Portfolio-Arbeit / Lerntagebuch zur Selbstreflexion
• Gastvorträge aus Praxis und Management
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Interprofessionelle Krisenkoordination, Notfallplanung, Risikoanalysen, Entscheidungsfindung unter Unsicherheit
Die Studierenden analysieren Bedrohungs- und Störungslagen in Gesundheitsorganisationen (z. B. Versorgungsengpässe, IT-Ausfälle) und entwickeln mehrstufige Krisen- und Resilienzstrategien inklusive Eskalations- und Kommunikationsplänen.
Die Studierenden koordinieren interprofessionelle Krisenstäbe und Notfallübungen, stellen Rollen- und Schnittstellensicherheit her und sichern die Kontinuität kritischer Prozesse.
Die Studierenden evaluieren Krisenreaktionen und Resilienzmaßnahmen anhand definierter Indikatoren (z. B. Wiederanlaufzeit, Versorgungsqualität) und leiten strukturelle Verbesserungen für Prävention, Vorbereitung und Recovery ab.
• Fall- und Projektarbeit (Change- oder QM-Projekt)
• Simulationsübungen zu Krisen- und Entscheidungssituationen
• Gruppen- und Peer-Reflexion (Führungsstile, Kommunikation)
• Portfolio-Arbeit / Lerntagebuch zur Selbstreflexion
• Gastvorträge aus Praxis und Management
Immanente Leistungsüberprüfung: • Projektarbeit mit Präsentation (z. B. Entwicklung eines Management- oder QM-Konzepts)
• Reflexionsbericht zu Leadership-Erfahrungen oder Change-Prozessen
• Prüfung oder Portfolio-Bewertung zu Theorien, Normen und Methoden des Managements
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Führungsstile, Motivation, Organisationslernen, Empowerment, Umgang mit Diversität; praxisorientierte Reflexion und Fallarbeit.
Die Studierenden analysieren Organisationskulturen und informale Dynamiken in interprofessionellen Teams und leiten daraus kulturell passende Führungs- und Interventionsstrategien zur Leistungs- und Lernsteigerung ab.
Die Studierenden gestalten Empowerment- und Beteiligungsprozesse (z. B. Shared Leadership, Partizipationsformate) und verankern Feedback- und Fehlerlernkulturen zur nachhaltigen Teamentwicklung.
Die Studierenden evaluieren die Wirkung von Führungsstilen und Kulturmaßnahmen anhand qualitativer und quantitativer Evidenzen und justieren diese strategie- und wertebasiert nach.
Fallbasiertes Lernen mit Kulturdiagnose-Tools; Stakeholder-/Kontextmapping
Simulationen/Rollenspiele mit strukturiertem Debriefing
Empowerment- und Beteiligungslabs (Shared Leadership, Working Agreements)
Retrospektiven/After-Action Reviews; Peer-Coaching/kollegiale Fallberatung
Evidence-based Leadership: Mini-Experimente mit Vorher/Nachher-Erhebung
360°-Feedback und kurzes Führungsjournal
Action Learning/Transferaufgabe im eigenen Praxisfeld
Immanente Leistungsüberprüfung: • Projektarbeit mit Präsentation (z. B. Entwicklung eines Management- oder QM-Konzepts)
• Reflexionsbericht zu Leadership-Erfahrungen oder Change-Prozessen
• Prüfung oder Portfolio-Bewertung zu Theorien, Normen und Methoden des Managements
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Praktische Umsetzung und Evaluation von Managementsystemen, Normen (ISO, EFQM, ESG); Fokus auf Implementierung, Monitoring, rechtliche und ökonomische Aspekte
Die Studierenden entwickeln und dokumentieren Standard Operating Procedures (SOPs) und Managementsysteme unter Berücksichtigung rechtlicher, normativer und ökonomischer Anforderungen.
Die Studierenden wenden Methoden der Prozessanalyse und Governance-Steuerung an, um Compliance, Transparenz und Verantwortlichkeit im Management sicherzustellen.
Die Studierenden evaluieren die Effektivität implementierter Systeme und leiten evidenzbasierte Empfehlungen für deren Optimierung ab.
Projektarbeit
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Nachhaltigkeitsstrategien, ESG-Management, betriebswirtschaftliche Steuerung im Gesundheitswesen, nachhaltige Ressourcennutzung
Die Studierenden integrieren ESG- und Nachhaltigkeitsziele in betriebswirtschaftliche Steuerungssysteme (z. B. Balanced Scorecard, Wirkungskennzahlen) und priorisieren Ressourcenallokationsentscheidungen verantwortungsbewusst.
Die Studierenden entwickeln evidenzbasierte Strategien zur nachhaltigen Wertschöpfung im Gesundheitswesen (z. B. kreislauffähige Prozesse, sozial gerechte Zugänge) und übersetzen diese in messbare Ziel- und Maßnahmenpläne.
Die Studierenden bewerten Zielkonflikte zwischen Qualität, Kosten, Umwelt- und Sozialwirkungen systematisch und treffen nachvollziehbare, ethisch begründete Steuerungsentscheidungen.
• Fall- und Projektarbeit (Change- oder QM-Projekt)
• Simulationsübungen zu Krisen- und Entscheidungssituationen
• Gruppen- und Peer-Reflexion (Führungsstile, Kommunikation)
• Portfolio-Arbeit / Lerntagebuch zur Selbstreflexion
• Gastvorträge aus Praxis und Management
Immanente Leistungsüberprüfung: • Projektarbeit mit Präsentation (z. B. Entwicklung eines Management- oder QM-Konzepts)
• Reflexionsbericht zu Leadership-Erfahrungen oder Change-Prozessen
• Prüfung oder Portfolio-Bewertung zu Theorien, Normen und Methoden des Managements
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden analysieren zentrale digitale Versorgungs- und eHealth-Lösungen (z. B. ELGA, Telehealth-Anwendungen, KI-basierte Systeme) und ordnen sie im nationalen und internationalen Kontext ein, einschließlich relevanter Strategien und regulatorischer Rahmenwerke (z. B. nationale Digital-Health-Strategien, EHDS, AI Act) unter Berücksichtigung berufsbezogener Chancen und Risiken.
Die Studierenden wählen für konkrete Anforderungen ihrer Berufs- bzw. Versorgungspraxis geeignete digitale Lösungen aus und planen deren Einführung unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher, haftungsrechtlicher, ethischer und organisatorischer Vorgaben.
Die Studierenden evaluieren eingesetzte Systeme anhand definierter Kriterien (z. B. Qualität, Wirksamkeit, Datenschutz, Patient*innensicherheit) und leiten darauf basierende Verbesserungsmaßnahmen ab, unter Nutzung evidenzbasierter Verfahren und qualitätssichernder Standards.
Die LV vermittelt, wie Studierende digitale Versorgungsprozesse im eigenen Berufsfeld analysieren, Anforderungen ableiten und passende digitale Anwendungen recherchieren, vergleichen und fachlich begründet auswählen.
Die Studierenden können Versorgungsprozesse und Arbeitsabläufe in ihrem eigenen Berufsfeld analysieren, daraus konkrete Anforderungen an digitale Lösungen ableiten und darauf aufbauend geeignete Anwendungen recherchieren, vergleichen und fachlich begründet auswählen.
Die Studierenden können ausgewählte digitale Lösungen anhand definierter Kriterien – etwa Qualität, Wirksamkeit, Interoperabilität und Patient*innensicherheit – einschätzen und deren potenzielle Effekte auf Versorgungsqualität, Effizienz und Zusammenarbeit im Team kritisch bewerten.
Die Studierenden können für konkrete Anwendungsfälle ihres Arbeitsbereichs relevante datenschutzrechtliche, haftungsrechtliche, ethische und organisatorische Anforderungen für digitale Lösungen identifizieren.
• Fallanalysen und Projektarbeiten zu e-Health-Projekten
• Simulation von Entscheidungsprozessen bei der Einführung digitaler Systeme
• Diskussion ethischer Dilemmata (z. B. Bias, Verantwortung bei automatisierten Entscheidungen)
• Expert*innengespräche aus Praxis und Forschung
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Überblick über eHealth, Telehealth, KI im Gesundheitswesen, elektronische Gesundheitsakte, interoperable Systeme; Identifikation von Anwendungsfeldern und Qualitätsaspekten.
Die Studierenden verstehen die Einsatzmöglichkeiten von eHealth-Lösungen auf unterschiedlichen Ebenen des Gesundheitssystems und können Potenziale und Herausforderungen der Lösungen erklären.
Die Studierenden leiten aus nationalen und internationalen Digital-Health-Strategien bzw. -Initiativen Handlungsempfehlungen für die eigene Berufs- und Versorgungspraxis ab.
Die Studierenden erklären Funktionsweisen und Anwendungsfelder von KI im Gesundheitswesen (z. B. diagnostische Systeme, Entscheidungsunterstützung, automatisierte Dokumentation) sowie deren Nutzen und Risiken.
Gruppenarbeiten zu eHealth-Lösungen. Vorträge zum Überblick über eHealth Lösungen. Einzel-/Gruppenübungen im Plenum
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden kennen die zentralen Kernfelder des Public Health, können diese zuordnen und haben sich mit nationalen und internationalen Konzepten auseinandergesetzt. Sie sind in der Lage, nationale und internationale Gesundheitssysteme sowie Versorgungsmodelle kritisch zu vergleichen, gesundheitsökonomische Steuerungsmechanismen zu analysieren und daraus evidenzbasierte Handlungsoptionen für effektive, effiziente und innovative Ressourcenverwendung abzuleiten.
Die Studiernden haben sich professionsspezifisch und professionsübergreifend mit Themen, Aufgaben und Strategien von Care & Case Management-Konzepten auseinandergesetzt und sind in der Lage, patient*innen-/ klient*innenzentriert Bedarfe zu identifizieren, zu priorisieren und individuelle sowie strukturelle Versorgungslücken zu adressieren. Sie sind in der Lage, komplexe Versorgungsprozesskonzepte zu entwickeln, die eine interprofessionelle Steuerung ermöglichen.
Die Studierenden sind in der Lage, Public-Health-Strategien und Präventionsprogramme auf Basis epidemiologischer Daten zu entwickeln und zu evaluieren. Sie integrieren Gender- und Diversity-Perspektiven, ethische sowie sozialräumliche Aspekte, um Teilhabe, Gesundheitsgerechtigkeit und Versorgungsqualität zu fördern.
Auseinandersetzung mit den Kernfeldern des Public Health, insbesondere den Konzepten Gesund-heitsförderung und Prävention unter der Berücksichtigung und Integration von Diversitätsperspekti-ven in Planung und Umsetzung.
Die Studierende haben sich mit Public-Health-Strategien, Präventions- und Gesundheitsförde-rungsprogrammen im nationalen und internationalen Kontext auseinandergesetzt und anhand epi-demiologischer und sozialwissenschaftlicher Daten analysiert.
Die Studierende kennen evidenzbasierte Präventions- oder Interventionskonzepte, welche Gender-, Diversity- und Gerechtigkeitsaspekte systematisch integrieren und die individuelle und gesellschaftliche Gesundheitskompetenz fördern.
Die Studierende bewerten Public-Health-Maßnahmen im Hinblick auf Effektivität, Kosteneffizienz, Teilhabe, soziale Nachhaltigkeit und ethische Vertretbarkeit.
Endprüfung: Gruppenprojekt Konzeptentwicklung (Interventionen zur Gesundheitsförderung oder Prävention, Case & Care-Management-Plan)
Präsentation und schriftliche Reflexion (z-B- Journal Club)
Prüfungsleistung zu System- und Gesundheitsökonomie (schriftlich oder mündlich)
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Vergleich und Analyse nationaler und internationaler Gesundheitssysteme, Finanzierungsmodelle, Steuerungsmechanismen, Health Policy, nachhaltige Ressourcenallokation
Die Studierenden haben nationale und internationale Gesundheitssysteme, deren Finanzie-rungsmechanismen, Steuerungslogiken und institutionelle Strukturen analysiert und insbesondere im Hinblick auf Effizienz, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit mit geeigneten Methoden reflektiert.
Die Studierenden sind in der Lage, gesundheitsökonomische Modelle und Instrumente (z. B. Kosten-Nutzen-Analysen, DRG-Systeme, Value-based Health Care) zu bewerten und daraus evidenzbasierte Ansätze zur Ressourcensteuerung abzuleiten.
Die Studierenden haben die Auswirkungen gesundheitsökonomischer Entscheidungen auf Versorgungsgerechtigkeit, Teilhabe und soziale Determinanten von Gesundheit reflektiert, können diese benennen und in konzeptionellen Überlegungen berücksichtigen.
Endprüfung: Gruppenprojekt Konzeptentwicklung (Interventionen zur Gesundheitsförderung oder Prävention, Case & Care-Management-Plan)
Präsentation und schriftliche Reflexion (z-B- Journal Club)Prüfungsleistung zu System- und Gesundheitsökonomie (schriftlich oder mündlich)
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Auseinandersetzung mit nationalen und internationalen Konzepten der Gesundheitsversorgung im Hinblick auf die Koordination komplexer Versorgungsprozesse, Rollenverständnis und Schnittstellenmanagement. Anhand konkreter Fallarbeit werden reale Versorgungsszenarien entwickelt und im Lichte rechtlicher, organisationaler, organisatorischer und finanzieller Rahmenbedingungen reflektiert.
Die Studierenden haben Kenntnisse erworben, um komplexe Versorgungsprozesse auf Basis internationaler Richtlinien und Rahmenwerke zu analysieren und individuelle, strukturelle, organisationale und organisatorische Faktoren zu identifizieren, die das Care & Case Management beeinflussen.
Die Studierenden können interprofessionelle Care & Case Management-Konzepte unter Berücksichtigung internationaler, rechtlicher, ethischer und evidenzbasierter Standards entwickeln.
Die Studierenden sind in der Lage, die Wirksamkeit interprofessioneller Care & Case Management-Maßnahmen im Hinblick auf Kontinuität, Qualität, Patient*innenorientierung und dem Zugewinn individueller Gesundheitskompetenz zu evaluieren.
Immanente Leistungsüberprüfung: Gruppenprojekt Konzeptentwicklung (Interventionen zur Gesundheitsförderung oder Prävention, Case & Care-Management-Plan)
Präsentation und schriftliche Reflexion (z-B- Journal Club)
Prüfungsleistung zu System- und Gesundheitsökonomie (schriftlich oder mündlich)
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Im Praxislabor werden die interprofessionell entwickelten Konzepte und/oder Strategien bezogen auf Ihre Anwendbarkeit als Simulation oder Experiment für das Berufsfeld aufgesetzt und reflektiert
Die Studierenden sind in der Lage, Public Health-, Care & Cas -Management-Ansätze in interprofessionellen Fallstudien anzuwenden und komplexe Versorgungssituationen aus systemischer Perspektive zu analysieren.
Die Studierende haben Kompetenzen entwickelt, um in interprofessionellen Teams zu kooperieren, innovative und praxisnahe Versorgungskonzepte zu entwickeln und diese zu argumentieren.
Die Studierende haben ihre Team- und Kommunikationsprozesse kritisch reflektiert und sind in der Lage, Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung interprofessioneller Zusammenarbeit und Versorgungspraxis abzuleiten.
Endprüfung: Gruppenprojekt Konzeptentwicklung (Interventionen zur Gesundheitsförderung oder Prävention, Case & Care-Management-Plan)
Präsentation und schriftliche Reflexion (z-B- Journal Club)
Prüfungsleistung zu System- und Gesundheitsökonomie (schriftlich oder mündlich)
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Literatur systematisch zu recherchieren, KI-gestützte Recherchetools reflektiert einzusetzen sowie die Evidenz, Qualität und Relevanz gefundener Quellen nach anerkannten Kriterien kritisch zu bewerten.
Die Studierenden entwickeln aus komplexen beruflichen oder wissenschaftlichen Problemstellungen klare, überprüfbare wissenschaftliche bzw. klinische Fragestellungen. Daraus leiten sie geeignete Primärforschungsdesigns ab und sind in der Lage quantitative und qualitative Forschungsdaten zu erheben, zu analysieren und zu interpretieren.
Die Studierenden integrieren wissenschaftliche Evidenz verantwortungsvoll in professionsspezifische und -übergreifende Entscheidungsprozesse und Versorgungsprozesse und überprüfen Informationen auf Fakten- und Evidenzqualität.
Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen
Shared Decision Making
Implementierungsstrategien und unterstützende Rahmenbedingungen
Die Studierenden verstehen den Prozess des Wissenstransfers in die Praxis des Gesundheitssystems und können ihn anwenden und evaluieren.
Die Studierenden identifizieren verschiedene Modelle und Rahmenkonzepte zur Implementierung von Forschungsergebnissen in der klinischen Praxis, bewerten deren Stärken und Schwächen kritisch und diskutieren Gründe für die Nichtbefolgung klinischer Leitlinien.
Die Lernenden entwerfen, überwachen und evaluieren Interventionen zur Implementierung evidenzbasierter Maßnahmen in einem Praxisfall, berücksichtigen dabei individuelle, team- und organisationsbezogene Barrieren sowie die Einbindung von Patient:innen.
Vortrag
Arbeitsauftrag inkl. Verschriftlichung der Ergebnisse und Dokumentation
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Endprüfung
How to Implement Evidence-Based Healthcare by Trisha Greenhalgh. Oxford, John Wiley & Sons, 2017.
Knowledge to Action? Evidence-Based Health Care in Context Edited by Sue Dopson and Louise Fitzgerald ISBN: 978-0-19-920510-3
Deutsch
Qualitative Forschungsdesigns und Mixed-Methods-Ansätze
Qualitative Erhebungsmethoden und Analyseverfahren
Interpretation und Reflexion von qualitativen Analyseergebnissen
Die Studierenden kennen die Merkmale und Einsatzbereiche typischer qualitativer Forschungsdesigns (z. B. Fallstudien, Phänomenologie, Grounded Theory) und Mixed-Methods Ansätze (Konvergentes Design, Explanatory Sequential Design, Exploratory Sequential Design, Embedded Design).
Die Studierenden sind in der Lage, grundlegende qualitative Erhebungsmethoden (z.B. Interviews, Fokusgruppen, Beobachtungen, Dokumentenanalysen) praktisch anzuwenden und mit geeigneten Analyseverfahren (z.B. thematische Analyse, Kodierung) auszuwerten und die Schritte der Analyse nachvollziehbar zu dokumentieren.
Die Studierenden sind in der Lage, Analyseergebnisse kritisch zu interpretieren und deren Bedeutung für Praxis und Forschung im Gesundheitsbereich zu reflektieren, einschließlich der Integration qualitativer und quantitativer Befunde bei Mixed-Methods-Ansätzen.
Vortrag
Übung am PC
Arbeitsauftrag inkl. Verschriftlichung der Ergebnisse und Dokumentation
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Endprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Bewertung von Screenings und diagnostischer Tests
Bewertung der Wirksamkeit therapeutischer Interventionen
Interpretation komplexer statistischer Methoden
Praktische Anwendung von Statistiksoftware
Ethik und wissenschaftliche Integrität in der Gesundheitsforschung
Die Studierenden sind in der Lage Studiendesigns zur Bewertung von Screenings und diagnostischer Tests zu beschreiben und die Testgütekriterien (Sensitivität, Spezifität, positiv und negativ prädiktiver Wert) zu berechnen.
Die Studierenden sind in der Lage Studiendesigns zur Bewertung der Wirksamkeit therapeutischer Interventionen (Trials und Beobachtungsstudien) zu beschreiben und entsprechende Effektmaße zu berechnen und diese hinsichtlich statistischer Sicherheit und klinischer Relevanz zu interpretieren.
Die Studierenden sind in der Lage die Ergebnisse komplexer statistischer Methoden (z.B. Regressionsmodelle, Survival-Analysen, ROC-Kurven) korrekt zu interpretieren und kritisch zu bewerten.
Die Studierenden können die grundlegenden Funktionen und Befehle eines Statistikprogramms (z. B. R) anwenden, um Datensätze zu importieren, zu bereinigen, zu analysieren und grafisch darzustellen. Sie sind in der Lage, einfache statistische Auswertungen (z.B. deskriptive Statistiken, Visualisierungen) selbstständig durchzuführen und die Ergebnisse korrekt zu interpretieren.
Die Studierenden kennen die zentralen ethischen Prinzipien (Respekt vor Autonomie, Nicht-Schaden, Wohltun und Gerechtigkeit) und forschungsethische Richtlinien (z. B. Deklaration von Helsinki, Guidelines on the responsible use of generative AI in research) im Kontext der Gesundheitsforschung. Sie können die Anforderungen wissenschaftlicher Integrität identifizieren, reflektieren und prozessorientiert auf ihr eigenes Masterarbeitsprojekt anwenden.
Vortrag
Übung am PC
Arbeitsauftrag
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Endprüfung
ALLEA – All European Academies. (2023). Europäischer Verhaltenskodex für wissenschaftliche Integrität: Überarbeitete Fassung 2023 (Dt. Übers. Mai 2024). ALLEA. doi.org/10.26356/ECOC-German
European Commission (2025) Living guidelines on the responsible use of generative AI in research (second edition). research-and-innovation.ec.europa.eu/document/2b6cf7e5-36ac-41cb-aab5-0d32050143dc_en
Greenland S, Senn SJ, Rothman KJ, Carlin JB, Poole C, Goodman, SN & Altman DG (2016). Statistical tests, P values, confidence intervals, and power: A guide to misinterpretations. European Journal of Epidemiology, 31(4), 337–350. doi.org/10.1007/s10654-016-0149
Hagl, S. (2008). Schnelleinstieg Statistik. Daten erheben, analysieren, präsentieren; Schritt-für-Schritt-Anleitungen; mit zahlreichen Fallbeispielen und Praxistipps (Haufe Schnelleinstieg, 1. Aufl.). Freiburg u. a.: Haufe Mediengruppe.
World Medical Association. (2013). World Medical Association Declaration of Helsinki: Ethical principles for medical research involving human subjects. JAMA, 310(20), 2191–2194. doi.org/10.1001/jama.2013.281053
Deutsch
Arten von Literatur-Reviews und Arbeitsschritte
Formulierung von Forschungsfragen und klinischen Fragestellungen
Systematische Literaturrecherche
Reflektierter Einsatz von KI-gestützten Recherchetools
Qualitätsbewertung gesundheitswissenschaftlicher Studien
Die Studierenden kennen unterschiedliche Arten von gesundheitswissenschaftlichen Literatur Reviews und Arbeitsschritte in der Erstellung systematischer Reviews und Meta-Analysen sowie von Scoping Reviews.
Die Studierenden sind in der Lage praxisrelevante und überprüfbare Forschungsfragen sowie klinische Fragestellungen (gemäß GRADE) zu formulieren.
Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Literatur in Datenbanken wie PubMed oder Cochrane Library systematisch und replizierbar zu recherchieren und definierte Inhalte strukturiert zu extrahieren.
Die Studierenden sind in der Lage KI-gestützte Recherchetools reflektiert einzusetzen und deren Verwendung transparent zu dokumentieren.
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Qualitätsbewertung gesundheitswissenschaftlicher Studien (gemäß GRADE) unter der Berücksichtigung von Studiendesign, Risk of Bias, Inkonsistenz, Indirektheit, Genauigkeit und anderer Faktoren.
Vortrag
Übung am PC
Arbeitsauftrag inkl. Verschriftlichung der Ergebnisse und Dokumentation
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Endprüfung
Arksey H, O’Malley L (2005) Scoping studies: towards a methodological framework. Int J Soc Res Methodol 8(1):19–32
Chandler J, Cumpston M, Thomas J, Higgins JPT, Deeks JJ, Clarke MJ (2022) Chapter I: Introduction. In: Higgins JPT, Thomas J, Chandler J, Cumpston M, Li T, Page MJ, Welch VA (Hrsg) Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions 2022
Chang Y, Phillips MR, Guymer RH, Thabane L, Bhandari M, Chaudhary V (2022) The 5 min meta-analysis: understanding how to read and interpret a forest plot. Eye (London, England) 36:673–675. doi.org/10.1038/s41433-021-01867-6
Guyatt GH, Oxman AD, Schünemann HJ, Tugwell P, Knottnerus A (2011) GRADE guidelines: A new series of articles in the Journal of Clinical Epidemiology, Journal of Clinical Epidemiology, 64(4): 380-382. doi.org/10.1016/j.jclinepi.2010.09.011.
Muka T, Glisic M, Milic J et al. (2020) A 24-step guide on how to design, conduct, and successfully publish a systematic review and meta-analysis in medical research. Eur J Epidemiol 35, 49–60. doi.org/10.1007/s10654-019-00576-5
Ritschl V, Sperl L, Stamm T, Putz P, Sturma A (2023). Übersicht über bestehende Literatur: (Literatur) Reviews. In: Ritschl V, Weigl R, Stamm T (eds) Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Studium Pflege, Therapie, Gesundheit. Springer, Berlin, Heidelberg. doi.org/10.1007/978-3-662-66501-5_8
Sterne JAC, Savović J, Page MJ, Elbers RG, Blencowe NS, Boutron I, Cates CJ, Cheng H-Y, Corbett MS, Eldridge SM, Emberson JR, Hernán MA, Hopewell S, Hróbjartsson A, Junqueira DR, Jüni P, Kirkham JJ, Lasserson T, Li T, McAleenan A, Reeves BC, Shepperd S, Shrier I, Stewart LA, Tilling K, White IR, Whiting PF, Higgins JPT (2019) RoB 2: a revised tool for assessing risk of bias in randomised trials. BMJ (Clinical research ed.) 366:l4898. doi.org/10.1136/bmj.l4898
von Elm E, Schreiber G, Haupt CC (2019) Methodische Anleitung für Scoping Reviews (JBI-Methodologie). Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen 143:1–7. doi.org/10.1016/j.zefq.2019.05.004
Deutsch
Die Studierenden sind in der Lage, komplexe berufsethische Fragestellungen, rechtliche Rahmenbedingungen (u. a. Berufsgesetz, Datenschutz, Medizinprodukterecht, Haftungsrecht, Inklusion) und normative Anforderungen zu analysieren und reflektierte, verantwortungsvolle Entscheidungen im professionellen Kontext zu treffen.
Die Studierenden sind in der Lage, eigene und fremde Rollen- und Verantwortungsbereiche im interprofessionellen Setting kritisch zu reflektieren, partizipative Entscheidungsprozesse zu gestalten und zur Förderung gemeinsamer ethischer Standards in Teams, Organisationen, der Berufs- und Gesundheitspolitik beizutragen.
Die Studierenden sind in der Lage, internationale Qualifizierungsmodelle und Professionalisierungsstrategien im Kontext nationaler Standards einzuordnen, daraus Transferpotenziale für das eigene Berufsfeld zu identifizieren und in ihrer Rolle als Multiplikator*innen für Awareness, reflektiertes Handeln und lebenslanges Lernen aktiv zu fördern.
Diese Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über internationale Qualifikationsrahmen, Professionalisierungsmodelle und berufspolitische Entwicklungen. Studierende vergleichen internationale Standards (z. B. WHO, EQR/NQR) mit nationalen Anforderungen und leiten daraus Impulse für die Weiterentwicklung des eigenen Berufsbildes ab. Die Auseinandersetzung mit beruflicher Identität und internationalen Perspektiven unterstützt die Studierenden dabei, ihre professionelle Rolle bewusst und zukunftsorientiert zu gestalten.
• Internationale Berufsbilder und WHO-Frameworks, EQR/NQR,
• Professionalisierungskonzepte
• berufspolitische Dimensionen
• professionelle Identität
Die Studierenden analysieren internationale Professionalisierungs- und Qualifikationsmodelle (z. B. WHO-Frameworks, EQR/NQR, Berufsbilder anderer Länder) und vergleichen sie mit nationalen Standards.
Die Studierenden leiten aus internationalen Standards und Vergleichsstudien Entwicklungsimpulse für das eigene Professionsfeld ab und reflektieren deren Bedeutung für berufspolitische Positionierung und Qualitätssicherung.
Die Studierenden reflektieren ihre professionelle Identität im internationalen und interkulturellen Kontext und formulieren Perspektiven für lebenslanges Lernen und Professionalisierung.
Gruppenpräsentation (internationaler Vergleich – eigenes Berufsbild mit dem Schwerpunkt der Analyse und Evaluation)
Endprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Zusammenarbeit in interprofessionellen Teams. Studierende reflektieren Rollen- und Verantwortungsbereiche, analysieren Entscheidungsprozesse und lernen Methoden der transparenten, dialogorientierten und evidenzbasierten Entscheidungsfindung kennen. Durch Simulationen und Fallarbeit entwickeln sie Kompetenzen zur konstruktiven Konfliktlösung sowie zur Förderung gemeinsamer Verantwortung in komplexen Versorgungssituationen.
• Rollenverständnis, Verantwortung, Kommunikation
• Entscheidungsprozesse im Team
• Konfliktlösung und Kooperationskultur
Die Studierenden analysieren interprofessionelle Entscheidungsprozesse, identifizieren Rollen- und systemische oder rechtliche Abhängigkeitsstrukturen und reflektieren deren Einfluss auf Qualität, Kommunikation und Patient*innenorientierung
Die Studierenden gestalten partizipative Entscheidungsprozesse auf Basis von Transparenz, Dialog und Evidenz und fördern gemeinsame Verantwortung in inter- und multiprofessionellen Teams.
Die Studierenden bewerten Konflikt- und Kooperationsprozesse kritisch, entwickeln Strategien zur Lösungsfindung und reflektieren ihre eigene Haltung im Sinne ethisch und sozial verantwortlichen Handelns.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Reflexion des eigenen Handelns, Awareness-Training, Change Agent- und Multiplikator*innen-Kompetenzen.
Diese Lehrveranstaltung fördert die Reflexion des eigenen professionellen Handelns sowie die Entwicklung von Awareness- und Multiplikator*innenkompetenzen. Studierende analysieren Faktoren, die ethisches und verantwortungsbewusstes Handeln unterstützen oder beeinträchtigen, und erarbeiten Konzepte zur Förderung von Awareness und Teamlernen. Sie stärken ihre Rolle als Multiplikatorinnen, reflektieren die Wirksamkeit ihres Handelns und entwickeln Strategien zur positiven Beeinflussung von Qualität und Professionalität im Arbeitsumfeld.
Die Studierenden analysieren Faktoren, die professionelles Handeln, ethische Sensibilität und Awareness in komplexen Versorgungssituationen fördern oder behindern.
Die Studierenden planen und gestalten Awareness- und Schulungskonzepte zur Förderung professioneller Praxis, Teamreflexion und ethischer Handlungssicherheit.
Die Studierenden übernehmen in ihrer Multiplikator*innenrolle Verantwortung für Wissens- und Wertevermittlung, fördern Lernprozesse in Teams und reflektieren die Wirksamkeit ihres Handelns.
Immanente Leistungsüberprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Diese Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende rechtliche, ethische und berufspolitische Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens. Studierende setzen sich mit zentralen Grundlagen der Rechtsgebiete wie Berufsgesetz, Datenschutz, Medizinprodukterecht und Haftungsrecht auseinander und erarbeiten berufsethische Entscheidungsstrategien. Anhand von Fallbeispielen und Debattenformaten lernen sie, ethische Dilemmata zu analysieren und ihre Verantwortung als Gesundheitsprofessionelle reflektiert wahrzunehmen.
• Berufsgesetz, Datenschutz, Medizinprodukterecht, Haftung
• Ethische Theorien und Entscheidungsmodelle
• Berufspolitische Rahmenbedingungen
• Ethische Dilemmata (American Debate)
Die Studierenden analysieren rechtliche, berufspolitische und ethische Fragestellungen des Gesundheitswesens (z. B. Berufsgesetz, Datenschutz, Medizinprodukterecht, Haftung, Schweigepflicht) und wenden relevante gesetzliche Grundlagen auf professionsspezifische und interprofessionelle Situationen an.
Die Studierenden entwickeln begründete Entscheidungsstrategien auf Basis berufsethischer Prinzipien und gesetzlicher Regelungen und reflektieren deren Auswirkungen auf Patient*innenrechte, Sicherheit, Teamzusammenarbeit und Verantwortungsübernahme.
Die Studierenden evaluieren das eigene professionelle Handeln im Spannungsfeld zwischen rechtlichen Anforderungen, ethischer Verantwortung und organisationalen Rahmenbedingungen, können diese berufspolitisch einordnen und leiten daraus Maßnahmen zur Qualitätssicherung ab.
Endprüfung
Die Fachliteratur wird in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrperson ergänzt.
Deutsch
Absolvent*innen tragen durch fachspezifische wissenschaftliche Publikationen zur Weiterentwicklung der Disziplin bei
Absolvent*innen können neue Lösungen für Fragestellungen der Praxis auf Basis von Forschung entwickeln und erforderliche konzeptionelle und strukturelle Innovationen erfassen, reflektieren und strukturiert formulieren.
Absolvent*innen können relevante wissenschaftliche Forschungsmethoden im Rahmen von wissenschaftlichem Arbeiten eigenständig situationsbezogen auswählen und anwenden.
Absolvent*innen können das gewählte Masterarbeitsthema strukturiert präsentieren und verteidigen.
• Formulierung einer Forschungsfrage (Operationalisierung, Zielformulierung)
• Auswahl eines Masterarbeitsthemas
• Analyse forschungsmethodischer Ansätze (-instrumente)
• Richtlinien des Studienganges zu Masterthemen und dem Ablauf der Einreichung, Bearbeitung, Betreuung und Beurteilung
• Erstellung eines Exposés
• Diskussion der Themenvorschläge für Masterarbeiten der Studierenden
Die Studierenden können ein Masterarbeitsthema unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Relevanz und Machbarkeit entwickeln sowie ein forschungslogisch strukturiertes Exposé erstellen
Die Studierenden können eine präzise Forschungsfrage formulieren, diese operationalisieren und mit geeigneten wissenschaftlichen Zielsetzungen verknüpfen.
Die Studierenden können forschungsmethodische Zugänge vergleichen und im Hinblick auf ihre Eignung für die eigene Forschungsfrage kritisch bewerten.
Die Studierenden können die formalen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Masterarbeit systematisch berücksichtigen und in den Arbeitsplan integrieren.
Vortrag, Gruppendiskussionen und individuelle Beratung
Modulprüfung
Evans, D., Gruba, P., & Zobel, J. (2011). How to write a better thesis. Melbourne Univ. Publishing.
Deutsch
Eigenständige Vorbereitung auf die Masterprüfung, bestehend aus den Prüfungsteilen:
• Präsentation der Masterarbeit
• Rechtferigung der Thesis
• Prüfungsgespräch über Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten Fächern des Studienplans
• Prüfungsgespräch über sonstige studienrelevante Inhalte
Die Student*innen können die zentralen Ergebnisse ihrer Masterarbeit fachlich fundiert präsentieren und gegenüber Fachexpert:innen argumentativ vertreten.
Die Student*innen können Querverbindungen zwischen ihrer Masterarbeit und relevanten Fachgebieten des Curriculums herstellen und kritisch reflektieren.
Die Student*innen können in Prüfungsgesprächen komplexe fachliche Fragen strukturiert beantworten und wissenschaftlich fundiert argumentieren.
Selbstständiges Erarbeiten der Thematik mit individuellem Feedback im Rahmen der Masterarbeitsbetreuung. Kommissionelle Masterprüfung
Modulprüfung
Siehe Literatur der für die Prüfung maßgeblichen Unterrichtsfächer
Deutsch
Verfassen der Masterthese
Die Studierendensind in der Lage eine Forschungsfragestellung zu einer Thematik mit Neuheitswert eigenständig zu bearbeiten und ein wissenschaftliches Werk eigenständig zu verfassen.
Die Studierendensind in der Lage, die Masterarbeit eigenverantwortlich zur Abgabe zu bringen und alle für den Abschluss notwendigen formalen Schritte fristgerecht umzusetzen.
Die Studierenden sind in der Lage, ihre wissenschaftliche Argumentation beim Verfassen der Masterarbeit stringent zu entwickeln, nachvollziehbar zu strukturieren und fachlich korrekt zu dokumentieren.
Selbstständiges Erarbeiten der Thematik mit individuellem Feedback im Rahmen der Masterarbeitsbetreuung
Modulprüfung
Evans, D., Gruba, P., & Zobel, J. (2011). How to write a better thesis. Melbourne Univ. Publishing.
Deutsch-Englisch
• Darstellung einzelner Abschnitte bzw. des Arbeitsstandes Masterthesis
• Datenerhebung und Auswertung
• Beratung bezüglich Weiterarbeit
• Kritische Besprechung und Reflexion eigener und fremder Arbeiten sowie Verteidigen des eigenen Forschungsansatzes
• wissenschaftstheoretische Zugänge
Die Studierenden sind am Ende der Lehrveranstaltung in der Lage, ihre Masterthese wissenschaftlich fundiert und formal korrekt zu verfassen, die Arbeit kritisch zu reflektieren und sich auf die Masterprüfung vorzubereiten.
Die Studierenden können fachlich fundiertes Feedback zu wissenschaftlichen Arbeiten differenziert analysieren, kritisch reflektieren und zur gezielten Weiterentwicklung des eigenen Forschungsdesigns anwenden
Die Studierenden können eigene und fremde wissenschaftliche Arbeiten unter Anwendung wissenschaftstheoretischer Ansätze kritisch diskutieren und argumentativ verteidigen.
Individuelles Feedback, Präsentationen, Bearbeiten von Fallbeispielen, Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum, Reflexion über die eigene Arbeit
Modulprüfung
Evans, D., Gruba, P., & Zobel, J. (2011). How to write a better thesis. Melbourne Univ. Publishing.
Deutsch
Unterrichtszeiten
1 mal pro Monat geblockt in Präsenz:
Als Absolvent*in dieses Studienprogramms stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen, auch auf globaler Ebene.
Das a.o. Masterstudium (CE) Health Studies eröffnet hervorragende Perspektiven für Fach-, Projekt- und Führungsaufgaben im Gesundheitswesen. Mit dem Abschluss stärken Sie Ihre Employability in Kliniken, Industrie und Public Health und erwerben direkt anwendbares Wissen in evidenzbasierter Praxis, Digitalisierung und Management – ideal, um verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen und Ihre Karriere gezielt voranzubringen.
Absolvent*innen verbinden fachliche Expertise, evidenzbasierte Praxis und digitale Kompetenzen mit strategischem Denken und Führungsfähigkeiten. Das Studium qualifiziert für interprofessionelle Zusammenarbeit, Projekt- und Change-Management und eröffnet berufliche Pfade in Forschung, Lehre und praxisnahen Entwicklungsprojekten. Unsere Absolvent*innen tragen dazu bei, innovative Versorgungsmodelle, Präventionsprogramme und digitale Lösungen nachhaltig zu entwickeln und die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitzugestalten.

Akademische Weiterbildung an der Schnittstelle von Hochschulbildung, Erwachsenen- und beruflicher Weiterbildung an der Campus Wien Academy.
Die Hochschule Campus Wien startet mit Health Studies ein neues berufsbegleitendes Masterprogramm. Das modulare Studium qualifiziert gezielt für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen.
13. April 2026
9. April 2026
6. März 2026
19. Februar 2026
2. Dezember 2025
Wir kooperieren mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Laboratorien des niedergelassenen Bereichs, der Medizinischen Universität Wien, Berufsverbänden (z. B. biomed austria) sowie weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens. Diese Netzwerke eröffnen Ihnen Anknüpfungspunkte für praxisnahe Projekte, Forschungsvorhaben und die berufliche Weiterentwicklung – auch im Rahmen Ihrer aktuellen Tätigkeit. Als berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium setzt der Master (CE) Health Studies auf anwendungsorientierte Lehr-/Forschungssettings statt auf umfangreiche, fix organisierte Praxislernphasen. Viele Kooperationen finden Sie im Campusnetzwerk – ein Blick dorthin lohnt sich für Jobs, Projekte und Veranstaltungen unserer Partner.

Stellenangebote finden, Mentoring-Beziehungen aufbauen und berufliches Netzwerk erweitern – jetzt Teil unserer Community werden!
Die Aktivitäten des Forschungszentrums Gesundheitswissenschaften beschäftigen sich mit…
Leitung: Bernd Wacke
Leitung: FH-Prof.in Lena Rettinger, BSc MSc
Leitung: Susanne Maria Javorszky
Leitung: Mag. Dr. phil. Georg Gappmayer
Leitung: Harald Penasso
Leitung: Priv.-Doz. Dr. Clemens Ley, MA
Leitung: Carina Hauser Bakk.rer.soc.oec. M.A
Leitung: Lena Rettinger
Leitung: FH-Prof. Mag. Dr.rer.nat. Peter Putz
Leitung: FH-Prof. Mag. Dr.rer.nat. Peter Putz
Leitung: Sebastian Durstberger, MSc
Leitung: FH-Prof. Dipl.-Ing. Mag. Dr.techn. Franz Werner
Leitung: Mag. Dr. Peter Putz
Leitung: FH-Prof. Klaus Widhalm, MSc
Leitung: Sebastian Durstberger, MSc
Leitung: Mag. Dr. Peter Putz
Leitung: Mag. Dr. Peter Putz
Leitung: Klaus Widhalm, MSc
Leitung: Dr. Peter Putz
Studiengangsleiterin
+43 1 606 68 77-4101
michaela.hassler@hcw.ac.at
Favoritenstraße 226, D.1.33 (Gebäudeübersicht)
1100 Wien
+43-1-6066877-4130
healthstudies@hcw.ac.at
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14.00 - 17.00 Uhr
Senior Lecturer
Senior Lecturer
Teamleiterin Polyvalente Diagnostik 1; Senior Lecturer
Studiengangsleiter; Leiter Forschungszentrum Digital Health and Care






